Windows 10 - Schritt-für-Schritt-Update-Anleitung

Sir Charles82

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Hallo,

es häufen sich ja jetzt die Beiträge zu W10 auf den verschiedensten Geräten sowie Hinweise, wie man vorgehen sollte, um ein möglichst sauberes System zu haben. Leider sind diese Tipps auf 10 oder 15 verschiedene Themen verteilt und nur wenn man sehr viel liest (wozu manch Fragesteller nicht die Neigung hat), kann man die Infos zusammensammeln.

Ich wollte nur den Vorschlag in den Raum stellen, ob man nicht eine Schritt-für-Schritt-Erklärung modellunabhängig erstellt, auf die man dann verweisen kann.
zB. dass man das laufende W7 sichern sollte, bevor man fröhlich auf "Upgrade durchführen" klickt (und womit man am besten die Sicherung durchführt)
oder auch die Durchführung des Upgrades und dann W10 sauber neu zu installieren (ohne Eintragen eines Product Key, womit das System gleich wieder aktiviert ist).

Ganz uneigennützig ist der Vorschlag natürlich auch nicht, eine Anleitung, wie man den Rechner upgraden kann, ohne alles zu verlieren (und eine Möglichkeit auf einen Rückwechsel zu haben), würde sehr hilfreich sein.

Zudem kann man dann bei verschiedenen Fragestellungen zum Upgrade auf diese Anleitung verweisen.

Sehr abwegige Idee?

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Vorbereitung des Upgrades:


1a. Reservierung des Upgrades (möglich von Windows 7 und Windows 8.1 aus)
1b. Die Reservierung des Upgrades ist nicht unbedingt nötig. Man kann auch einfach das Mediacreation Tool runterladen und damit dann entweder gleich den Rechner upgraden, oder aber eine ISO Installationsdatei brennen, bzw. auf einen USB Stick laden. (Hinweis von hha81667)http://thinkpad-forum.de/members/10206-hha81667
2. Sicherung der vorhandenen Windows-Installation (mit ... Clonezilla), um im Falle eines Fehlers oder Nichtgefallens auf ein funktionierendes Windows zurückkehren zu können
3. Einrichtung eines Passwortes auf dem Benutzerkonto (bei Upgrades ohne vergebenes Passwort konnte auf den Benutzer nicht mehr zugegriffen werden; wenn der Benutzer der einzige Admin am Gerät ist, eine ungute Situation).
4. Durchführung des Upgrades
5. Neuinstallation mit passender ISO-Datei; beim Installationsvorgang KEINEN Product Key eingeben... es wird der zuvor generierte W10-Schlüssel anhand der verbauten Hardware erkannt.

Vorgehensweise für Parallelinstallation Windows 10 mit Windows 7 (Beschreibung von PeterWa):

1. bestehende Partition verkleinern, um Platz zu schaffen

2. booten von Windows 7 Installationsmedium und Win 7 auf freiem Festplattenbereich installieren, man hat dann im Windows Bootmanager zwei Betriebssysteme zur Auswahl:
das alte Windows 7 mit dem Zusatz "wiederhergestellt" und das neue Windows 7 ohne zusätzliche Bezeichnung; das "wiederhergestellt" kann man mit bcdedit später im Bootmanager wieder beseitigen

3. das neue Win 7 mit passendem key aktivieren; mit dem media creation tool einen USB-Stick oder eine DVD mit der passenden Win 10-Version erzeugen; im neuen Win 7 von der DVD oder vom Stick das darauf befindliche setup starten; dann wird man gefragt, ob man zuerst updates installieren möchte; antwortet man mit ja, wird ewig lang die Festplatte beschäftigt; mit "nein" wird sofort installiert und man kann das neue Windows 10 dann in relativ kurzer Zeit mit windows update aktuell machen; Win 10 ist dann auch schnell automatisch aktiviert; bei der Installation nicht die express settings verwenden, sondern den etwas unauffälligen Link zu den Einzeleinstellungen; das ist insbesondere für den Datenschutz empfehlenswert
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre evtl. was fürs Wiki, aber da sucht dann auch wieder keiner sondern macht einen neuen Thread auf.
 
Denke ich auch.


Übrigens... bei dem Upgrade auf Windows 10 sowie bei jedem Update von Windows 10 auf ein höheres Build werden sowohl Prefetching sowie Superfetching wieder aktiviert, obwohl die wirklich niemand braucht.

Superfetching lässt sich simpel in den Diensten deaktivieren.
Bei Prefetching den Registrierungs-Editor öffnen und unter folgendem Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manger\Memory Management\PrefetchParameters den Wert von EnablePrefetcher auf 0 stellen.

Danach alle Einträge als Administrator im Ordner C:\Windows\Prefetch\ löschen.

Fertig.
 
Übrigens... bei dem Upgrade auf Windows 10 sowie bei jedem Update von Windows 10 auf ein höheres Build werden sowohl Prefetching sowie Superfetching wieder aktiviert, obwohl die wirklich niemand braucht.

Noch ist nicht jeder auf SSDs umgestiegen. Und wer keine SSD hat, profitiert auch von Superfetch. Nutzt man eine SSD, wirds eh automatisch deaktiviert.
Also wie üblich: am besten gar nichts ändern, das System weiß schon am besten, was es da tut.
 
Nicht aber von Prefetching. Braucht man weder bei einer HDD, SSHD oder SSD und man kann sich einiges an Bootzeit ersparen.
 
Kann man sicher - und Du darfst auch gerne selbst zur Tat schreiten ;)

nur, dass ich noch keinem Gerät zu einem Upgrade verholfen habe. Das X200s hab ich gleich direkt mit W10 bespielt.

Nein, was ich meine: ich schreib das gern und pflege auch neue Infos ein, nur: gehört das ins Forum, gehört das ins Wiki? wo wär das am Sinnvollsten?

und STIMMEN sollten die Infos im Idealfall dann auch noch. Dass es z.B. sinnvoll wäre, wenn der Standard-Admin-Benutzer ein Kennwort hat VOR dem Upgrade, weil sonst auf das Konto nicht mehr zugegriffen werden kann ?
 
nur: gehört das ins Forum, gehört das ins Wiki?
Wahrscheinlich wird es hier im Forum eher gesehen - man könnte den Thread dann so lange sticky machen, bis sich die erste Aufregung um das Win10 upgrade etwas gelegt hat.

Und ja, es wäre in der Tat schön, wenn die Informationen dann auch noch richtig wären :D

Wobei ich ja den Eindruck habe, daß hier der_ingo eine ganz hervorragende Informationsquelle wäre :rolleyes:
 
na, vielleicht reichen mir die Wisser und die Könner eine helfende Hand.

Ich habe im Startbeitrag schon ein grobes Grundgerüst hingeschrieben.
 
Nicht aber von Prefetching. Braucht man weder bei einer HDD, SSHD oder SSD und man kann sich einiges an Bootzeit ersparen.
Bei einer HDD kann Prefetching durchaus Sinn machen. Bei einer SSHD nur eventuell, bei einer SSD definitiv nicht. Unter Windows 7 wird Prefetching wohl auch automatisch deaktiviert, wenn eine (schnelle?) SSD (bei der Installation?) erkannt wird. Unter Windows 8 werden wohl "Mini-Benchmarks" ausgeführt, um dann zu entscheiden, ob Prefetching aktiviert oder deaktiviert werden soll. Unter Windows 10 vermutlich ähnlich.

Bei mir steht der Wert ("EnablePrefetcher") trotz SSD auch auf 3, allerdings habe ich auch noch eine HDD im Ultrabay. Vielleicht wird der Prefetcher unter Windows 10 damit nur grundsätzlich aktiviert und arbeitet nur auf der HDD? Oder arbeitet auf der SSD anders? Ich kann es nicht sicher sagen.
 
Ich habe im Startbeitrag schon ein grobes Grundgerüst hingeschrieben.
Sehr schön! Zu den ersten Punkten - die Reservierung des Upgrades ist nicht unbedingt nötig. Man kann auch einfach das Mediacreation Tool runterladen und damit dann entweder gleich den Rechner upgraden, oder aber eine ISO Installationsdatei brennen, bzw. auf einen USB Stick laden.
 
Ich habe gerade auf einem Lenovo AllinOne A70Z Win 10 parallel zu Win 7 installiert; Vorgehensweise:

- bestehende Partition verkleinern, um Platz zu schaffen

- booten von Windows 7 Installationsmedium und Win 7 auf freiem Festplattenbereich installieren, man hat dann im Windows Bootmanager zwei Betriebssysteme zur Auswahl:
das alte Windows 7 mit dem Zusatz "wiederhergestellt" und das neue Windows 7 ohne zusätzliche Bezeichnung; das "wiederhergestellt" kann man mit bcdedit später wieder beseitigen

- das neue Win 7 mit passendem key aktivieren; mit dem media creation tool einen USB-Stick oder eine DVD mit der passenden Win 10-Version erzeugen; im neuen Win 7 von der DVD oder vom Stick das darauf befindliche setup starten; dann wird man gefragt, ob man zuerst updates installieren möchte; antwortet man mit ja, wird ewig lang die Festplatte beschäftigt; mit "nein" wird sofort installiert und man kann das neue Windows 10 dann in relativ kurzer Zeit mit windows update aktuell machen; Win 10 ist dann auch schnell automatisch aktiviert; bei der Installation nicht die express settings verwenden, sondern den etwas unauffälligen Link zu den Einzeleinstellungen; das ist insbesondere für den Datenschutz empfehlenswert

- wie vorher gesagt, kann man noch die Bezeichnungen im Bootmanager mit bcdedit glätten
 
Zuletzt bearbeitet:
1.
Das mit dem Windows 7 Key "übrig" haben verstehe ich nicht.
Es reicht doch, ein aktiviertes Windows 7 oder 8 zu haben.

2.
Am Schlüss würde ich mir noch die Geschichte mit den Hotkey und dem Lenovo Companion wünschen, sowie den einen oder anderen Hinweis zur Treiberinstalltion.
 
1.
Das mit dem Windows 7 Key "übrig" haben verstehe ich nicht.
Es reicht doch, ein aktiviertes Windows 7 oder 8 zu haben.
Ich will auf diesem A70z Windows 7 und Windows 10 vorführen können und habe daher eine Parallelinstallation mit zusätzlichem key durchgeführt. Ob man dazu den key der alten Installation technisch (prüft MS das nach?) und rechtlich (da ich mit dem Bootmanager immer nur ein Betriebssystem gleichzeitig verwenden kann) benutzen kann, habe ich nicht geprüft. Aber das ist sicher ein gutes Diskussionsthema.

2.
Am Schlüss würde ich mir noch die Geschichte mit den Hotkey und dem Lenovo Companion wünschen, sowie den einen oder anderen Hinweis zur Treiberinstalltion.
Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, auch hier ist know how herzlich willkommen.
Edith sagt: der Lenovo Companion hat wohl keinen guten Ruf:
https://www.microsoft.com/de-de/store/apps/lenovo-companion/9wzdncrfj4mv
 
Zuletzt bearbeitet:
schaut sehr gut aus, danke.

die Lenovo Settings App habe ich mit der Installation der aktuellesten Visual C++ für x86 und 64bit zuwar zum Laufen gebracht (ohne nervie Mitteilung, dass etwas nachinstalliert werden muß), hat aber beim Aufruf der Energie-Eigenschaften einen Bluescreen produziert (X200s)
 
Ob man dazu den key der alten Installation technisch (prüft MS das nach?) und rechtlich (da ich mit dem Bootmanager immer nur ein Betriebssystem gleichzeitig verwenden kann) benutzen kann, habe ich nicht geprüft.
Microsoft mag das technisch anders sehen und den Key sperren, rechtlich ist es AFAIK aber erlaubt, auf dem gleichen Gerät sowohl die "alte" als auch die aktualisierte Variante von Windows einzusetzen.
 
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