Welche Linux Distri für x220?

hilikus

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Hallo,

ich überlege, mir ein x220 in der i3 Ausführung anzuschaffen.
ich komme vom Mac (privat), im Labor habe ich eine Kiste mit openSuse.
Ich bin eher der User Typ, muss ich sagen. Ich könnte mich zwar schon in die Materie fuchsen, würde aber lieber darauf verzichten.
Einsatzgebiet für das gute Stück ist Multimedia (umfangreich Musik und Videos konsumieren, Bilder bearbeiten aber nur im Lightroom/Aperture Stil), Office und Surfen (eh klar). Ich denke, das meiste müsste ja in Linux selbst gut abzudecken sein, ansonsten gibt es ja immernoch die Möglichkeit einer VM, in der dann OSX oder eben Win7 läuft.

Die Frage ist nur: Mit welcher Distri (wenn es überhaupt eine gibt) ist das x220 recht bequem zu bespielen und damit zu arbeiten? ich bevorzuge openSuse (einfach weil es mir optisch gefällt und weil ich es auch im Labor nutze), aber wenn das partout nicht ohne aufwändiges Gefrickel am x220 läuft, bin ich auch für andere offen.

Wie gesagt, ich bin eher der User Typ (mittlerweile) als der Bastler.

Ich danke für eure Tipps
 
Kann jetzt nur subjektiv beurteilen, was mir momentan optisch am besten gefällt.
Habe letztens einer Freundin das neuste Ubuntu auf einem T60 installiert,
dabei ist mir aufgefallen das mit dem letzten Update Ubuntu eine Seitliche Taskleiste eingeführt hat.

Da ich mir nächste woche auch ein x220 anschaffe,
welches ja auf Grund der geringen Auflösung (gerade in der Höhe) im Kreuzfeuer steht, werde ich da auch direkt das neuste Ubuntu drauf packen.
Die seitliche Taskleiste ist wirklich eine SEHR elegante Lösung, und spart halt einfach VIEL Platz in der Höhe, welches dann dem Surfen etc wieder zugute kommt.
Auch ansich macht das neue Ubunut 11.04 einen sehr guten Eindruck!

Ubuntu ist auch gleichzeitig somit das User-freundlichste linuxbasedOS.
Probiers mal aus ;)
Die Installation dauert eh keine 30 Minuten.
 
Hast du mal geschaut, ob es da für dich was unter Linux nutzbares gibt? Ich emfand da die verfügbare Software immer als ziemlich gammelig.

Als 08/15 Bildbearbeiter (oder ein wenig mehr) finde ich rawtherapee sehr gelungen. Gerade die bald erscheinende Version 3 ist sehr nett und bietet auch einige gute Funktionen.
Die Oberfläche ist zwar recht unschön/unpraktisch, aber man gewöhnt sich schnell dran. Batch-Verarbeitungen (für Bilderserien) gehen auch gut von der Hand.

Lightroom habe ich nie benutzt, daher kann ich nichts zum Vergleich sagen. Vermutlich hat es aber eine bessere Oberfläche :D

Mit dem bald erscheinenden openSuse 12 wird das X220 problemlos laufen, ob 11.4 keine Zicken macht entzieht sich meiner Kenntnis :)

Ich empfehle dir aber die Anschaffung gut zu überlegen: eine VM zu betreiben wegen einer wichtigen Software ist meiner Meinung nach Fehlplanung. Die wichtigsten Programme sollten direkt unter dem genutzten System laufen.

@breytex: Die "Seitenleiste" aus Unity bei ubuntu ist in der gewöhnlichen Gnome-Shell auch da. Die findet man in jeder aktuellen Distribution ;)
Es gibt durchaus auch viele Leute, die Mandriva und openSuse als besser bedienbar empfinden als Ubuntu. Nur als Anmerkung ;)
 
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Ich empfehle dir aber die Anschaffung gut zu überlegen: eine VM zu betreiben wegen einer wichtigen Software ist meiner Meinung nach Fehlplanung. Die wichtigsten Programme sollten direkt unter dem genutzten System laufen.

Da hast du durchaus Recht. Allerdings hilft es mir nicht viel. Ich nutze atm Aperture dafür und betreibe das ganze auch nur hobbymäßig. Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass die Performance von einer VM mit OSX oder Windows für Aperture bzw. Lightroom in Ordnung geht, oder täusche ich mich da?
Ansonsten werde ich vermutlich sowieso noch eine 30GB Partition mit Windows machen, da ich gerne mal eine Runde WC3 oder Battle for Middle Earth spiele ;)
Ein Hackintosh wäre auch noch eine Überlegung, allerdings ist das Gefummel da ja noch größer, was man so mitbekommt.

Mit Windows mag ich mich nicht mehr wirklich rumärgern im Alltag und wenn Apple jetzt mit meinem Garantiefall so verfährt, wie ich es befürchte, dann kehre ich dieser Firma endgültig den Rücken zu. OSX gefällt mir zwar am besten von allen drei Alternativen, auch mit der Arbeitsweise und dem generellen Handling dort bin ich höchst zufrieden. Das hilft mir nur alles nichts, wenn sie mich mit einem wirtschaftlichen Totalschaden in der Luft hängen lassen bei einem 1400€ Gerät nebst 250€ Garantieverlängerung.
 
Da hast du durchaus Recht. Allerdings hilft es mir nicht viel. Ich nutze atm Aperture dafür und betreibe das ganze auch nur hobbymäßig. Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass die Performance von einer VM mit OSX oder Windows für Aperture bzw. Lightroom in Ordnung geht, oder täusche ich mich da?

Damit kannst du dich schon täuschen. Du hast Overhead durch die Virtualisierung und dann eben die doch sehr rechenintensive Software. Mit großen Bildern könnte das Probleme bereiten/den Spaß mindern.

Schau dir einfach mal z.B. Rawtherapee an, das ist in Tests beim Demosaicing sogar besser als viele andere Software. Wenn es dir gefällt/ausreicht, sollte Linux nichts mehr im Wege stehen.
 
LMDE ist eine gute Idee, Ubuntu finde ich in der 11.04 Version nicht besonders toll, Fedora machte am letzten Wochenende einen guten Eindruck auf mich ;).
 
am letzten wochenende? auf mich macht fedora seit einem jahr einen guten eindruck :D aber ich halte linux mint schon für das bessere einsteigersystem. in der gnome-shell ist nicht alles leichter geworden. insbesondere macht die nur dann richtig spaß, wenn man seine freude an tastatur-shortcuts hat. und einige konfigurations-guis tröppeln erst so nach und nach in die dritte version ein.
 
Linux Mint 11 (warum 10??) (64 Bit) kann ich durchaus empfehlen. Ist nahezu identisch zu Ubuntu 11.04, was man auch nehmen kann, wenn einem Unity besser gefällt als Gnome 2. Installation war absolut problemlos; noch unterwegs (habe das X220 selbst abgeholt) habe ich erst per DVD, dann die wichtigsten Sachen über UBS-Internet-Stick (nach-) installiert und upgedated, und schon lief alles, bevor ich zuhause war :D

Aber Fedora ist sicherlich auch eine gute Wahl, obwohl mir Ubuntu/Mint etwas unproblematischer erscheint. Vielleicht auch Geschmackssache.
 
am letzten wochenende? auf mich macht fedora seit einem jahr einen guten eindruck :D aber ich halte linux mint schon für das bessere einsteigersystem. in der gnome-shell ist nicht alles leichter geworden. insbesondere macht die nur dann richtig spaß, wenn man seine freude an tastatur-shortcuts hat. und einige konfigurations-guis tröppeln erst so nach und nach in die dritte version ein.

Na vermutlich weil ich beim Thinkpad Spätzle Treffen Fedora mitgebracht hab :-) Wenn mal keine Tastatur zur Hand ist, dann artet es wirklich in einer wilden Mausschubserei hoch 10 aus, wie du schon geschrieben hast. Aber was mir gut gefällt ist die wachsende Anzahl der gnome-shell-extensions. Und solange die aus rawhide kompatibel sind, umso besser. P.S. sys, ich glaube dein Hintergrundbild ist wirklich gut angekommen. Ist das überhaupt Windows-kompatibel? ;-)
 
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fedora15-64 u. pinguy11.04 machen einen guten Eindruck.
speziell pinguy`s dock-Leisten sind interessant aufgebaut.
 
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