Windows Update nach Jahren extrem langsam: Was macht W.U. eigentlich bei der Suche?

dark_rider

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Hallo zusammen,

OK, mein T61p mit Vista aus 2008 soll eigentlich bald vorauss. durch ein T460s mit Windows 10 ersetzt werden. Trotzdem: Windows Update ist extrem langsam. Mittlerweile dauert es je nach Tagesform 30-60 Minuten (ungelogen, heute 60 Minuten), bis die aktuellen Updates gefunden sind und angezeigt werden. Und das mit dauerhaft hoher CPU-Last. Was macht Windows Update eigentlich die ganze Zeit während der Suche nach Updates?

Das Downloaden im Anschluss verläuft auch immer ziemlich "ruckelig": Erst werden relativ schnell z.B. 20% downgeloadet, dann ewig nichts, plötzlich steht der Fortschrittsbalken auf 90%, und dann tröpfelt der Rest ein. Ist das bei Euch auch so?
 
Dass es beim Fragesteller um Vista geht, habt ihr aber übersehen, oder? ;-)
 
Ja, tatsächlich (wer verwendet denn Noch Vista ;))
Ich vermute mal Microsoft war aber so "nett" und hat auch an Vista gedacht?

@Mornsgrans
Auf meinem T400 habe ich alle der Updates aus deinem Post installiert und es sucht trotzdem Stunden... Abhilfe schafft wohl wirklich nur ein Update auf Windows 10 (danke Microsoft! :cursing:)
 
Mh, danke, aber ganz so schlimm wie beschrieben (1-3 Tage Suchzeit mit 100% CPU-Last, 200+ Updates) ist es bei mir ja auch wieder nicht. Es sind ja "lediglich" 30-60 Minuten Suchzeit, und gefunden wurden diesmal z.B. 17 Updates. Auch wenn ich Vista seit 2008 installiert habe und seitdem sicher hunderte Updates installiert wurden, kann ich trotzdem nicht verstehen, warum Windows Update scheinbar zur Sichtung der lokal schon vorhandenen Updates so lange (bei so viel Last) braucht. Die installierten Updates sollten doch zentral irgendwo registriert sein, man gleicht die kurz mit dem Updateserver ab, und fertig. Oder scannt Windows Update die kompletten Updates byteweise durch?
 
Die Updates sind von Microsoft digital signiert. Heisst folglich, dass ein entsprechender Hashwert der Dateien erzeugt werden muss, welcher zur Verifizierung der korrekten Signatur verwendet wird. Erst dann kann gewährleistet werden, dass das entsprechende Update nicht korrupt ist.
 
Ich habe auch noch ein ThinkPad unter Vista laufen, die Updates gingen bis dato aber noch ratzfatz - wie immer.

Bei WIN7 ist es mittlerweile ein Gräuel, leider funktionieren bei mir hier die Winfuture.de - Update-Packs (sowohl Vollversion wie auch Monatsausgaben) auch nicht - nach der (mühsamen) Installation kommt die Meldung "Fehler beim Zusammenstellen der Updates - Änderungen werden rückgängig gemacht"
Danke sehr.... :cursing:
 
Über Ursachen seitens Microsoft kann man natürlich spekulieren.
Fakt ist, dass mit erscheinen neuer Windows-Versionen und wahrscheinlich auch bei Service-Packs von Microsoft an den Update-Servern was getan werden muss, um den dann aktuellen Gegebenheiten gerecht zu werden. Unter den vielen Updates, die sich im Laufe der Zeit ansammeln, sind auch immer wieder welche, die Windows-Update aktualisieren. Fakt ist auch, dass einige Betriebssystemversionen, so auch Vista, nicht mehr im Software-Pflege-Status sind, sondern offiziell nur noch mit Updates für Sicherheitslücken versorgt werden.
Man kann sich nun die Frage stellen, wie gut Microsoft diese Windows-Versionen bzgl. der Anpassung der Update-Server behandelt. Vermutlich reicht da ein "es funktioniert" und die Sicherheits-Updates können verteilt werden. Dass eine tiefgehende Optimierung im Sinne "es funktioniert auch bei angepassten Update-Servern so richtig gut" erfolgt, wage ich zu bezweifeln.
Dass seitens Microsoft bewusst ältere Versionen gezielt ausgebremst werden, mag ich nicht glauben. Sowas hätte Dimensionen des VW-Abgas-Skandals.

An die Theorie der Hash-Werte und digitale Signaturen glaube ich nicht. Auch mit den zur Vista-Zeit üblichen Prozessoren wird es nicht mehrere Stunden dauern, ein paar hundert Updates zu verifizieren.

Grüße Thomas
 
Win7 funktioniert nach der Anleitung von planet3dnow perfekt, Updates werden nach wenigen Minuten gefunden und installiert.

Davor ging allerdings gar nichts, außer natürlich eine schön warme CPU.
 
Was macht W.U. eigentlich bei der Suche?

Updates suchen...? ;)

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Man kann den Update-Prozess eines frisch installierten WINDOWS 7 SP1 auf jeden Fall erheblich beschleunigen, in dem man das NET.Framework 3.5 von Hand aufspielt und erst einmal alle Original-Treiber vom Lenovo-Systemupdate oder der Lenovo-Treiberseite "abholt".

Das hat den Vorteil, dass man mit dem Gerät arbeiten kann, während der WINDOWS-Update-Prozess läuft; man verliert also keine Zeit. Wenn man nun noch nachträglich das NET.Framework auf die aktuelle Version per Installer "anhebt", geht es noch einmal erheblich schneller.

.NET in verschiedenen Versionen: Das .NET Framework wurde von Microsoft im Jahr 2000 herausgebracht und ist seit dem in mehreren Haupt-Version erschienen. Diese enthalten die Vorgängerversionen nicht unbedingt, sodass die Version 2.0 ergänzend zur Version 4.0 installiert werden muss, wenn Windows Software das .NET Framework 2.0 als Systemvoraussetzung nennt. Bei den Unterversionen sieht dies anders aus, so ersetzt zum Beispiel die Version 4.6.1 seine Vorgänger von .NET 4.x.
Wer noch .NET 2.0, 3.0 oder 3.5 benötigt, braucht in der Regel nur Microsoft .NET Framework 3.5 Service Pack 1 (SP1) zu installieren, das die Servicepacks der Versionen 2.0 und 3.0 enthält. Es unterstützt offiziell Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows Vista und Windows XP. Das aktuelle .NET Framework 4 läuft unter Windows 7 SP1, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10, Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2. Eine Ausnahme stellt die Version .NET 4.0 dar, die auch das Windows XP Service Pack 3 unterstützt.

Selbst den aggressiven, zeitfressenden WINDOWS 10-Update-Prozess kann man ganz locker aushebeln, in dem man den Ordner
C:\windows\system32\GWX
.. so fern schon vorhanden, nach z.B.
C:\windows\system32\GWX.bak
umbenennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ergänzend gab es auch noch eine Blockade des WU-Servers durch bestimmte Router der Telekom, da musste erst die Firmware aktualisiert werden, damit es wieder ging, vermutlich wegen abgelaufener Zertifikate. Auf jeden Fall ist das Aktualisieren eines Systems unter Vista/W7 ein Geduldsspiel, selbst mit aktuellem Update Agent und dem ganzen Herumpatchen. Selber trifft es mich nicht so hart, aber wenn dann so ein PC zur "Durchsicht" hier steht, wachsen die Haare jedesmal den Rücken hoch;-)
 
An die Theorie der Hash-Werte und digitale Signaturen glaube ich nicht. Auch mit den zur Vista-Zeit üblichen Prozessoren wird es nicht mehrere Stunden dauern, ein paar hundert Updates zu verifizieren.
Da habe ich mich wohl nicht klar ausgedrückt. Dass die Updates dermassen lange brauchen, hat eher gar nichts mit der MS digitalen Signierung zu tun. Sollte nur zeigen, wie Windows die Updates ablegt.

LG Uwe
 
Ich habe interessanterweise überhaupt kein Problem mit der Suche oder dem Installieren der Updates. Das W530 sucht zwei, drei Minuten und hat dann alle neuen Updates gefunden.
Bald setzte ich das W520 neu auf, dann werde ich berichten, wie es hier aussieht.
 
Vielleicht doch Zeit komplett auf Linux umzusteigen.
Wenn einmaliges Windows-Update weit länger dauert als die Neuinstallation eines Ubuntu plus Einrichtung, dann liegt der Gedanke allerdings nicht fern :thumbup:.

Vielleicht bringt MS ja irgendwann mal ein Windows, dass ohne Updates auskommt ;). Ich frage mich regelmäßig, wie man es dort überhaupt hinbekommt, dass Installation und Update jeglicher Software derartig langsam und unzuverlässig sein können :facepalm:.
 
Ich habe interessanterweise überhaupt kein Problem mit der Suche oder dem Installieren der Updates. Das W530 sucht zwei, drei Minuten und hat dann alle neuen Updates gefunden.
Bald setzte ich das W520 neu auf, dann werde ich berichten, wie es hier aussieht.
Bei mir dauert die Updatesuche unter Windows 7 Ultimate x64 einige Minuten. Ist gerade noch zu akzeptieren.

Unter Windows 8.1 und 10 treten solche Updateprobleme nicht auf. Da geht es ratzfatz :).


@linrunner: Der Einsatz von Windows schliesst ja den Einsatz von Unix, Linux, FreeBSD etc. nicht aus. Eben je nach gedachtem Einsatzgebiet. Da hinkt dein Vergleich. ;)


LG Uwe
 
Wenn einmaliges Windows-Update weit länger dauert als die Neuinstallation eines Ubuntu plus Einrichtung, dann liegt der Gedanke allerdings nicht fern :thumbup:.

Da ist etwas dran, aber was die LINUXer leider bis heute nicht bemerkt haben: Es gibt nicht ein einziges, schlüssiges, für Normaluser verständliches Standardwerk, welches das LINUX auf wenigen Seiten auf vernünftige Weise erklärt. Jeder noch so abgedrehte Super-DAU hat mittlerweile kapiert, dass es unter WINDOWS einen Windows-, einen Programme-, einen Benutzer-Ordner und einen Start-Knopf gibt, aus dem das System hauptsächlich besteht. Obwohl UNIX noch noch viel logischer aufgebaut ist als WINDOWS, gibt es keinen zusammenfassenden, zusammenhängenden Gedanken, der das System in einem Satz erklärt. Es gibt keine Befehlszusammenfassung für LINUX, es gibt keine vernünftige Zuordnung von LINUX-Derivaten für verschiedene Rechner, keine vernünftige Softwareliste für verschiedene Anwendungsgebiete, das Compilieren von Kerneln wird nirgendwo vernünftig erklärt, und die Service-Seiten von LINUX-Nutzern sehen auch heute noch so aus, als wäre das Internet gestern erfunden worden und als würden sich LINUX-Nutzer in Form von englischsprachigen, abgekürzten, leicht autistischen Wortfetzen verständigen.

Wie gesagt: Jeder Neuling schafft es, unter WINDOWS 7 ein WINDOWS 3.1 in einer DOS-Box zum Laufen zu bringen. LINUX dagegen ist eines der am schlechtesten beworbenen Betriebssysteme, die es je gab, und deshalb beschränken sich auch alle praktisch veranlagten User auf fertige LINUX-BOOT-CDs, weil man sonst früher oder später auf ein simples Kommando stößt, welches nirgendwo erklärt, dokumentiert oder sonstwie praktikabel wird. LINUX-User sind mittlerweile auch die letzten, die ihre Mitmenschen regelrecht beschimpfen, falls denen mal ein SuperUser-Kommando entfallen sein sollte, und die können ja nun nicht alle verkannte Genies sein...

Der intellektuelle Aufwand von LINUX steht in keinem Verhältnis zum praktischen Nutzen, obwohl es ganz bestimmt das bessere und ambitioniertere System ist, als WINDOWS. Und so lange das so bleibt, wird sich daran auch nichts ändern: Was nutzt es mir, wenn ich die Dimmbammbuktu-Sprache des primitiven Dimmbammbuktu-Volkes eines tropischen Inselstaates namens Dimmbammbuktu erlerne, während die ganze Welt englisch spricht?
 
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