Wertbeständigkeit

robiiii

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Hallo,

im Smartphone-Markt sind Apple iPhones besonders Wertbeständig und man kann selbst nach zwei Jahren in Relation zum Neupreis auf einen hohen Verkaufswert rechnen. In welcher Liga spielt da Lenovo bei den Notebooks?

Generell sollten die Geräte ja wertbeständig sein, da sie ja auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind. Aber wie verhält sich dass im Vergleich zu equivalenten Geräten von HP, Apple, Dell, Asus und co.? Gibt es da Erfahrungswerte? Hängt das vllt. sogar von der Ausstattung ab?
 
Lenovo =! ThinkPads

ThinkPads sind im Vergleich zu eigentlich fast allen anderen Windows Notebooks relativ am wertbeständigsten. Aber nicht so wertbeständig wie Macbooks.

Lenovo´s andere Modelle wie IdeaPad oder Yoga sind dagegen auch nicht großartig anders als die meisten Consumer Notebooks am Markt.
 
Apple ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Vergleich zwischen Äpfeln und dem Rest des gesamten Marktes.
Da zahlt man schlicht den Namen. Und auch im Gebrauchtmarkt zahlt nur der so viel für den Apfel, der das unbedingt haben will.
Im Vergleich zu anderen Geräten kosten Entwicklung und Herstellung eines Apfels nicht mehr als bei einer Birne.
Damit fällt Apple aus den normalen Schema komplett raus. Das ist wie ein normales Auto mit einem DeLorean zu vergleichen.

Ansonsten ist Lenovo inzwischen auf Augenhöhe der anderen großen Hersteller angekommen. Die waren schon mal besser. Seit Lenovo nicht mehr IBM, konzentriert man sich eher am Consumermarkt. Inzwischen gibts Lenovo (unter anderen Namen) beim Aldi.
 
Hängt unter Anderem stark davon ab um welches Thinkpad-Modell (ich nehme an es geht um Thinkpads) es sich handelt und wie man es ausgestattet hat.
Gerade Gebrauchtkäufer werden nicht die horrenden Aufpreise bezahlen die Lenovo seinen Kunden beispielsweise für SSDs und RAM berechnet. Das ist bei den anderen Marken kaum anders, ausgenommen Apple, erst Recht wenn man nichts selbst wechseln kann. Hinzu kommt dass sich die Gebrauchtpreise von Thinkpads auch mit den recht günstigen Education-Preisen messen müssen. Bessere Panels hingegen schlagen sich in der Regel auch deutlich beim Preis nieder.
 
@TE:
Kannst ja mal bei ebay Preise zwischen einem Dell 6420, HP EB 8460p und einem T420 vergleichen: Die sind gleich hoch, wenn man nicht auf die letzten 10 Euro schaut.

Für ein ThinkPad spricht, was man im Vergleich bekommt: Besseren Trackpoint, Ersatzteilversorgung und dieses Forum hier. ;)
 
Unter den ThinkPads ist eigentlich nur das X1C wirklich wertbeständig. Was da teilweise noch für Preise verlangt werden lässt mich fast cringen.
 
Da spielt aber wirklich eher die Kuriosität und Seltenheit eine Rolle
 
Da spielt aber wirklich eher die Kuriosität und Seltenheit eine Rolle

Genau, die W700 Serie ist Sammlerware. Schon klar dass dann hohe Preise bezahlt werden. Auch aufgrund der seltenheit. Gleiches gilt für das S30.

Das X1C ist in großen Stückzahlen vorhanden und kein Sammlerstück. Gut, das X1C Gen 2 verliert schneller Wert als die anderen X1C, aber das verwundert mich mit der Tastatur nicht.
 
Genau, die W700 Serie ist Sammlerware.

Mein Beitrag war auch mehr als Joke gemeint.

Notebooks sind keine gute Wertanlage, auch Thinkpads nicht. Wenn man nicht aus irgendwelchen Gründen ein Neugerät braucht/will, dann lohnt es sich gerade bei ThinkPads, sich den Gebrauchtmarkt anzuschauen.

Eigentlich gefallen mir EliteBooks besser. Der Grund, warum ich trotzdem Family, Freundin und Friends mit ThinkPads versorge ist die Ersatzteillage und dieses Forum hier. Ich wüsste nicht, wo ich für Elitebooks die ganzen Ersatzteile zu den Preisen herbekommen sollte.

Im Gegensatz zu Neugeräten bekommt man ältere ThinkPads wirklich günstig und bei den Geräten ist dann auch der Wertverlust gering, wenn man sie pflegt. Da in den letzten Jahren die Hardwareanforderung für Office-/Mail-/Internetnotebooks kaum gestiegen ist kann man auch mit älteren ThinkPads noch produktiv arbeiten.
 
@Pferdle:

Wobei der DeLorean ja ab 2017 neu aufgelegt werden soll, was man beim Apfel-Fritzen sicher nicht erleben wird, dass die den Apple II nochmal neu auflegen;-)

@StefanW.:

Ersatzteile für EliteBooks? Wofür brauchst Du die denn? Da geht doch nichts kaputt. Man braucht weder neue USB-Buchsen, noch sind die Akkus schon nach ein paar hundert Zyklen hin, und auch andere Probleme, von denen man hier bei den kleinen Schwarzen ständig liest, kenne ich nicht:-D Doch, ein Keyboard-Kabel habe ich mal scharf abgeknickt und damit durchgebrochen, aber das wars auch schon...

OT entfernt by hha81667

Gruß
enrico65
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei Thinkpads sieht es (wie bei anderen Business-Notebooks) so aus, dass ab einem gewissen Alter, normalerweise nach 3 Jahren, massenweise Leasingrückläufer auf den Markt gedrückt werden.

Spätestens ab dem Alter ist der Wiederverkaufspreis mehr oder weniger im Eimer, außer bei Exotenmodellen wie dem X1 oder dem W700.

Wenn man wenig Geld durch Wertverlust verlieren will, ist die beste Lösung von Vornherein auf die Leasingrückläufer zu setzen, denn wenn man nur 300-400€ bezahlt hat, kann man auch nicht viel verlieren.
 
@StefanW.:

Ersatzteile für EliteBooks? Wofür brauchst Du die denn? Da geht doch nichts kaputt. Man braucht weder neue USB-Buchsen, noch sind die Akkus schon nach ein paar hundert Zyklen hin, und auch andere Probleme, von denen man hier bei den kleinen Schwarzen ständig liest, kenne ich nicht:-D

Hier sammeln sich halt die ganzen ThinkPadprobleme. Das liegt aber nicht daran, dass TPs so schlecht sind, sondern eher daran, dass die Foris ältere/defekte ThinkPads ankaufen oder Leute erst dann nach so einem Forum googlen, wenn ihr TP einen Defekt hat. Der normale Endkunde mit einem ThinkPad hat wenig Grund, sich in so einem Forum herumzutreiben.

Zu Elitebooks kann ich Dir genauso schräge Geschichten erzählen, wie zu TPs.

Stefan
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

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