Wie sicher ist Fancontrol?

ThinkFred

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Ist schonmal wem unter der Benutzung von Fancontroll die Kiste abgeraucht?
Kann man den Temperaturen die das Programm ausliest wirklich trauen?
Wie heiß dürfen die einzelnen Bauteile im TP max werden, bevor es kritisch wird?
 
Genauso wirkungsvoll wie Haarwasser bei Haarausfall?

Der eine schwört drauf, der andere verteufelt es?. ? ich brauche es Gott-sei-Dank nicht?
(weder Haarwasser, noch XYZ-Controll)
 
Den Temperaturen die es ausliest traue ich denn es sind keine anderen als mit anderen Programmen.
Hab mal den Lüfter auf 0 geschaltet und eine weile voll belastet - bei 70° C habe ich aufgehört - da wird das Notebook druner schon recht heiß. Alles über 60° C halte ich dauerhaft für ungesund - denke da trocken auf die dauer sonst kondensatoren aus und der kleber weg.

Hab neulich irgendwo 'ne CPU tabelle gesehen - dort standen glaub die Banias CPUs mit 100° C und die Dothans mit 75 oder 85 drin. Keine ahnung warum dort ein Unterschied bzg Temperaturverträglichkeit bestehen sollte.
Bei der Platte äußert sich in der Regel der Hersteller mit 55 oder 60 grad °C.

Wenn ich bei NHC nachschaue steht dort
->cpu temperature warnig 80°
->cpu temperature shutdown 95°
So jedenfalls bei meinem T40 mit 1,5er Pentium M Banias. Ich meine auch im Bios oder so diese Werte gesehen zu haben.

Ich habe in einem anderen Thread meine undervolting Werte gepostet und auch die zugehörigen passiven Temperaturen bei voller CPU Last. Dennach kann ich meine CPU mit rund 1,1 - 1,2 ghz getaktet lassen um in meinem selbstgesteckten Rahmen von maximal 60° zu bleiben.

In der Regel bleibt das notebook also in vernünftigen Temperaturbereichen. Wenn man doch mal spielt und viel Leistung auf CPU und Grafik hat, kann man ja tpfancontrol abschalten, ebenso wenn man ein längeres Video komprimiert oder so. Bei allen anderen Anwendungen arbeitet es zuverlässig - bei mir hat tpfancontrol noch nie versagt - und wenn gehe ich von aus, daß der 95° cpu shutdown trotzdem greifen sollte - probierem möchte ich es nicht - ich bezweifle sogar, daß ich meine 1,5er cpu mit den standartmäßigen 1,484 volt überhaupt auf diese Temperatur bekomme - wenn.draussen Schoss- oder Zimmertemperatur herrscht. Schosstemperatur ist auch nicht so daß kriterium, da man dort alles über 60° doch schon als sehr ungenehm empfindet und mit sicherheit auch die Dauer ungesund ist.
 
also irgendwas ist da gerade mal oberfaul. Laut FC ist die max Temp bei 43 °C aber das Bios steuert den Lüfter mit max Umdrehung.
FC würde im Gegenzug den Ventilator völlig ausschalten.
Warum steuert das Bios bei popeligen 43°C den Lüfter mit max. Umdrehung?
Oder ist schlicht und ergreifend die Temperaturmessung per FC extrem unzuverlässig?
Ich glaub ich lass die Finger mal besser von dem Tool, bevor Rauch durch die Tastatur kommt...
 
"Warum steuert das Bios bei popeligen 43°C den Lüfter mit max. Umdrehung? "
->glaub kaum,daß der Lüfter bei 43° C mit maximaler Umdrehung läuft.

Gib mal bei Tpfancontrol eine 64 ein, dann weißt du was der maximale Lüfterumdrehung ist - allerdings wird dieser wert (über 5000 u/min) vom Bios so nie verwendet.

Mein T40 macht selbst bei 42° gpu und 34° cpu noch rund 3500 umdrehungen. deshalb ich ich das tool drauf und seitdem ist mein rechner 99,5 % seiner Zeit Leise.
 
Arbeitet Lenovo denn mit so hohen Sicherheitsbeiwerten, dass man mit FC die Schwellwerte soweit raufsetzen kann? Geh ich mit der Verwendung kein höheres Risiko eines thermischen Defekts ein?
 
je kälter desto besser soviel steht schonmal fest - zumindest bis zu einem gewissen grad.
die lüftersteuerung ist halt sehr konservativ, da das thinkpad sowohl bei 5° C funktionieren soll als auch bei 40 grad im Schatten (hab jetzt die genauen zulässigen Werte nicht im Kopf). Gleiches gilt nicht nur für Temperatur sondern auch für Luftfeuchte.

Stell dir vor du läßt deinen Thinkpad unter vollast zu Hause neben oder auf dem Heizkörper stehen - da wäre es dumm wenn der Lüfter erst bei 60° anspringt. Oder du arbeitest damit in der Wüste.

Oder du kommst aus der absoluten Kälte und belastest ihn so stark, daß sich irgendwo Kondenswasser bildet. Vielleicht zusätzlich noch in einem sehr feuchten Raum

All dies will man vermeiden. Desweiteren trocknen halt gewisse Werkstoffe bei starker Hitze schneller aus als bei geringeren Temperaturen - somit hält dein Thinkpad dann nicht mehr 15 Jahre sondern vielleicht nur noch 9.
Auch gibt es unterschiede in der Hardware und man will das Bios für möglichst viele Rechner gleich haben (ein Rechner mit WLAN wird heißer als einer ohne, einer hat eine 7200er Platte der andere 4200, einer nutzt sein Laufwerk 24h, der andere nicht, auch ram wird unterschiedlich heiß). Man schafft sich durch das frühere anspringen des Lüfters schlichweg reserven.

Ähnlich ist das auch bei Autos:
Wenn man einen PKW - Motor in Deutschland so einstellt, daß er nur von -10 bis 35° Außentemperatur bei in Deutschland üblichen Lufftfeuchten optimal läuft ohne Schaden zu nehmen, könnten die Hersteller auch autos verkaufen die 10 15 oder 20% weniger sprit nehmen - und die Sprithersteller anderen Sprit anbieten der die Bereiche darüber und darunter ausklammert. Aber gerade diese bereiche darüber und darunter finden halt doch unter extremen Bedinungen doch statt. Autos werden in alle Welt verkauft und oft mit ein und der selben Motoreinstellung und da werden auch ganz extreme Temperaturbereiche Herstellermäßig vorsichtshalber mit abgefangen. Auch dort gibt es halt so eine Art Puffer.

Ich habe keine bedenken, wenn bei meinem Thinkpad der Lüfter erst bei 60° anspringt. Die gpu hat ja schon in Windows 53° selbst wenn die CPU recht unbelastet bei 48° rumdümpelt. Die Temperaturen muß der Rechner einfach abkönnen. Mach mir da nicht so den Kopf - allerdings ist mein T40 auch schon fast 3,5 Jahre alt und eben nicht mehr 2 oder 3tausend euro Wert. Ich würde aber auch nicht davor zurückschrecken, das tool bei einem Neugerät einzusetzen - schließlich ist Garantie drauf und wenn ibm/levono die Rechner so baut, daß man die Lüftersteuerung beinflussen kann sind sie selbst schuld - käme es zum Hitztod in der Garantiezeit, wird das Notebook eben ohne Platte eingeschickt oder die Platte vorher plattgemacht so daß sie nichts von dem Tool mehr merken.
 
Hallo,

die Temperaturen werden bei allem Programmen von dem Embedded Controller des Thinkpads ausgelesen, d.h., wenn die Werte nicht stimmen, ist entweder der Controller defekt oder IBM hat sich vermacht, was ich ehr nicht denke. Beim Auslesen kann man nicht viel falsch machen, weil der Wert in °C direkt in einem Register steht. Sicherlich sind niedrige Werte für die Lebensdauer besser, aber auf seeehr lange sicht gesehen. Die P3-M CPU beispielsweise hat nix gegen Temperaturen zwischen 50-70°C. Das ist völlig normal. Auf diese Werte kommt man auch, wenn man den Lüfter vom Bios steuern lässt. Solche Steuerungsprogramme dienen dazu, das Betriebsgeräusch gering zu halten, wem es stört. Dabei pendelt die CPU halt nicht zwischen 45-55°C, sondern zwischen 55 und 65°C. Es ist wahrscheinlicher, dass einem das Notebook runterfällt, als das die CPU den Geist aufgibt.

Was Festplatten betrifft, würde ich nicht höher als, wie bereits erwähnt, 60°C mitgehen. Diese sind da empfindlicher. Am günstigsten ist die Temperatur nicht weit über Körpertemperatur zu treiben (hab ich mal gelesen), aber das ist schlicht unmöglich, wenn man einfach nur ganz normal mit seinem Thinkpad arbeiten möchte. Beim T23 z.b. kann man die Festplatte nicht wirklich kühlen, außer sie auszuschalten ;).

Gruß
Profiler
 
ja profiler die aussagen stimmen schon. nur nach den fiaskos die ich mit bp6 und bx133 und minderwertigen elkos gehabt habe bin ich dazu uebergegangen im gehäuse großer pcs immer auf einen gewissen luftstrom zu achten. nur die wirklich teuren elkos sind bis 105°C spezifiziert, die meisten für 85°C.
nehmen wir mal einen c2d, der 105° abkönnen soll und meinetwegen dann bei 60-70° rumdümpelt, an (also auch ca. 60% seiner max temp.). das is für ihn selber kein problem, aber er schafft es damit ohne laufenden Lüfter der für etwas Kühlung sorgt auch die Umgebung auf diese angenehme temperatur zu bringen. damit is der 85°-Elko aber schon ziemlich am Limit und produziert, wenn auch nur gering, noch seine eigenen °C. Ähnlich gehts auch den MOSFETs.
Ich gehe mal davon aus das IBM/Lenovo hauptsächlich die hochwertigen Elkos verbaut, aber die Anzahl der möglichen Übeltäter bei einem Ausfall ist nicht nur auf CPU/GPU/Chipsatz usw. beschränkt sondern betrifft alle Komponenten. Deswegen gibts bei mir im T60 zwei Profile: Eins für die Arbeit, wo die Umgebungsgeräusche eh lauter sind als der Lüfter. Ist er also an! und daheim beim surfen darf er ruhen.

Für Festplatten: 55°C ist das Maximum! Drüber ist mutig ;-) Wie IBM durch den Festplattenairbag und den Stopper beweist ist die Platte das einzige Bauteil das nicht kaputtgehen darf. Also da würde ich drauf achten bzw. gleich ne ruhige und kühle kaufen.
 
Dann mal danke für die Antworten, leuchtet soweit ein. Mit brain.exe müsste man dann wohl durchaus mit dem Tool zurecht kommen.
Und wenn bis jetzt noch kein Rechner abgeraut ist, dann spricht das wohl für sich...
 
für die dies interessiert, Problembeschreibung gibts in besagtem Thread auf den Seiten 50/51
 
OT: Links im Forum

Original von lazy_leukocyte
Man kann ja leider keine Beiträge verlinken, nur Threads...
Doch. Links neben Erstellungsdatum und -zeit des Posts ist das kleine Symbol einer Textseite. Die führt direkt zum Post und kann damit direkt verlinkt werden.

Der Link zu deinem Post bspw. Wie sicher ist Fancontrol?

Gruß, Mario
 
Also Fancontroll läuft bei mir total fehlerlos. Ich hatte zwar in den letzten Tagen einige Abstürze meines R51, der Grund dafür war aber, dass ich den Vcore zu weit gesenkt hatte. Lief alles primestable, bis ich USB-HDDs anschloss. Naja, aber ansonsten kann von Fancontrol keine Gefahr ausgehen, da das Bios eingreifen würde, selbst wenn ich den Lüfter aud daueraus stelle.

Ich neige dazu, aus reiner Wissensgier, mein TP zu schänden. Ich habe den Lüfter halt auf Null gestellt, wollte eigentlich testen, ob ich auf eine Temp höher als 75°Grad komme, Fehlanzeige! Ich habe die CPU mit Boinc über 12 Stunden voll belastet, bei 73°Grad war Schicht im Schacht. Ich habe einen Banias, der wie bereits erwähnt mega viel Hitze verträgt. Also selbst wenn das Programm wirklich alles zerschiessen würde, dann würden die Kupferflächen im TP immer noch genug Abwärme abführen, dass die Temp (zumind. beim Banias) noch im Bereich des Erträglichen bleibt.


Mfg sightus

EDIT:

@hja

Das Programm von Intel funktioniert bei mir leider nicht. Es kommt die Fehlermeldung, dass ein unbekannter Prozessor erkannt wurde. Naja....
 
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