W530 Festplatte in Bios Menü verschlüsseln?

maralo

Member
Themenstarter
Registriert
20 März 2014
Beiträge
113
Hallo,

ich habe in den Bios Einstellungen unter den Menü Punkt "Security" die Möglichkeit für Harddisk 1 und 2 ein Passwort festzulegen. Kann mir jemand erklären, wie das gemeint ist, wird die Festplatte verschlüsselt? Verwende als Systemplatte eine Samsung SSD 840 und im Ultrabay Schacht eine normale HDD.

Danke
 
In diesem Fall verschlüsselt die Samsung 840 eh schon dauerhaft all deine Daten, gibt den Key aber bereitwillig frei. Wenn du ein Passwort setzt, gibt sie diesen Key nicht mehr so leicht frei - nur wenn du das richtige Passwort eintippst beim Booten. Allerdings kannst du die SSD dann nur noch in Thinkpads ab ca. Mitte der 2000er einsetzen. Alle anderen Geräte und nicht-Thinkpads können die SSD dann nicht mehr ansprechen. Dafür sind deine Daten schon mal (relativ) sicher.

Für die Ultrabay-HDD sieht das ganze anders aus. Auch diese lässt sich mit gesetztem Passwort sperren, so dass ein Zugriff zwar nur noch in Thinkpads aber eben auch nur noch mit dem (richtigen) Passwort möglich ist. Allerdings sind die Daten nicht wirklich verschlüsselt. Dem neugierigen Dieb hält das Stand, einer echten Analyse durch Behören/Datenretter aber nicht, die kommen trotzdem an deine Daten auf der HDD, da diese (sehr wahrscheinlich) die Daten trotz gesetztem Passwort unverschlüsselt auf die Magnetscheiben speichert.
 
moin cuco,
wenn ich das recht verstehe ist eine mit TrueCrypt verschlüsselte partition (und einem entsprechend langen und komplizierten paßwort) immer noch die sicherere lösung?
horst
 
moin cuco,
wenn ich das recht verstehe ist eine mit TrueCrypt verschlüsselte partition (und einem entsprechend langen und komplizierten paßwort) immer noch die sicherere lösung?
horst

Das kommt drauf an, wie sicher es sein muss. Geht es um den Schutz vor dem neugierigen Mitbewohner? Schutz bei einem eventuellen Diebstahl des Laptops? Sicherheit, wenn die Datenträger mal bei einer Hausdurchsuchung mitgenommen werden? Sicherheit auch dann, wenn sich mal ein Geheimdienst dahinterklemmt und an die Daten will?
Und noch viel wichtiger: Geht es um die (selbstverschlüsselnde) SSD oder eine normale HDD?
 
es ging mir jetzt um den vergleich der 'eingebauten bios lösung', nach der ja hier im thread gefragt wurde, und meinem bisherigen verfahren:
die eigene daten liegen auf einer eigenen partition. diese habe ich zuvor mit TrueCrypt 256 bit AES verschlüsselt ( www.truecrypt.org ) und die wird bei systemstart als virtuelles laufwerk gemounted.
ob das allerdings der NSA standhalten kann habe ich bisher nicht getestet :) .
und das mache ich mit herkömlichen HDD sowie mit SSD, mit eingebauten platten und mit mobilen.
horst
 
Naja, man kann eben keinen pauschalen Vergleich machen. Dafür gibt es zu viele weitere Faktoren. Passwortlänge, ist es ein selbstverschlüsselndes Gerät (einige SSDs) oder eine stinknormale HDD, Verschlüsselungsverfahren bei interner Verschlüsselung, Art der Speicherung des Verschlüsselungskeys, usw. usf.
Wenn man nicht ALLE diese Punkte kennt, kann man nicht sagen, was sicher ist und was sicherer ist.

WENN wir einen pauschalen Vergleich benutzen, dann würde ich sagen, dass TrueCrypt sicherer ist. Nicht, weil die Technik grundsätzlich sicherer ist, sondern weil man als normaler Endanwender weniger falsch machen kann. Wer das HDD-BIOS-Passwort nutzt und z.B. ein Gerät einsetzt, was intern gar nicht verschlüsselt, wiegt sich in trügerischer Sicherheit, da die Daten selbst doch unverschlüsselt sind und mit zwar erheblichem aber doch möglichem Technikaufwand auslesen lassen. Nichts für den Mitbewohner oder Dieb, aber durchaus für Ermittlungsbehörden eine Möglichkeit. Aber rein von der technischen Seite kann man ohne die oben genannten Punkte nicht sagen, ob TrueCrypt oder BIOS-PW besser ist.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben