Vista hardwarehungrig? Sicher nicht.

piloti

New member
Themenstarter
Registriert
15 Feb. 2007
Beiträge
26
Hallo zusammen

Lange bevor Vista Anfang 07 lanciert wurde, sprach die ganze Welt vom riesigen Hardwarehunger des neuen OS. Es brauche grosse Ressourcen, damit das Vista Premium Ready-Logo auf den Gehäuse kleben dürfe und die schicke Aero-Oberfläche richtig läuft.

Da war ich mal gespannt... ich habe Vista Ultimate auf meinem ThinkPad R60 installiert. Beim Kauf des ThinkPads spielten vor allem finanzielle Argumente eine Rolle - neben der 80GB Platte rechnet ein 1.66 Mhz Prozessor. 1GB RAM steht zur Verfügung, allerdings keine autonome Grafikkarte (so viel ich weiss nur 32MB Systemspeicher). Also nix mit High-End oder so...

Eigentlich wollte ich nur schauen, ob Vista anständig läuft auf dem Rechner. Und schau an: Heute arbeite ich produktiv mit Vista und Office 2007. Diverse Tools habe ich installiert, keine Spur von Leistungsproblemen...

Vista läuft mit Aero-Oberfläche und allem Schnick-Schnack tip top stabil und flüssig. Keine Spur von Ressourcenverschwendung ... und das, obwohl das TP offiziell nur "Vista Capable" ist...

Mein R60 erreicht ein Leistungsindex von 3.1. Gemäss Spezifikation von MS sind 3-Level-PCs Premium-Ready... das soll mir einer erklären.

Da stellt sich für mich die Frage: Will man einfach den HW-Markt ankurbeln mit den überzogenen HW-Anforderungen? Oder haben die TP eine derart überdurchschnittliche Leistung in Bezug auf die Leistunsgdaten?

Übrigens: Vista ist für mich das beste und reifeste Windows aller Zeiten.
 
Habe mir schon gedacht, dass so etwas kommt... ;) :]

Ja, ich denke nach der Woche kann ich das sagen. Warum? Vista macht auf mich in den ersten Wochen nach Erscheinung den viel reiferen Eindruck als damals 2000 oder XP.

Mag sein, dass Mängel etc. erst später auftauchen. Bisher aber funktioniert das tip top.

Ein Beispiel dafür ist die viel diskutierte Oberfläche und das Startmenü. Bei XP war die neue Oberfläche primär Spielerei, wenig durchdacht und nice to have.
Die Vista Oberfläche mit dem neuen Startmenü ist schlicht genial weil endlich durchgängig im ganzen System. Sie ist nicht mehr nur hübsch wie in XP, sondern arbeitstauglich.

Vielleicht krebse ich in einigen Wochen zurück und lade mein XP Image wieder- aber bisher bin ich guter Dinge. :]
 
Na ok, wenn man natürlich nur "vista"-ready-Software hat, kann man auf den ersten Blick glücklich sein.

Mal schauen, wann er die ersten Utilities vermisst ;)

G.
 
Naja Vista und nicht Ressourcenfressend, das möchte ich doch mal lieber dahingestellt lassen, wenn ich anschau das ein Vista im "nackten" zustand bereits fast 500MB Arbeitsspeicher frisst ohne das ich irgendwas installiert hab find ich das schon ziemlich heftig, im Vergleich ein frisches XP hat um die 120MB und mit all der Software die ich verwende komm ich meist nicht großartig über 300MB, und wirklich schnell fand ichs auch nicht. Außerdem war meinem Display ein flackern nicht abzugewöhnen, selbst mit den aktuellen Vista-Ati Treibern. Versteh mittlerweile gar nicht mehr wieso man überhaupt freiwillig auf Vista umsteigen kann, bringt nicht wirklich mehr außer ein paar optische Verschönerungen im Vergleich zu XP. Aber leider wird wohl auch aus Vista, ebenso wie bei nahezu allen anderen Microsoft Produkte, ein Selbstläufer. Und zu der wenig durchdachten Oberfläche von XP wenn ich mir anschau wie ich jetzt bei Vista die Auflösung, Hintergründe und anderes ändern darf kann man bestimmt nicht von einer Verbesserung reden was einem Vista hier bietet.
sg
 
Bisher hatte ich keine Probleme mit Treibern oder dem Ansprechen von HW. Mittels System Update 3.0 konnten die Treiber und Packages installiert werden, da flackerte auch nichts. ;)

Beim Arbeiten mit Office 2007 und / oder anderen Tools stelle ich keine Leistungsprobleme fest - auch wenn daneben noch IE od. andere Programme laufen. Offenbar hat Vista die Ressourcenverwaltung im Griff.

Zur SW-Kompatibilität
Probleme mit Tools habe ich keine. Einzige Sorge war AntiVirus, denn da gibts nicht wirklich viel. Mit Avast bin ich zur Zeit aber mehr als zufrieden.

Andere Tools laufen problemlos, auch wenn sie offiziell nicht laufen sollten. Der Kompatibilitätsmodus funktlioniert, sogar Games wie Tomb Raider 2 laufen ohne Probleme. Viele Funktionen laufen schneller als zuvor, beispielsweise die Wiedergabe von DVD-Videos.

Selbst wenn die UAC eingeschaltet ist funktionieren die Tools. Bei einigen mussten Programmverzeichnisse für Benutzer freigegeben werden, ist aber eine kleine Sache.

Bisher brachte ich alles zum laufen, was ich brauche. Das ist momentan Office 2007, ACDSee 6.0, DataEraser, FinePrint PDF Factory Pro, WinAmp, Audiograbber und weitere Tools.

Man sollte MS-Software nicht schlechte machen, als sie ist. ;)
 
Original von piloti
Man sollte MS-Software nicht schlechte machen, als sie ist. ;)

Das vielleicht nicht aber die ganzen Gängelein die jetzt mit Vista schon wieder auf einen zukommen, sei es in der Verwaltung von Netzwerkfreigaben/Zugriffen, was nun mal auch alles andere als Benutzerfreundlich, sicher läuft Windows in gewisser weiße flüssig aber ob es deshalb als Ressourcenschondend bezeichnet werden kann ich glaube nicht. Ich für meinen Teil habe mich für die nächste Zeit auf jedenfall gegen Vista entschieden auch wenn ich eine legale Lizenz der Buisness Edition für lau erhalten hab, seh nicht wirklich Vorteile die es gegenüber einem XP bringen sollte. Man sollte denke ich aber auch MS-Software nicht überbewerten die kochen leider auch nur mit Wasser.
sg
 
Nun, als "Ressourcenschondend" würde ich auch XP nicht mehr bezeichnen. ;)

Ich ärgere mich Tag für Tag über MS-Software und ihre Macken. Aber ich ärgere mich genauso darüber, dass MS häufig schlechter gemacht wird als es ist - die SW hat viele nicht zu unterschätzende Qualitäten. Ich glaube nicht, dass MS nur Marktführer ist, weil sie ihre Marktposition ausnutzen... ich denke die SW gehört für den Normalverbraucher zur besten Wahl.

Im Businessumfeld würde ich Vista auch noch nicht einsetzen. Da hatte bereits XP für meinen Geschmack zu viel "Eigendynamik" und Schnickschnack.

Aber im privaten Umfeld lässt es sich prima arbeiten, wenn man Vista auf seine Bedürfnisse anpasst. Diese Anpassung ist in vielen Punkten sogar besser gelöst als bei XP, finde ich.

Für mich bringt die Vista gegenüber XP einen Mehrwert - nicht nur beim optischen.
 
Original von piloti
Hallo zusammen

Lange bevor Vista Anfang 07 lanciert wurde, sprach die ganze Welt vom riesigen Hardwarehunger des neuen OS. Es brauche grosse Ressourcen, damit das Vista Premium Ready-Logo auf den Gehäuse kleben dürfe und die schicke Aero-Oberfläche richtig läuft.

Da war ich mal gespannt... ich habe Vista Ultimate auf meinem ThinkPad R60 installiert. Beim Kauf des ThinkPads spielten vor allem finanzielle Argumente eine Rolle - neben der 80GB Platte rechnet ein 1.66 Mhz Prozessor. 1GB RAM steht zur Verfügung, allerdings keine autonome Grafikkarte (so viel ich weiss nur 32MB Systemspeicher). Also nix mit High-End oder so...

Eigentlich wollte ich nur schauen, ob Vista anständig läuft auf dem Rechner. Und schau an: Heute arbeite ich produktiv mit Vista und Office 2007. Diverse Tools habe ich installiert, keine Spur von Leistungsproblemen...

Vista läuft mit Aero-Oberfläche und allem Schnick-Schnack tip top stabil und flüssig. Keine Spur von Ressourcenverschwendung ... und das, obwohl das TP offiziell nur "Vista Capable" ist...

Da stellt sich für mich die Frage: Will man einfach den HW-Markt ankurbeln mit den überzogenen HW-Anforderungen? Oder haben die TP eine derart überdurchschnittliche Leistung in Bezug auf die Leistunsgdaten?

Übrigens: Vista ist für mich das beste und reifeste Windows aller Zeiten.

wie sieht dein leistungsindex aus?
 
Original von trixter
wie sieht dein leistungsindex aus?

Vom R60 hab ich leider keinen aktuellen zur Zeit (arbeite nicht damit im Moment).

Schätze um 3.0 oder etwas tiefer.

Es ist mir klar, dass das genannte R60 keine Vista-Rakete ist und wird. Aber es erstaunt mit, dass es so gut läuft - obwohl nominal zu schwach ausgestattet.


Ich mag jetzt keine Vergleichsliste über Vista und XP aufzeigen, davon gibts genug. Ausserdem soll jeder für sich entscheiden. Also grosse Vorteile sehe ich die Suche, das Startmenü sowie die transparentere Menugestaltung im System. Auch als Profi arbeitet man damit schneller als noch bei der klassischen Oberfläche.
 
Original von CKatWeb
Naja Vista und nicht Ressourcenfressend, das möchte ich doch mal lieber dahingestellt lassen, wenn ich anschau das ein Vista im "nackten" zustand bereits fast 500MB Arbeitsspeicher frisst ohne das ich irgendwas installiert hab find ich das schon ziemlich heftig, im Vergleich ein frisches XP hat um die 120MB und mit all der Software die ich verwende komm ich meist nicht großartig über 300MB, und wirklich schnell fand ichs auch nicht.

Hierzu sollte man berücksichtigen, daß Vista's "ReadyBoost"-Funktion versucht die meistgenutzte Software schon im Hintergrund in der Hauptspeicher zu laden, damit diese Anwendungen schneller Starten. Dies belegt natürlich erst einmal auch den Speicher. Allerdings wird dieser bei Bedarf auch schnell wieder für die Applikationen freigegeben, sofern diese Speicher benötigen.

Unabhängig davon kenne ich aber auch die Empfehlung für Vista mindestens 1 GB RAM zu haben. Aber das wiederum sehe ich heutzutage nicht mehr als problematisch. Wenn das einzige Problem des ach so "ressourcenfressenden" MS Vista ist, daß es anstelle 512 MB RAM jetzt 1 GB RAM benötigt, dann verstehe ich die ganze Aufregung nicht.

Gleichzeitig gebe ich gerne zu, daß es sicherlich keinen Sinn macht sich Vista zusammen mit vielleicht zusätzlichen 512 MB Speicher zuzulegen, wenn man in dem System keinen Mehrwert sieht. Ob er ausreichend Mehrwert sieht, soll jeder für sich selbst entscheiden. In den meisten Diskussionen - auch hier - schwingen eher die Emotionen und Gerüchte mit als das wirkliche Erfahrungen ausgetauscht werden.

Just my 2 cents
 
Moin, ich muss immer schmunzeln, wenn ich lese "..braucht nur 120MB vom Arbeitsspeicher".

Ich bin der Meinung daran kann man weiss Gott nichts über Ressourcenhunger eines BS aussagen. Schon mal geschaut wie zB Linunx damit "umgeht".
Es hat sich als wahrheitsgemäs herausgestellt das XP in einer Konfig mit 120MB belegtem Ram agiler verhält und schneller startet, als in einer Konfig in welcher es 500MB belegt. Dies gilt im allgemeinen für alle bisherigen BSe aus Redmond.
Wahrscheinlich auch für Vista. Der Ressourcenhunger kommt wohl eher von dem Mist den man immer installiert weil man glaubt ihn zu brauchen (zB ICQ Software). Hier scheint Vista etwas glücklicher mit uns "zusammen zu arbeiten",
vieles von dem Schmarrn funktioniert (zumindest bislang) nicht wirklich(zB. die "guten" von Symantec).
Vista ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, es ist kompletter.
XP ist etabliert und ausgereift (..fast:-)).
Der Ressourcenhunger kommt wohl eher aus einer anderen Richtung:
Bei XP haben wir getunt bis auf Win95 niveau mit deaktivierung von Fensteranimationen und Konsorten. Das tut auch unter Vista gut. Aero 3D? weg damit, ein XP Taskswitch
ist schneller weil er uns nicht jedes mal neu vorführt wie gut unsere DX9 karte shaden kann. Spracherkennung? der Brüller was da alles rauskommt!
..und schaut bitte mal wieviel Prozessorleistung die "original ICQ Software" braucht; dann sieht man warum Okto-Cores so heiss erwartet werden.

Ich habe hier auf meinem Desktop Vista am laufen, auf nem AMD XP 3000+, 1Gig,Raid0. Rennt wie RudiRüssel. Vieles ist ungewohnt (zB IP Adresse fest vergeben). Eng wirds erst wenn gezockt wird, oder sehr Speicherintensive Anwendungen (3D CAD) laufen. Das geht (noch) unter XP besser.

Das ist so meine Meinung drüber bislang. Aber Ihr wisst ja wie das ist mit Meinungen: Meinungen sind wie After, jeder hat einen.

mfg

Daniel
 
@trixter : Lenovo ThinkPad R60 T2300E 9456-6FG Top ist das Gerät. Bei Grafik heissts im Katalog nur "dynamisch". ?(

Es geht meist um Emotionen, wenn man über Pro und Contra MS diskutiert. Ich denke auch, dass jeder für sich entscheiden muss, ob Vista für ihn und seine Anwendungen einen Mehrwert bringen kann oder nicht.

Mich persönlich überzeugt es. Wie man merkt. :P

Ich habe den Eindruck, man hat endlich das System grundsätzlich überarbeitet und sich etwas dabei gedacht. Dass es auch noch toll aussieht, ist ein Goodie. Aber endlich sind die guten Ansätze von W2K und XP durchgehend durchs System.

Die überrissenen HW-Anforderungen sind für mich ein Versuch neue HW zu verkaufen. Klar brauchts mehr als XP - aber das war schon beim Release von Win95 so. ;)
 
also ich denke dann so um 2,1 und wenn du damit zufrieden bist, ist auch ok :) aber schnell ist das bestimmt nicht so ganz :)
 
Wie ich schon sagte: Von einer Rakete spricht hier niemand. Aber für meine Office und Photoshop Aktivitäten reicht die Leistung tip top.

Das System arbeitet flüssig und Software startet ohne störende Verzögerung. da habe ich schon anderes erlebt...
 
Original von piloti
Wie ich schon sagte: Von einer Rakete spricht hier niemand.

Versteh mich nicht falsch, aber wenn Schweizer sich zum Thema Geschwindigkeit äußern, bin ich immer etwas skeptisch :)

Wenn du zufrieden bist, dann freut mich das für dich. Ich persönlich schätze schlanke Systeme. Wir haben hier Windows2000 Advanced Server, die einwandfrei laufen, Geräte die unter W2000 + Office 2000 (!) klaglos laufen - auf PIII-Maschinen mit 256- 512 MB. Warum also Geld für das Update ausgeben? Es sind nur Werkzeuge.

G.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben