Wie organisiert ihr eure Dat(ei)en?

cyberjonny

Active member
Themenstarter
Registriert
22 Sep. 2007
Beiträge
9.816
Hi miteinander,

ich bin gerade dabei, meinen Dat(ei)en-Wildwuchs mal wieder auszumisten und zu ordnen, und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich meine bisherige (mehr oder weniger chaotische) "Unordnung" gerne durch ein (für mich und meine Arbeitsweise effizientes) System ersetzen würde. Dieses System könnte entweder einfach aus entsprechenden Verzeichnissen/Subverzeichnissen bestehen oder aber in Form eines passenden Programms daherkommen (Windows und/oder Ubuntu). Bei letzterem habe ich zwar dahingehend etwas Bauchweh, dass ich ungern von einer Software bzw. einem Hersteller und dessen Entscheidungen abhängig bin (das Programm könnte eingestellt oder entgegen meinen Vorstellungen/Anforderungen weiterentwickelt werden, kennt man ja). So gesehen ist mir ein "manuelles" System, das nur auf Verzeichnissen basiert und damit unabhängig von Software und OS ist, eigentlich fast sympathischer. Aber wenn ein Programm wirklich gut ist und einen echten Mehrwert bietet, käme wohl auch das in Frage. Da ich insgesamt noch keine wirklich Ahnung habe, wie ich "mein System" realisieren möchte, wollte ich mir bei euch einfach mal etwas Inspiration und Ideen holen.

Also, wie ordnet/organisiert ihr eure Dat(ei)en?
1. Habt ihr ein System oder beherrscht ihr das Chaos?
2. Nutzt ihr ein Programm? Falls ja - welches?
3. Nutzt ihr eine Verzeichnisstruktur? Falls ja - wie sieht die aus? Wie heißen die Verzeichnisse und Subverzeichnisse und was befindet sich in ihnen?
4. Habt ihr schon andere Systeme ausprobiert und wie waren eure Erfahrungen damit?

Ich würde mich über entsprechenden Input freuen, um so vielleicht auch ein für mich passendes System zu finden oder Ideen für die Umsetzung zu bekommen. :)

Danke und Gruß,
Jonny
 
Also bei mir sieht das folgendermaßen aus.
Books (wird synchronisiert): E-Books
Desktop (wird synchronisiert): Zwischenablage für Dateien, die ich dringend ansehen muss und Ablage zum Wegsortieren
Documents (wird synchronisiert): Hier sind alle Dokumente enthalten. Im Ordner selber liegen nur Dokumente, die in keinen Unterordner passen. Unterorder gibt es in folgendem Schema (z. B.): Schule/Studium > 2015-2016 > Informatik > abgelegte Dateien. Dieses Schema wende ich bei allen Ordnern an. Weiteres Beispiel: Dokumente > Tutorials > ThinkPad > X230t > alle Anleitungen fürs X230t als PDF.
Downloads (wird synchronisiert): Alle nicht wegsortierten Downloads aus dem Internet
Images (wird synchronisiert): Hier liegen ISO-Images und Installer für Programme. Z. B. Images > Microsoft Windows > Applications > alle Installer für meine Windowssoftware.
Music (wird synchronisiert): Interpret > Album > <disc> - <track> - <title>.flac
Pictures (wird synchronisiert): z. B. Pictures > 2015 > 2015-02-16_Hochzeit xyz > Alle Bilder der Hochzeit. Bilder sind also nach Jahren sortiert. Des Weiteren gibt es einen Ordner Wallpaper (wird synchronisiert) und einen Ordner Camera (wird synchronisiert). Im Ordner Camera liegen Bilder von Handykameras und noch nicht sortierte Fotos von Digitalkameras
Videos (wird mit wenigen Geräten synchronisiert, da sehr groß): Name > film.mkv Hier liegen Privatkopien von DVDs, Internetvideos und digitalisierte VHS Kasetten zur längeren Erhaltung.

Synchronisiert werden die Ordner mit BitTorrent Sync auf meine Netzwerkfestplatte, andere Laptops und PCs und Mobiltelefone. Je nach verfügbarem Speicherplatz werden Ordner bei manchen Geräten weggelassen.
Insgesamt wende ich das System das dritte Jahr so an und gerade durch die Synchronisation ist es unglaublich praktisch. Ich kann jederzeit meinen Rechner neu aufspielen ohne irgendetwas sichern zu müssen.
 
Also bei mir ist jeder Rechner so aufgebaut, dass alle darauf befindlichen Daten durch die eigene Cloud (Synology) synchronisiert werden. Allerdings befinden sich darin auch nur wenige Dateien und Dokumente die ich öfters benötige.. Hat den Vorteil, dass ich jeden Rechner/Smartphone ohne Dateiverlust opfern kann (aus Datenduplikations-Sicht).
Alle wichtigen Daten sind zentral auf meinem NAS abgelegt und jeder Rechner kann zugreifen. Dort ist die Ordnerstruktur einfach nach dem Inhalt aufgebaut:
Root-Verzeichnis und darin dann:
-Bilder
-Dokumente
-Software
-Ebooks
-Videos
-Musik
-etc.
Die Unterstruktur hängt von dem Ordner ab. So existiert in dem Ordner "Video" zb kein Unterordner. Alle Filme sind sauber benannt und liegen direkt in dem Verzeichnis. Im Ordner "Bilder" hingegen ist alles direkt nach Jahren und dann Monaten und dann Tagen aufgebaut..

Aber an einer Software wäre ich auch interessiert. Vielleicht hat man dadurch ungeahnte Möglichkeiten
 
Ich bin ja was Medien (Film und Audio) betrifft beruflich und privat sehr aktiv und von daher musste ich mir eine Struktur aufbauen, mit der ich persönlich sehr gut auskomme:

Auf Laufwerk D gibt es folgende Ordner:

  • Downloads (für heruntergeladene Medien, Programme bzw. Dateien, die sortiert werden müssen, es aber dafür Zeit hat

  • Dropbox (siehe unten)

  • Eigene Dateien (letzter Ordner der „damaligen Zeit im Chaos und eig. mehr ein Archiv) <-Wird nicht sortiert, ehr entleert!

  • Fotos (mit den Unterordnern „Kopie“ und „Original“ zum Verkleinern, bearbeiten und trennen der Fotos (Nach der Fertigstellung kommen die Fotos im Originalzustand sowie die bearbeitete Fassung getrennt nach Veranstaltungen auf eine externe Platte)

  • Ordner für meinen Arbeitgeber: Darin wird in den Unterordnern Produktion (dardrin Sessions und Produktionselemente), Redaktion (dadrin Rohfiles, fertige Elemente), Event (dadrin Planung, Skizzen, Fotos), Photoshop (dadrin PSD-Ordner, fertige Files)

  • Ordner für die Vereinsarbeit (private Ebene): Ähnlich aufgebaut wie der von meinem AG

  • Setups: Enthält die Ordner: Mainboards, Allgemeine Laptops, Thinkpad, Windows, Allgemeine Programme (den Rest lasse ich mal weg, da es sonst zu tief ginge)

  • Videoschnitt: Hauptordner mit PSD-Vorlagen wie Logo oben rechts, Einblendbalken Grafiken etc…, Blanko-Ordnerstruktur zum Kopieren für die Projekte – Beinhaltet: Text, Storyboard, Audiofiles, Videofiles, Grafik etc
  • Musik (Unterordner nach Interpreten geordnet)

  • Spiele – Nach Name abgespeichert im Unterordner (muss auch mal sein, auch wenn ich selten dazu komme)

  • Images (heruntergeladene Windows-ISOs wenn eine neue All in One erstellt wird oder Bios-ISOs geladen werden) – Werden nach Abschluss auf eine externe Platte verschoben

  • Uni->Semester->Vorlesung

Diese Struktur ist auf allen Laptops manuell kopiert. Da bis auf die 2 Ordner (vom Verein und AG) die Daten „gleich“ bleiben, ist hier keine Synchronisation nötig. Die 2 genannten Ordner werden 1x alle 4 Monate manuell auf den neusten Stand gebracht (Siehe Dropbox)

Dropbox: Da ich derzeit keinen „festen“ Arbeitslaptop habe (teste Win10 auf dem T60 unter anderem), habe ich die Dropbox als Lösung für synchrones Arbeiten gewählt: In der Box sind AKTUELLE Daten zum Arbeiten (Produktionen Sessions, Rohfiles und so weiter) vorhanden. Die Struktur ist ähnlich wie in den Hauptordnern.
Ebenfalls in der Dropbox ist ein Adressbuch für Thunderbird, welches überall aktualisiert wird, sowie ein Ordner mit Adressen in einer Excel-Tabelle (müssen noch ins Thunderbird eingetragen werden)
Wichtige Setups und Tools sind auch in der Box!
Ein gemeinsam freigegebener Ordner für den Verein für den Datenaustausch ist vorhanden. Hier geht es in die Unterordner: Redaktion, Medien, Vorstand, etc)
Ebenso ein gemeinsam freigegebener Ordner für die Uni
Unter Fotos werden nur temporär Fotos und Videos hochgeladen, die zu groß für E-Mail sind.


Laufwerk C ist nur System und Programme – Auf dem Desktop sind nur temporäre Dateien drauf, die ohne Archivierung am selben Tag bearbeitet werden.

Selbst erstellte Dokumente Videos und Audiofiles erhalten grundsätzlich die Datumsangabe "160218 - Ort - Inhalt der Datei – Ansprechpartner – Zustand (roh oder fertig)"

Bei Fotos wird nur der Ordner entsprechend benannt und die Dateien bleiben vom Namen her unangetastet: 160213 Mainz Stammtisch/IMG_3621.jpg

Ich versuche möglichst kurz aber informationsreich die Infos in den Dateinamen zu bekommen, damit ich diese mit unterschiedlichen Suchbegriffen schneller finde.

Gearbeitet wird also primär mit Daten aus der Dropbox und bis auf 2 Ordnerstrukturen wandert alles andere nach der Bearbeitung auf die externe Festplatte.
 
Es kommt ganz darauf an, was für Dateien es sind und um wieviel Platz diese Archive in Zukunft noch wachsen werden. Ich würde vor allem darauf setzen, am Anfang Programme zu finden, welche dir nach einer Investition von etwas Zeit in die richtige Config viel der weiteren Arbeit abnehmen können. So z.B. Foobar2000 für Musik, FreeFileSync für manuelle Backups usw.

Ich habe selber nur 1 großes Archiv, und das ist für Musik. Es hat seine eigene Partition, mit den Unterordnern /archiv, /comedy, /livesets, /midi und /temp. Die Ordner sind jeweils unterteilt nach dem Schema /album artist/album (year)/discnr.tracknr - artist - title.

Torrents u. Downloads haben ebenso eine eigene Partition, wobei ich hier nach Trackern sortiert habe um etwas Übersicht zu haben. Spiele u. spielezugehörige Tools haben eine eigene Partition.

Dokumente, Jobkram, Bilder usw. habe ich inzwischen brav im Windows-Dokumentenordner, obwohl ich mich mit dem Microsoft-System lange nicht anfreunden konnte. Meiner Meinung nach gehören auf C: wirklich nur Programme und das Betriebssystem selber (und die Partition ist auch dementsprechend klein). Da meine Dokumente nicht allzu umfangreich sind, habe ich sie nun auch dazugepackt um sie nicht mehr extra verschlüsseln zu müssen. Sind auch nur knapp 300MB.
 
Es gibt je nach Datenart und damit Änderungshäufigkeit jeweils eigene Partitionen.

Auf C: hat ausser Programmen nichts zu suchen; derzeit ist W7 installiert und wird mit dem Supportende in einer VM abgelegt, um weiter auf die Daten zugreifen zu können. Die Daten für VMs kommen vom normalen Datenlaufwerk via internem Netz.
Ein XP oder W2K ist ja nicht mehr "sicher". So laufen aber auch noch alle alten Progs und der Zugriff auf die Daten ist möglich.

Partitionen sind bei mir etwa
TEMP
VM
DATA
DB
PIC
MUSIC

Die Partitionen werden mit Acronis jeweils voll gesichert(OS, [DATA,TEMP], ....), wenn geändert. DB wird nicht gesichert, sondern nur die DB-Sicherungen, die man durch zippen nochmals stark reduzieren kann. Downloads werden entweder direkt abgelegt oder wenn sie zu Daten gehören, die nicht täglich gesichert werden, zwischengespeichert.

Problematisch sind die tiefen Ordnerpfade und umfangreichen Daten, wenn man etwas sucht,. Die Daten sind zwar hierarchisch strukturiert; Bilder etwa nach Jahren und Anlässen/Urlauben. Verschlagwortung steht noch aus. Denke über ein einfaches System a la Content-Management nach. Derzeit nutze ich OneNote bzw. testweise ZIM, um meine Notizen und Informationen/Dateien zu organisieren; einige links verwalte ich in einer DB/Excel.

Das hat sich so seit mehr als 22 Jahren entwickelt und soll bis 2019, dem Ende von W7 komplett auf Basis Linux laufen. Außerdem soll die Spiegelung auf eine private Cloud/NAS erfolgen. W10 ist für mich nicht wirklich eine Option. einige MS-Office Progs werden unter Wine vorerst weiter laufen.
 
Ich hab hier auf dem zentralen Server im Keller eine gewisse Grundsortierung nach Ordnern, also Bilder, Dokumente, Musik, Filme usw. Darunter gibts dann z.B. bei den Bildern eine weitere Ebene, wo nach Datum sortiert eigene Bilder landen (von Digicam oder Handy). Musik halt passend nach Artist / Album in Unterordnern.

Dokumente sind eigentlich recht wild in einem Ordner. Ich bin über die Suche normalerweise schneller, ein Dokument zu finden, als wenn ich mir da komplexe Strukturen nach Thema aufbauen würde.

Grundsätzlich wird ausschließlich mit Ordnern gearbeitet, nicht mit irgendeiner Verwaltungssoftware. Alles in Sachen Dokumenten Management Software hat sich über die Jahre als für den heimischen Bedarf als völlig oversized herausgestellt. Die indexbasierte Suche ist für mich das Mittel der Wahl. Wenn ich PDF Dateien habe, müssen sie halt einmalig mit OCR lesbar gemacht werden, damit man ihre Inhalte findet.
 
Sortiert werden meine Daten nach deren Art und der systemeigenen Ordnerstruktur:

Bilder
werden mit einem Datum rückwärts im Ordnernamen fortlaufend nach der Aufnahmezeit abgelegt: 160420 Woodstock Hannover

Dokumente
werden themenbezogenen Unterordnern mit einem Datum rückwärts abgelegt: 160220 Kündigung Tageszeitung oder 130990
Brief an Tante

Musik
wird als Ordner pro Interpret abgelegt

Öffentlich
sind alle dauerhaft "wichtigen" Downloads und Nachschlagdokumente mit einem Datum rückwärts sortiert.

Video
meine Filme/Serien sind hier alphabetisch abgelegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
-BackUPs
BackUps Kompletter PCs
Datei BackUps

-Bilder
Allgemein
Digitalkamera (sind aber auch die Videos drin)

-Videos
Allgemein
Filme

- Musik

- Software
Betriebssysteme
Programme
Sonstiges

-Dokumente

Ich werde wohl in nächster Zeit mal die unwichtigen Dinge in einen Speziellen Ordner
schieben, damit ich weiß, dass ich da kurz mal Speicher freigeben kann, wenn ich Ihn benötige.
 
Das A und O für Ordnung im Chaos-Dateisystem sind aussagekräftige Datei-Namen!
Ein Beispiel: Wenn einer (wie ich) MP3 sammelt und seine Dateien mit Track01, Track02 usw. benennt, ist alles hoffnungslos. Daher heissen meine MP3 etwa so: 01 -The Beatles - Because.mp3
Dazu gehört eine Ordnerstruktur wie folgt:
Liste.png
Man sieht: Alben haben Jahreszahl und Namen. Der Interpret ergibt sich aus dem Ordner. Zum Suchen nehme ich everything.exe. Es genügt, wenn ich eingebe: "Because"; dann werden alle MP3 der Beatles gefunden, aber auch andere Interpreten. Das geschieht in Echtzeit.

Speichert man DOC, PDF oder XLS usw. gibt folgendes Schema wertvolle Ansatzpunkte (habe ich mir bei der Bundeswehr abgeguckt: dort suchte man nach "Hammer Stiel Holz kurz").
Zunächst habe ich Abkürzungen für häufige Vorhaben festgelegt: FA für Finanzamt, LPxxx für Planungen der Landschaftspflege, GPxxx für Grünplanung, HZxxx für Honorarechnungen (wobei xxx für die interne Projekt-Nr. steht) und weiter HMM für lenovo-Dervice-Manuals, EL für Elektronik, W169 (mein Auto) usw.
Diese Abkürzungen werden in einer kleinen Editor-Datei (auf dem Desktop) fortgeschrieben (damit man sie nicht vergisst). Neue Abkürzungen sind leicht erfunden und eingepflegt.

Pläne, Dokumente, Berechnungen lege ich nach folgendem Schema ab:
- zuerst wird die Projekt-Nr. neu angelegt; z.B. GP027 (Grünplanung Nr. 027). Diese Bezeichnung bekommt jede Datei, die zu diesem Projekt gehört.
eine DOC (mit aktuellem Datum heute) wird so abgespeichert:
2016-02-24-GP027-Auftragsbestätigung01.doc
eine Honorarechnung (Excel) sieht dann so aus:
2016-02-24-HZ01-GP027-HZxx.xls
Eine Ausschreibung (mit speziellem AVA-Programm)
2016-02-24-GP027-Zaunarbeiten.ava
usw.

So kann man die Windows-Suche nach Datum nutzen und everything liefert alle Dateien auf einen Schlag z.B. für GP027.
Das Projekt 027 bekommt einen Ordnernamen unter projekte\2016\GP027\Hausgarten Maier\Var01.
Variante bezieht sich auf verschiedene Planungsvarianten und wird nach Bedarf weitergeführt/ausgeweitet. Var01, Var02, Var03 usw.

Genauso kann man Bilder ablegen: 2016-02-24-Geburtstag Elke oder 2016-02-24-Ausflug Karlsruhe usw.; Unterordner wie oben angepasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ cyberjonny
hat dich irgendein hier vorgestelltes Ablagesystem weitergebracht?

Zunächst mal danke für euren Input und dafür, dass ihr hier eure Systeme vorgestellt habt (gerne mehr davon)! :thumbup:

Direkt weitergebracht - in dem Sinne, dass ich es mit Anpassungen direkt für mich hätte übernehmen könnten - hat mich bisher zwar keines der vorgestellten Systeme, allerdings ist es trotzdem sehr interessant, zu sehen wie ihr das macht, und es hat mir einige Ideen gebracht und überhaupt eine gedankliche Auseinandersetzung damit. Dabei bin ich etwas überrascht, dass wirklich niemand eine Software dafür verwendet, was mich aber gleichzeitig in meiner Tendenz bestärkt, dies auch nicht zu tun. Letzten Endes habe ich für mich mitgenommen, dass alles mit einer sinnvollen und diszipliniert durchgezogenen Dateibenennung steht und fällt (was auch Sinn macht) und ich dann eben noch eine ganz individuell auf mich zugeschnittene Ordnerstruktur finden muss (daran "arbeite" ich gerade noch).
 
Ich mache es eigentlich auch ähnlich den Methoden, die hier bereits beschrieben wurden.
Ausgangssituation:
  • Laufwerk C: 240GB-SSD
  • Laufwerk D: 250GB-SSD (Ultrabay)

Dokumente, Bilder, Quellcode, liegen im User-Ordner (Win7) wie üblich, aber ohne eigens angelegte Bibliotheken, in einer mir sinnvoll erscheinenden Ordnerstrukur.
Auf D liegt eine große Video-Sammlung sowie die Virtuellen Maschinen.
 
Folgende Inhalte:
Dokumente
Fotos
Musik
Videos
Abbilder [Roms, Isos usw]
Programme

Folgende Struktur:

Eigene Partition für das alles "D"
Hauptordner siehe oben
Unterordner je nach Inhalt

Bilder sind nach Urlaub,Ausflug,Event usw sortiert. \<Geburtstag>\<Name>\<Jahr> oder \<Urlaub>\<Jahr>\<Ort>\
Musik: \<Artist>\<Album>\
Dokumente: \<Privat>\<Rechnung>\<Anbieter>\<Jahr>\

Also mit vielen Unterordnern. Aktuell nimmt das aber mit den Ordnern für einzelne Motive bei den Fotos leicht chaotische Ausmaße an.
Die Anwendung meiner Struktur auf Bildersammlungen ist nicht ratsam, sofern obige Struktur nicht ausreicht!


usw.

Das ganze Abgleichen erledigt Freefilesync getrennt nach obiger Liste.
Auf dem Laptop liegt nur das wichtigste. Auf dem Netzwerkspeicher alles. Auf der Backupplatte auch.
 
Ich habe meine Festplatte stärker partitioniert - z.B. C Betriebssystem, D Systemtools, E Anwendungsprogramme F Daten usw. Das ist ganz praktisch für die jeweiligen Backups. Aber, wenn man nicht immer sofort richtig einsortiert, endet jedes System im Chaos.
 
Zum suchen kann ich unter Windows noch das Tool "locate32" empfehlen.. http://locate32.cogit.net/

Ich mach mir momentan auch Gedanken zum Thema Datenerreichbarkeit. Es gibt ja doch einiges, was man nicht anderen in die Hand (Cloudservice) drücken möchte.. z.B. privates wie Kalenderdaten, Adressbücher und/oder z.B. abgespeicherte Rechnungen, E-Mails, etc. Gleichzeitig kommen dann noch drei Probleme dazu: Nicht alle Devices haben gleichviel Speicherkapazität, Anbindung über Internet ist weit aus langsamer und im Netzwerk liegende Daten sind auch langsamer verfügbar, als eine synchrone Kopie auf dem lokalen System und zu guter Letzt: Unterschiedliche Betriebssysteme. In meinem Fall: Android, Windows, Linux.

Am Ende wird es wohl keine einheitliche Lösung geben, sondern ein Mix aus
Owncloud im Rechenzentrum (per SSL) (vServer auf dem noch einige andere Dinge wie IRC, MAIL, HTTP, Etc..rennen) für
  • Adressbuch (CARDDAV)
  • Kalender (CALDAV)
  • Notizen (WEBDAV)
  • Dateien die nicht all zu viel Platz benötigen (also keine Medien-Sammlungen) (WEBDAV)

Parallel zuhause HTPC der auch NAS, RDP Server und noch mehr ist:
  • komplette Synchronisation mit Owncloud im Rechenzentrum um diese Daten parallel zu sichern
  • Mediensammlung in Kodi eingebunden und sortiert (auf der Festplatte nach Ordnern sortiert und dann mit Ember Media Manager (Windows) oder tinyMediaManager (Linux) für Kodi aufbereitet)
  • zur Verfügung stellen von Medien-Sammlungen im LAN per SAMBA (Windows Dateifreigabe)
    (Einbindung der selben Datenbank in anderes Kodi muss ich mir nochmal anschauen, ist etwas umständlich bei lokalen und Netzwerkpfaden im Mix)

Das ganze wird dann vom Smartphone (Android) aus genutzt:
  • Adressbuch (CardDAV-Sync free) (Synchronisation im Intervall)
  • Kalender (CalDAV-Sync) (Synchronisation im Intervall)
  • Notizen (suche noch passende App.. vermutlich wird es MyOwnNotes) (Synchronisation bei Bedarf)
  • Dateien (ownCloud) (WEBDAV-Client OHNE Synchronisation, sondern nur Abruf bei Bedarf)
  • Verschlüsselte Verbindung ins heimische LAN, wenn ich von außen zugreifen möchte (bin noch unschlüssig ob OpenVPN oder andere Tunnel-Lösung)

Vom Thinkpad mit ARCH-Linux (ist hier auch gleichzeitig Desktoprechner, dank Dockingstation):
  • Kalender (Thunderbird) (Synchronisation im Intervall)
  • Notizen (QOwnNotes) (Synchronisation bei Bedarf)
  • Dateien (WEBDAV-Client Synchronisation mit Owncloud Dateien im Rechenzentrum, egal ob Mobil oder im heimischen LAN)
  • Zugriff auf alles auf dem NAS sobald ich im LAN bin
  • Verschlüsselte Verbindung ins heimische LAN, wenn ich von außen zugreifen möchte (bin noch unschlüssig ob OpenVPN oder andere Tunnel-Lösung)

So habe ich dann alle Daten überall im Zugriff und die Mediensammlung nimmt nicht überall mega Platz ein, da diese nirgends synchronisiert wird, sondern nur auf Abruf geladen werden.

Hinzukommen soll noch mehr Synchronisation von Android zu Owncloud, da ich hier besser sichern möchte. Z.B. Einstellungen, SMS, Apps, Fotos, etc..
Ich nutze Cyanogenmod und installiere Nightlies.. so, dass ich nicht immer ein astrein laufendes Smartphone habe. Da ist das "auf Nummer sicher gehen" schon angebracht. Zumal mir auch alte SMS etc. nicht unwichtig sind.

Die Adressbuchsynchronisation wird eigentlich bisher nur vom Smartphone genutzt.. Aber es wäre ja sinnig, dies auch in Thunderbird einzubinden. Werde ich mir mal anschauen.
Auch die Synchronisation von Adressbüchern etc.. per IMAP, werde ich mir mal anschauen.
 
Mit 3 Partitionen komme ich gut zurecht:
C - System: für Windows und Programme
D - Daten: für Daten in verschachtelten Unterordnern (Downs, Daten privat, Daten Job, Software, Onedrive,..)
E - Medien: für Musik usw. in Unterordnern (Fotos privat, Fotos Job, Literatur, MP3, DVB,..)
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben