[Win7] Größe der Auslagerungsdatei reduzieren?

Lokheizer

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Hallo!


Ich habe kürzlich mein Notebook auf 16GB RAM aufgerüstet. Mit dieser Aufrüstung wurde von Windows auch gleichzeitig die Größe der Auslagerungsdatei nach oben angepasst (siehe Screenshot). Warum dies? Kann ich die Größe der Auslagerungsdatei manuell ohne Nachteile reduzieren?

Mir ist klar dass einige Programme gerne in die Auslagerungsdatei schreiben, aber die nun vom System eingestelle Größe halte ich für stark übertrieben.:confused:
 

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Ja schon klar, grundsätzlich hat die Auslagerungsdatei schon ihre Berechtigung WENN der Ram mal ausgeht..aber von alleine reaktiviert sich da nix wenn ich die ausschalte.
Seit Win98 habe ich die fest vorgegeben, MIN/MAX gleich, seit Win7 und höherem RAM kann man die doch eigentlich auslassen, zumindest bei normaler Officenutzung (8GB, Videos, Surfen etc).
 
Schon mal kontrolliert: Windows legt auch gerne trotzdem noch eine temporäre Auslagerungsdatei an, wenn die eigentliche Auslagerungsdatei abgeschaltet wird.
Da gibt es definitiv nichts zu finden. Seit Windows 7 ist das Pagefile ein echter Anachronismus in meinen Augen, vorausgesetzt man hat genügend RAM. Auch wenn ich eine normale Festplatte hätte, hätte ich das Pagen abgedreht. Warum soll ich ne langsame Festplatte um Speicherplatz bemühen, wenn der verdammt nochmal nie benutzt werden wird, da es einfach nichts auszulagern gibt ?


Hoffentlich geht dann die Windows-Sicherung noch - die macht ja angeblich Probleme wenn sie nicht in die Auslagerungsdatei spiegeln kann (oder so).
Benutzt die Windows Sicherung nicht auch den Volume Shadow Service ? Ich mache schon seit vielen Jahren meine monatlichen Images mit DriveImage XML, welches auch den VSS benutzt und bin auch dabei noch nie in irgendwelche Pobleme gerannt.
 
Die Swapdatei wird ja genutzt, egal wie viel Speicher im System steckt. Schrieb ich ja schon...
Ich verlass mich da schlicht auf die Aussagen von Mark Russinovich, denn es gibt eher wenig Leute, die so viel von den Windows Interna verstehen wie er.
 
ist wie mit dem sxs ordner... den wollen manche auch unbedingt löschen ^^
 
Wo schreibt Windows eigentlich den Systemzustand hin, wenn der Ruhezustand aktiviert wird?
 
In die Datei hiberfil.sys im Root des Systemlaufwerkes.
Kannst du mit powercfg -h deaktivieren, wenn du den Ruhezustand nicht nutzt.
 
In die Datei hiberfil.sys im Root des Systemlaufwerkes.
Kannst du mit powercfg -h deaktivieren, wenn du den Ruhezustand nicht nutzt.
Ne, brauch ich schon. War nur eine Frage aus Interesse. Danke!:thumbup:

So wie es aussieht, wird die Auslagerungsdatei wirklich nicht gebraucht. Jetzt liegen wieder so um die 80 Mb drin herum. Ich werde noch ein wenig warten und sie dann vollständig entsorgen.
 
@Lokheizer

Wenn du moeglichst viel Platz "sparen" willst dann wirf mal nen Blick auf meine Anleitung im Blog.
 
So wie es aussieht, wird die Auslagerungsdatei wirklich nicht gebraucht. Jetzt liegen wieder so um die 80 Mb drin herum. Ich werde noch ein wenig warten und sie dann vollständig entsorgen.

Du schreibst, dass sie genutzt wird, stellst dann aber fest, dass sie nicht genutzt wird. Das klingt unlogisch. ;-)
Wenn sie nicht genutzt wäre, würden auch keine 80 MB drin liegen. Sie wird also genutzt, also lass sie an. DerBaer hat ja netterweise den Artikel von Mark mal rausgesucht, der die ganze Thematik beleuchtet.
 
Du schreibst, dass sie genutzt wird, stellst dann aber fest, dass sie nicht genutzt wird. Das klingt unlogisch. ;-)
Wenn sie nicht genutzt wäre, würden auch keine 80 MB drin liegen. Sie wird also genutzt, also lass sie an. DerBaer hat ja netterweise den Artikel von Mark mal rausgesucht, der die ganze Thematik beleuchtet.
Tja, ähm... War wohl wirklich ein wenig sinnfrei, meine Aussage.:facepalm:

Hab jetzt aber rausgefunden, was da die 80 Mb reingeschrieben hat: Das ist diese Windows-Protokollierung (wegen derer Abschaltung man ja gewarnt wird, wenn man die Anfangsgröße der Auslagerungsdatei kleiner 800 Mb einstellt). Also kann ich sie beruhigt deaktivieren. :)
 
Ich kann nur einen kurzen Erfahrungsbericht beisteuern.
Den Home-PC (Win7 Home 32bit) meiner Frau hab ich auf 4GB RAM aufgerüstet. Zunächst dachte ich für Office/Email/Internet geht es so auch ohne Auslagerungsdatei, also dieses "Feature" deaktiviert. Echte Abstürze oder Fehler gab es zwar nicht, ABER irgendwie lief alles nicht so flüssig (kurze Hänger bei Maus & Tastatur, gefühlt längere Ladezeiten bei Programmstarts, Kopieren auf USB-Stick,...) wie zuvor mit Auslagerungsdatei bei 2GB RAM. Meine erfolgreiche Lösung: Kurzerhand eine RAM-Disk von 1GB eingerichtet, Auslagerungsdatei mit Größe 128MB-512MB in Ram-Disk angelegt und TEMP-Ordner auf die RAM-Disk verbannt. Seit dem rennt die Kiste wie gewollt ohne irgendwelche Probleme.

Grüße Thomas

Nachtrag: Aus dieser Erfahrung hab ich auf meinem Laptop (Win7 Prof. X64, 8GB RAM, 256GB SSD) die Auslagerungsdatei auf der SSD belassen, sie aber auch entsprechend klein konfiguriert, 512-1024MB. Meine Beobachtung der letzten Tage (veranlasst durch diesen Thread): Sie wird angesprochen & genutzt, aber bleibt bei normalem Arbeiten auf 512MB stehen. Wenn ich bewusst viel Speicher nutze, zB viele Programme mit großen Dokumenten oder Datenverarbeitung mit MATLAB, wächst die Auslagerungsdatei auf das erlaubte Maximum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mit meinen 32GB RAM habe ich die Auslagerungsdatei stets deaktiviert. Hatte weder je einen Bluescreen noch Performanceeinbussen.
 
Auch ich betreibe seit nun mehr 6 Jahren keine Auslagerungsdatei mehr!
Weder mit 4Gb Ram im T61 noch mit 8Gb im x201 hatte ich je Probleme (Heißt keine Bluescreens, oder sonstiges).
 
Glück gehabt. Oder Windows hat für dich mitgedacht. Schon mal kontrolliert: Windows legt auch gerne trotzdem noch eine temporäre Auslagerungsdatei an, wenn die eigentliche Auslagerungsdatei abgeschaltet wird.

das ganze wurde schon x-mal in diversen foren kaputtdiskutiert
wenn keine auslagerungsdatei vorhanden ist wird vom ram in den ram ausgelagert
http://www.hardwareluxx.de/communit...sdatei-heute-2008-a-474758-2.html#post8695481

falls doch mal mit einem uraltprogramm schwierigkeiten auftreten
dauerts nur nen neustart um sie wieder zu aktivieren

gruß wursti
der seit ca. 8 jahren keine mehr hat
 
Seit 8GB hab ich das Pagefile deaktiviert, lediglich mit Vmware wurde es (logischerweise) eng, darum nun auch 16GB. Auf 4GB-Maschinen hab ichs noch aktiviert.

(btw, was für eine Speicherinflation auf nem Arbeitsplatzrechner, mit 16k 1985 hab ich angefangen und ein gewisser B. Gates meinte, 640k würden für immer langen :rolleyes: )
 
Meine erfolgreiche Lösung: Kurzerhand eine RAM-Disk von 1GB eingerichtet, Auslagerungsdatei mit Größe 128MB-512MB in Ram-Disk angelegt und TEMP-Ordner auf die RAM-Disk verbannt. Seit dem rennt die Kiste wie gewollt ohne irgendwelche Probleme.

Genau. Weil man erst das System mit mehr Speicher aufrüstet, dann dem System durch die RAM-Disk wieder Speicher klaut, um es ihm über eine Swapdatei in der RAM-Disk wieder zurück zu geben.

Und all das nur, um die Swapdatei zu verhindern, die bei 4 GB Ram weder stört noch ernsthaft Platz verschwendet. Meine Güte, was für ein Blödsinn! Entschuldige, da kann man einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Der TEMP Ordner auf der RAM-Disk kann auch zu lustigen Effekten führen, wenn Programme z.B. aktualisiert werden sollen, deren Dateien gerade in Benutzung sind. Dann wird nämlich in der Registry eingetragen, welche Dateien beim nächsten Systemstart von wo nach wo ausgetauscht werden sollen. Wenn die dann allerdings schon gar nicht mehr da sind...
 
das ganze wurde schon x-mal in diversen foren kaputtdiskutiert
wenn keine auslagerungsdatei vorhanden ist wird vom ram in den ram ausgelagert
http://www.hardwareluxx.de/communit...sdatei-heute-2008-a-474758-2.html#post8695481

Ja, das Zitat aus dem Beitrag bei Hardwareluxx stand mal in einem Microsoft KB Artikel, genauer gesagt hier:
http://support.microsoft.com/kb/889654/en-us

Dort steht aber zumindest der Teil mit dem Auslagern von RAM in RAM auch nicht mehr und die ganze Sache bezieht sich allgemein auf Server 2003 x64 und das darauf aufsetzende XP x64. Nebenbei findet sich im Zitat die Aussage, dass auch ohne Swapdatei der virtuelle Speicher in den physikalischen Speicher ausgelagert wird. Bei den seltsamen Microsoft Übersetzungen nehme ich mal an, dass damit an sich der physikalische Speicher _auf Disk_ gemeint war, d.h. eben eine temporäre Auslagerungsdatei.
Da im originalen, englischsprachigen Artikel der Absatz aber nicht mehr drin ist, lässt sich das nicht mehr klären.

Die Sache ist doch ganz einfach: mit Swapdatei funktioniert das System in 100% der Fälle sauber, ohne Swapdatei in Einzelfällen eben nicht - und seien es auch sehr wenige. Also bleibt die Swapdatei bei den Leuten, die sich gerne 100% aufs System verlassen wollen, schlicht aktiviert und eine allgemeine Empfehlung zur Deaktivierung ist nicht hilfreich.

Bei jedem seltsamen Fehler erst mal Swapdatei an, neu starten und testen, ob der Fehler nicht vielleicht von der deaktivierten Swapdatei verursacht wird, ist ziemliche Zeitverschwendung.
 
einfach die ssd eine nummer größer kaufen und fertig... die werden heute ja auch schon nimmer mit gold aufgewogen... immer dieser geiz... :rolleyes:
 
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