Warum wird meinem T41 so warm?

Mr. Natural

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23 Juni 2006
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Hallo zusammen,

ich hoffe, die geballte kompetenz von euch kann mir bei einem lästigen problem behilflich sein...

Mein T41 (2373-3HM mit ibm 9-zellen-akku) läuft seit einiger zeit sehr warm. Ich habe TPFanControl 0.18 in der service-installation in betrieb und damit die lüfterstufen in der letzten zeit sukzessive nach oben gesetzt, damit der lüfter nicht dauernd anspringt.

Nach einem neustart läuft zunächst alles normal (bei cpu- und gpu-temps um die 40°). Es laufen 58-60 prozesse und die ram-auslastung liegt bei etwa 380-420 von 1024 MB. Ich habe das notebook eigentlich dauerhaft an und firefox und thunderbird laufen minimiert im tray. WLAN (11 Mbit) ist aktiv und der prozessor ist per energiemanager auf "Low" eingestellt.

Nach einer weile im desktop-idle (display ist aus) steigt die temperatur auf 62°, der lüfter springt an und geht bei 58° wieder aus. Das gleiche verhalten hatte ich bis vor einer weile auch bei der lüfteraktivierung bei 54°, habe die erste stufe jedoch entnervt immer weiter nach oben gesetzt.

Ich habe bereits über msconfig alle augenscheinlich nicht lebensnotwendigen dienste und autostarts deaktiviert, so dass nur noch die wichtigen prozesse laufen (abgesehen von 2-3 yahoo-widgets, die ich nett finde).

Wie kann ich also am ehesten herausfinden, was cpu und gpu so warm werden lässt? Die suche nach geeigneten diagnose-tools, die genau aufdröseln, wer was und wieviel davon verbraucht, habe ich recht bald aufgegeben.

Jetzt gerade schreibe ich bei 42° cpu und 46° gpu. Neustart ist ca. 25 min her. Lasse ich den browser offen und mache nichts weiter, wird sich das notebook in 2-3 stunden wahrscheinlich wieder auf lüfteranspringtemperatur aufgeheizt haben... Das notebook steht auf einer geraden tischplatte in einem eher wenig bis gar nicht beheizten arbeitsbereich auf dem treppenabsatz.

Vielleicht hat ja jemand eine idee, was ich noch prüfen/unternehmen kann... Ich liebe mein TP, aber nicht wenn es dauernd pustet.

Danke für euren wertvollen tipps und grüße aus dem norden
Matt
 
....nicht böse sein... hast Du den Fan auch schon mal sauber gemacht....? (kann mit "Druckluft aus der Dose" - Fotohandel gemacht werden... - sollte schon mal (von jedem) gemacht werden...

TPFanControl benutze ich selber nicht... (weil ich nichts davon halte und auch nicht nötig erachte/habe) - andere werden da sicherlich ihre Meinung noch zu geben..

die Temperatur messen ist eine Sache... wichtiger jedoch ist die Ursache zu finden...
 
Die Geräte werden mangels "Kühlmasse" bzw. Heatspreader ohne aktive Unterstützung immer wärmer; sind also nicht für lüfterlosen Betrieb konzipiert. Dazu kommt noch ein guter Teil Fehlkonstruktion (z.B. Montageort der WLAN-Mini-PCI-Karte direkt über einem Teil des Chipsatzes (Southbridge glaube ich). D.h., die Teile wärmen sich gegenseitig. Aktiv gekühlt ist nur der Prozessor und bei den p-Modellen noch die Grafikkarte. Um den lebenserhaltenen Luftzug durchs Gehäuse zu erreichen, muss halt der Prozessorlüfter laufen.

Gruss
 
Original von Justin Thyme
Hallo zusammen,

ich hoffe, die geballte kompetenz von euch kann mir bei einem lästigen problem behilflich sein...

Mein T41 (2373-3HM mit ibm 9-zellen-akku) läuft seit einiger zeit sehr warm. Ich habe TPFanControl 0.18 in der service-installation in betrieb und damit die lüfterstufen in der letzten zeit sukzessive nach oben gesetzt, damit der lüfter nicht dauernd anspringt.

Zuerst einmal: TPFanControl kann, wie alle anderen Programme zur Lüftersteuerung auch, nicht die Wärmentwicklung des ThinkPads reduzieren.
Es dient lediglich dazu, daß der Lüfter seltener bzw. nicht unnötig läuft, vorausgesetzt es wird nur geringe bis mittlere Systemleistung benötigt.

Dein T41 hat einen eigenen Grafikchip (Radeon Mobility 9000) mit entsprechender Wärmeentwicklung. Bei den erweiterten Anzeigeeigenschaften sollte es unter dem Reiter 'Powerplay' die Option(en) geben wie man die Taktfrequenzen von GPU und VRAM drosseln kann (-> max.Battery). Sollte dies im Netzbetrieb nicht funktionieren (=keine entsprechende Option vorhanden), dann hilft ein Patch des Forumsmitglieds Troubadix weiter:
Powerplay im Netzbetrieb

Falls du keine Scheu vorm Basteln und dein Thinkpad keine Garantie mehr hat, könntest du versuchen den etwas besseren M10-Longfan-Lüfter einzubauen.

Original von Justin Thyme
Nach einem neustart läuft zunächst alles normal (bei cpu- und gpu-temps um die 40°). Es laufen 58-60 prozesse und die ram-auslastung liegt bei etwa 380-420 von 1024 MB. Ich habe das notebook eigentlich dauerhaft an und firefox und thunderbird laufen minimiert im tray. WLAN (11 Mbit) ist aktiv und der prozessor ist per energiemanager auf "Low" eingestellt.

WLAN-Karte nach Möglichkeit deaktivieren um eine zusätzliche Wärmequelle auszuschalten.

Original von Justin Thyme
Nach einer weile im desktop-idle (display ist aus) steigt die temperatur auf 62°, der lüfter springt an und geht bei 58° wieder aus. Das gleiche verhalten hatte ich bis vor einer weile auch bei der lüfteraktivierung bei 54°, habe die erste stufe jedoch entnervt immer weiter nach oben gesetzt.

Ich habe bereits über msconfig alle augenscheinlich nicht lebensnotwendigen dienste und autostarts deaktiviert, so dass nur noch die wichtigen prozesse laufen (abgesehen von 2-3 yahoo-widgets, die ich nett finde).

Wie kann ich also am ehesten herausfinden, was cpu und gpu so warm werden lässt? Die suche nach geeigneten diagnose-tools, die genau aufdröseln, wer was und wieviel davon verbraucht, habe ich recht bald aufgegeben.

1. Daß dein Display ausgeht bedeutet noch lange nicht, daß keine Prozesse wie etwa Virenscanner im Hintergrund laufen.

2. Aktive Prozesse herausfinden:
a) mit dem windowseigenen Taskmanager.
b) mit dem (noch) frei erhältlichen Process-Explorer.

3. Statt die Grenze zur Lüfteraktivierung immer weiter nach oben zu verschieben, solltest du lieber den Abstand zwischen Level 0 (=Lüfter aus) und Level 1 vergrößern. Der Lüfter läuft zwar etwas länger, aber die Zeit bis die Temperatur wieder auf Level 1 Niveau gestiegen ist verlängert sich ebenfalls; bei geringer Systemauslastung sollte die lüfterlose Zeit eigentlich um ein Vielfaches größer sein als die Zeit in der der Lüfter läuft.

4. Eine andere Strategie ist es, den Einschaltlevel relativ niedrig (z.B. 40 °C) zu legen und den Punkt für die nächste Stufe relativ hoch (z.B. 65 °C) zu legen. Damit erreichst du einen konstanten niedrigen Geräuschpegel über lange Zeiträume, was häufig als weniger störend empfunden wird, wie der ständige Wechsel zwischen 'An' und 'Aus'.

Original von Justin Thyme
Jetzt gerade schreibe ich bei 42° cpu und 46° gpu. Neustart ist ca. 25 min her. Lasse ich den browser offen und mache nichts weiter, wird sich das notebook in 2-3 stunden wahrscheinlich wieder auf lüfteranspringtemperatur aufgeheizt haben... Das notebook steht auf einer geraden tischplatte in einem eher wenig bis gar nicht beheizten arbeitsbereich auf dem treppenabsatz.

Also ganz ehrlich, 2 bis 3 Stunden für das erstmalige Anspringen des Lüfters ist ein sehr guter Wert. Da kann man nicht gerade von häufigem Anspringen reden. Ich vermute aber, daß nach diesem ersten Mal die Intervalle wesentlich kürzer sind, oder? (Abhilfe s.o.)

Original von Justin Thyme
Vielleicht hat ja jemand eine idee, was ich noch prüfen/unternehmen kann... Ich liebe mein TP, aber nicht wenn es dauernd pustet.

Falls nicht bereits geschehen, mit Hilfe von Tools wie RMClock oder NHC die Kernspannung(en) der CPU bei den verschiedenen Taktfrequenzen reduzieren.

Je nach Qualität der CPU (Serienstreuung) sollten 0,2 bis 0,3 V Reduzierung von Vcore möglich sein. Ob das System noch stabil läuft bzw. keine Rechenfehler produziert testet man am besten mit einem Programm wie PRIME95, idealerweise bei gleichzeitigem Betrieb der andere Laufwerke bzw. der Peripherie.

Dies senkt sehr effektiv den Energieverbrauch und damit die Abwärme bei gleicher Leistung.

Viel Erfolg!

Gruß
LRoS
 
Longfan-Lüfter

@Bohni

kleine Ergänzung:
m.W. haben auch alle Modelle mit separatem Grafikchip ab dem Radeon Mobility 9000 einen Longfan-Lüfter. Also nicht nur die p-Modelle. Die haben ihn höchstens noch nötiger. :(

Gruß
LRoS
 
Original von hja
....nicht böse sein... hast Du den Fan auch schon mal sauber gemacht....? (kann mit "Druckluft aus der Dose" - Fotohandel gemacht werden... - sollte schon mal (von jedem) gemacht werden...

Wir sind uns aber einig, daß der Lüfter dazu ausgebaut und mechanisch vorsichtig (und möglichst spielfrei) blockiert werden sollte, oder? ;)

Ansonsten pustet man den Dreck nämlich ins Thinkpad hinein, mit guter Chance den Lüfter und anderes dabei zu ruinieren.

Original von hja
die Temperatur messen ist eine Sache... wichtiger jedoch ist die Ursache zu finden...

Noch wichtiger ist es natürlich die Ursache(n) soweit als möglich abzustellen. :D

Gruß
LRoS
 
@LRoS

Danke für die Ergänzung. Ausnahmen bestätigen ja die Regel. Ich denke da gerade an das R50p mit M10-GPU und serienmäßigem Shortfan.
Desweiteren hatte ich leider noch kein Gerät mit ATI 9000 (32MB) in den Fingern.

Ansonsten stimme ich Deinen Ausführungen voll und ganz zu. (Die gehören in die FAQs)

Gruss
 
Original von LRoS
Original von hja
....nicht böse sein... hast Du den Fan auch schon mal sauber gemacht....? (kann mit "Druckluft aus der Dose" - Fotohandel gemacht werden... - sollte schon mal (von jedem) gemacht werden...

Wir sind uns aber einig, daß der Lüfter dazu ausgebaut und mechanisch vorsichtig (und möglichst spielfrei) blockiert werden sollte, oder? ;)

nicht unbedingt... dies ergibt sich nach einer Sichtprüfung ? er reicht völlig aus, wenn wie beschrieben, Druckluft aus Dose oder mit FotoPinsel eine Reinigung erfolgt?- Das man dabei von Gehäuseinnenraum nach außen vorgeht, sollte man dem Fragesteller schon zugestehen? wie einen Doof braucht man ihn ja nun wirklich nicht zu behandeln? Der Lüfter braucht dafür nicht demontiert zu werden ? es sei denn, dass alles so verschmutz wäre, dass dies erforderlich ist? dass sieht er ja dann selber?

Abgesehen davon wären Lösungsvorschläge gefragt, nicht die Analyse bereits geposteter Antworten? - oder bist Du neuerdings hier für die Bearbeitung und Korrektur von geposteten Antworten zuständig? :D
 
Original von hja
nicht unbedingt... dies ergibt sich nach einer Sichtprüfung ? er reicht völlig aus, wenn wie beschrieben, Druckluft aus Dose oder mit FotoPinsel eine Reinigung erfolgt?- Das man dabei von Gehäuseinnenraum nach außen vorgeht, sollte man dem Fragesteller schon zugestehen? wie einen Doof braucht man ihn ja nun wirklich nicht zu behandeln? Der Lüfter braucht dafür nicht demontiert zu werden ? es sei denn, dass alles so verschmutz wäre, dass dies erforderlich ist? dass sieht er ja dann selber?

Entschuldige das Mißverständnis, ich wollte nicht dem Fragesteller bzw. seinen Fragen Dummheit unterstellen, ich fand nur deine Antwort mißverständlich und ungenau. :)

Daß man die Tastatur auch als Benutzer öffnen/ausbauen darf und kann ohne z.B. die Garantie zu verlieren, weiß nicht unbedingt jeder (und möchte auch nicht unbedingt jeder machen).
Darüber hinaus habe ich die originale Fragestellung so aufgefasst, daß der OP nicht unbedingt wild darauf ist sein Thinkpad zu zerlegen, dafür gibt es ja schließlich den IBM- bzw- Lenovo-Service.


Original von hja
Abgesehen davon wären Lösungsvorschläge gefragt, nicht die Analyse bereits geposteter Antworten? - oder bist Du neuerdings hier für die Bearbeitung und Korrektur von geposteten Antworten zuständig? :D

Ersteres habe ich weiter oben bereits relativ ausführlich getan. Was letzteres betrifft so wollte ich nur auf mögliche Mißverständnisse in deiner nicht falschen aber durchaus nicht eindeutigen Antwort aufmerksam machen. Da du sonst sehr gewissenhaft antwortest ist mein Hinweis nicht als Kritik, sondern als Ergänzung zu verstehen. ;)

Gruß
LRoS
 
Original von LRoS
Original von hja
Da du sonst sehr gewissenhaft antwortest ist mein Hinweis nicht als Kritik, sondern als Ergänzung zu verstehen. ;)

Gruß
LRoS

alles klar , vielen Dank.... ich hatte alles so verstanden, dass das gerät in letzter Zeit etwas wärmer geworden wäre und er sich dieses nicht erklären konnte...

Da ein leichter Staubfilm/Schicht (für die niemand etwas kann) die Wärme locker um 10% + erhöhen kann schien es mir als ein evtl. Grund.... nicht zuletzt auch deswegen, weil ich kürzlich in meinem Desktop Dinge gefunden habe, denen ich Nachts nicht allein begegnen möchte.... :D

es gibt sogar so etwas Gewerblich http://notebook-reinigung.de/notebook_innenreinigung_2.html ... ist also nicht meine Idee, sondern scheint öfters vorzukommen....

Gruß
hja
 
naja so ein notebook kann man selbst reinigen, da muss man keine 49 euro bezahlen :)
 
Moin zusammen,

erstmal danke für eure tipps und anregungen.

Original von LRoS
Zuerst einmal: TPFanControl kann, wie alle anderen Programme zur Lüftersteuerung auch, nicht die Wärmentwicklung des ThinkPads reduzieren.
Es dient lediglich dazu, daß der Lüfter seltener bzw. nicht unnötig läuft, vorausgesetzt es wird nur geringe bis mittlere Systemleistung benötigt.

Das ist klar, deswegen bin ich ja auf der suche nach den prozessen, die das notebook erst auf die fragliche temperatur bringen. Wenn man das dem BIOS überlässt, wird man ja gar nicht mehr froh...

Dein T41 hat einen eigenen Grafikchip (Radeon Mobility 9000) mit entsprechender Wärmeentwicklung. Bei den erweiterten Anzeigeeigenschaften sollte es unter dem Reiter 'Powerplay' die Option(en) geben wie man die Taktfrequenzen von GPU und VRAM drosseln kann (-> max.Battery). Sollte dies im Netzbetrieb nicht funktionieren (=keine entsprechende Option vorhanden), dann hilft ein Patch des Forumsmitglieds Troubadix weiter:
Powerplay im Netzbetrieb

Das ist ein guter tipp... Das teste ich mal, denn im netzbetrieb kann ich die option tatsächlich nicht aktivieren.

Falls du keine Scheu vorm Basteln und dein Thinkpad keine Garantie mehr hat, könntest du versuchen den etwas besseren M10-Longfan-Lüfter einzubauen.

Hab ich nicht... und mit garantie ist im märz auch feierabend. Ich werd mir so einen lüfter mal besorgen. Eine einbauanleitung wird der freundliche ibm-support ja bereithalten oder?

WLAN-Karte nach Möglichkeit deaktivieren um eine zusätzliche Wärmequelle auszuschalten.

Das finde ich keine gute idee, den couch-surfen ist DAS killerargument für ein notebook

1. Daß dein Display ausgeht bedeutet noch lange nicht, daß keine Prozesse wie etwa Virenscanner im Hintergrund laufen.

Klar ;)

Also ganz ehrlich, 2 bis 3 Stunden für das erstmalige Anspringen des Lüfters ist ein sehr guter Wert. Da kann man nicht gerade von häufigem Anspringen reden. Ich vermute aber, daß nach diesem ersten Mal die Intervalle wesentlich kürzer sind, oder? (Abhilfe s.o.)


Das ist natürlich so... Einmal aufgeheizt, springt der lüfter natürlich recht schnell wieder an. Selbst wenn ich ihn manuell eine weile auf volldampf laufen lasse und das system weit herunterkühle, geht die temperatur recht flink wieder rauf.

Falls nicht bereits geschehen, mit Hilfe von Tools wie RMClock oder NHC die Kernspannung(en) der CPU bei den verschiedenen Taktfrequenzen reduzieren.

Je nach Qualität der CPU (Serienstreuung) sollten 0,2 bis 0,3 V Reduzierung von Vcore möglich sein. Ob das System noch stabil läuft bzw. keine Rechenfehler produziert testet man am besten mit einem Programm wie PRIME95, idealerweise bei gleichzeitigem Betrieb der andere Laufwerke bzw. der Peripherie.

Dies senkt sehr effektiv den Energieverbrauch und damit die Abwärme bei gleicher Leistung.

Auch das lasse ich sicher beizeiten mal auf einen versuch ankommen, erstmal kommt jedoch der andere lüfter an die reihe. Ich bin zwar durchaus bastelerfahren, aber das herumgefiedel mit kernspannungen und dergl. hat mir noch nie besonders behagt.

@hja:

....nicht böse sein... hast Du den Fan auch schon mal sauber gemacht....?

Warum soll ich böse sein? Ist bestimmt ein plausibler rat, denn ich hab ihn tatsächlich noch nicht saubergemacht. Allerdings ist es keine wirkliche antwort auf die frage, warum dem system ohne lüfter so warm wird. Wenn der lüfter läuft, kühlt er wie sau...

Heute kann ich übrigens berichten, dass ich das notebook am morgen aus dem standby geholt habe und den ganzen tag wie oben beschrieben laufen gelassen habe. Als ich abends nach hause kam, lag die cpu bei 40° und die gpu bei 46°. Was dazwischen war, weiß ich nicht... Anscheinend habe ich heute kein problem... Naja, vielleicht morgen wieder :D

Grüße und dank erstmal aus SH
Matt
 
Du sagst, es ist die Frage, warum das NB ohne Lüfter so heiss wird, wenn der Lüfter kühlt wie Sau ? :evil:

Weil...

steht bei Dir selbst X(

Gruss
 
Also ich habe vor einigen Tagen eine Long Fan eines T43p in meinem T40 verbaut, die ich bei eBay günstig ersteigern konnte (Ich habe ohne Anleitung auf Anhieb gefunden wie ich mein TP öffnen kann und das ist wirklich kein Hexenwerk.). Das pulsierende Geräusch ist weg und die Laufgeräusche sind wirklich leiser. Jedoch geht der Lüfter fast genau so oft an wie zuvor. Ich habe TPFanControl installiert und den ersten Wert ab dem der Lüfter einschalten soll auf 52 Grad gestellt. Der Lüfter geht auch im Netzbetrieb und trotz einiger USB Geräte fast gar nicht mehr an. Die Maximale Temperatur liegt dabei bei 51Grad und wird von der GPU erzeugt. Zusätzlich habe ich noch die Omega Treiber installiert. Diese Lösung ist wirklich schon mal gut. Mich würde aber eine Lösung interessieren wie ich die Werte im EC direkt "überschreiben" kann, damit nicht eine Software die Kühlsteuerung übernimmt sondern wieder das Bios. Zum Bios habe ich etwas mehr Vertrauen als zu einer Software ;)
 
Wie hier bereits erwähnt, solltest du dich auf alle Fälle mal näher mit dem Tool NHC (Notebook Hardware Control) beschäftigen. Das hilft dir mit deinem Problem bestimmt auch noch, hat auch bei mir im Extremfall noch gut 1,5 Stunden (!!!) mehr Akkulaufzeit gebracht, von weniger Abwärme ganz zu schweigen.

Im obigen Link gibt's auch eine nette Anleitung zur Verwendung des Tools. Auch hier im Forum gibt's schon einige Erfahrungsberichte und Tipps zu NHC.

Greetz,


XStoneX
 
"WLAN-Karte nach Möglichkeit deaktivieren um eine zusätzliche Wärmequelle auszuschalten."
->"Das finde ich keine gute idee, den couch-surfen ist DAS killerargument für ein
notebook"

es hilft aber mitunter eine pcmcia wlan karte oder einen wlan usb-stick zu verwenden. meist ist man nähmlich in den momenten wo einem das laufen des notebooklüfters aufgrund der temperatur stört zu hause und nicht unterwegs. da macht es durchaus sinn nicth die interne wlan karte zu benutzen, da diese wirklich recht viel abwärme produziert.

wenn du nicht die volle leistung brauchst, drossel mit hilfe von nhc deine cpu auf eine geringe mhz zahl und schon wird dein notebook nicht mehr so warm. ati powerplay senkt dann noch zusätzlich den takt deiner grafikkarte und des speichers von 180 und 240 mhz (hab die werte der 9000er jetzt nicht im kopf, kann sogar sein das die auf 275 läuft) auf 66/66 mhz.

dann mit hilfe von nhc noch die spannung der cpu herabsetzen so weit wie es stabil möglich ist - kann eine weile dauern bis man für jetzt geschwindigkeit den niedrigsten aber noch gerade so stabilen wert gefunden hat - die probiererei lohnt sich aber. macht schon einen deutlichen unterschied ob die cpu mit knapp 1,5 oder mit knapp 1,2 volt betrieben werden kann und je geringer die mhz anzahl, desto größer war glaub der abstand zwischen der spannung die werkseingestellt ist und der die man verwenden kann.

hat man nur einen ramriegel drin, kann es evtl etwas bringen nicht den slot unter der tastatur zu verwenden sondern, den der von aussen zugänglich ist. ram produziert schließlich auch wärme und wenn der weiter von den anderen heissen komponenten weg ist hilft das sicherlich auch was bei der temperatursenkung des gesamten notebooks. sicherlich wäre ein solcher vorteil vermutlich nur unter laborbedingen messbar aber rein logisch berachtet sollte es in jedem fall was bringen. da sich die komponten ja gegenseitig hochschaukeln, kann manchmal schon 1 grad celsius mehr an einer ganz bestimmten stelle einen signifikanten auf das gesamte temperaturverhalten haben.

vom einbau einen langsamen 4200 umin notebookplatte würde ich dagegen absehen - bringt zwar temperaturmäßig auf was hat aber doch schon recht heftige auswirkungen auf die gefühlte anwendungsperformance.
 
baue doch einfach ein neues lüfter, longfan und dazu noch bessere leipaste, bei dem lüfter nimm einfach ein m24, der wird nicht laut, da die steuerung des t41 gut ist!
 
Eine Longfan (und gute Wärmeleitpaste) habe ich schon verbaut. Die CPU ist auch kühl genug und verursacht nicht das Wärmeproblem. Laut TPFanControl kommt in 99% der Fälle die max. Wärme von der GPU.
NHC habe ich installiert und mich auch etwas mit der CPU Spannung befasst. Was ich leider nicht hin bekomme ist die Lüftersteuerung über NHC. Ich kann die ACPI Control aktivieren aber "ACPI Control System is not yet configurated for this system" ist zu lesen und darunter "Show ACPI Control System details" ist ebenfalls hellgrau und nicht anwählbar. Ich habe mir das ACPI Skript (Das hier im Forum angeboten wird) runtergeladen. Leider hat dies auch nichts gebracht. Falls jemand auch ein IBM T40 (2373-FG2) hat und mir weiter helfen könnte wäre das klasse.
 
läuft die cpu ständig bei 100%? vielleicht neuinstallation des ganzen systems
 
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