Vorsicht - Druckerpapier

verschenk_nix

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Nach Rücksprache mit @Mornsgrans ein Hinweis an alle hier im Forum
Ohne Nennung des Herstellers oder Vertreibers (wegen Abmahngefahr)

Es ist möglicherweise eine Charge von minderwertigem Druckerpapier auf dem Markt!

Erkennbar durch eine auffallend eher rauhe Oberfläche, die sich ähnlich wie Löschpapier oder hauchdünne Pappe anfühlt. Ansonsten ist das Papier unauffällig. Wird durch eine bundesweit präsente Drogeriemarktkette vertrieben. Als Hausmarke. Es ist KEIN Recycling- oder Ökopapier, sondern wird als "Für alle Laserdrucker geeignet" geführt.

Es besteht die Befürchtung, daß diese minderwertige Ware nicht nur in einer einzigen Handelskette vertrieben wird - die haben ja keine eigene Papierproduktion, haben sich soger möglicherweise unwissentlich eine eher schlechte Charge andrehen lassen. Verlasst Euch auf Euer Fingerspitzengefühl. Vernünftiges Papier ist üblicherweise eher glatt.

Solltet Ihr Auffälligkeiten bemerkten, aber bitte erst einmal KEINE Namensnennung des Produktes hier im Forum.

Es entsteht übrigens ein ultrafeiner kalkstaubartiger Abrieb, der sich zusammen mit den Tonerresten in der Abstreiflippe festsetzt und zudem die Drum beschädigt. Das finale Schadensbild sind ganz feine umläufige Rillen auf der Trommel. Tintendrucker sind vermutlich weniger betroffen, habe selbst keinen. Die Druckköpfe kommen zudem ja auch nicht mit dem Papier in Kontakt.

Im Netz ist von der Sache bisher nichts zu finden - aber es wäre wahrlich nicht das erste mal, daß durch Lieferantenwechsel oder ähnliches Ware auf den Markt kommt, die auf den ersten Blick unauffällig ist.
 
Könnte man nicht per PN erfahren welche Marke das ist? So hat man doch keine Chance diese Warnung im Alltag umzusetzen. Ich reiss ja nicht Papierverpackungen auf und fühle ob alles in Ordnung ist bzw. würde wahrscheinlich Schwierigkeiten haben es zuverlässig wiederzuerkennen
 
Könnte man nicht per PN erfahren welche Marke das ist? So hat man doch keine Chance diese Warnung im Alltag umzusetzen. Ich reiss ja nicht Papierverpackungen auf und fühle ob alles in Ordnung ist bzw. würde wahrscheinlich Schwierigkeiten haben es zuverlässig wiederzuerkennen
Sollte grundsätzlich machbar sein. Aber man merkt es sofort beim Öffnen des Packs, es fühlt sich irgendwie "anders" an. Habe selbst gleich ein ungutes Gefühl gehabt und in meinen ollen HP-4600 einen Satz leerer aber ansonsten intakte Toner zum Ausprobieren eingesetzt, die zum Refill gehen sollten. Der Schaden bei mir ist also überschaubar.

Da wir aber nicht wissen, ob vergleichbar minderwertige Ware auch unter anderen Hausmarken vertrieben wurde, bringt das leider relativ wenig. Ihr könntet in die Falle laufen, Euch darauf zu verlassen, daß nur dieses eine Produkt betroffen ist und eine Tür weiter ebenfalls in die Falle laufen.

Bei Hausmarken wird ja überall, nicht nur bei Papier, die wahre Herkunft verschleiert. Da es hier bei uns in Deutschland meines Wissens nach keinerlei Feinpapier-Produktion mehr gibt, liegt es wohl eher am Importeur, der dann für den Einzelhandel abpackt - oder genau genommen am Herstellungsort mit für den Händler passender Verpackung ordert.

Es ist also KEINES der bekannten Markenpapiere. Zudem war identisch verpacktes NoName-Papier beim letzten Kauf vor etwa einem Vierteljahr nicht nur absolut in Ordnung, sondern richtig gut. War ebenfalls das jeweils günstigste von der Marke "Hergestellt für..." - Die Regel "Wer billig kauft..." trifft also in diesem Falle nur eingeschränkt zu.

Verlasst Euch also bitte eher auf Euer Fingerspitzengefühl. Kann zudem durchaus sein, das die nächste Charge wieder absolut ok ist. Da Papier als Massenware container- oder schiffsladungsweise kommt, ist es aber auch denkbar, daß die Ware noch eine Weile im Umlauf ist.
 
Könnte man nicht per PN erfahren welche Marke das ist?
Ist problemlos möglich, nur die öffentliche Nennung könnte problematisch sein.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein kleiner Stapel samt Verpackung an die c't Redaktion mit Beschreibung der Bezugsquelle und des gesamten Vorgangs geschickt werden könnte.
 
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Ist problemlos möglich, nur die öffentliche Nennung könnte problematisch sein.
Sehe ich genau so. Deshalb halte ich hier im öffentlichen Bereich auch meine Gosch.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein kleiner Stapel samt Verpackung an die c't Redaktion mit Beschreibung der Bezugsquelle und des gesamten Vorgang geschickt werden könnte.
An mir soll es nicht liegen - aber selbst wenn die was finden sollten - dann wird vermutlich wieder die große Einzelfalltrompete ausgepackt.

Zusatzinfo an Euch, auf Anregung von @Mornsgrans - Das Papier stammt aus einem Ladenverkauf in einer Kreisstadt der Region an der Landesgrenze zwischen Oberbayern und Bayerisch-Schwaben, wurde also nicht online bestellt.

Zudem war es der Andruck eines frisch geöffneten 500er-Packs. Somit liefen die obersten Blätter mit durch den Drucker. Möglicherweise handelt es sich sogar um eine auf den ersten Blick nicht erkennbare Verschmutzung, die während des Verpackens entstanden ist.
 
Wäre es nicht zielführender, dass Papier in dem Laden, wo es gekauft wurde zu reklamieren?
Dieser kann dann den Lieferanten informieren.
Ein Rückruf/eine Warnung vor einer fehlerhaften Charge ist im Einzelhandel ja nichts unübliches.

Ein Post in einem "spezialisiertem Forum" ist zwar ganz nett, wird aber kaum jemanden erreichen.
Dazu noch die Hürde es per PN zu erfragen, ist schon fast die Vorstufe vom Aluhut. (Bitte nicht persönlich angegriffen fühlen)

Zur Not gibt es ja noch https://www.verbraucherzentrale.de/beschwerde
 
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Wäre es nicht zielführender, dass Papier in dem Laden wo es gekauft wurde zu reklamieren?
Dieser kann dann den Lieferanten informieren.
Hätte ich schon getan, hat aber einen ganz bestimmten Grund es nicht zu tun - welcher mit @Mornsgrans bereits intern besprochen wurde.
Ein Rückruf/eine Warnung vor einer fehlerhaften Charge ist im Einzelhandel ja nichts unübliches.
Genau deshalb ja hier die Info - um herauszubekommen, ob es ein überregionales Thema sein könnte.
Ein Post in einem "spezialisirtem Forum" ist zwar ganz nett, wird aber kaum jemanden erreichen.
Dazu noch die Hürde es per PN zu erfragen, ist schon fast die Vorstufe vom Aluhut. (Bitte nicht persönlich angegriffen fühlen)
Nö. Fühle ich mich überhaupt nicht... - Aber jetzt wo Du es erwähnst - Meinen Aluhut sollte ich bei Gelegenheit mal wieder ordentlich polieren. Vielleicht hab ich Zeit, wenn meine Kristallkugel aus dem Geschirrspüler raus ist.

Woanders würde solch ein Thema vermutlich auch gar nicht erwähnt oder als irrelevante Bagatelle abgetan, eben weil es kaum jemanden interessiert - Aber genau hierfür dient doch ein "spezialisiertes" Forum wie unseres. Es ging zudem eher darum, Euch die Möglichkeit zu geben, in der nächsten Zeit die Augen offen zu halten - falls Ihr Papier in die Finger bekommt, welches sich auffallend rauh anfühlt.
Eigentlich gar keine schlechte Idee - aber erfahrungsgemäß werden die nur dann aktiv, wenn es um drohende Gesundheitsschäden durch Lebensmittel geht.
 
Nö. Fühle ich mich überhaupt nicht... - Aber jetzt wo Du es erwähnst - Meinen Aluhut sollte ich bei Gelegenheit mal wieder ordentlich polieren. Vielleicht hab ich Zeit, wenn meine Kristallkugel aus dem Geschirrspüler raus ist.
:ROFLMAO: Einsicht ist der beste Weg zur Besserung.
Woanders würde solch ein Thema vermutlich auch gar nicht erwähnt oder als irrelevante Bagatelle abgetan, eben weil es kaum jemanden interessiert - Aber genau hierfür dient doch ein "spezialisiertes" Forum wie unseres.
Ein Forum für Drucker wäre ein besserer Ort, dass zu analysieren.
Es ging zudem eher darum, Euch die Möglichkeit zu geben, in der nächsten Zeit die Augen offen zu halten
Danke, aber ich habe in der nächsten Zeit wichtigeres zu tun, als jede Drogerie nach Druckerpapier abzusuchen, was sich "komisch" anfässt.
Eigentlich gar keine schlechte Idee - aber erfahrungsgemäß werden die nur dann aktiv, wenn es um drohende Gesundheitsschäden durch Lebensmittel geht.
Nein, die werden auch bei Nicht-Lebensmittel aktiv.
 
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