Verständisproblem: Start von externer SATA-HDD (USB-Anschluss)

maxi

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Sorry für den Titel, was besseres fällt mir grad nicht ein :facepalm:

Frage:
Warum werden externe HDDs (3,5", SATA, 1 bzw. 2 TB in Icy-Box, NTFS ohne aktive Partition, Netzteil angeschlossen) am TP W520 (Win7) nur erkannt, wenn ich
a) zuerst die HDD starte
b) und erst dann das USB-Kabel anstöpsel
Umgekehrt (zuerst USB anstöpseln, dann HDD einschalten) wird die Platte nicht erkannt.

Hat sicher mit der Stromleistung zu tun. Oder mit Win7? Oder fehlt da ein Treiber?
Früher (HDD bis 500MB) war die Reihenfolge egal.

Danke für jede Hilfe - ich würde es gerne verstehen, aber meine Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik sind schwach.
Zudem denke ich, daß diese Frage nicht nur mich beschäftigt :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Platte braucht zulange zum anlaufen. Bis sie bereit meldet hat sich der Controller bereits mit dem Board geeinigt, dass keine Platte angeschlossen ist. Trifft vor allem große "Eco"-Platten. Die brauchen oft 8-15 Sekunden bis sie betriebsbereit sind. Wenn du kabel nochmal absteckst und neu ansteckst sollte sie erkannt werden.
 
Wenn du kabel nochmal absteckst und neu ansteckst sollte sie erkannt werden.
Stimmt. Kommt aber letztendlich auf die selbe Reihenfolge raus: zuerst starten, dann anstecken. :)
Die Erklärung mit der Anlaufzeit der Platten ist schon mal hilfreich. Aber so ganz verstehe ich das noch immer nicht:

Bedeutet dies, daß USB-Controller nur Geräte erkennen, die sofort betriebsbereit sind (also jene, die wenig Strom brauchen)?
Dies bedeutet auch, daß mir aktive Hubs mit externer Stromversorgung auch nichts bringen - bei den HDDs funktioniert mein teuer gekaufter Hub natürlich auch nicht *g*
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Zustand, dass nur Daten anliegen aber die Platte (noch) nicht mit Strom versorgt wird, ist nach meiner Erinnerung im SATA-Standard (*) nicht definiert und kann in der Folge zu schwerwiegenden Fehlern inclusive Datenverlust führen.
Das war bei IDE / P-ATA noch völlig problemlos, auch hatten die Steckverbinder noch keine voreilenden Kontakte für die Versorgungsspannung - was bei SATA der Fall ist (was natürlich auch mit dem hier möglichen Hot-Plugging zu tun hat).


(* Bei SATA-I (1.5 Gbit/s) war es auf jeden Fall so, vielleicht hat es sich aber inzwischen geändert))
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Das war bei IDE / P-ATA noch völlig problemlos [...]
Genau, die 1. Icybox war IDE - da hat das noch super geklappt.
Und jetzt verstehe ich das zuwenig, da ich mich zwar mit Informatik beschäftige, aber Elektrotechnik nicht so mein Ding ist (man setzt halt Schwerpunkte *g*).
Danke für Deine Erklärungen.
 
:)

Kleiner Nachtrag noch aufgrund Deiner letzten Frage:

Es hat also nicht in erster Linie mit USB zu tun, sondern nur, wenn SATA an USB dranhängt.
Bei 3.5"-Platten und 2.5" mit Y-Kabel muss man da eben stets drandenken und die Anschlussreihenfolge einhalten.
Interessant wäre es mal bei einer externen 2.5"-Platte, bei der ein Kabel für den Betrieb ausreicht. Das habe ich bisher noch nicht ausprobiert.


PS
Gerade gefunden - das ist der Artikel, den ich damals gelesen hatte:
http://www.heise.de/ct/hotline/SATA-Laufwerke-abschalten-323488.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hat also nicht in erster Linie mit USB zu tun, sondern nur, wenn SATA an USB dranhängt.
Stimmt, bzw. in meinem Fall mit SATA-HDDs > 500MB (habe ich bei meiner Frage im Post #1 eigentl. erwähnt).
Dennoch habe ich nun den Thread-Titel korrigiert.
Danke für den Link zu heise(ct).
 
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