Warum immer noch kein DVI/HDMI Ausgang an den Thinkpads?

kurdt

New member
Themenstarter
Registriert
11 Okt. 2006
Beiträge
84
Hallo Leute,

vor ca. 3 Jahren habe ich mein Z61m gekauft und relativ kurze Zeit später gemerkt, dass ein DVI Ausgang sehr nützlich gewesen wäre. Nun soll ich für einen Arbeitskollegen ("Geld spielt keine Rolle, soll nur gut sein") ein Notebook empfehlen. Ich weiss nicht, ob ich das für ein TP guten Gewissens tun kann, denn wenn ich mir sie die Anschlüsse der aktuellen T-Models anschaue, hat sich gar nix geändert. S-Video, VGA. Was ein Witz.... oder gibts auch welche mit anderen Anschlüssen?
 
Zu den aktuellen Modelle kann ich leider nichts sagen - aber grundsätzlich ist doch die Frage, wie mobil mein sein will/muss: Die meistens Beamer, die man im mobilen Einsatz anschließen würde, arbeiten mit VGA Kabeln, erst recht wenn Kabel fest installiert sind.
DVI ist dagegen bei vielen Modellen - je nach Graka. - übers Dock realisiert (zB bei meinem schon recht alten T43) - grundsätzlich ist es damit dann kein Problem, ein großes Display am Arbeitsplatz anzusteuern.
 
Gibt doch z.B. das T500 das hat den Displayport oder auch das T400s oder R500 oder x301 oder auch das W500.
Außerdem, wofür braucht man DVI? Wenn man den Laptop als PC ersatz nutzt, holt man sich am besten ne Dockingstation und hat damit dann auch DVI. Sonst reicht für vieles auch VGA, Präsentationen etc.
 
Ein HDMI-Anschluss am Gerät selber wäre imho nicht schlecht.
Was die Pseudo-TPs der SL-Reihe bieten, sollte auch in die R- und T-Reihe einziehen.
 
warum DVI/HDMI? ganz einfach: dann kann man eben mal das TP an den Fernseher anschließen und problemfrei (gesetz der Treiber funzt gescheit) HD gucken. über Dockinstation ist dies 1. teuer und 2. sehr unhandlich.

ahh, Displayport. Das war das Stichwort, nachdem ich suchte. T400 & T500 ich mach mich mal schlau, danke!
 
mit dem display port brauchst du nur noch einen 20 € Adapter
und dann hast du DVI
 
öhm, wie sieht der Displayport aus? was für ein Adapter wird benötigt?
 
Dann könnten sie sofort auch noch eSATA einbauen, ein richtigen FireWire Anschluss und HDMI.
Alles interessanter als VGA und ModemAnschluss am T400.

Fehlt nur noch, dass die den parallel oder seriell Anschluss verbauen. :thumbdown:
 
Supi - Danke, Jungs!

eSata hab ich schon bei manchen gesehen. ansonsten mehr USB wäre nicht schlecht...

Edit: und natürlich digitaler sound! alle Soundkarten in Desktop-PCs haben digitalen Ausgang bzw. einen optischen. Warum nicht die TPs?
 
[quote='kurdt',index.php?page=Thread&postID=668407#post668407]

Edit: und natürlich digitaler sound! alle Soundkarten in Desktop-PCs haben digitalen Ausgang bzw. einen optischen. Warum nicht die TPs? [/quote]

naja irgendwann fehlt dann auch der platz für die ganzen anschlüsse^^
aber die digtalen ausgänge würden nicht allzu viel bringen, die Chipsatz Soundkarte ist nicht gerade HighEnd. Für diesen Zweck gibt es sehr gut ExpressCard / USB Lösungen von bspw. Creativ für 50-150€.
 
stimmt, man kann es relativ kostengünstg nachrüsten.Aber ich wunder mich halt nur. In Sachen Innovation scheint mir Lenovo nicht gerade führend zu sein. Sie schlafen lieber oder ruhen sich aus auf alten Dingen ... neue sachen werden erst eingeführt, wenn sie schon iweder veraltet sind (firewire). :D
 
@Flory

Du glaubst gar nicht wieviele Leute immer noch händeringend nach nem Seriellen Port an einem Notebook suchen. Nur die Teile werden
halt nicht mehr recht häufig verbaut. Und nein, diese Leute können rein gar nichts mit einem USB-Seriell Adapter anfangen, da die Software
die sie nutzen häufig direkt den I/O steuern möchte und auf die internen Register zugreifen möchte....

Grüße aus dem Norden
 
Notebooks mit serieller Schnittstelle gibt es doch mehr als genug - nicht nur im Indrustienotebookbereich.
 
Seriell & Co. kann man auch per Cardbus oder Express-Card nachrüsten. Das funktioniert dann im Gegensatz zu den USB-Adaptern auch bei hardwarenahen Programmen.
 
@x200:
wo gibt es neue notebooks mit serieller schnittstelle?
und zu welchem preis?

@laptopheaven:
Das Problem mit den Konvertern ist nicht der Zugriff auf die Register.
Das Problem ist die art und weise wie USB arbeitet.
USB ist für die Übertragung von mehreren Bytes großen Blöcken ausgelegt.
Zudem ist USB nur Halfduplex fähig. D.h. daten können nicht in beide richtungen gleichzeitig übertragen werden.

Serielle verbindeungen können Fullduplex. D.h. daten werden in beide richtungen gleichzeitig übertragen.

Problematisch wird es, wenn einzelne bytes hin und her geschickt werden.
Z.B. sendet man ein Byte raus und ein anderes Byte kommt zurück, wird verarbeitet und erst dann wird das nächste übertragen.

Für die meißten solchen Anwendungen sind die Konverter bzw USB zu langsam und deshalb nicht brauchbar.

Fazit: es funktioniert mit Konverter aber nur schnarch lahm
 
Seriell über USB/Expresscard (USB-Expresscard) hat das Adressproblem, die liegen nicht an der Hardwareadresse. Seriell über USB/Cardbus/PCMCIA/Expresscard(PCIe Lane)/Expresscard(USB) hat noch ein anderes Problem: Die Signalspannung.

RS232 darf bis 25 V ausgeben; anzusteuernde Geräte erkennen eine Signaländerung bei 5 V, 10 V, 12 V oder gar erst bei 15 V. Die ganzen oben genannten Adapter werden mit 3,3 V oder mit 5 V versorgt. Ein Signal von 15 V müssen die erst einmal augeben. Wenn das anzusteuernde Gerät erst bei 15 V schaltet, der Adapter die 15 V aber nicht liefert, dann geht nichts. Daran scheitern die aller meisten Seriell-Adapter, egal ob USB, PCMCIA oder Expresscard: Die Signalspannung ist zu gering.
 
wie ist das dann bei nativen rs232 schnittstellen im pc/notebook? haben die extra noch einen spannungswandler dabei? weil im pc wirds auch schwer eine spannung >12v wo abzuzweigen
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben