Windows Update nach Jahren extrem langsam: Was macht W.U. eigentlich bei der Suche?

dark_rider

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Hallo zusammen,

OK, mein T61p mit Vista aus 2008 soll eigentlich bald vorauss. durch ein T460s mit Windows 10 ersetzt werden. Trotzdem: Windows Update ist extrem langsam. Mittlerweile dauert es je nach Tagesform 30-60 Minuten (ungelogen, heute 60 Minuten), bis die aktuellen Updates gefunden sind und angezeigt werden. Und das mit dauerhaft hoher CPU-Last. Was macht Windows Update eigentlich die ganze Zeit während der Suche nach Updates?

Das Downloaden im Anschluss verläuft auch immer ziemlich "ruckelig": Erst werden relativ schnell z.B. 20% downgeloadet, dann ewig nichts, plötzlich steht der Fortschrittsbalken auf 90%, und dann tröpfelt der Rest ein. Ist das bei Euch auch so?
 
Ich habe auch noch ein ThinkPad unter Vista laufen, die Updates gingen bis dato aber noch ratzfatz - wie immer.

Bei WIN7 ist es mittlerweile ein Gräuel, leider funktionieren bei mir hier die Winfuture.de - Update-Packs (sowohl Vollversion wie auch Monatsausgaben) auch nicht - nach der (mühsamen) Installation kommt die Meldung "Fehler beim Zusammenstellen der Updates - Änderungen werden rückgängig gemacht"
Danke sehr.... :cursing:

Wie schaut es mit den Chip Versionen aus?

Chip Windows 10 Update Pack (32 Bit)
Chip Windows 20 Update Pack (64 Bit)
 
Da ist etwas dran, aber was die LINUXer leider bis heute nicht bemerkt haben: Es gibt nicht ein einziges, schlüssiges, für Normaluser verständliches Standardwerk, welches das LINUX auf wenigen Seiten auf vernünftige Weise erklärt. Jeder noch so abgedrehte Super-DAU hat mittlerweile kapiert, dass es unter WINDOWS einen Windows-, einen Programme-, einen Benutzer-Ordner und einen Start-Knopf gibt, aus dem das System hauptsächlich besteht. Obwohl UNIX noch noch viel logischer aufgebaut ist als WINDOWS, gibt es keinen zusammenfassenden, zusammenhängenden Gedanken, der das System in einem Satz erklärt. Es gibt keine Befehlszusammenfassung für LINUX, es gibt keine vernünftige Zuordnung von LINUX-Derivaten für verschiedene Rechner, keine vernünftige Softwareliste für verschiedene Anwendungsgebiete, das Compilieren von Kerneln wird nirgendwo vernünftig erklärt, und die Service-Seiten von LINUX-Nutzern sehen auch heute noch so aus, als wäre das Internet gestern erfunden worden und als würden sich LINUX-Nutzer in Form von englischsprachigen, abgekürzten, leicht autistischen Wortfetzen verständigen.

Wie gesagt: Jeder Neuling schafft es, unter WINDOWS 7 ein WINDOWS 3.1 in einer DOS-Box zum Laufen zu bringen. LINUX dagegen ist eines der am schlechtesten beworbenen Betriebssysteme, die es je gab, und deshalb beschränken sich auch alle praktisch veranlagten User auf fertige LINUX-BOOT-CDs, weil man sonst früher oder später auf ein simples Kommando stößt, welches nirgendwo erklärt, dokumentiert oder sonstwie praktikabel wird. LINUX-User sind mittlerweile auch die letzten, die ihre Mitmenschen regelrecht beschimpfen, falls denen mal ein SuperUser-Kommando entfallen sein sollte, und die können ja nun nicht alle verkannte Genies sein...

Der intellektuelle Aufwand von LINUX steht in keinem Verhältnis zum praktischen Nutzen, obwohl es ganz bestimmt das bessere und ambitioniertere System ist, als WINDOWS. Und so lange das so bleibt, wird sich daran auch nichts ändern: Was nutzt es mir, wenn ich die Dimmbammbuktu-Sprache des primitiven Dimmbammbuktu-Volkes eines tropischen Inselstaates namens Dimmbammbuktu erlerne, während die ganze Welt englisch spricht?

Sorry, aber das ist so schlicht Unsinn... Ein Ubuntu ist heutzutage für den DAU genauso einfach (wenn nicht einfacher) zu bedienen wie Windows 10. Nicht zuletzt weil es eine ordentliche Paketverwaltung gibt, d.h. wenn ich ein Programm brauche reicht eine kurze Suche und nach wenigen Minuten habe ich die letzte stabile Version die genau auf mein Betriebssystem passt installiert.

Ein Terminal muss ich heutzutage nicht mehr benutzen wenn ich das nicht will, denn für alle wichtigen Funktionen gibt es mittlerweile GUIs. Auf der anderen Seite habe ich immer die Möglichkeit als fortgeschrittener Anwender auch auf die zugrundeliegenden Kommandozeilenprogramme zurückzugreifen.

Nicht zuletzt ist natürlich etwas an deiner Aussage, dass es kein "Standardwerk" gibt (für Windows habe ich dieses aber auch noch nicht gefunden ;)). Man findet aber immer Hilfe in einschlägigen Wikis/Foren (und zwar kompetente Hilfe!), etwas was ich von Windows absolut nicht sagen kann. Schau dir z.B. diesen Thread hier an: Obwohl hier genug Kompetenz versammelt ist rätseln wir alle, was Microsoft jetzt eigentlich verbrochen hat und haben bis jetzt keine Lösung gefunden. So etwas gibt es bei Linux in der Regel nicht.
 
Wobei die Installation und die Nutzung von Linux bei nicht unbedingt brandneuer Hardware mittlerweile schon ziemlich extrem einfach geworden ist. Für Otto normal User reicht ein klassisches Ubuntu vollkommen aus und ist unter einer Stunde inklusive Office betriebsfertig. Mein MBP nudelt nun schon seit mehreren Tagen nach den Updates von Win7 rum. Wenn ich es aus beruflichen Gründen nicht bräuchte, denn die SAP Java Gui hat halt nicht alle Features einer Standard Windows SAP Gui, würde ich nur OSX und Linux nutzen. Wobei Windows 7 und Windows 10 keine schlechten Systeme sind, aber es nervt schon das man an 10 Ecken updaten und jedes Programm separat updaten muß. Windows, Virenscanner, Java, Adobe Flash (was man besser gar nicht installiert), Adobe Acrobat,...... Microsoft hat mit Windows 10 den richtigen Schritt gemacht, aber so unkompliziert wie ein ubuntu, fedora, Mint oder Leap läuft es nun wirklich nicht, aber der Weg ist schon der Richtige. Das Look and Feel erinnert schon mal sehr an Linux.

Windows ist Business seitig nun halt mal der Standard. Wobei ich mittlerweile besonders bei IT Mitarbeitern, die Ihre beruflichen und privaten Systeme strikt trennen, eine starke Tendenz hin zu OSX und Linux im privaten Bereich feststellen kann. Denn Firefox und Thunderbird sind überall gleich und ein Libre Office sieht nun auch nicht anders aus als ein MS Office 2003. Wer aber aufwendige Excel Tabellen mit Makros und animierte Power Points bearbeiten oder mit anderen austauschen will, bekommt das halt auch unter MS Office 2011 unter OSX nicht sauber hin und hat halt besser noch eine parallele Windows 7 Installation.

Da ist etwas dran, aber was die LINUXer leider bis heute nicht bemerkt haben: Es gibt nicht ein einziges, schlüssiges, für Normaluser verständliches Standardwerk, welches das LINUX auf wenigen Seiten auf vernünftige Weise erklärt. Jeder noch so abgedrehte Super-DAU hat mittlerweile kapiert, dass es unter WINDOWS einen Windows-, einen Programme-, einen Benutzer-Ordner und einen Start-Knopf gibt, aus dem das System hauptsächlich besteht. Obwohl UNIX noch noch viel logischer aufgebaut ist als WINDOWS, gibt es keinen zusammenfassenden, zusammenhängenden Gedanken, der das System in einem Satz erklärt. Es gibt keine Befehlszusammenfassung für LINUX, es gibt keine vernünftige Zuordnung von LINUX-Derivaten für verschiedene Rechner, keine vernünftige Softwareliste für verschiedene Anwendungsgebiete, das Compilieren von Kerneln wird nirgendwo vernünftig erklärt, und die Service-Seiten von LINUX-Nutzern sehen auch heute noch so aus, als wäre das Internet gestern erfunden worden und als würden sich LINUX-Nutzer in Form von englischsprachigen, abgekürzten, leicht autistischen Wortfetzen verständigen.

Wie gesagt: Jeder Neuling schafft es, unter WINDOWS 7 ein WINDOWS 3.1 in einer DOS-Box zum Laufen zu bringen. LINUX dagegen ist eines der am schlechtesten beworbenen Betriebssysteme, die es je gab, und deshalb beschränken sich auch alle praktisch veranlagten User auf fertige LINUX-BOOT-CDs, weil man sonst früher oder später auf ein simples Kommando stößt, welches nirgendwo erklärt, dokumentiert oder sonstwie praktikabel wird. LINUX-User sind mittlerweile auch die letzten, die ihre Mitmenschen regelrecht beschimpfen, falls denen mal ein SuperUser-Kommando entfallen sein sollte, und die können ja nun nicht alle verkannte Genies sein...

Der intellektuelle Aufwand von LINUX steht in keinem Verhältnis zum praktischen Nutzen, obwohl es ganz bestimmt das bessere und ambitioniertere System ist, als WINDOWS. Und so lange das so bleibt, wird sich daran auch nichts ändern: Was nutzt es mir, wenn ich die Dimmbammbuktu-Sprache des primitiven Dimmbammbuktu-Volkes eines tropischen Inselstaates namens Dimmbammbuktu erlerne, während die ganze Welt englisch spricht?
 
Ich habe interessanterweise überhaupt kein Problem mit der Suche oder dem Installieren der Updates. Das W530 sucht zwei, drei Minuten und hat dann alle neuen Updates gefunden.
Bald setzte ich das W520 neu auf, dann werde ich berichten, wie es hier aussieht.

Bei Systemen, wo die Updates aktuell sind ist die Updatesuche nicht das Thema.

Lediglich wenn Win7 mit oder ohne SP1 (Version ist egal) gibt es die "Probleme" mit den Updates. Vista will ich zum Spass demnächst auch mal installieren und rechne damit, auf die selben Fehler zu treffen...

in dem von Morns in #3 verlinkten Thread ist auch ein Verdacht zu den Ursachen geäußert worden. Wer weiß, evtl. ist die Problematik nach Juli 2016 auch erledigt da dann das Gratisupgrade" nicht mehr angeboten wird...
 
Wobei anzumerken ist, dass es für Windows eben einen riesigen Pool von Programmen, Tools und so weiter im Gegensatz zu UNIX/Linux/FreeBSD etc. gibt. Darum ist eben das Einsatzgebiet massgebend.
Kann man andersrum aber genauso argumentieren. Es gibt auch unzählige Programme für Linux, diees für Windows nicht gibt.

Der Unterschied ist, dass Programme aus der *nix-welt oftmals für Windows portiert werden (weil es meistens geht!) wohingegen Windowsprogramme nur selten für *nix portiert werden (weil es nur mit riesigem Aufwand zu erledigen ist, wenn es denn überhaupt funktioniert).
 
Ja, ist so. Deswegen auch der Hinweis hinsichtlich des Einsatzgebiets.
 
Letztes Jahr hatte ich mich auch mal über diese endlos lange Suche nach Updates nach dem Patchday beklagt. Wobei es auch bei Win10-Updates ewig dauerte. Dann ging es ein paar Monate erfreulich schnell, wenn auch die Geschwindiglkeiz nicht an alte Zeiten heranreichte. Beim letzten Update hat die Suche aber auch wieder 40 Minuten gedauert, die endgültige Installation dann noch einmal 20 Minuten. (Wobei ich Tag für Tag als allererstes nach Updates suchen lasse, der Rechner also aktuell ist).

Den Win10-Rechner brauche ich selten. Daher update ich ihn immer erst, wenn ich damit ins Netz gehen will. Der Hauptgrund ist aber, dass es mich echt anwidert, jedes Mal Zeit einkalkulieren und nachgucken zu müssen, ob sich irgend ein Update mal wieder Zugriffe erlaubt, die ich ausdrücklich abgewählt hatte. Das verleidet mir allmählich das ganze Win10 und lässt mich inzwischen so lange wie sicherheitsbezogen nur irgend möglich und vertretbar an Win7 festhalten! Wenn die bei Microsoft das nicht ändern, kann mir die ganze kostenlose Upgrade-Geschichte gestohlen bleiben! Hab ja noch bis 2020 Zeit...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab ja nun auch nen ganzen Zoo an TPs mit den diversesten OSsen am Start und muß feststellen, daß gerade die Win7-Updates seit dem letzten Sommer eine echte Qual geworden sind :facepalm:. Aber seit vllt. 2 Monaten dauert es auch auf Vista deutlich länger als vorher, wiewohl es dort in summa immer noch schneller als unter 7 fluppt.

Beu den *buntus poppt unten rechts ein Icon auf, da klicke ich drauf, nicke die updates als root ab - und nach kurzer Zeit (~ 5-10 min) ist die Kiste auf dem neuesten Stand - ohne Reboot! So muß das sein :)
 
Die Updates sind von Microsoft digital signiert. Heisst folglich, dass ein entsprechender Hashwert der Dateien erzeugt werden muss, welcher zur Verifizierung der korrekten Signatur verwendet wird. Erst dann kann gewährleistet werden, dass das entsprechende Update nicht korrupt ist.
Soll das heißen, dass WU alle bisherigen, über die Jahre angesammelten Updates zunächst byteweise einliest, den Hashwert berechnet und diesen dann mit dem Updateserver abgleicht und das entsprechende Update als schon vorhanden abhakt? Das würde die lange und vom Gefühl her auch noch zunehmende Suchdauer bei mir ja erklären. Oder haben die Updates die Signatur inkludiert, und man muss nur diese jeweils kurz auslesen und abgleichen?
 
Beobachtung von heute:
habe im Kellerbüro meinen Desktop (win7) und zwei T400, einer mit Vista, einer mit Win10, alle nahezu gleichzeitig auf's update angestoßen. Letzterer suchte, fand nach ca. 2 min Updates, die ich installierte. Der Dektop rödelte da noch still vor sich hin, fand dann aber nach ca 30 min auch die Updates. Da war der Win 10 T400 schon lange neu gestartet :/. Der Vista T400 brauchte etwa 90 mins, bis er alle updates gefunden hat.

Zufall??? Niemals!
 
Zunächst mal kann ich diese Beobachtung bestätigen.
Aber dabei ist natürlich eine gewisse Methodik:
- Win7 und Vista sind älter und es gibt dementsprechend viel mehr Updates, die überprüft werden müssen gegenüber Win10.
- Ein T400 ist ein Rechner der Zeit von Vista und Win7, der an heutige CPUs sicher nicht ran kommt (vor allem kein Hypertherading). Wenn dann noch anders Prozesse laufen (zB Update Virenscanner), ist die CPU schnell an ihrer Grenze, die Festplatte bzw. der SATA-Anschluss ist ein Flaschenhals, wenn alle gleichzeitig aktiv sind und ggf. muss bei zu wenig RAM auch noch ausgelagert werden.
- Win10 hat das Update-Konzept hin zu kummulativen Updates geändert. Im Vorfeld muss weniger geprüft werden, denn es gibt nur 1 neues Update. Was dann für die vorhandene Installation wirklich gebraucht wird, entscheidet sich bei der Update-Installation und nicht schon bei der Update-Suche.
- Über Wndows-Update werden nicht nur Updates für Windows installiert. Ebenso andere MS-Produkte wie Office oder auch Hardware-Treiber. Auch in der Beziehung kann es bei unterschiedlichen Systemen zu verschieden vielen Updates kommen, die geprüft werden müssen.

Grüße Thomas
 
Habe gerade 1:44 Std. Wartezeit auf die Windows-Update-Suche unter Vista hinter mir, zuzüglich (!) der Installation der Updates.

Mein wöchentliches Programm:
- Backup der Systempartition auf externe USB-HDD: ca. 1,5 Std.
- Browser u.a. updaten: 5 Minuten
- Warten auf Windows Update: 1,5-2 Std.
- Updates installieren und System neu starten, bis es den Cache gefüllt hat und wieder zügig reagiert: 20-30 Minuten
- Da bei manchen Neustarts Acronis nicht richtig ans Laufen kommt und Backups dann nicht funktionieren, ggf. 1-3x neu starten und wieder warten: 10-30 Min.

Das sind insgesamt bis zu 4,5 Stunden, für die ich fast einen ganzen Nachmittag reservieren muss. Es wird dringend Zeit, dass ich endlich auf das T460s mit Win 10 umziehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder haben die Updates die Signatur inkludiert, und man muss nur diese jeweils kurz auslesen und abgleichen?
Ja, sämtliche Updates sind signiert und enthalten diese auch. Ist ja auch die Idee hinter einer digitalen Signatur.

Auch mein Windows 7 in der VMware braucht nun schon ein Weilchen, bis die Updates gefunden sind. Mühsam ohne Ende. Unter Windows 8.1/10 geht es ratzfatz.
 
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