Welches apt-get für Windows? Erfahrungsberichte? Updates?

lithograf

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Hallo.

Die beste Funktion von Linux-Betriebssystem ist ja aptitude dist-upgrade, Neue Versionen für die schon installierten Programme.
Unter Windows muss man die manuell nachinstallieren, bzw. die Webseiten abklappern, wenn keine Updateroutine im Programm selber ist.
Es gibt schon mehrere "apt-get" oder "aptitude" für Windows, z.B:
Chocolatey , win-get Repo oder Boxstarter

Weiß jemand, ob die Brauchbar funktionieren?
Wie schauts aus mit der Programmvielfalt, bzw. mit Updates der Programme?
 
Interessante Frage... soweit ich weiß soll Ninite auch ziemlich beliebt sein: http://ninite.com/

Ich frage mich allerdings: Wird das Ganze nicht direkt wieder überflüssig, sobald ich nur ein einziges Programm habe, welches nicht darin zu finden ist? 50+% von dem, was ich einsetze, ist eh Bezahlsoftware und wird in solchen Repositories nicht zu finden sein... des Weiteren dürfte sich das Konzept mit portablen Apps beißen (welche z.B. aus einer Dropbox o.Ä. mit mehreren Rechnern gemeinsam genutzt werden können)...
 
Eine andere Frage zu portable Apps:
Ich liebe Notepad++. Bei Installation ist dann ein Link im Kontextmenü um diese Datei dann mit N++ zu öffnen.
Ist das bei Portable App auch der Fall?
 
Hallo Forum,

meist sind solche Lösungen doch Dummzeugs, die bringen nur unnötige kaum reproduzierbare Probleme mit sich.
Wenn es so "super" sein sollte würde MS schon reagieren.

Früher hatte ich sogar Servicepacks in MS Installations CDs integriert, dann machmal irgendein Update von MS und das ganze System ist nicht mehr updatefähig.

MfG

xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn das für eine sinnbefreite Aussage?!
 
Ok, ich meinte Windows 7, da mir kein 8er ins Haus kommt.
Bei chocolatey gibts z.B. Gimp und Notepad++. Gibts das auch im MS app store?
 
Bei chocolatey gibts z.B. Gimp und Notepad++
Bei beispielsweise Gimp und NP++ stellt sich natürlich die Frage, ob man da immer die neuste Version braucht.:confused:
Und die wichtigen Programme (wo Aktualität wichtig sein könnte) wie Firefox/Thunderbird oder ähnliches prüfen sowieso selbst die Verfügbarkeit neuerer Versionen.
 
Der springende Punkt ist doch, daß zu jeder Linux-Distro ein umfangreiches Repository existiert, aus dem man in der Regel seine Programme bezieht, und daß dieses Konzept durch weitere Paketquellen einfach erweiterbar ist. Diese Repositories werden nicht nur von den Maintainern, sondern indirekt (durch Meldungen etc.) auch durch eine große Community gepflegt.
So eine Struktur existiert für Windows nicht, kann auch schon deshalb nicht, weil sich eben die Programmanbieter nicht an ein einheitliches Schema für die Updates halten. Da müsste für jedes Programm z.B. mit AutoIt eine individuelle Hilfsroutine erstellt werden, damit das Update ohne Userinteraktion durchlaufen kann.
M$ wird in seinen Store nicht jedes Programm aufnehmen wollen und können (schon nicht aufgrund der in einem kommerziellen Unternehmen begrenzten Manpower im vergleich zur Open-Source-Community), und es wird sicher auch viele Programmierer von kleinen, nützlichen Tools geben, die M$ nicht über den Weg trauen, z.B. bezügl. Begehrlichkeiten von M$ auf eine Beteiligung an ihren Einnahmen.

Das Einzige, was leidlich funktionieren könnte wäre, wenn nicht irgendeine beliebige Firma, sondern MS selber ein zentrales Updatetool kostenlos zur Verfügung stellen würde, in das von Usern oder den Programmanbietern erstellte Updatescripte in einer leicht zu erlernenden Sprache eingefügt werden können. Dazu müsste M$ bereit sein, die Kontrolle über, auf den Userrechnern laufende Software wieder komplett aufzugeben (AppStore hinfällig), und die Anbieter müßten ihre TrayUpdater zugunsten dieser Scripte und einer festen Update-Location aufgeben, was auch bedeuten würde, auf die teilweise zusätzlichin diesen TrayTools vorhandene Preloadfunktion für ihre schwerfällige Software zu verzichten und damit zum Nutzen des Users dessen Ram nicht vollzumüllen, aber auch offenzulegen, wie lange ihre Software wirklich zum Laden braucht > Imageverlust.

Fazit: Das effektive, userfreundliche Repository-Konzept mit nur einem zentralen Updatemechanismus läßt sich auf die kommerzielle Windows-Welt nicht ansatzweise gleichwertig übertragen.
 
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