Win 7 zeigt auf C:151 GB belegt von 450GB an, obwohl

herrhansen31

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tatsächlich nur ca. 35GB belegt sind inkl. ausgeblendeter und versteckter Ordner - wo kommen die unter C: die restlichen 116 GB her?

Anzeigefehler von Windows?

Der Dell-Laptop gehört einer Freundin, der mit nur einer 450GB Part. C eingerichtet ist, weiterhin ist noch eine versteckte Recovery-Part. die ca. 15GB groß ist...

Gestern rief sie mich panikhaft an, dass ihr Speicherplatz kpl. voll ist, obwohl sie daran nichts gemacht haben soll?! Sie hat dann ein paar Programme gelöscht und wird vermutlich unbewusst auch die Systemwiederherstellung gelöscht haben, weil es dort keine Wiederherstellungspunkte mehr gibt - Lt. ihrer Aussage waren danach dann 7GB frei - heute, als ich dann per Fernwartung rauf bin gabs eine vorzeitige Spontanheilung, in dem nun plötzlich wieder ca. 300GB frei sind.... komisch

Bleiben weiterhin angezeigte 115GB zuviel, die sich nicht erklären lassen - ich hab mal grob die sichtbaren und versteckten Ordner addiert, das ergibt höchstens 35GB - die Systemwiederherstellung darf bis zu 10GB groß sein, die aber wie gesagt leer ist...

Habt Ihr Ideen?

Edit sagt: tatsächliche Belegung von 54,9 GB - siehe screenshoots in Posting 7
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind vermutlich die Shadow Copies, das würde das "springen" des freien Platzes nämlich erklären. ;)

Kannste unter Systemeinstellungen -> Computerschutz begrenzen, auf z. B. max. 10% der Festplatte
 
habe ich schon auf 4,5 GB geschrumpft, war vorher auf 10GB eingestellt...

leider nicht :(

Edit sagt: inzwischen kpl. abgeschaltet
 
Zuletzt bearbeitet:
CCleaner mal drüber laufen lassen!
Auslagerungsdatei anpassen?
 
ccleaner lief - Auslagerungsdatei fest eingestellt auf 6144MB bei 4GB Ram Arbeitsspeicher
 
Die Systemwiederherstellung für das Laufwerk belegt glaub ich auch reichlich Speicher!
Ich weiß jetzt nicht genau, wie das Freewaretool heißt, aber es gibt eins womit man die speicherintensiven Ordner finden kann. auch die unsichtbaren.

Mal googlen!
Gruß
Manni
 
das Tool heisst WinDirStat - das zeigt mir tatsächliche 54,9 GB Belegung an, Windoof zeigt ca. 150 Gb Belegung an.... ich werde zum Hirsch :eek:
 

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Andersrum gefragt - welcher Dienst in Windows ist für die Speicherermittlung/Anzeige denn verantwortlich?
 
nein - bin per teamviewer drauf - und chkdsk läuft nur beim Start - leider ist die Dame 500km entfernt und nicht Vorort, falls was schief läuft, bzw. eine Fehlermeldung kommt
 
Kein Problem. Starte Ckeckdisk ohne Parameter, dann wird es schreibgeschützt ausgeführt.
 
Versuche die Festplatte einfach mal "künstlich" zum überlaufen zu bringen. Schnapp die eine große Datei (oder Ordner) und kopiere immer wieder auf die Festplatte. Zum einen siehst Du so, wieviel Platz wirlich frei ist und wenn die Platte einmal voll ist, fängt sich Win möglicherweise von allein und zeigt wieder richtig an, wenn Du die Daten deiner Kopieraktion löschst (natürlich nicht in den Papierkorb - Shift-Entf nutzen!).
Oder ignoriere die (momentane) Anzeige von Windows einfach, bis es sich möglicherweise selbst "fängt". Win7 macht ja periodisch Defragmentieren, Systemchecks und noch einiges mehr.

Grüße Thomas
 
So - keine Lösung bisher...

defragmentiert, nix

inzwischen lief chkdsk /f /r
ohne Fehler

Festplattentool
ohne Fehler

Daten rüberschaufeln nach mectst Tipp brachte nix...

:(
 
WinDirStat, TreeSize, ctts zeigen nahezu identisch um 55GB an - irgendwo muss doch Windows sich einen Wert ziehen, dass ihm 150GB vorgauckelt, bzw. eine Routine falsch rechnen - kann ich mit Sysprofile den Dienst finden?
 
Hi,

welcher S-ATA-Festplattentreiber läuft auf dem Gerät ?

Versuche mal, den Microsoft-Treiber einzustellen, der aktuelle von Lenovo ist buggy und AFAIK machen auch manche neueren Intel-Treiber Fehler speziell bei SSDs (siehe History bei Intel).
 
Hallo herrhansen31,

obwohl meine Kenntnisse nur bis Windows XP reichen und auch das inzwischen schon weitgehend durch die Arbeit unter Linux in Vergessenheit geraten ist, wage ich mal einen Versuch, Dir ein paar weitere Tips dazu zu geben:

Angenommen, die HDD hat 500GB, dann müssten davon nach meiner Rechnung noch "netto" 465,66 übrig bleiben. Das stimmt dann etwa überein mit 450 für C: und 15 für Recovery.
Wenn erstmals die Meldung erscheint, die Festplatte sei voll - ist doch noch eine per Voreinstellung festgelegte Restkapazität vorhanden. Also zunächst kein wirklicher Grund für Panik.
Dass nach dem Löschen von "eigenen" und evtl. der Wiederherstellungsdateien zunächst nur 7GB angezeigt wurden, könnte an einer verzögerten Anzeige liegen, die Taste F5 sollte da gleich Abhilfe schaffen. Allerdings sind 7 von 450 schon arg wenig. Aber das würde jedenfalls erklären, dass Du später wieder 300 gesehen hast, schon viel näher am wirklichen Betrag.
Nun bleiben noch die fehlenden 95GB. Ich nehme an, dass Du den Gesamtbetrag aus den Eigenschaften des Laufwerks C: minus der Gesamtgröße aller Ordner und Dateien in C: (dabei ALLE versteckten angezeigt) ermittelt hast. Ist das richtig? Da hier alles incl. Papierkorb, Systemwiederherstellungen, Pagefile und der Datei für den Ruhezustand eingeschlossen ist, bleibt nach meiner Ansicht nur Eines übrig: Der Master File Table. Der wird erfahrungsgemäß immer größer, je mehr Dateien bis dahin verändert oder gelöscht wurden - und es hat bei mir immer 50 - 200MB pro Monat ausgemacht, wenn viel auf einer Platte gearbeitet wurde, verglichen mit einer Sicherungskopie mit bitgenau gleichem Inhalt und identischer Partitionsgröße und Plattentyp. Wie gesagt, bei Win2K/XP mit der jeweils entsprechenden NTFS-Version. Na ja - und bei W7 soll ja alles viel schöner und noch größer geworden sein. :) Mit einem Checkdisk-Logfile kannst Du dem auf die Spur kommen, mit den entsprechenden Optionen. Das von quaentchen genannte ctts macht es offensichtlich auch, ich kenne es aber nicht. CCleaner beseitigt diesen Überhang nicht, jedenfalls soweit ich das Programm gekannt habe. Er setzte zuverlässig alle Bits auf den gewünschten Wert, doch der ungenutzte Speicherbereich wurde nach jeder Anwendung noch größer, pro Verzeichnis oder Datei mindestens um ein Cluster.

Eine weitere Möglichkeit gäbe es da noch: Dateien, deren Benennung die Konventionen des Betriebssystems irgendwie nicht einhalten, gehen mit 0Bit in die Bilanz des Betriebssystems ein, sind jedoch trotzdem in tatsächlicher Größe vorhanden (und mit Glück auch zugreifbar).

Falls das bis dahin nicht schon gelöst ist, könnte man nochmal etwas tiefer nachgraben.

Viel Erfolg, Gruß, Michael
 
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