Wie funktioniert die Vertrauensstellung unsignierter Programme?

Gummiente

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Habe eben Q-Dir unter Windows 7 64BIT installiert.

Leider bekomme ich die Frage ob ich das Programm wirklich ausführen will mit der Option in Zukunft ohne diese Frage zu starten, da man dem Programm vertraut.

Nun würde es mich interessieren wo diese Information, dass man dem Programm auch ohne Signatur vertrauen will abgelegt wird.

Hat einer mal einen Link wo man über diese Sicherheitsmechanismen mehr erfahren kann?

Danke.
 
...also, ich kann Dir schonmal sagen, ">DAS<" es irgendwo abgelegt wird und man kann es auch rückgängig machen, damit die "Vertrauensfrage" beim nächsten mal wieder gestellt wird: ...wie weiß ich aber nicht mehr...

...ich hatte es mal bei XP per GOGGL rausgefunden...

MfG... Philosoph
 
Vielen Dank für den Hinweis.

In Richtung UAC habe ich auch schon nachgeforscht obwohl ich mir nicht sicher bin ob ich auf der richtigen Spur bin.

Soweit ich sehen kann gibt es ja zwei Kategorien von Vertrauen. Einmal mit dem gelben Rahmen ob man Änderungen am System erlauben will und einmal mit einem normalen blauen Rahmen ob man zulassen will, dass ein Programm startet. Soweit ich sehen kann betrifft UAC Änderungen am System bzw. die Dokumentationen decken eher diesen Bereich ab. Mir geht es aber primär um den zweiten Fall.

Bei einem Programm habe ich probeweise angewiesen mich nicht mehr zu fragen ob das unbekannte Programm ausgeführt werden soll. Danach habe ich das Programm deinstalliert und wieder neu installiert wurde aber nicht wie erwartet gefragt so als ob das Programm kein unbekanntes mehr ist. Auch ein Umbenennen und/oder verschieben in ein anderes Verzeichnis war dem System egal und führte es ohne Nachfrage aus. Da frage ich mich wie man einsehen kann welche Programme ohne Nachfrage starten dürfen.
 
Also intuitiv vermute ich es funktioniert so: Wenn ein Programm signiert wurde, und das entsprechende Zertifikat / die entsprechende Zertifikatskette mittels der hinterlegten Vertrauensanker als valide überprüft werden kann wird UAC entschärft für dieses Programm. Ist das Programm nicht signiert, wird ein kryptographischer Hashwert über die Dateien / die Executable gebildet und per UAC nachgefragt. Der Hashwert wird anschließend irgendwo hinterlegt, aber frag mich jetzt nicht wo.
 
[quote='tarzan',index.php?page=Thread&postID=869650#post869650]Also intuitiv vermute ich es funktioniert so: Wenn ein Programm signiert wurde, und das entsprechende Zertifikat / die entsprechende Zertifikatskette mittels der hinterlegten Vertrauensanker als valide überprüft werden kann wird UAC entschärft für dieses Programm. Ist das Programm nicht signiert, wird ein kryptographischer Hashwert über die Dateien / die Executable gebildet und per UAC nachgefragt. Der Hashwert wird anschließend irgendwo hinterlegt, aber frag mich jetzt nicht wo.[/quote]So in etwa schwant es mir auch. Nach der Deinstallation habe ich zumindest in der Registry gewühlt aber nichts gefunden.

Ich fände es nicht schön, wenn man keine Möglichkeit hätte ein für eine Weile erteiltes Erlaubnis wieder zurückzunehmen.
 
Was ist denn mit dem "Zertifikatmanager: certmgr.msi"??? ...wenn man die Zertifikate aus dem Ordner "vertrauenswürdeige Herausgeber" löscht, müßte das Problem doch gelöst sein...

...oder stelle ich mir das zu einfach vor? - MfG... Philosoph
 
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