Was ist VMware?

J.Sparrow

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Hallo Leute!

Wie einige sicher mit bekommen haben hatte ich vor gehabt mehrere BS zu installieren(war immerhin 3Tage dran)!Hat soweit eigentlich gut geklappt.Nur es gab dann immer mal Probs mit dies und das.Kurz gesagt ich habe jetzt wieder nur Windows XP Prof drauf.*g*;-)

Also jetzt wollte ich mal wissen was genau VMware ist?! Es schreiben einige hier immer "benutz doch VMware".Soweit ich mitbekommen habe simuliert vmware ein BS vor und mann kann dann alles genauso machen als ob das BS installiert wär.

Stimmt das?

Wo werden denn dann die Daten zbs gespeichert wenn ich vmware beende?

ich hoffe ihr könnt mir helfen!

danke
 
du startest vmware und hast dann in einem normalen windows fenster einen virtuellen pc. auf diesem kannst du dann jedes betreibssystem installieren. dabei kannst du ram und festplattengröße beliebig festlegen ( natürlich nur im rahmen desssen was du an ram hast )
vmware erstellt dann eine datei die als festplatte des rechner genutzt wird.
 
VMware emuliert einen virtuellen Rechner, d.h. du kannst innerhalb dieser Umgebung ein Betriebssystem installieren, das dann auf dieser virtuellen Hardware läuft. Die "Festplatten" werden in Dateien abgespeichert, ähnlich etwa einer iso-Datei für CD-Roms.
Der Vorteil ist eben, daß man das virtuelle BS nicht booten braucht, man kann das Programm einfach stoppen und die virtuelle Maschine bleibt dann in diesem Zustand, bis mit der Arbeit weitergemacht wird. Zusätzlich kann man dadurch natürlich einfach ein frisches Betriebssystem in Reserve halten, eine Kopie erstellen und dort dann nach herzenslust rumtoben. Wenn irgendwas kaputtgeht, dann hat man immernoch die ursprüngliche virtuelle Maschine in Reserve.

Lad dir einfach mal den VMWare Player und eine virtuelle Linux Maschine runter. Die kannst du dann einfach im Player starten und damit rumspielen.

Hier gibts fertige virtuelle Maschinen:
http://www.vmware.com/appliances/directory/cat/45

VMware Player:
http://www.vmware.com/de/download/player/
 
Hi,

VMWare oder Virtualbox oder MS VirtualPC simulieren nicht ein BS vor sonder einen PC. Man kann also mit Hilfe dieser Tools mehrere unterschiedliche Rechner auf einem Rechner installieren ohne das Eigentliche reale System anzufassen. schau dir mal die Seite www.virtualbox.org an. Das Tool sit kostenlos und genauso gut wie die Profi-Lösung VMWare. Zumindest für den privaten gebrauch gibt es keine wirklichen Unterscheide. Das positve daran ist, dass du eben nicht eine 3-Tage-andauernde Installationsorgie feiern mußt. Jedes System wird auf einem eigens dafür angelegten virtuelle Maschine installiert. Es läuft alles in einem Programmfenster abgeschirmt vom Host ( deine Hardware). Willst du ein System nicht mehr, löschst du einfach nur die Datei, in der du das betreffende System installiert hast. Und das hat wie gesagt dann keine Auswirkungen auf dein BS des Hostrechners. aber es gibt genug Lektüre dazu im Netz. Google ist dein Freund! ;)

BTW: Von VMWare gibt es für den provaten Gebrauch auch eine kostenose Variante. Die ist eingeschränkt in der Funktionalutät, man kann z. B. keine eigenen VMs anlegen. Aber auf der VMWare-HP gibt es fertig eingerichtete virtuelle Maschinen zum herunterladen. Das spart Zeit (wenn es deine Internetverbindung hergibt) und Arbeit.


BuergerNB
 
Oh man,das hört sich ja alles total besser an und leichter als wenn man auf einer Platte 4 BS installieren will.;-)

Also könnte ich über VMWARE alle BS installieren ohne das die sich im wege stehen als wenn die auf einer platte wären?
 
Das Problem an virtuellen Maschinen ist aber, daß man keinen Zugriff auf die eigene Hardware hat. In der VM steht nur emulierte Hardware zur Verfügung. So funktioniert z.B. ein iPod über iTunes nicht in der VM oder 3D Spiele sind nicht möglich. Das wird sich in Zukunft hoffentlich mal ändern. Du kannst also nicht einfach in der VM die Thinkpadtreiber installieren, da die VM ja nicht weiß, daß sie auf einem Thinkpad läuft. Das Betriebssystem fühlt sich also schon etwas anders an, als wenn es direkt auf einem Thinkpad läuft und man kann hier also nicht rumexperimentieren, welche Thinkpadtreiber oder Programme man installiert.
 
nicht ganz... eine VM kann nicht ohne weiteres auf die Daten einer anderen VM zugreifen... der Dateiaustausch müsste dort über das Hostsystem geschehen... (z.B. indem eine virtuelle Netzwerkfreigabe erstellt wird)

was man allerdings sagen muss, ist, dass die VMs nicht zu 100% perfekt sind...
1.) es wird eine feste Hardware virtualisiert...
2.) die Virtualisierung ist nicht vollständig... der Ring 0 ist innerhalb der virtuellen Maschine dicht -> der Grund, warum man in einer VM keine VM installieren kann...


cheers...
 
@driving

genau das habe ich so gefürchtet!bringt mir ja nichts wenn ich vista einfüge und kann keine treiber installieren!

naja,dann hat sich das auch erledigt!
 
es geht nicht drum dass du keine treiber installieren kannst ... es geht nur drum dass die virtuelle maschine nicht sieht ah lenovo t61 mit nv140 etc sondern eine festgelegte standard hardware ...

zum testen von neuen betriebssystemen, software etc ist das super ... zum testen ob treiber 3.45 für den thinkpad besser als der aktuelle 3.44 ist taugts nix ...

kannst dir also ne virtuelle maschine mit z.b. linux installieren um dich gefahrlos mal in linux einarbeiten zu können ohne an deiner aktuellen installation was ändern zu müssen ...

oder du installierst dir dort noch nen 2tex xp auf dem du dann immer die neusten tools ausprobieren kannst ohne dass du jedesmal den ganzen müll in deiner echten registry hast ...

etc
 
Mir gehts darum das ich bei Server 03/08 und Vista die ganzen treiber einbinden muss.Sonst hab ich kein Sound/USB/usw......

bekommt man das irgendwie hin?
 
Wenn ich Vista installier muss ich erst alle Treiber von Lenovo runterladen damit ich WLAN/USB usw... nutzen kann.

Oder anders gesagt kann ich ganz normal System Update 3 laufen lassen?
 
VMWare stellt virtuelle Standard-Komponenten zur Verfügung die von quasi allen Betriebssystemen unterstützt werden... Nur MacOSX läuft besch***** wird aber auch nicht offiziell unterstützt.

Soll heißen du hast auch unter einer virtuellen Maschine mit Windows Vista oder Server 2008 Sound. Als Grafikhardware wird aber maximal Direct X 7 ?? Unterstützt, also kein Aero-Glass unter einem virtuellen Vista.

Wie oben erwähnt hast du aus einer VM keinen direkten Zugriff auf die Thinkpad-Hardware, alles läuft über einen Hyper-Visor.. (googlen !!) somit bringt dir das Lenovo-System-Update-Gedöhns eh nichts.

MfG Hanussen
 
Ich werds einfach mal testen!Kann ja nicht schaden!

Welche Version müsste ich nehmen bzw welche version läuft gut/ stabil?
 
Hi,

welche Hardware + Treiber von deinem TP brauchst du in einer VM, um SQL-Datenbanken zu betreiben? ?(
Und der Datenaustausch funktioniert mit VMs genau so gut wie in einem realen Netzwerk unter Clients. Also auch nicht unbedingt ein KO-Kriterium.


BuergerNB
 
?

Du hast nicht die Hardware emuliert, die dein Rechner ausmacht. Aus werden Standardkomponenten emuliert. Bei Virtualbox mußt die lediglich nac hder Installation des BS noch ein paar Einstellungen per Hand ändern um Sound zu erhalten. Die Treiber, die du für deinen eigentlich Rechner brauchst sind in der VM nicht on Nöten.


BuergerNB
 
Soweit ich gelesen habe soll VMware (anders als z.B. Virtual Box) auch ein bereits installiertes OS virtualisieren können, d.h. man kann dann seine vorhande Vista Installation auch unter Linux betreiben und muss nicht rebooten. Logischerweise kann das nur mit ein paar Tricks bei den Treibern gehen. Hat das jemand am laufen?
 
VMwar simuliert einen vollstaendigen Rechner. Das installierte Betriebssystem bekommt die eigentliche Hardware deines Rechners nicht zu sehen. Also braucht das System in der VM auch keine Treiber fuer dein Mainboard.
Wie waere es mal die Doku von VMware zu lesen?

Das ist eine Uebersich aus einem W2k in einer VMware

Code:
******************** IRQ-ÜBERSICHT ********************

       IRQ-Verwendungszusammenfassung:

         (ISA)  0    Systemzeitgeber
         (ISA)  1    Standardtastatur (101/102 Tasten) oder Microsoft Natural Keybo
         (ISA)  3    Kommunikationsanschluss (COM2)
         (ISA)  4    Kommunikationsanschluss (COM1)
         (ISA)  6    Standard-Diskettenlaufwerkcontroller
         (ISA)  8    System CMOS/Echtzeituhr
         (ISA)  9    Microsoft ACPI-konformes System
         (ISA) 12    VMware Pointing Device
         (ISA) 15    Sekundärer IDE-Kanal
         (PCI) 17    VMware SCSI Controller
         (PCI) 18    VMware Accelerated AMD PCNet Adapter
         (PCI) 19    Universeller Intel 82371AB/EB PCI-zu-USB-Hostcontroller
         (PCI) 19    Creative AudioPCI (ES1371,ES1373) (WDM)

Das ist die real existierende Hardware meines Rechners.
Code:
00:00.0 Host bridge: nVidia Corporation nForce2 AGP (different version?) (rev a2)
00:00.1 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 1 (rev a2)
00:00.2 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 4 (rev a2)
00:00.3 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 3 (rev a2)
00:00.4 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 2 (rev a2)
00:00.5 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 5 (rev a2)
00:01.0 ISA bridge: nVidia Corporation nForce2 ISA Bridge (rev a4)
00:01.1 SMBus: nVidia Corporation nForce2 SMBus (MCP) (rev a2)
00:02.0 USB Controller: nVidia Corporation nForce2 USB Controller (rev a4)
00:02.1 USB Controller: nVidia Corporation nForce2 USB Controller (rev a4)
00:02.2 USB Controller: nVidia Corporation nForce2 USB Controller (rev a4)
00:04.0 Ethernet controller: nVidia Corporation nForce2 Ethernet Controller (rev a1)
00:06.0 Multimedia audio controller: nVidia Corporation nForce2 AC97 Audio Controler (MCP) (rev a1)
00:08.0 PCI bridge: nVidia Corporation nForce2 External PCI Bridge (rev a3)
00:09.0 IDE interface: nVidia Corporation nForce2 IDE (rev a2)
00:1e.0 PCI bridge: nVidia Corporation nForce2 AGP (rev a2)
01:08.0 SCSI storage controller: LSI Logic / Symbios Logic 53c875 (rev 03)
02:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation NV17 [GeForce4 MX 420] (rev a3)
 
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