Wie OEM-Partition löschen?

ThinkBrett

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Aus einem Schlachtnotebook R50e habe ich eine HDD HM160HC, welche eine OEM-Partition von 4,5 GB aufweist, die ich nicht einsehen, bearbeiten oder löschen kann.

Die Partition kann unter WIN 7 mit der Datenträgerverwaltung nicht bearbeitet werden, da sich bei Rechtsklick darauf nicht das übliche Kontextmenü öffnert sondern nur "Hilfe" erscheint.

Die HDD läuft derzeit in einem Ultrabay-Adapter in einem T60.

Wie komme ich hier weiter? Ziel ist die Partition zu löschen und die in anhängendem Screenshot als D:\ ausgewiesene Partition um diesen Platz vergrößern.

Everest liest die in Rede stehende Partition als "Compaq Diag" aus, was immer das auch ist.

Laufwerkverwaltung HM160HC.PNG

P.S. Die Platte D:\ habe ich nach Formatierung mit "Vorsicht" betitelt, weil einige Testprogramme dies so ausweisen und 252 unkorrigierbare Sektoren/Wiederzuweisungsereignisse gelistet werden. Grundsätzlich funktioniert die HDD aber einwandfrei.
 
unter linux sollte es gehen. z.b. ubuntu live starten, partition löschen und dann via windows neu zuweisen
 
entweder mit einem Partitionstool, z.B. gparted, oder falls noch greifbar im urprünglichen laptop (thinkpad??) im BIOS freischalten
 
Die frühere Heimat der HDD, das R50e, fällt aus - defekt. Macht keinen Mucks mehr, alle gängigen Methoden schon probiert.
Es gibt überhaupt keine Lebenszeichen mehr von sich (LEDs, Lüfter...alles tot)
Habe es als Flexing gekauft, vermutlich aber eher ein Flüssigkeitschaden, naja...

Da ich von Linux keine Ahnung habe (ne Knoppix-Live-CD liegt da, aber das ist auch alles), sollte die Aktion WIN-basiert stattfinden.

Welches Tool würde mir unter WIN ermöglichen, diese Partiton zu löschen? Gparted?

Acronis habe ich, damit könnt es doch auch gehen, oder?
 
Warum kompliziert unter Windows, wenns einfach unter Linux geht?
 
Warum kompliziert unter Windows, wenns einfach unter Linux geht?

...weil ich doch - wie oben geschrieben - keien Ahnung habe von Linux. soll ich einfach die Knoppix-CD booten und dann "irgendwie" auf die HDD zugreifen?

In der derzeitigen Konstellation (zu bearbeitende HDD in Ultrabay, T60/Win7 läuft auf eingebauter anderer HDD) geht das eh nicht, ich müßte also zuerst "umbauen"..
 


Ich weiß, ich weiß....zerlegt wird das R50e aber derzeit noch nicht, vielleicht im Herbst.... Ich vermute den Flüssigkeitsschaden, weil unterhalb des Displays ganze eingetrockenete "Pfützen" einer Flüssigkeit zu erkennen ist, und an den Gummifüßen auch....

Führt Flexing im Endstadium denn auch zu einem komplett "toten" Gerät?

Sorry wegen dem Doppelpost, ich hätte "Bearbeiten" sollen ;), hatte aber den Beitrag von Morns noch garnicht auf dem Schirm, als der erste Post erstellt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Meist kann man aber kurzzeitig den Rechner zu einer Reaktion zwingen, indem man bei ausgebauter Tastatur mit allen vier Fingern mäßig festen Druck auf die hintere Kante des Kühlkörpers verteilt ausübt und dabei einschaltet.
Leuchten aber nicht einmal die LEDs beim Anschließen des Netzteils auf, dürfte eine Sicherung auf dem Board nahe der DC-in - Buchse durchgebrannt sein.

So - genug des OT, das können wir in einem separetem Thread behandeln.
 
die host protected area kann man mit hdparm loswerden:
Code:
       -N     Get/set max visible number of sectors, also known as the Host Protected Area setting.  Without a parameter, -N displays
              the  current  setting, which is reported as two values: the first gives the current max sectors setting, and the second
              shows the native (real) hardware limit for the disk.  The difference between these two values indicates how  many  sec‐
              tors of the disk are currently hidden from the operating system, in the form of a Host Protected Area (HPA).  This area
              is often used by computer makers to hold diagnostic software, and/or a copy of the originally provided operating system
              for  recovery purposes.  Another possible use is to hide the true capacity of a very large disk from a BIOS/system that
              cannot normally cope with drives of that size (eg. most current {2010} BIOSs cannot deal with drives larger  than  2TB,
              so an HPA could be used to cause a 3TB drive to report itself as a 2TB drive).  To change the current max (VERY DANGER‐
              OUS, DATA LOSS IS EXTREMELY LIKELY), a new value should be provided (in base10) immediately following  the  -N  option.
              This value is specified as a count of sectors, rather than the "max sector address" of the drive.  Drives have the con‐
              cept of a temporary (volatile) setting which is lost on the next hardware reset, as well  as  a  more  permanent  (non-
              volatile)  value which survives resets and power cycles.  By default, -N affects only the temporary (volatile) setting.
              To change the permanent (non-volatile) value, prepend a leading p character immediately before the first digit  of  the
              value.   Drives are supposed to allow only a single permanent change per session.  A hardware reset (or power cycle) is
              required before another permanent -N operation can succeed.  Note that any attempt to set this value may  fail  if  the
              disk  is being accessed by other software at the same time.  This is because setting the value requires a pair of back-
              to-back drive commands, but there is no way to prevent some other command from being inserted between them by the  ker‐
              nel.  So if it fails initially, just try again.  Kernel support for -N is buggy for many adapter types across many ker‐
              nel versions, in that an incorrect (too small) max size value is sometimes reported.  As of  the  2.6.27  kernel,  this
              does finally seem to be working on most hardware.
 
hdparm ist ein Linux-Befehl, soweit ich weiß....

Wie kann ich diesen ausführen, was muss ich dazu tun? :confused:

Linux <-> ich = kein Plan
 
Acronis sollte gehen. Wenn du nach dem Start irgend ein Image auswählst, was als Komplettimage auf die Platte soll, wird im ersten Schritt die Platte mit sämtlichen Partitionen gelöscht. Danach kannst du einfach abbrechen.
 
du identifizierst die gesuchte festplatte per
Code:
yatpu@t400s:~$ sudo hdparm -i /dev/sd?

/dev/sda:

 Model=C300-CTFDDAA128MAG, FwRev=0006, SerialNo=xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
 Config={ Fixed DTR>10Mbs }
 RawCHS=16383/16/63, TrkSize=0, SectSize=0, ECCbytes=0
 BuffType=unknown, BuffSize=unknown, MaxMultSect=16, MultSect=16
 CurCHS=16383/16/63, CurSects=16514064, LBA=yes, LBAsects=250069680
 IORDY=on/off, tPIO={min:120,w/IORDY:120}, tDMA={min:120,rec:120}
 PIO modes:  pio0 pio3 pio4 
 DMA modes:  mdma0 mdma1 mdma2 
 UDMA modes: udma0 udma1 udma2 udma3 udma4 *udma5 
 AdvancedPM=yes: unknown setting WriteCache=enabled
 Drive conforms to: unknown:  ATA/ATAPI-3,4,5,6,7

 * signifies the current active mode


[B]/dev/sdb[/B]:

 Model=TOSHIBA MK2533GSG, FwRev=QS002E, SerialNo=xxxxxxxxx
 Config={ }
 RawCHS=16383/16/63, TrkSize=0, SectSize=0, ECCbytes=4
 BuffType=unknown, BuffSize=unknown, MaxMultSect=16, MultSect=16
 (maybe): CurCHS=16383/16/63, CurSects=16514064, LBA=yes, LBAsects=488397168
 IORDY=on/off, tPIO={min:120,w/IORDY:120}, tDMA={min:120,rec:120}
 PIO modes:  pio0 pio1 pio2 pio3 pio4 
 DMA modes:  sdma0 sdma1 sdma2 mdma0 mdma1 mdma2 
 UDMA modes: udma0 udma1 udma2 udma3 udma4 *udma5 
 AdvancedPM=yes: unknown setting WriteCache=enabled
 Drive conforms to: Unspecified:  ATA/ATAPI-3,4,5,6,7

 * signifies the current active mode


/dev/sdc:
 HDIO_GET_IDENTITY failed: Invalid argument
yatpu@t400s:~$
ich demonstriere das jetzt mal anhand der toshiba-hdd. die zugehörige geräte-datei ist laut obiger ausgabe /dev/sdb. für /dev/sdb frage ich jetzt den status der hpa (host protected area) ab
Code:
yatpu@t400s:~$ sudo hdparm -N /dev/sdb

/dev/sdb:
 max sectors   = 488397168/[B]488397168[/B], HPA is disabled
yatpu@t400s:~$
wenn dort nicht "HPA is disabled" steht, kann man diese jetzt deaktivieren, indem man die 2. zahl in den letzten befehl einsetzt.
Code:
sudo hdparm -N[U]p[/U][B]488397168[/B] /dev/sdb
bei dir wird die zahl sicherlich anders sein. das "p" sorgt dafür, dass die einstellung dauerhaft ist.

sollte die hpa bereits deaktiviert sein, dann liegt die ursache für die "unlöschbarkeit" der oem-partition logischerweise woanders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Woww welch geballtes Fachwissen.
Leg immer eine W7 DVD ein, und boote von der.
Dann auf normale Instalation, dann erscheint wo ich was haben möchte und dort lösche ich dann alle Partitionen.
Wenn keine DVD zur Hand einfach ein Image von Chip.de ziehen und brennen.
 
mach es einfach mit Acronis ! dürfte wohl mit Abstand die einfachste Variante sein :)

(wenn mich nicht wirklich alles täuscht, dann basiert doch auch Acronis auf Linux... :-))
 
Wow, ich bin erschlagen von den vielen, verschiedenen Tipps, danke sehr!

Ich suche mir morgen was aus und berichte!
 
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