Was macht man mit einem stark gebrauchten, alten Ultrabook?

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Chidori

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Themenstarter
Hallo zusammen,

heute möchte ich mal eine Frage in den Raum werfen, die micht schon lange beschäftigt, auf die ich jedoch keine gute Antwort für mich selbst finden konnte.

Jeder weiß es, jeder kennt es, die meisten mögen es nicht: Der Ultrabook-Trend führt zur Integration der Bauteile. Allen voran der Akku. Mein erste Notebook mit fest eingebautem Akku war das erste X1. Auch heute noch in Sachen Optik mein absolutes Lieblingsnotebook. Inzwischen, über viele Umwege, bin ich beim X220 geblieben. Ein Grund: Ich kann den Akku nach belieben austauschen.

Für mich stellt sich jedoch immer die Frage, was man mit einem Ultrabook mit integriertem Akku noch anstellt, wenn dieser erst einmal in die Knie geht. Was kann man mit einem solchen Gerät noch anfangen, wenn beispielsweise nach 5 Jahren und 10.000 Ladezyklen (also wirklich starker Nutzung) der Akku in den wohlverdienten Feierabend geht? Nach Ersatzteilen Ausschau halten? Stelle ich mir nach 5 Jahren schwer vor. Und selbst wenn es sie noch gibt: Integrierte Teile wie ein Akku sind oft teurer als der Restwert des Notebooks und darüber hinaus auch noch schwer auszutauschen. Muss man sich in Zukunft also wirklich darauf einstellen, dass man ein 2000€ Gerät nach einer gewissen Zeit, sofern man es nicht noch für einen stationären Betrieb gebrauchen kann, im Grunde auf dem Recyclinghof abgeben kann? Mit voll funktionsfähiger Hardware, je nach Modell einem traumhaften Display und was weiß ich noch alles?

Wie denkt ihr über dieses Thema? Gerade für einen Privatanwender, der das Gerät aus eigener Tasche kauft und nicht alle paar Jahre etwas Neues von der Firma bekommt ist das ein Thema, über das es nachzudenken gilt.

Viele Grüße,
Chidori
 
also in anbetracht dessen das man ohne probleme noch akkus für alte Geräte bekommt würde ich es einfach behalten :D ich habe noch ein altes fujitsu notebook der akku hat 35 euro gekostet , also bleibt es als ersatz book

das mit dem schwer zu tauschen ist ja relativ , bei den thinkpads gibts ja zum glück ein HMM da steht alles genau beschrieben und selbst wenn man sich da nich selber rantraut gibt es unter uns jüngern immer jemanden der das übernimmt .
auch andere teile sollten längere zeit beschaffbar bleiben zu vernünftigen kursen
 
Zuletzt bearbeitet:
da hilft wohl nur eines: "Massenware" kaufen, so dass man nach ein paar Jahren nach Markteinführung sicher sein kann, dass man auf ebay massenweise Ersatzteile findet; mich würde die Einschätzung interessieren, was dieser Definition von "Massenware" entspricht: Lenovo die klassischen Modellreihen T und X, Dell Modellreihe?, HP ....
 
Man muss sich wohl damit abfinden wie auch z.B. bei einem Auto. Das schafft auch nicht mit eigenen Antrieb auf den Recyclinghof, um beim allerletzten Zuschlagen der Tür komplett kaputt zu gehen.
 
Ich hab einen Akku für dich... Hexenwerk ist der Austausch nicht gerade, auch nicht beim X1 (Keyboard Bezel runter und schon liegt der Akku offen)... Insofern kein Grund, mit dem Recyclinghof zu drohen :thumbsup:

Viele Grüße,
Matt
 
ich hab alte laptops bisher immer an irgendwelche gemeinnuetzige vereine gespendet. denen ist meist egal, ob und wie lange der akku haelt.
 
Ich hab einen Akku für dich... Hexenwerk ist der Austausch nicht gerade, auch nicht beim X1 (Keyboard Bezel runter und schon liegt der Akku offen)... Insofern kein Grund, mit dem Recyclinghof zu drohen :thumbsup:

Viele Grüße,
Matt

Bitte nicht missverstehen, ich suche keinen Akku und habe auch schon lange kein X1 mehr. Habe nur noch das X220 und bin wunschlos glücklich damit :)

Mir geht es auch nicht speziell um ThinkPads sondern ganz allgemein um Notebooks mit festeingebautem Akku. Bei Apple soll es ja noch viel schlimmer sein, da hier die Komponenten (zumindest früher) oft verklebt wurden.
 
heute möchte ich mal eine Frage in den Raum werfen, die micht schon lange beschäftigt, auf die ich jedoch keine gute Antwort für mich selbst finden konnte
:confused:
die frage müsste man sich eigentlich vorher stellen, dann kähme man zu schluss das es supotimal ist, die hersteller in ihren angeblichen Marktanalysen, zu unterstützen , indem mann/frau kauft.
erst durch den kauf, eines gerähtes, das die wünsche eigentlich nicht erfüllt, sondern nur das "HABEN WILL" syndrom befriedigt, können die hersteller ja gerähte verkaufen, die für uns juser zur sackgasse führen.

mann kann als mündiger bürger natürlich auf darauf warten bis die gesetztgebung so etwas verbietet (fest verbaute hardware) und sich dann beklagen wie so es immer mehr vorschriften und gesetzte gibt.

hier bedarf es wohl einer aktiven ablehnungs haltung als einer passiven konsumhaltung, oder eben doch durch gesetzte bevormundet werden.
.... ja was jetzt :rolleyes:
 
Mir geht es auch nicht speziell um ThinkPads sondern ganz allgemein um Notebooks mit festeingebautem Akku. Bei Apple soll es ja noch viel schlimmer sein, da hier die Komponenten (zumindest früher) oft verklebt wurden.

ich verkaufe meine MacBooks immer rechtzeitig und steige auf ein neueres (und dann auch schnelleres, aktuelleres, besser ausgestatteteres etc.) Gerät um ;)
 
Ultrabook-spezifisches Thema, daher nach "Ultrabooks" verschoben.

ich verkaufe meine MacBooks immer rechtzeitig und steige auf ein neueres (und dann auch schnelleres, aktuelleres, besser ausgestatteteres etc.) Gerät um
Wohingegen ich ein ThinkPad so lange nutze, bis es wirklich nicht mehr geht. - Verkaufen? - Nö, sammeln ;)
 
Nutze mein einziges und allererstes Thinkpad immer noch. Ob ich sie weiterreiche wie alle meine anderen Hardware? Keine Ahnung. :) Ich habe an der Philosophie so wenig Dinge wie möglich zu besitzen gefallen gefunden. Daher scheidet Sammeln eigentlich auch aus.

Wenn ich an Surface Pros denke die in der selben Preisklasse sind wie Thinkpads, dann ist ja ein Akkuwechsel bei X noch harmlos.
 
Mir geht es auch nicht speziell um ThinkPads sondern ganz allgemein um Notebooks mit festeingebautem Akku. Bei Apple soll es ja noch viel schlimmer sein, da hier die Komponenten (zumindest früher) oft verklebt wurden.
Wenn du die Grundsatzfrage stellst, dann kriegst du auch die Grundsatzantwort! ;)

Geräte mit fest verbautem Akku kauft man nicht. Punkt. Basta. Aus. Dabei geht es gar nicht so sehr um den Austausch (der geht ja mit etwas rumbasteln meist noch irgendwie) sondern um den schnellen Akkuwechsel unterwegs, wenn ein Akku mal nicht reicht.
Asus hat so in mir einen potenziellen Zenbook-Käufer verloren und Sony und Apple disquaifizieren sich (u.a.) deshalb völlig für meine Kaufentscheidungen. Betrachte dein X1 dahingehend als Lehrgeld.
 
Wenn du die Grundsatzfrage stellst, dann kriegst du auch die Grundsatzantwort! ;)

Geräte mit fest verbautem Akku kauft man nicht. Punkt. Basta. Aus. Dabei geht es gar nicht so sehr um den Austausch (der geht ja mit etwas rumbasteln meist noch irgendwie) sondern um den schnellen Akkuwechsel unterwegs, wenn ein Akku mal nicht reicht.
Asus hat so in mir einen potenziellen Zenbook-Käufer verloren und Sony und Apple disquaifizieren sich (u.a.) deshalb völlig für meine Kaufentscheidungen. Betrachte dein X1 dahingehend als Lehrgeld.

Eine Grundsatzantwort ist ja vollkommen in Ordnung, es schien mir nur etwas zu sehr auf das X1 hinauszulaufen, welches ich nur als Beispiel nannte, da ich eben selbst einmal gehabt habe. Der Grund für mich, nicht beim X1 zu bleiben, war nicht der feste Akku. Für mich war es eher die Konnektivität auf dem Schreibtisch mittels Ultrabase, die den Ausschlag zum X220 gegeben hat.

Es zeigt sich aber schon ein interessanter Trend: Einige lehnen das Prinzip einfach komplett ab, andere verkaufen die Hardware bevor das Problem des toten Akkus wirklich in Erscheinung treten kann. So war es bei mir, auch wenn die Beweggründe andere waren, ja eigentlich auch.

Wahrscheinlich habe ich die Frage auch zu früh gestellt. Zumindest bei Notebooks sind die festen Akkus noch nicht so lange Standard, als dass man heute schon von großflächigen Erfahrungen berichten könnte. Das Theme wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren nochmal aufkommen, wenn die erste Serie der Ultrabooks in die Jahre kommt.
 
Eine gut erkennbare Sollbruchstelle hat man ja auch früher in Kauf genommen. Ich denke da an die winzigen Lüfter die auf Chipsatz Bausteinen aufgeklebt waren oder an Grafikkarten. Beim Kauf konnte man sich schon denken, dass diese nicht allzu hochwertig wirkenden Teile sehr viel Früher kaputt gehen werden als der Rest des Rechners. Auch bestand kaum Aussicht nach vielen Jahren eine baugleiche als Ersatzteil zu bekommen.
 
Am besten gar nicht erst kaufen und falls schon passiert, wieder verkaufen, bevor der Akku platt ist.

Ich sehe einen fest eingebauten Akku und auch andere tolle Features von Ultrabooks, wie fest eingebauter und dafür weniger Arbeitsspeicher als bisher(X240) sind ein Ko-Kriterium.
Allerdings hoffe ich, dass es weiterhin genügend Nachfrage nach Produkten ohne diese Features gibt, damit die Hersteller es sich nicht leisten können/wollen, nur noch so etwas anzubieten.
 
Der Fest verbaute Akku ist nur ein Argument, weshalb ich den meisten Ultrabooks eher skeptisch gegenüberstehe.
Wärend sich für fest verbaute Akkus ansonsten guter Geräte im Laufe der Zeit Alternativen in Form von Nachbauten finden (sieht man bei vielen Handys schon heute),
Liegt der Haken für mich an 2 anderen grundlegenden Aspekten:
1) Das kompromisslose Flachmachen der Ultrabooks bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung führt oft dazu, dass eine Gehäuseverschraubung anderen Fixierungsmechanismen weichen muss.
- Im besten Fall sind das Clips und Haken, welche absolute Vorsicht beim Zerlegen erfordern,
- im schlechtesten Fall werden die Gehäuse einfach vollverklebt, was ein Zerlegen und anschließendes wiederzusammenfügen nur mit deutlichen Spuren zulässt :brech:
2) Die kompakten Gehäuse haben einen weiteren Nachteil: Auch die Kühllösungen werden immer weiter Miniaturisiert,
- Wärmeleitpastenwechsel und Kühlerreinigung werden dadurch oft zu einer riskanten Angelegenheit (brechende Lüfterlamellen und verbogene Kühler sind quasi vorprogrammiert)
- Meist reicht die Kühlleistung auch nur für das Nötigste, verstaubte Lüfter und Vollast werden kaum noch mit einkalkuliert (Throttling und Überhitzungen sind die Folge)

Das betrifft jetzt sicherlich nicht alle Ultrabooks, aber leider geht der Trend mittlerweile sehr stark in Richtung Wegwerfgerät (manchen Geräten prognostiziere ich schon heute nur noch eine Maximallaufzeit von 3 Jahren)
 
Ach, was soll man zu Ultrabook sagen? Mit Centrino hatte Intel eine deutliche Verbesserung gebracht aber Ultrabook halte ich nicht für einen Geniestreich.

Der Trend zu Clips soll ein Schritt zur besseren Recycling sein. Kein zusätzliches Stoffgemisch und einfacher zu zerlegen. Offenbar wird Reparatur und Auf- bzw. Umrüstung als Beschäftigung für nur ein paar Spinner angesehen...
 
Dieser bescheidene Trend stört mich auch bei Smartphones tierisch. Mein jetziges hat ebenfalls einen festverbauten Akku, der Hersteller Wiko bietet aber wenigstens die Möglichkeit für kleines Geld den Akku tauschen zu lassen wenn der mal platt ist (20-30€ wenn ich mich nicht irre).

Ich kaufe mir Geräte grundsätzlich immer mit dem Vorsatz diese so lange zu nutzen bis gar nichts mehr geht und auch die Verschleißteile nicht mehr ausgetauscht werden können. Nach 2 Jahren kommen die dann meist in die Schublade als Ersatzgerät oder für die Frau (die ist da bescheiden, und hat nicht solche Anforderungen an die Gerätschaften wie ich).

Bevor ich mir etwas kaufe schaue ich deswegen meist bei ifixt und Konsorten wie aufwendig das Zerlegen ist, bzw. ob ein Zerlegen überhaupt ohne Schäden möglich ist...
 
Der Trend zu Clips soll ein Schritt zur besseren Recycling sein.
Klar, weil der unbedarfte PC-Laie diesen auch zum Recycling an den Hersteller zurückgehen lässt :pinch:
viel eher landet das gesamte Gerät im Wertstoffcontainer, von dort gelangt es in den Schredder/Hächsler
und wenn dann noch ein paar Gramm Plastik am Platinenschrott hängen ist das meiner Auffassung nach deutlich besser, als wenn Sondermüll wie Akkus im besagten Schredder landen :rolleyes:

Offenbar wird Reparatur und Auf- bzw. Umrüstung als Beschäftigung für nur ein paar Spinner angesehen...
... wenn nicht gar als Geschäftsschädigung :whistling:
 
Im Kapitalismus geht das perfekte Produkt einen Tag nach Ablauf der Garantiezeit kaputt.
 
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