Wilder Gedanke: eine Platte für mehrere Thinkpads

sik

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Hey,

hat schon jemand versucht, eine Platte abwechselnd in mehreren Laptops zu benutzen?

Ich mag sowohl mein X61s als auch mein T400, aber die Synchroniererei nervt - ich will gern die gleiche Platte im X61s haben wenn ich ein paar Tage unterwegs bin und im T400 wenn ich mal etwas Zuhause bin.

Wenn ich die Platten wechseln will, startet Windows 7 partout nicht. Woran scheiterts?
 
Die Plattform T400 und X61 ist einfach zu unterschiedlich.

Du könntest W7 natürlich zweimal installieren und alle Nutzdaten auf eine andere Partition auslagern und damit "teilen". Dann musst du halt jeweils das Gerätespeziefische W7 starten und es würde funktionieren.
 
Das liegt daran, weil das einfach unterschiediche Plattformen sind
- Prozessorarchitektur: "Merom" im X61s, "Penryn" im T400
- Chipset: Intel 965 im X61s, Intel GM45 im T400
- Grafik: Intel GMA X3100 im X61s, Intel X4500MHD im T400
usw.
 
Sind das Unterschiedliche Prozessoren ?

CoreDuo und Core2Duo?

Das liegt an dem HAL, die müsste man jedes mal neu generieren, was meines Wissens nach nicht geht

Edit: da waren wohl 2 schneller :D
 
oooch so schlimm sollte das nicht sein. - ich habe schon öfter Festplatten aus
verschiedenen Systemen ausgetauscht. - Ging.

Beim Win7 könnte ich mir vorstellen, dass die Registrierung nicht auf das Lenovo-BIOS Slic
aufsetzt und du eine Registrierung auf den Hardware Code gemacht hast - das startet
dann am anderen Rechner nicht.

Wenn beide Rechner über passende SLIC verfügen würden, sollte die gleiche Festplatte in beiden Rechnern
laufen.

Gruß

H.

PS: 64 Bit? - Hat dein X61 einen CoreDuo statt Core 2 Duo?
 
Auch hieran denken:
Die Verwaltung der LBA auf der Festplatte weicht sehr oft von Modell zu Modell ab. Hierdurch wird auf den Rechnern, auf denen die Platte nicht partitioniert wurde, der Einsprungpunkt auf den Bootsektor der Startpartition nicht gefunden. Erkennbar ist dies am blinkenden Cursor links oben in der Ecke (statt Booten).
 
Unter Linux ginge das, schon probiert; ein Problem ist, dass die internen SATA-Konnektoren das auf Dauer nicht aushalten. Spezifikation sagt: >50 Steckzyklen.
 
Eventuell genügt es auch einfach 2 Hardware-Profile anzulegen statt 2 Installationen. Sofern Windows 7 das noch kann.
 
Le_Nerd' schrieb:
Unter Linux ginge das, schon probiert
Unter Linux ging eh mehr, da es nicht auf die BIOS-Einstellungen/-fähigkeiten achtet. Man konnte damit auch HDDs betreiben, die größer waren, als das jeweilige BIOS erkennen konnte.

@Jetrel:
Das geht nur, solange bei beiden Rechnern die gleiche LBA-Adressierung vorliegt - siehe meinen Beitrag weiter oben.
 
Was mußt du denn alles synchronisieren? Eventuell hilft dir auch einfach ein kleines Script. Wenn du deine Daten vernünftig abgelegt hast ist das ja kein großer Act.
 
Selbst wenn man die technischen Hürden nehmen kann, MS wird nicht mitspielen. Hardware verändert, neue Aktivierung. Die dann ein paar mal automatisch, danach wahrscheinlich einige weitere male per Telefon und dann?
 
Gummiente' schrieb:
Selbst wenn man die technischen Hürden nehmen kann, MS wird nicht mitspielen. Hardware verändert, neue Aktivierung. Die dann ein paar mal automatisch, danach wahrscheinlich einige weitere male per Telefon und dann?
Nicht zwingend bei einer vorinstallierten Windows-Installation, aber durchaus möglich. Wird eine Lizenz zu oft innerhalb eines gewissen Zeitraumes aktiviert, sperrt MS diese.
 
Die Hardwareunterschiede kann man ausgleichen, aber die Aktivierung wird das Ganze zu nichte machen. Der wesentlichste Punkt bliebt aber das die Konnektoren und Schleifkontakte an der HDD das nicht ewig mitmachen, die werden aufgeben. Auf Dauer wirklich keine gute Idee.

Grüz!
Hibbelharry
 
Die elegantere Lösung wäre wohl, die Daten auf einem 64GB USB-Stick zu speichern und den im jeweiligen TP zu nutzen. Das mit dem Umstecken geht auf Dauer nicht gut.

Stefan
 
Mal nen ganz anderer Vorschlag.

Was spricht gegen die Nutzung einer virtuellen Maschine? Du hast auf beiden Systemen ein rudimentäres Betriebssystem und auf einem USB-Stick den Container einer VM, die du dann jeweils auf dem Zielrechner startest. Dabei hast du jeweils deine normale Arbeitsumgebung und auch deine Daten dabei. Und ein guter USB-Stick ist auch nicht sonderlich viel langsamer als eine Festplatte.
Alternativ wäre noch die Nutzung einer USB-Festplatte, aber das halte ich für unpraktisch.

Eine andere Idee wäre der Kauf einer Dock für das X und damit einer Ultrabay. Damit ist der Laptop zwar größer, aber du könntest problemlos die Festplatte zwischen beiden Geräten in einem Ultrabay-Träger tauschen. Mache ich selber, allerdings zwischen kompatibleren Geräten. Weiterhin würde ich auch hier die parallele Installation zweiter Windosse empfahlen.
 
Mit VMs ist es bei Windows 7 leider auch nicht unkritisch was die Aktivierung betrifft. Jedenfalls beobachte ich immer wieder wenn ich VMs auf einen anderen Rechner kopiere, dass sie sich wieder aktivieren will.

Auf der anderen Seite ist so ein komplettes Windows 7 VM nicht gerade ein Leichtgewicht und man muss einiges an Zeit vorsehen um sie vom Notebook zu Notebook kopieren.

Neben den üblichen Vorschlägen die in letzter Konsequenz auf ein Dataless Client zielen, also wenn möglich optimalerweise keine lokale Daten auf Rechnern vorhalten, was spricht für die Nutzung zweier mobiler Rechner?

Desktop PC mit ordentlich Leistung plus ein Notebook finde ich einleuchtend aber X61s und T400? Ist da ein so großer Leistungssprung um die Probleme mit Datenabgleich zu rechtfertigen? Wenn es um Display, Tastatur und andere Peripheriegeräte geht, dann wäre eine Dockingstation eine Lösung?
 
Hallo und vielen Dank für die hilfreichen Kommentare.

- Das mit den 50 Steckzyklen ist ja ein dickes Ding - damit hat sich die Idee faktisch schon erledigt.
- Dropbox reicht halt nicht, es synchronisiert keine Programme, Einstellungen, große Dateien etc.

Langfristig wäre es dann sicher sinnvoller, nur einen Rechner zu haben und einen guten Kompromiss zu finden. Bis dato könnte eine SD-Kartenlösung zumindest das Problem großer Dateien (ohne externen Geräte) lösen.
 
Ich habe auf X61s, T41p und R51 weitgehend die gleichen Programme installiert und synchronisiere ab und zu mit Synctoy die Rechner. So besitze ich ein Backup meiner wichtigsten Daten und kann jederzeit mit geringem Daten"verlust" auf einen anderen Rechner umsteigen.
Einmal musste ich schon mal garantiefallbedingt für 10 Tage auf mein X61s verzichten und das T41p konnte sofort für diese Zeit in die Bresche springen.
 
Genauso mache ich es auch.

Ich habe die gesamte Software, die ich auch unterwegs benötige auf beiden Rechnern und synchronisiere dann einfach die reinen Daten über WLAN zuhause. So habe ich zudem gleich auch ein Backup aller wichtigen Daten und ein Rechner kann für alle notwendigen Dinge den anderen ersetzen.

Viele Grüße

Lars
 
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