Windows 7 Lizenz übertragbar auf anderes Modell?

owunstorf

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Hallo!
Ich habe ein Thinkpad Edge 11 mit Windows 7 Professional Lizenz. Da mir das Edge 11 nicht so ganz zusagt, spiele ich mit dem Gedanken, es durch ein X121e zu ersetzen. Dieses kommt dann aber ohne BS daher.
Jetzt frage ich mich, ob es möglich wäre, den Lizenzaufkleber vom Edge abzukratzen, die Platte zu formatieren, es dann ohne BS bei Ebay zu verkaufen, und Windows 7 auf dem dann jungfräulichen X121e mit dieser Lizenz zu installieren.
Foren- und Googlesuche zum Thema "Umzug von OEM Lizenzen etc." haben mich noch mehr verwirrt als alles andere... :(
 
Um es kurz zu machen - ja, Deine Pläne sind möglich und legal.
 
Wow! 1 Minute! Danke für die schnelle Antwort!

Dann hätt ich noch die Follow-Up-Frage: Kann ich das Windows mit dem Key auf dem Aufkleber von einer generischen Windows 7 DVD installieren? Oder funktioniert das nur über die auf dem Edge erstellten Recovery-Medien?
 
Und nochmal ja - Du kannst Win7 Problemlos von einer generischen Win7 DVD installlieren. Von den Recovery Medien geht natürlich auch ;)
 
Und in welchem rechtsverbindlichen Dokument ist dieser Sachverhalt schriftlich hinterlegt?

Ich stehe vor selbigem Problem, hätte das ganze aber gern rechtssicher.
 
Man beachte auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erstausr%C3%BCster#OEM-Software

Laut einem Urteil des BGH vom 6. Juli 2000 ist es Händlern in Deutschland erlaubt, auch OEM-Versionen ohne Bindung an Hardware zu verkaufen. So können OEM-Versionen auch ohne Hardware erworben werden. Die Firma Microsoft hatte gegen dieses Vorgehen geklagt und verloren. Somit sind OEM-Versionen legal separat erhältlich.

Zumindest laut deutschem Recht gibt es keine Bindung zwischen Hard- und Software. OEM-Versionen dürfen unabhängig von der Hardware benutzt oder auch weiterverkauft werden.

Grüße
Thomas
 
Das steht nicht drin, ist aber auch egal, da das deutsche Recht keine Bindung von Soft- und Hardware ermöglicht.
 
Ist doch so ähnlich, wie bei mac os, da ist es doch auch von Apple verboten, aber nach deutschem Recht darf man das OS auch auf "Nicht-Mac" Computern installieren.
Oder irre ich mich?
 
Bei Apple weiß ich es nicht. Bei MS ist es aber so.

MS Deutschland redet zwar immer in der Öffentlichkeit (z.B. bei MS-Veranstaltungen) pauschal von "ist verboten, OEM-Windows separat zu verkaufen", aber auf gezielte Nachfrage gesteht man ein, dass dies für Deutschland aufgrund des Gerichtsurteils nicht gilt und daher das OS hier separat verkauft werden darf.
 
Für Apple dürfte das genauso gelten wie auch für Microsoft. Sonst wären Angebote wie beispielsweise dieses hier wahrscheinlich gar nicht möglich.

Daher sollte es auch kein Problem sein, sich seine Hardware zusammenzustellen und dort das System zu installieren. Problematisch wird es erst, wenn das MacOS nicht nativ auf der verwendeten Hardware läuft und eine veränderte Installations-CD gebraucht wird (Hackintosh). Das dürfte sehr wahrscheinlich nicht mehr zum Lizenzabkommen passen. Daher sollte man direkt im Voraus schauen, dass man möglichst die identische Hardware wie im passenden Mac bekommt.

Grüße
Thomas
 
Nein, "Hackintosh" heißt einfach "Mac OS X auf PC-Hardware", das ist nicht allgemein verboten. Die normale Mac OS X-DVD bootet auf keinem einzigen PC, da benötigt man immer eine Boot-CD oder einen modifizierten USB-Stick mit Bootloader - das ist auch noch Problem. Illegal sind dagegen diese fertigen Images, die man von diversen Quellen im Internet herunterladen kann.
 
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