Was würdet Ihr tun Office 2007 oder Open Office installieren?

Invisible Mastermind

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Hallo Think Pad-Forum!

Ich habe ein T60p von 2007/04 und habe noch die 60 Tage Office 2007 noch nicht angeklickt und weiss nicht ob ich nach den 60 Tagen, die Office 2007 Professional kaufen soll oder Open Office benutzen möchte?

Könnt Ihr mir vielleicht Pro & Kontra Feedbacks geben wie Ihr euch entscheiden würdert? Möglicherweise werde ich nach einigen Meinungen eine bessere Entscheidung treffen können.

Vielen Dank im Vorraus.

Der leeve Jung us Kölle
 
Irgendwie drehen wir uns hier alle im Kreis. meiner Ansicht lautet der Tenor: Nutz erst einmal OpenOffice, und wenn du nach einiger Zeit Features von MS Office vermisst, kannst du immer noch umsteigen.

Das OpenDocument Format wurde vor ca. einem jahr in der c't verrissen, da es von jedem Programm anders interpretiert wird und noch nicht einmal die Bezeichner für mathematische Standardfunktionen einheitlich definiert sind.
Da war es für einige Entwickler einfacher, .doc sauber zu erraten als .odt sauber zu implementieren.
 
Original von pibach
Nutze auf PDA auch Textmaker. Bei mir geht das Öffnen von Fremdformaten nicht richtig mit .doc aber prima mit .odt - oder gibt es da einen Trick?

Komisch, das geht bei mir anstandslos, sowohl vom PDA, als auch auf dem Thinkpad, als auch vom USB-Stick.
Hast Du irgendein Update nicht installiert? Das Problem gab es ganz früher mal, wenn ich mich richtig erinnere.

Für mich macht das die wirkliche Qualität (den Mehrwert) aus, daß ich egal wo ich bin mit Softmarker arbeiten kann. USB-Stick ist immer dabei, sonst "in der Wüste" der PDA.
Wenn ich meiner Mitarbeiterin von unterwegs was korrigiertes schicken will -> als MS-Format speichern und ab damit über EDGE/UMTS/GPS. Sie kann die Datei ohne Probleme in Word, Office oder Powerpoint öffnen und weiterbearbeiten. Dann ggf. das ganze retour an mich.

Sylvia
 
Original von Noreia
Noch eine Anmerkung zu Open Office:
Mein WG-Kollege kam damit zurecht, konnte auch alles für seine Diplomarbeit etc. erstellen, aber beim Prof (der irgendein Office hatte) kam die Sache dann irgendwie nicht an (diverse Formatierungen stimmten nicht).

Soweit ich weiß arbeitete dabei OpenOffice standkonform, aber was nützt das schon wenn der Quasi-Standard= MS Office?

Aber diese Probleme kann man doch - wie ich finde - ganz leicht umgehen, indem man in OpenOffice mit einem Knopfdruck das Dokument in eine PDF-Datei verwandelt. Das ist dann zum Lesen und Ausdrucken sowieso viel komfortabler, dazu völlig unabhängig vom verwendeten PDF-Viewer und OS.
 
Das Problem ist doch schon bei einem unterschiedlichen Druckertreiber gegeben. Ich wandele auch alles in PDF um, wenn ich es nicht auf meinem Rechner an meinem Drucker ausdrucke. Sonst gibt es - egal mit welcher Software - irgendwo immer ein Problem; bzw. ich will nicht das Risiko eingehen, dass ich eines übersehen habe...
 
Moin !

Ein Aspekt, der mir während des Studiums wichtig war ist , dass zukünftige Arbeitgeber wahrscheinlich das MS Office Paket einsetzen. Somit habe ich während des Studiums darauf geachtet möglichst viel in MS Office zu machen um "Know How" zu bekommen.

Hat mir dann später auch oft weitergeholfen, gerade bei größeren Ausarbeitungen und Präsentationen. Es ging mir einfach schneller von der Hand.
Ich kenne MS Office 2007 nicht, aber die Unterschiede in der Bedienung zu OO scheinen schon größer zu sein. Dazu kommt das Erstellen einfacher VBA-Makros, die mir auch heute noch oft einiges leichter machen.

Heute würde ich es wieder so machen, auch wenn OO eine echte Alternative geworden ist. Bevor ich mir für meine privaten Briefe und einfachen Tabellenkalkulationen ein MS Office kaufen würde, würde ich auch OO einsetzen. Derzeit nutze ich noch mein Office 97. Läuft unter XP stabil und der Funktionsumfang reicht mir völlig aus.
Auf Outlook würde ich ungerne verzichten. Denn das einfache Synchronisieren mit PDA's und Handy ist mir sehr wichtig. Da nutze ich derzeit noch Outlook XP, das bei meinem PDA dabei war.

Gruß Jürgen
 
Ich hab Office 2007 drauf da ich das eh schon immer privat wie geschäftlich nutze (die vorhergehenden Versionen zumindest).

Ob du im Studium deine Arbeiten auf O2007 oder OpenOffice schreibt ist eigentlich komplett egal, anständige PDFs sollten bei beiden rauskommen, Office ist nur von Vorteil wenn es um MS-Datenquellen, Sharepoint-Server und große MS-only-Infrastrukturen geht (Ich sag nur Infopath, MS-Access, Outlook). Die Seminararbeit kannste auch auf OpenOffice schreiben, die Diplomarbeit eh in LaTex.

Eine Überschrift, ein Inhaltsverzeichnis, eine Fußnote und ein paar Quellenangaben/Zitate kannst du bestimmt auch mit OpenOffice realisieren, dazu benötigt man kein Word. Ich nutze halt MS-Visio für Zeichnungen sehr gerne und da harmoniert das perfekt mit Word. Andererseits gibts da unter OpenOffice bestimmt equivalente Zeichentools.

MfG Hanussen
 
Leider ist OpenOffice aber immer noch nicht 100% kompatibel zu MSOffice, was dazu führt dass die Formatierung verändert werden kann wenn man das gleiche Dokument mit beiden Programmen bearbeitet. Schuld ist hier aber MS, die die Schnittstellen nicht veröffentlichen.
 
Hallo,[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=426559#post426559][...] Schuld ist hier aber MS, die die Schnittstellen nicht veröffentlichen.[/quote]das ist so leider nicht (mehr) ganz richtig. Es gibt die Dokumentationen zu den Binärformaten (doc, xls, ppt, ...) von Office.
Allerdings müssen diese auch erst mal von den OOo Entwicklern analysiert und umgesetzt werden.

Der entsprechende heise Artikel: http://www.heise.de/newsticker/Micr...formaten-und-Protokollen-vor--/meldung/110253
Der Link zu den Dokumenten und Protokollen: http://www.microsoft.com/about/legal/intellectualproperty/protocols/default.mspx
Der Link zu den Binärformaten: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc313105.aspx

Greetz ice
 
So, jetzt muss ich auch nochmal meinen Senf dazu geben.

Ich finde "Office" mit "Office" zu vergleichen macht wenig Sinn. Welche Applikationen brauchst Du wirklich?

IMHO Killerkriterien für OpenOffice:
  • Nutzung von Outlook mit Terminkalender & Co
  • Nutzung von bestehenden Access Datenbanken
  • Nutzung von bestehenden Excel-Sheets mit Makros
Einschränkungen sehe ich vor allem beim Datenaustausch:
  • Word/ Writer funktioniert meiner Erfahrung nach auch mit komplexen Vorlagen problemlos. Formeln habe ich noch nicht ausprobiert.
  • Excel/Calc fehlen mir Erfahrungen
  • Powerpoint/Impress ist wiederum richtig tückisch. Teilweise können PPTs die von Impress bearbeitet wurden nicht mehr von Powerpoint geöffnet werden, teilweise schleichen sich derbe Fehler ein, die teilweise erst beim Ausdruck auffallen (z. B. völlig andere Schriften bei Folientiteln, die auf dem Bildschirm aber korrekt angezeigt werden)
Positive Erfahrungen habe ich mit dem PDF-Export, der bei OO Standard ist und natürlich mit Writer, auf dem ich eine 120-Seitige Diplomarbeit verfasst habe und bin im Gegensatz zu meinen Word-Leidensgenossen vor verschobenen/verschwundenen Grafiken/Fußnoten oder gar komplett zerissenen Dokumenten verschont geblieben.

Impress finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, bin aber zugegebenermassen auch Powerpoint-verseucht... :whistling:

Fazit: Ich würde zu OO tendieren, wenn die "Killerkriterien" Dich nicht betreffen und Du nicht beruflich PPT-Dateien mit anderen gemeinsam bearbeiten musst.
Und sonst würde ich zusehen, ob ich mir nicht noch irgendwo eine billige 2003er Version besorgen kann. :D

Gruss

tuxpad
 
Hallo[quote='tuxpad',index.php?page=Thread&postID=426582#post426582][...] Ich finde "Office" mit "Office" zu vergleichen macht wenig Sinn. [...]
[/quote]genauso sehe ich das auch. Wenn man nicht wirklich irgendwelche Features braucht die nur das Produkt aus Office 2007 bietet (wobei mir keine Einfallen, die man im täglichen Bedarf wirklich braucht), dann reicht auch OpenOffice. Allerdings kommt es halt eben darauf an, in welcher Umgebung man sich bewegt.

Greetz ice
 
nach ersten Erfahrungen mit der OOO 3.0 ist die Kompatibilität zu Word gestiegen, klappt bei mir bisher einwandfrei, so dass man gemischt mal Word mal OO an den gleichen Dokumenten arbeiten kann. Ich sehe bei der Bedienung deutliche Vorteile bei OOO (ist logischer).
Die obigen Sachen gehen übrigens alle auch mit OOO.
 
Ich nutze auch OpenOffice. Für größere Ausarbeitung ist und bleibt aber sowieso LaTeX erste Wahl.
 
Im Übrigen darf man diese ganzen vergünstigsten "Student Versionen" von MS Office nicht kommerziell nutzen! Also eine Rechnung darf man damit schonmal nicht schreiben!


Ich nutze OpenOffice nun schon seit etwa 5 Jahren! Immer alles damit geschafft, was ich wollte (zB. Facharbeit). Der Formeleditor und der PDF-Export gefallen mir besonders gut. Und wenn in ein paar Jahren alle Unternehmen nur noch Linux nutzen, weil sie erkannt haben, dass es auch für weniger (bzw. gar kein) Geld gute Programme gibt, musst du sowieso von Microsoft weg.
 
Hatte für ein paar Wochen die Office 07 Demo drauf. Grausamst. So grausam, dass ich es jetzt nicht mal mehr von meiner Platte gelöscht bekommen. Alle Tools versagen kläglich. :(

Ansonsten kann ich dem geneigten Nutzer auch nur LaTex ans Herz. Das Schriftbild ist der reine Wahnsinn. Briefe schreibe ich mittlerweile nur noch damit. Für größere dokumente wird es auch genutzt.

OO wird nur noch für ganz kurze Sachen genutzt.

Microsoft Software hat zumindest für mich als Student keine Existenzberechtigung. An der Uni wird sowieso hauptsächlich mit Linux gearbeitet.
 
was ist denn eine gescheite LaTeX Distri ?
Miktex 2,7 scheitert bei immer an der Installation, bricht immer an der gleichen Stelle ab, egal welche build...
 
[quote='Knut676',index.php?page=Thread&postID=428611#post428611]Microsoft Software hat zumindest für mich als Student keine Existenzberechtigung. An der Uni wird sowieso hauptsächlich mit Linux gearbeitet. [/quote]


Das gilt wohl nur für wenige Unis. Gerade als Student ist MS Office die bessere Wahl, auf Grund der besseren Kompatibilität zu MS-Office-Dokumenten, falls mehrere Personen sie bearbeiten. Bei OO gibt es da Versatz in der Formatierung. Zudem gibt es MS-Office für Studenten recht günstig (~100 EUR) und viele nützliche Office-Bestandteile sind sogar kostenlos über MSDNAA bzw. die Uni zu beziehen (Access, OneNote2007, etc.)
 
[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=428624#post428624][quote='Knut676',index.php?page=Thread&postID=428611#post428611]...Bei OO gibt es da Versatz in der Formatierung.[/quote]
Scheint mit der neuen OOO 3.0 nun ad acta gelegt, wie gesagt.
 
Wieso wurde eigentlich dieser Thread exhumiert ?
6 Monate Pause sind schon enorm....

Naja, will ich auch mal meinen Senf dazugeben:
OO im Vergleich zu 07 ist erste Wahl wenn mit Office 2003 Dokumente ausgetauscht werden sollen,
aber man sollte sich das neue Bedienkonzept von 07 unvoreingenommen ansehen, denn es ist anders, aber gut.
Endlich mal das was von MS immer gefordert wird: Alte Zöpfe werden endlich abgeschnitten und durch ergonomische, logische Bedienkonzepte ersetzt.
Der Knackpunkt ist die Einarbeitungszeit. Nur weil man sich an schwachsinnige Bedienung gewöhnt hat kann man mit der eigentlich besseren Oberfläche nix anfangen.
Wenn man die Einarbeitungszeit hat und/oder in Zukunft 07 nutzen kann/muss so bald wie möglich umsteigen und sich durch die Help klicken, es lohnt sich.

Vielleicht kann der Threadstarter ja mal bekanntgeben wie er sich entschieden hat und wie er damit so lebt.

Cortis
 
noch ein Meinung gewünscht?

Also ich hab mit allen drei Programmen arbeiten dürfen/müssen.

1. Open Office: Es ist kostenlos. Damit hören die Vorteile auch fast schon auf. Outlook, hallo? Nein? Gibt es nicht? Hm... unschön. Aufgabe: Eine Power-Point-Präsentation in 2h fertig machen = Kein Spass mit Open Office.

2. Office 2003: Läuft. Outlook dabei.

3. Office 2007: Es sieht anders aus und ich habe es die erste Woche lang gehasst. Nichts ist wo es ist. Aber dann stellt sich raus, dass ist GUT so!! Ich schreibe gerade meine Studienabschlussarbeit mit Word 2007: Es geht Problemlos und schnell. Die Menüs sind logisch organisiert. Ich klick auf ein Bild und OH UPS Ach was ist das? Eine Menüleiste für Bildbearbeitung wird eingeblendet. Es sieht erst komisch aus, aber das einarbeiten lohnt sich wirklich.
 
ich bin und bleibe Fan von Office 2003, mit 2007 stehe ich eher noc hauf Kriegsfuß..
 
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