[Win7] Größe der Auslagerungsdatei reduzieren?

Lokheizer

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Hallo!


Ich habe kürzlich mein Notebook auf 16GB RAM aufgerüstet. Mit dieser Aufrüstung wurde von Windows auch gleichzeitig die Größe der Auslagerungsdatei nach oben angepasst (siehe Screenshot). Warum dies? Kann ich die Größe der Auslagerungsdatei manuell ohne Nachteile reduzieren?

Mir ist klar dass einige Programme gerne in die Auslagerungsdatei schreiben, aber die nun vom System eingestelle Größe halte ich für stark übertrieben.:confused:
 

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Genau. Weil man erst das System mit mehr Speicher aufrüstet, dann dem System durch die RAM-Disk wieder Speicher klaut, um es ihm über eine Swapdatei in der RAM-Disk wieder zurück zu geben.

Moin Ingo, ich seh das etwas anders: Inklusive der Ram-Disk stehen nach Systemstart gut 2GB freier Ram zur Verfügung, also deutlich mehr als vor der Aufrüstung. Von daher ist schon mal ein Gewinn vorhanden.

Und all das nur, um die Swapdatei zu verhindern, die bei 4 GB Ram weder stört noch ernsthaft Platz verschwendet. Meine Güte, was für ein Blödsinn! Entschuldige, da kann man einfach nur mit dem Kopf schütteln.
.

Ich benötige die Swap-Datei anscheinend! Ohne Swap-Datei lief das System nicht so flüssig bzw hatte leichte Probleme (siehe Ausgangs-Posting), die es mit Swap-Datei nicht gibt so ist meine Erfahrung. Die Swap-Datei in der Ram-Disk läuft deutlich schneller als auf der HDD, das ist der erste Gewinn. Ein weiterer Vorteil ist, dass die HDD nun so nicht ständig klappert, wenn nichts getan wird sondern nur, wenn wirklich Daten gelesen / geschrieben werden.
Um den Platzverbrauch der Auslagerungsdatei geht es mir nicht. Sie ist ja auch nur klein bemessen, was bei mir anscheinend reicht, um das System zu stabilisieren.


Der TEMP Ordner auf der RAM-Disk kann auch zu lustigen Effekten führen, wenn Programme z.B. aktualisiert werden sollen, deren Dateien gerade in Benutzung sind. Dann wird nämlich in der Registry eingetragen, welche Dateien beim nächsten Systemstart von wo nach wo ausgetauscht werden sollen. Wenn die dann allerdings schon gar nicht mehr da sind...

Theoretisch ja, ist mir aber noch nicht unter gekommen. Windows-Updates legen die Daten in einen separaten Ordner auf der HDD ab. Wenn andere Programme den Temp-Ordner dafür nutzen ist das schlechter Programmierstil, denn TEMP beinhaltet keine Garantie für immer da.

Guten Rutsch
Thomas
 
Dieses RamMap-Tool scheint ein bissle Klarheit reinzubringen.
Bei mir hat Windows etwa 280MB im RAM für Paging reserviert; dazu so 25MB Page-Map. also doch "Paging von virtuellem RAM in physiches RAM". Auf der einen Seite hört sich das widersinnig an, auf der anderen Seite aber ist es logisch. Weil damit die Windows-Speicherverwaltung intern nicht unterscheiden muss, ob es Pagingspeicher gibt oder nicht. Man "emuliert" quasi an einer zentralen Stelle ein Pagingfile, um an zig anderen Stellen im Code nicht unterscheiden zu müssen. => Quasi eine Microsoft-Spielart einer impliziten Ram-Disk.
 
Wichtig ist auch folgendes: Eine heftig defragmentierte pagefile.sys bremst auch heftig. Daher: Feste Grössen einstellen und sie gleich nach dem Betriebssystem einrichten. Dann niemals mehr antasten! Wenn sie schon auf einer rotierenden Festplatte sein muss, dann sollte sich auch im schnellen Bereich der Platte liegen - das merkt man. Da SSD durch viel schreiben krank werden, halte ich es für überlegenswert, ob SSD überhaupt sinnvoll ist.
Ob die pagefile.sys defragmentiert ist und in welchem Platten-Bereich sie liegt, kann man mit einem Defrag-Programm grafisch sehen (meine Empfehlung: Mydefrag).
Ich wiederhole meinen Trick: Bei der Windows-Installation eine Partition C: anlegen mit der gewünschten pagefile-Grösse + 1 GB. Danach D: mit dem Rest. PartitionsdatenC: notieren. C: löschen! Windows installieren; das geschieht automatisch in D: !). Wenn alles erledigt ist, die Partition C: wieder herstellen (Notizen!) und dort rein nur die pagefile.sys und den Internet-Cache. Nie wieder defragmentierte Auslagerungsdatei! Und immer im schnellsten Festplattenbereich - was will man mehr?
LG mccs
 
Soviel wird da bestimmt nicht geschrieben werden, um eine solide SSD zu schnell kaputtzuschreiben. Falls doch, ist es an der Zeit für mehr RAM.

Und wenn in einer Maschine SSD und HDD vorhanden sind, ist es IMO keine Frage, wohin das Pagefile (wenn es notwendig ist) gehört: auf die SSD um möglichst viel Tempo für diese Auslagerei zu haben.
 
Soviel wird da bestimmt nicht geschrieben werden, um eine solide SSD zu schnell kaputtzuschreiben. Falls doch, ist es an der Zeit für mehr RAM.

Und wenn in einer Maschine SSD und HDD vorhanden sind, ist es IMO keine Frage, wohin das Pagefile (wenn es notwendig ist) gehört: auf die SSD um möglichst viel Tempo für diese Auslagerei zu haben.

Genau darum habe ich die Auslagerungsdatei in der RAM-Disk.

Grüße Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann stellt man ein das die RamDisk nicht gelöscht wird beim Neustart.

by lutz
 
Dann stellt man ein das die RamDisk nicht gelöscht wird beim Neustart.
das lässt sich mit den meisten tools mit der man eine ramdisk erstellt, bewerkstelligen, macht aber in meinen augen keinen sinn,
wenn man das bs die sachen verwalten lässt schreibt es alles was es braucht beim reeboot dahin wo es gehört.

meine empfehlung ist ebenfals ramdisk bei mehr als 4 giga ram, spahrt platz, und windows kann machen was es will.
zu dem ist die ramdisk ein x faches schneller als meine SSD.
das samsung tool macht ja nichts anderes, nur bietet es die option für "ältere" SSDs nicht an.
 
So, jetzt ist die Auslagerungsdatei endgültig weg. :thumbup:
 
Berichte doch mal über Deine Erfahrungen, ob bzw. wie stabil Dein System ohne Wwap-File läuft. Gibt es Aussetzer/Hänger oder ähnliches?

Grüße Thomas
 
Ich habe ihn Post 32 geschrieben, dass das Pagefile lediglich von der Protokollierung verwendet wird. Tagelang ist sie nicht belegt, dann werden irgendwann mal ein paar MByte reingeschrieben. Nach der Deaktivierung - wie erwartet - keinerlei Fehler oder Auffälligkeiten. Das System funktioniert einfach. :)
 
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