Virtualisierung unter Vista Business

iCre

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Hallo,

nun ich möchte sicher surfen können. Daher die Frage ob man dazu Virtualisierungen nuzten kann. Ich stelle mir das so vor dass falls mal ein Virus oder so durchkommen sollte dieser dann das Gastsystem angreift. Ein Backup des Gastsystems sollte leicht drüber zu bügeln sein.

Was ich gefunden habe war:

VMWare Workstation (ac 190?)

Parallels Worstation (ca 50?)

Microsoft Virtual PC (für Vista Business soll es gratis sein?)


Ich würde als Gast WinXP installieren.

Hat jemand erfahrungen mit den Programmen. Gerne auch unter WinXP?

Kann ich damit die Virenattaken abblocken oder liege ich da falsch?
 
Den ganzen Kram kannst Du Dir sparen...

Lege einfach eine BenutzerProfil an, das überhaupt keine Rechte und Zugriffe hat und nutze das zum surfen...
 
Hallo!

Grundsätzlich ist ein Virtualisierungssystem zum Surfen eine super Sache! Die Idee mit dem eingeschränkten Useraccount hat natürlich auch was, aber ein Virus kann so immerhin alles machen, was der User auch kann - also zb auf die Daten des Surfusers zugreifen, Mails verschicken etc.

Oder mithilfe eines Privilege-escalation-Exploits könnte ein besonders fieser Schädling sogar Admin-Rechte erhalten und so ALLES mit dem PC tun.

Also wäre eine Virtualisierungs-lösung natürlich doch viel sicherer. Ich würde dir Virtualbox (www.virtualbox.org) empfehlen, das ist kostenlos (für Privatbenutzer sogar mit USB-Unterstützung, RDP-Zugriff etc.) und läuft bei mir recht performant.
Du kannst dann vom Gastsystem einen Snapshot machen und einfach im Zweifelsfall den Snapshot laden.


Falls du zum Surfen keinen besonderen Browser, Tools etc. brauchst, könntest du auch eine Linux-Distri in der VirtualBox installieren. Damit wärst du noch besser geschützt, da derzeit kaum Linux-Viren bekannt sind.

Schöne Grüße

andi42
 
Danke euch beiden,

nun ich möchte wirklich möglichst sicher surfen da der Computer sowohl als Homecompi als auch als Arbeitsesel verwendet werden soll. Ich möchte unter allen Umständen verhindern dass irgendwelche Viren darauf kommen daher kommt der zweite User mit beschränkten Rechten eigentlich nicht in Frage.

Zu den Virtualisierungen:

Wusste nicht dass es virtualBox gibt. Hat da einer mal so erfahrungswerte wegen Geschwindigkeit etc?

In Zukunft möchte ich in der Tat Ubuntu drauf laufen lassen. Da ich hier aber erstmal nur wenig Erfahrung habe wäre vorerst eine XP Installation das erste was ich machen werde. Auch würde ich darauf unter Umständen Programme wie Gimp laufen lassen. Also schon etwas Prozessorlastig. Eine separate Ubuntuinstalltion möchte ich mir so ersparen.

Von VMWare und Parallels weiss ich dass sie beide recht schnell laufen und die CPU direkt ansprechen (also nicht emuliert). Wie ist das mit VirtualPC und Virtual Box?
 
Da Microsoft Virtual PC frei ist würde ich es einfach installieren und ausprobieren... - eigenen Erfahrungen sind besser als Meinungen anderer...
 
Ich halte nicht viel von dem Microsoft-VM. Ich nutze de VMWare Player. Der ist auch kostenlos. Dafür gibt es schöne vorkonfigurierte System. Auf meinem Z61t habe ich gerade Kubuntu 7.04 laufen (sh. Bild). Das läuft sehr schnell und absolut problemlos. Es gibt dann aber auch nioch spezielle VM's, die dazu da sind um anonym usw. zu surfen (z.B. janus). Ich würde den Player jederzeit der M$-Variante vorziehen.
 

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zu MS Virtual PC 2007:

Als Gastsystem kommen diverse Betriebssysteme infrage, offiziell unterstützt Microsoft Windows 98, SE, ME sowie Windows 2000 und XP Home/Professional, darüber hinaus die auch als Wirtssystem tauglichen Vista-Ausgaben. Auch OS/2 lässt sich mit Microsoft-Support als Gastsystem für Virtual PC 2007 nutzen. Es laufen jedoch so gut wie alle x86-Betriebssysteme (inklusive Linux und den Vista-Home-Versionen) unter Virtual PC 2007, anders als die explizit von Microsoft erwähnten werden sie aber nicht offiziell unterstützt.
Linux unter MS Virtual PC 2007 kann gehen, muß aber nicht da es nicht offiziell unterstützt wird.

Als weitere kostenlose Alternative könntest du auch den VMware Server nehmen falls du eigene virtuelle Maschinen erstellen möchtest. Für den VMware Server, den VMware Player und natürlich auch für die kostenpflichtige Workstation-Variante gibt es bereits fertige virtuelle Maschinen, sog. Appliances zum herunterladen.
 
Ich schließe mich Volker1965 an. Der VMWare Player mit einer vorkonfigurierten VM, z.B. der kostenlosen "Browser Aplliance" auf Ubuntu-Basis, ergibt eine kostenlose, schnelle und sichere Surfumgebung. Da kann nichts mehr anbrennen.

Gruß, maculae
 
Jetzt bin ich etwas durcheinander:

Wo ist der Unterschied zwischen VMware Player und VMware Workstation? Ist auf dem Player schon alles drauf (sprich ein Linux) und ich kann dann nichts mehr drauf installieren? Gibt es den Player auch mit win?

Entschuldigt mich dass ich jetzt so dumm frage habe aber jetzt nur einen Übergangsrechner auf dem ich das ganze nicht selbst ausprobieren kann
 
Hallo iCre,

mit dem VMWare Player kannst Du nur bereits vorhandene virtuelle Maschinen "abspielen", VMWare Workstation kann diese auch erstellen. Beide laufen z.Zt. nicht unter Vista.....

Natürlich kannst Du Dir mit der VMWare WS auch Deine eigene XP-Surfumgebung als virtuelle Maschine bauen, dafür brauchst Du nur XP (und eine weitere Lizenz). VMs aus Vista Business und Ultimate sind in einer VM ohne zusätzliche Lizenzen erlaubt.

Gruß, maculae
 
Original von maculae
Hallo iCre,

mit dem VMWare Player kannst Du nur bereits vorhandene virtuelle Maschinen "abspielen", VMWare Workstation kann diese auch erstellen. Beide laufen z.Zt. nicht unter Vista.....

...stimmt nicht, wie meinem obigen Bildchen entnommen werden kann, läuft meine VMWare unter Vista Ultimate 32bit, läuft also auch problemlos unter den anderen Vista.
 
Such mal hier im Forum oder bei Google nach sandboxie. Das könnte für Dich interessant sein. Hab es selber aber noch nicht verwendet, sondern bin auch nur hier im Forum darauf aufmerksam geworden.

Gruß, Müsli
 
Original von Volker1965

...stimmt nicht, wie meinem obigen Bildchen entnommen werden kann, läuft meine VMWare unter Vista Ultimate 32bit, läuft also auch problemlos unter den anderen Vista.

Ich habe mich dabei auf eine Aussage aus der aktuellen c't gestützt (die aber missverständlich ist und sich möglicherweise auch nur auf VM Server bezieht) und kann es mangels eigenem Vista nicht selbst ausprobieren. Ich entschuldige mich für die Fehlinformation....

Gruß, maculae
 
Ich habe jetzt etwa herumgesucht finde aber keine Antwort. Wenn ich Win XP Pro in einer Virtualisierung betreiben will, brauche ich dafür eigens eine Lizenz. Ich möchte Win XP ja auch separat Booten können.

Die selbe Frage auch zu Vista Business: Brauche ich 2 Lizenzen wenn ich auf Vista Business nochmals Vista Business virtualisiert laufen lassen möchte? - Immerhin bekommt man als Business User die Microsoft Virtualisierung dazu.

Ansonsten könnte ich wie hier auch gut vorgeschlagen auf die günstigen Player oder auch andere Methoden ausweichen.

Ich kann mich auch in die Reihe der unglücklichen zählen die vor lauter Vista Versionen nicht wissen was sie brauchen.
 
Wenn die c't nicht irrt, und das tut sie selten, dann gilt:

(Zitat)
[align=center]"Bei Vista Business und Ultimate gestatten die Lizenzbedingungen den gleichzeitigen Einsatz als Wirt und Gast. Bei allen anderen Windows-Versionen brauchen Sie eine weitere Lizenz. "[/align]
(Zitat Ende)

Gruß, maculae
 
DANKE !!! :)

Vermutlich werde ich dann Parallels mit Vista nehmen aber vorher die Performance noch testen ob es überhaupt zu gebrauchen ist.
 
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