Vorsicht Kunde! in der c't - diesmal mit Lenovo, Andy und Uwe S.

maculae

Active member
Themenstarter
Registriert
2 Okt. 2006
Beiträge
3.215
Hallo zusammen,

in der Rubrik "Vorsicht Kunde!" der Zeitschrift c't wird in der aktuellen Ausgabe (10/2012) ein Fall behandelt, in dem es um ein Lenovo-Thinkpad geht, dessen Garantiestatus nach Verkauf durch Lenovo geändert wurde - das ist mir genau so auch schon passiert. Sehr interessante Lektüre, zumal der Händler (der übrigens schließlich an Lenovos Stelle für den Fehler geradesteht) unser Forensponsor ist...

Gruss, maculae
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant wäre, ob Andy dem Händler bei dem er das Notebook bezogen hat, jetzt Feuer unter dem Hintern macht!
Oder zumindest keine Notebooks mehr von ihm bezieht, schließlich hätte der doch wissen sollen, dass es sich um ein "Broker-Gerät" handelt, oder?

Gruß
Big
 
andy kam sehr gut weg. es ging um einen kunden der ein gerät gekauft hatte, an dem nachträglich nach der 1. reparatur die garantie von lenovo gelöscht wurde, weil es ein plötzlich gänzlich ohne garantie vom broker verkauft sein sollte. lenovo hat sich völlig unkulant verhalten, die reparatur hat letztendlich andys firma auf eingen kosten veranlaßt. das gerät war ein itxchange gerät. ich habe da das gleiche problem auch schon gehabt, bei meinem X60 wurde die garantie auch plötzlich nachträglich gelöscht.seitdem ist itxchange für mich gestorben..
 
Wie kann ich als Kunde ausschließen das ich niemals ein Gerät kaufe das irgendwie mit itxchange in zusammenhang zu bringen ist?
 
Boh, die Reaktion von Lenovo finde ich frech:
Der Händler wird schon kulant sein und sich drum kümmern...
 
Vorallem ist es seitens Lenovo echt frech ,einen Geschäftspartner so hängen zu lassen (Andy ist offizieller Lenovo Händler)!Andy hat das TP ja über ITX-Change sauber mit 3 Jahren VOS (Laut Lenovo Datenbank) erworben und anschließend verkauft. Dann fiel Lenovo etwas später auf,dass dieses TP einen falschen Garantiestatus hat und ändert diesen mir nichts ,dir nichts ohne die betroffenenen Personen/Händler davon zu unterrichten !Am Besten ist die Stellungnahme seitens Lenovo (Ein Herr Thilo Huys "Manager Communications"):Er sehe Lenovo nicht in der Pflicht,dem Kunden hier weiterzuhelfen (sic!).Stattdessen läßt er verlautbaren : "Vielmehr sei er zuversichtlich,dass IP-Web GmbH als Lenovo-Partner hier eine kulante Lösung für den Kunden finden werde " . Das heißt also,Andy soll Lenovos Mist geradebügeln ! Mal sehen ,wie lange IP-Web bei einem solchen Geschäftsgebahren noch TPs anbietet. Gruss Uwe
P.S. : Es fällt mir gerade wie Schuppen von den Augen : Ich bin nicht der erwähnte Uwe S. in dem c´t-Artikel ,denn ich habe kein T61 ( Nur zwei T20,ein T21,ein T22 ,ein X31 [defekt],ein X32 ,ein T42 ,ein T43 [Flexing],ein R61 14" Wide,ein R61 15" ,ein R400 ,ein X200 [ Nagelneu,muß noch das BOE-Display einbauen) sowie ein X200s hier aus dem Forum . Ich glaube das wars :D)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ausschließlich Lenovo hier die Schuld zu geben halte ich für etwas voreilig, natürlich hätten sie die Datenbank schneller aktualisieren müssen.
Aber die Frage bleibt für mich, hätte der Zwischenhändler wissen können/müssen, dass das Gerät keine Garantie hat?

Gruß
Big
 
Der Ton macht die Musik : Klar können Fehler vorkommen,aber sich einfach hinzustellen,die Garantie ohne Information an den Händler zu ändern,und dann zu sagen :Mach du ,Händler, es dem Kunden recht , finde ich, mit Verlaub ,etwas keck ! Gruss Uwe
P.S.: Woraus soll jemand erkennen,das der Status in "Warranty Lookup" falsch ist (Außer Lenovo,dem Betreiber der DB) ? Mir war übrigens neu,dass sich der Garantiestatus einfach so ändert,bislang dachte ich immer,dass dieser an der Type-Nr. zu erkennen ist (Hier zu betrachten : http://support.lenovo.com/en_US/downloads/detail.page?DocID=HT050453 ).
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber die Frage bleibt für mich, hätte der Zwischenhändler wissen können/müssen, dass das Gerät keine Garantie hat?
Aber woher denn bitte? Er kann doch auch nur in der gleichen Datenbank nachsehen, in die wir als Endkunden auch schauen. Und wenn Lenovo den Status erst eine ganze Weile nach dem Verkauf an den Endkunden ändert, sieht das niemand vorher - genau so war es in dem von der c't geschilderten Fall.
 
Lenovo sagte im Artikel, dass es sich um ein Broker-Gerät handelt und daher keine Garantie mehr hat. Ohne genau zu wissen was das bedeutet, klingt dies für mich, es gibt Quellen bei denen die Garantieleistung immer ausgeschlossen wird und wenn der Zwischenhändler sich solcher Quellen bedient, dann kann (oder könnte) er es wissen!

Gruß
Big
 
Demnach hätte das Gerät so nie verkauft werden dürfen - nur davon wusste ja niemand etwas. Nur Lenovo mit der folgenden klammheimlichen Änderung in der DB. Aus meiner Sicht hätte Lenovo das Gerät tauschen oder wieder in Garantie setzen sollen - ohne großen Aufriss. Aber nein, man muss das ablehnen, sodass der Käufer Uwe S. weitere Schritte gehen muss und das ganze öffentlich gemacht hat. Im Übrigen würde ich genau so handeln, wie Uwe.

Btw. Ist Uwe S. hier im Forum unterwegs und mag sich outen?
 
Dazu fällt mir (an Lenovo gerichtet, nicht an unseren Forensponsor!) nur das alte Sprichwort ein:

"Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert."

Der Ruf ist bei Lenovo bereits stark lädiert, nur dank der exzellenten Zahlen im Consumer-Segment können die derzeit so frech auftreten. Lange wird es nicht dauern, dann geht es denen wie schon Toshiba. Die sind ja auch mal größenwahnsinnig geworden.

Gruß
enrico65
 
Das bei den ITX Geräten die Garantie nachträglich gelöscht wird wussten damals alle hier im Forum.
(bzw. war es bekannt)

Das div. Händler (nicht nur IP) die dennoch mit Garantie verkauft haben, ist in jedem Fall nicht Lenovos Problem.

ITX gab auch an, das die Geräte ohne Herstellergarantie verkauft werden und die meisten schauten dann dumm aus der Wäsche als der Garantiestatus später angepasst wurde, ich empfehle dazu die Sufu.

Somit wurde nichts heimlich gelöscht sondern scheinbar nur verschwiegen das die Herstellergarantie für die Geräte (wie vereinbart) nachträglich gelöscht wird.

ITX hatte damals scheinbar einen Vertrag mit Lenovo das die Geräte beim Wiederverkauf ohne Herstellergarante angeboten werden müssen, was ITX auch deutlich sichtbar angegeben hatte!

Ich fand den Artikel daneben....und am Thema bzw. dem eigentlichen Problem vorbei und das liegt wie bereits genannt imho nicht bei Lenovo...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bei den ITX Geräten die Garantie nachträglich gelöscht wird wussten damals alle hier im Forum.
(bzw. war es bekannt)

Das div. Händler (nicht nur IP) die dennoch mit Garantie verkauft haben, ist in jedem Fall nicht Lenovos Problem.

ITX gab auch an, das die Geräte ohne Herstellergarantie verkauft werden und die meisten schauten dann dumm aus der Wäsche als der Garantiestatus später angepasst wurde, ich empfehle dazu die Sufu.

Somit wurde nichts heimlich gelöscht sondern scheinbar nur verschwiegen das die Herstellergarantie für die Geräte (wie vereinbart) nachträglich gelöscht wird.

ITX hatte damals scheinbar einen Vertrag mit Lenovo das die Geräte beim Wiederverkauf ohne Herstellergarante angeboten werden müssen, was ITX auch deutlich sichtbar angegeben hatte!

Ich fand den Artikel daneben....und am Thema bzw. dem eigentlichen Problem vorbei und das liegt wie bereits genannt imho nicht bei Lenovo...
Es ist richtig, dass ITX damals auch ThinkPads angeboten hat bei denen klar angegeben war, dass diese keine Garantie haben, es gab auch Modelle bei denen die Garantie auf bestimmte Länder beschränkt war. Wir haben deshalb immer geprüft ob die ThinkPad die wir bestellt haben in Garantie sind und ob diese auch in Deutschland gilt. Es war von uns also sicher nicht beabsichtigt ein ThinkPad zu kaufen das keine Garantie hat. Ich möchte nicht ausschließen, dass bei dem betroffenen ThinkPad bei uns oder ITX ein Fehler gemacht wurde, nur die Tatsache, dass Lenovo erst 1-2 Jahre nach dem die Ware in Verkehr gebracht wurde die eigene Datenbank aktualisiert macht es natürlich für alle Beteiligten fast unmöglich den tatsächlichen Garantistatus festzustellen wenn die Ware einmal falsch deklarieret wurde. Das Beispiel zeigt ja, dass selbst Lenovo selber hierzu nicht in der Lage war, sonst hätte man den Garantiebeginn nicht auf das Kaufdatum angepasst und eine Reparatur im Rahmen des Vor Ort Services durchgeführt.

Gruß
Andy
 
Interessant wäre, ob Andy dem Händler bei dem er das Notebook bezogen hat, jetzt Feuer unter dem Hintern macht!
Oder zumindest keine Notebooks mehr von ihm bezieht, schließlich hätte der doch wissen sollen, dass es sich um ein "Broker-Gerät" handelt, oder?

Gruß
Big
Stellt sich zunächst die Frage was ist „Broker-Ware“ Ein Broker ist nichts weiter als ein Zwischenhändler und wenn dieser Zwischenhändler wir hier ITX auch noch offizieller Partner des Herstellers ist würde ich jetzt mal von einem ganz regulären Vertriebsweg ausgehen. Die Tatsache dass ITX im Gegensatz zu dem meisten Distributoren ein Zwischenhändler ist der Weltweit tätig ist sollte daran auch nichts ändern.
Seit gut einem Jahr hat sich das Thema mit dem Bezug über ITX ohnehin erledigt weil es hier in Europa so gut wie keine ThinkPads mehr zu kaufen gibt, mein damaliger Kundenbetreuer hat zwischenzeitlich auch einen anderen Job.

Gruß Andy
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben