Was ist VMware?

J.Sparrow

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Hallo Leute!

Wie einige sicher mit bekommen haben hatte ich vor gehabt mehrere BS zu installieren(war immerhin 3Tage dran)!Hat soweit eigentlich gut geklappt.Nur es gab dann immer mal Probs mit dies und das.Kurz gesagt ich habe jetzt wieder nur Windows XP Prof drauf.*g*;-)

Also jetzt wollte ich mal wissen was genau VMware ist?! Es schreiben einige hier immer "benutz doch VMware".Soweit ich mitbekommen habe simuliert vmware ein BS vor und mann kann dann alles genauso machen als ob das BS installiert wär.

Stimmt das?

Wo werden denn dann die Daten zbs gespeichert wenn ich vmware beende?

ich hoffe ihr könnt mir helfen!

danke
 
Das ist glaub ich nur zum "migrieren" (oder?). Hübscher ist es natürlich, wenn man ein und dieselbe Installation mal direkt booten kann und mal in der virtuellen Maschine starten.

BTW, meine Erfahrung mit Virtual Box (Vista unter Ubuntu bei insgesamt 2GB RAM) ist wenig vielversprechend. Zusammen mit Word lief die nicht rund. Mit den üblichen Word Abstürzen crashte auch die VM (bzw. Vista darin) und man muss rebooten. Produktives Arbeiten war so kaum möglich. Jedes Mal für ein Word Dokument die VM starten (bzw. die ganze Zeit im Speicher halten) scheint auch etwas zuviel des Guten und Wine erscheint hierfür besser geeignet (hab ich allerdings noch nicht zusammen mit Word zum Laufen gebracht).
 
Hi pibach,

stimmt.

Zu meinen Erfahrungen: Ich habe bis jetzt das ganze nur unter einem WindowsXP-Host ausprobiert. Als Client kamen Linux (XUbuntu, Ubuntu) und WindowsXP zum Einsatz. Probleme hatte ich keine.


BuergerNB
 
Ok, Du wählst Windows als Host. Interessante Idee, aber dann verliert man einige der Vorteile, die einem Linux liefert (geringerer Stromverbrauch, bessere Trackpointunterstützung, schnelleres Scrollen,kein lästiges Reboot nach Install, virenresistenter, etc.). Auf der anderen Seite kann man direkt Spiele zocken und low level Windows Software einsetzen. Ich glaub Pros/Cons zu dieser Installationsfrage wäre ein interessanter Diskussionspunkt...
 
Hi pibach,

naja, bin halt, wie viele, mit Windows groß geworden. Ein Umstieg auf Linux von heute auf morgen kam nicht in Frage. Da gibt es noch zu viele Dinge, die unter Linux nicht gut oder gar nicht funktionieren. Zum Beispiel die Syncronisation mit meinem Handy... Vom Hersteller habe ich keine Unterstützung auf Linux. Für Online Banking habe ich erst vor kurzem eine adäquate Alternative zu Starmoney gefunden: Hibiscus. Nicht einfach und und nciht intuitiv in der Einrichtung, aber es läuft schon mal. Beim Programmieren greife ich gerne auf die .Net-Umgebung zurück. Stimmt, ab und zu ein Spielchen ist auch entspannend und funktioniert mit Wine und Co. auch nicht so toll. Aber du hast recht: Das wird jetzt mehr eine Pro- und Kontraliste.Aktuell bin ich schon einen Schritt weiter und habe Ubuntu parallel zu XP installiert. Ich glaube ich werde beide Systeme aber noch eine ganze Weile brauchen und benutzen. Was mich bei einem Dualbootsystem aber dann wieder stört, ist, dass ich eben nicht mal eben schnell das OS wechseln kann. Mit Virtualbox konnte ich das. Zum Glück habe ich meine VM mit XUbuntu noch nicht gelöscht... vielleicht kommt sie ja doch wieder zum Einsatz.


BuergerNB
 
Ja, sehe ich genauso. Und genau hier kommt eine VMware-Lösung ins Spiel, die dann Deine normale Windows Installation 1:1 in der VM unter Linux fährt. Dann kannst Du alles unter Linux bzw. in der VM machen, im Zweifelsfall aber kurz in Windows rebooten und findest alle Einstellunge identisch wieder. Das ist m.E ein Killerfeature. Ich denke aber, dass es etwas Geschick bei der Installation erfordert und deshalb wäre es schön, wenn jemand, der das so nutzt seine Erfahrung posten könnte.
 
@drivingsouth

Danke für den Link. Ich wusste garnicht das man fertige virtuelle Maschinen runterladen kann.

Grüße

Bounykiller
 
Bei uns in der Schule haben die als BS Ubuntu und über VMware wird Windows gestartet.Aber das ist so am ruckeln das is unglaublich.Weiss jetzt nicht ob das ne einstellungssache ist aber würde das dann alles ohne ruckel ablaufen wenn ich ein BS installier?
 
Hi J.Sparrow,

also VMWare, wie auch bei Virtualbox, muss man, nachdem man in der VM ein BS aufgesetzt hat, ein sog. VMWare|Virtualbox Tool installieren. Mit ausreichend Hauptspeicher läuft das dann flüssig. Zumindest auf einem P4 mit 2,4 GHz und 1 GB RAM und meinem T43p aus der Signatur habe ich gute Erfahrungen sowohl mit VMWare als auch mit Virtualbox gemacht. Wie oben schon erwähnt, habe ich bis jetzt aber immer nur WinP als Hostsystem verwendet. Eigentlich stellen beide Virtualisierer nur eine wesentlich Anforderung: Genügend RAM. Gerade wenn du mehr als eine VM parallel laufen haben möchtest (Server-Client-Szenario).


BuergerNB
 
VMWare 6.x Workstation ist optimal. Das unterstützt schon Vanderpool (Intel VT), also die speziellen Hardware-Virtualisierungsfunktionen (die du eventuell im Bios vorher aktivieren solltest) aktueller Prozessoren. Auf einem Core2Duo mit genügend Arbeitsspeicher läuft zumindest Windows XP und Windows Server 2003 optimal.

Allerdings kostet VMWare 6.x Workstation auch für Schüler um die 100 Euro.

VirtualBox, VMWare Server oder XEN sind hingegen "kostenlos".

MfG Hanussen
 
VirtualBox unterstützt ebenfalls die VT-Erweiterungen von Intel und AMD.
 
Ich war mal heute im Laden und wollte mir Vmware Workstation mal angucken.Nur ich find das nicht auf deutsch!Gibs das nur auf Englisch?
 
VMware wäre eigentlich nur zu empfehlen, wenn Du diese erwähnte Virtualisierung einer bestehenden Installation nutzen möchtest. Ansonsten ist soweit ich das beobachtet habe VirtualBox überlegen und auch besser zu bedienen. Das ist Open Source, gibts auch auf Deutsch und man kann man es sich einfach runterladen und ist in 1 Minute installiert, alles völlig problemlos.
 
Vor dem Kauf: Auf der Homepage gibts freie Trialversionen! Habe ich auch zufällig heute installiert... Ubuntu unter XP.

Aber leider kann man die WLAN-Karte nicht ansteuern. Würde es funktionieren, wenn ich eine USB-WLAN-Karte hätte? Weiss das wer?
 
Wie pibach schon sagte:

Es lohnt nicht, einen Virtualisierer zu kaufen.
VirtualBox und VirtualPC sind kostenlos, VMware Player und VMware Server auch.



[quote='Altefrau',index.php?page=Thread&postID=443088#post443088]Aber leider kann man die WLAN-Karte nicht ansteuern. Würde es funktionieren, wenn ich eine USB-WLAN-Karte hätte? Weiss das wer?[/quote]
Du kannst die WLAN-Karte nicht ansteuern, weil im virtuellen PC keine WLAN-Karte steckt.

Die Virtualisierer emulieren nicht deinen echten Rechner, sondern Standardhardware: Einen bestimmten Chipsatz, ein bestimmtes BIOS, eine bestimmte Grafikkarte, Soundkarte, Netzwerkkarte.



Ich bezweifle, daß alle Arten von USB-Geräten an die VM weitergeleitet werden.
Ich nehme an, daß im wesentlichen nur Massenspeicher und Wechseldatenträger weitergereicht werden.
 
[quote='Altefrau',index.php?page=Thread&postID=443088#post443088]Vor dem Kauf: Auf der Homepage gibts freie Trialversionen! Habe ich auch zufällig heute installiert... Ubuntu unter XP.

Aber leider kann man die WLAN-Karte nicht ansteuern. Würde es funktionieren, wenn ich eine USB-WLAN-Karte hätte? Weiss das wer?[/quote]

Es ist völlig egal, welche WLAN oder LAN Karte du in deinem Notebook hast. Die VM bietet dir eine StandardLAN-Karte und schleust alle LAN Zugriffe auf deine reelle Hardware durch. Das OS in der VM braucht also nur einen Treiber für diese emulierte LAN Karte, dann hast du auch Netzwerkzugriff. Es gibt verschiedene Modi: Bridged Mode, NAT und Host Only, die entscheiden dann darüber, wie deine VM im Netz zu sehen ist.
Hier ist mal ein Artikel über Netzwerke in der VM:
http://www.extremetech.com/article2/0,1697,1156371,00.asp
 
Moin,

[quote='moronoxyd',index.php?page=Thread&postID=443130#post443130]Ich bezweifle, daß alle Arten von USB-Geräten an die VM weitergeleitet werden.
Ich nehme an, daß im wesentlichen nur Massenspeicher und Wechseldatenträger weitergereicht werden.[/quote]

bisher habe ich noch kein USB-Gerät gefunden, auf das ich nicht via VirtualBox zugreifen konnte. Getestet mit Festplatte, Soundkarte, Mobiltelefon, Bluetooth-Stick - alles kein Problem. Logischerweise stehen die Geräte im Host nicht zur Verfügung während VirtualBox ausgeführt wird. Die USB-Unterstützung war übrigens der Hauptgrund, warum ich von VirtualPC zu VirtualBox gewechselt habe.

Gruß
Ralph
 
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