T460p Windows 7 + NVMe + USB3.0 = Problem

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Hallo,

habe mir einen T460p mit i5, 8gb DDR4, nVidia 940MX, Toshiba 256gb NVMe gekauft ohne Windoof. Das Thinkpad hat nur USB3.0 Anschlüsse.

1. Problem
USB 3.0 Anschlüsse ohne USB3.0 Treiber zu nutzen.

Lösung -> NVMe ausbauen, Sata SSD einbauen, vorher formatieren + Treiber draufziehen. Während Win7 Installation die Treiber von der Sata SSD laden.


2. Problem
Windoof 7 unterstützt keine NVMe SSDs. Microschrott bietet zwar einen Hotfix an, der aber sinnfrei ist bei einer Neuinstallation. Ich kann die Treiber auch nicht auf einen USB Stick laden, da Windoof 7 kein USB3.0 unterstützt und diese auch nicht vorher auf die NVMe gezogen werden können, denn diese wird ja nicht erkannt von Win7.
Irgendwelche Versuche mit externen Platten scheitern ebenfalls, wegen USB3.0 . Eine Installation über SD-Slot geht auch nicht, da Win7 nur die Installationdaten lädt.



Lösungsansatz:
NTlite herunterladen und die Win7 Pro ISO mit dem NVMe Hotfix sowie den USB3.0 Driver patchen...

--> Weder der Hotfix noch die USB3.0 Treiber werden von dem Setup gefunden.




Notlösung: Nutze eine normale SSD im T460p.


Hat jemand für mich einen Ansatz, wie ich Win7 mit NVMe nutzen kann?

Danke!



PS:
Windows 8 oder 10 kommt auf KEINEN Fall in Frage!
 
Ich kann den Threadersteller schon verstehen, dass er noch Windows 7 haben will.

Bei meinen Anwendungsszenarien wird Windows 7 auch noch, sofern technisch möglich, bei der Nachfolgegeneration (P51 :thumbsup:) zum Einsatz kommen.
Es hängt viel von der Anwendungssoftware ab. Kostefaktor. Ein Windows kosten z. B. viel weniger als ein CAD Programm. Ich selber verwalte System mit DDS Catia und AutoCAD. Da gibt es überhabt keine Diskussion, dass etwas anderes als Windows 7 (x64) eingesetzt wird.

Mehrere Laptops bzw. Systeme auf einem Windows zu halten ist viel einfacher + weniger nervenaufreibend als netzwerkfähige CAD Programme auf unterschiedlichen Grundsystemen reibungsfrei zum laufen zu bekommen.
Ich denke einige hier im Forum können davon ein Lied singen :rolleyes:.


Irgendwann muss mal umsteigen, klar, wie bei XP. Allerdings kommen bis 2020 noch zwei, drei neue Hauptreleases von Windows 10 raus. Aktuell gibt es ja nicht mal die Servervariante von Windows 10 (für den produktiven Einsatz).


So, hoffe es klappt mit der Anleitung + dem Bonus von Alhazred.

:thumbup:
 
Bei meinen Anwendungsszenarien wird Windows 7 auch noch, sofern technisch möglich, bei der Nachfolgegeneration (P51 ) zum Einsatz kommen
Going forward, as new silicon generations are introduced, they will require the latest Windows platform at that time for support. This enables us to focus on deep integration between Windows and the silicon, while maintaining maximum reliability and compatibility with previous generations of platform and silicon. For example, Windows 10 will be the only supported Windows platform on Intel’s upcoming “Kaby Lake” silicon, Qualcomm’s upcoming “8996” silicon, and AMD’s upcoming “Bristol Ridge” silicon.
https://blogs.windows.com/windowsexperience/2016/01/15/windows-10-embracing-silicon-innovation/

Vermutlich wird Lenovo für Kaby Lake-Geräte auch keine Windows 7-Treiber zur Verfügung stellen.
Aktuell gibt es ja nicht mal die Servervariante von Windows 10 (für den produktiven Einsatz)
Soll die Release-Version von Windows Server 2016 nicht bereits im September veröffentlicht werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vermutlich wird Lenovo für Kaby Lake-Geräte auch keine Windows 7-Treiber zur Verfügung stellen.

Korrekt, kann/wird so seien. Daher auch meine Anmerkung "sofern noch technisch möglich".

Soll die Release-Version von Windows Server 2016 nicht bereits im September veröffentlicht werden?
Wenn(!) Server 2016 im September erscheint sollte man erstmal zwei, drei Monate abwarten. MS Produkte :facepalm:.

Einführung also nach Planung und Testphase theoretisch Anfang 2017. Joa, dann aber noch 1 Jahr warten, bis DDS und AutoCAD die Servertools für Server 2016 rausgeben. Klar, andere Server ohne diese Aufgaben kann man früher hochziehen. Ist aber im Widerspruch zu einer homogenen IT Umgebung. Wie öfters eine Zwickmühle in der IT Administration. :rolleyes:
 
Danke für die Tipps. Hab nebenbei noch bei MS die Variante mit sysprep gefunden. Taugt die was?
ja das taugt durchaus, die frage ist nur ob man für eine instalation sich die mühe machen möchte sich einzulesen.
denn möchte man das image auf mehrere maschienen mit unterschiedlichen schlüsseln aktivieren so müssen die eindeutigen
SID die windows vergibt auch gekillt werden, ansonsten können komische sachen in einem domähnennetzwerk geschehen.
https://support.microsoft.com/de-de/kb/2990941
 
Ich kann den Threadersteller schon verstehen, dass er noch Windows 7 haben will.

. Ein Windows kosten z. B. viel weniger als ein CAD Programm. Ich selber verwalte System mit DDS Catia und AutoCAD.

.


:thumbup:
[/B][/URL]

Und das ist nur ein Beispiel für Arbeiten, die nicht mit Linux möglich sind. Jedenfalls nicht ohne immensen Aufwand (und sicher auch nicht ganz legal...)

;)

[Naja ich muss damit nur arbeiten, nicht in einem Netzwerk für alle bereitstellen]
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch auf/mit NVMe?
Ja, warum nicht ?
Ich habe für einen Kunden bei Lenovo (neben anderen Systemen) ein P70, ein T460s sowie ein X1 Carbon mit NVMe SSD und Windows 7 downgrade bestellt.
Da der Kunde sich nicht beschwert hat, dass die Geräte nicht booten, gehe ich mal davon aus, dass es reibungslos funktioniert :thumbsup:

Wenn Du Dich an an selige XP Zeiten erinnerst: Da konnte man z.B. auch ein XP auf einem T60 installieren obwohl der SATA Modus auf AHCI stand, was mit einer normalen XP CD auch nicht richtig funktioniert hatte.
 
Eins vorweg: Ich habe es geschafft, dank euch :cool:


Aber: Das Resultat war nicht wirklich reproduzierbar, denn ich hatte vier "windows.old" Ordner am Ende. Bei dem vierten Versuch bin ich entmutigt aus dem Zimmer gegangen und als ich wiederkam, hat es sich installiert. Trotz original Toshiba NVMe Treiber hatte ich nach dem Setup eine Fehlermeldung beim Start, dass die nvme.sys fehlte...
Denn Durchbruch, dass es überhaupt voran lief, war der Tipp mit der boot.wim und setup.exe von Win10. Außerdem hatte ich vorher Win10 installiert und damit die Partitionen erstellt (und konnte so während der Win7 Installation auf die NVMe SSD zugreifen). Lustigerweise konnte Win10 ohne Probleme im Lagacy Only Modus installiert werden (Win8 war da deutlich zickiger). Außerdem musste ich eine neue ISO machen, ->nur mit USB3 Treiber und dem Hotfix<-. Das Einbringen des Toshiba Treibers in die ISO führte trotz Neuladens während der Installation irgendwie zu Problemen.


Jedenfalls vielen Dank! :eek:
 
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