verschiedene benutzerkonten / mehr sicherheit / eins fürs internet / eins für arbeit

mika1976

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9 Nov. 2010
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hallo zusammen,

ist es eigentlich sinnvoll, dass man zwei benutzerkonten anlegt? eins mit dem man ins internet geht und ein zweites, mit dem man nie surft, nur mit arbeits-software drauf?
so dass man quasi auf dem zweiten konto alle cpu hungrigen dienst/hintergrund programme ausschaltet, um mehr cpu power zu haben?

ist es möglich so etwas strikt zu trennen und so sensible daten besser zu schützen (weil diese möglicherweise dann nur auf dem zweiten konto drauf sind bzw zugang haben)?

macht man sowas über benutzerkonten (oder anders) oder ist das absoluter quatsch?

besten gruß,
michael
 
Das halte ich für recht umständlcih. Stell dir vor, du bist am Arbeitskonto angemeldet und willst auf einmal was im Internet suchen - dann mußt du erst das Konto wechseln.
Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob die Daten wirklich so sicher sind, nur weil man zwei Nutzerkonten hat - es ist ja immer noch Windows...
 
Guten Abend,

das ist sogar sehr sinnvoll. Leider ist der erste Nutzer bei Windows-Betreibssystemen immer mit vollen Rechten auf der Maschine unterwegs. Und da die meisten Nutzer nur für sich den PC einrichten, sind so auch immer viele "Administratoren" im Netz. Und eine "Drive-by"-Infektion mit einem Schadprogramm fast schon selbstverständlich.
Ich bin seit Jahren nur als Benutzer im Netz und kann so ganz gut arbeiten und surfen. Nur wenn ich wirklich etwas an den Einstellungen des PCs verändern will, melde ich mich als Administrator an. Umständlich? - Klar, und manchmal ganz schön lästig. Aber meine Haus- und Wohnungstür sind auch verschlossen. Es geht nicht ohne!
Und die wichtigen Daten sollten ohnehin vom BS getrennt werden, wenn es geht, sogar auf eine andere Festplatte.

ahebich
 
kann man nicht einfach den 1. Benutzer lassen und das Sicherheitslevel recht hoch einstellen? Mein BS fragt mich ständig ob Programm XY (z.B. Java) ein Update machen darf. Ohne meine Zusage geht da nix
 
auch n Argument. Ich dachte bisher, dass sich dann nix installieren kann ohne meine Zustimmung.
 
Ich kann nur ahebich beipflichten. Ich habe beruflich damit öfter zu tun und richte die Laptops und Desktops meiner Mitarbeiter nur noch mit Benutzer und Admin getrennten Benutzerkonten ein. Der Sicherheitsvorteil ist immens. Bspw. ein Trojaner, den man sich als Benutzer einfängt, herrscht nicht sofort mit Administratorerechten über den PC. Ganz einfach.
Das kennt man von Linuxsystemen ja nicht anders. Dort wird der Benutzer und der über alles herrschende root strikt getrennt was auch gut und richtig ist.

Außerdem muss man sich seit Windows 7 auch nicht dauernd ab- und anmelden, wenn man mal eine Aktion als Admin ausführen möchte. Rechtsklick.. als Admin ausführen kann man überall einsetzen: Installationen, Konfigurationen in Systemsteuerungen etc. pp.
 
Aber es gibt eben genug stellen wo es eben nicht so gut getrennt ist bzw. eben Altlasten mitgeschleppt werden.

Weiterhin ist die Version von Linux besser, weil ein Trojaner das PW nicht kennt, aber okay kann er u.U. noch drücken oder rechtsklick als Admin ;)

Aber die meisten Probleme verursacht eh der User - Hirn.exe kann nichts ersetzen, egal welches OS.
 
danke an alle und danke ahebich und paat, das ist doch mal eine aussage...

es ist aber jetzt nicht so, dass ihr neben admin zwei benutzerkonten anlegt, also einmal für alle office bürokram programme und dokumente, und eins für internetsurfen?

kenn mich noch wenig damit aus... aber gefühlt hätte ich gedacht, dass es sinn macht, bestimmte programme und wichtige dokumente nur für benutzer" office" zu autorisieren und browser und anderes für benutzer "surfen"... wäre das auch sinnvoll? der (vielleicht naive) gedanke war, okay, wenn die office daten dem benutzer"surfen" nicht zugänglich sind, kann er diese auch nicht ausspähen oder manipulieren, runterladen...

??!

falls das doch sinnvoll sein sollte, kann ich bereits installierte programme oder vorhandene dokumente (pdfs, exceldateien, ect) nur für einen bestimmten (wenn mehrere) benutzer autorisieren?
wenn ich als benutzer "office" angemeldet bin, wie sage ch windows 7, dass alle neuen programminstallationen und neue dokumente ausschließlich für ihn sichtbar/nutzbar?
 
virtualpc ist kostenlos ^^ und man kann wenn man es wirklich will, jedes mal von einer sauberen system starten (die benutzerdaten liegen seperat)... wenn man den aufwand wirklich betreiben will.
 
wenn du software installierst, wirst du z.t. gefragt, ob du das programm nur für dich oder für alle nutzer des pc installieren möchtest. wenn der installer diese möglichkeit vorsieht, dann ists einfach. andernfalls muss man nach ner anderen option ausschau halten.
kann man unter windows eigene gruppen anlegen? wenn ja, könnte man den online-nutzer in ne neue gruppe stecken und dieser gruppe den zugriff auf bestimmte programme verweigern, indem man der gruppe die berechtigung zum ausführen von dateien in den betreffenden verzeichnissen nimmt.
 
es ist aber jetzt nicht so, dass ihr neben admin zwei benutzerkonten anlegt, also einmal für alle office bürokram programme und dokumente, und eins für internetsurfen?
Nein, das ist sicher unüblich. Man macht eher einen normalen Nutzer mit eingeschränkten Rechten fertig, und bei Administrationsaufgaben machst Du dann runas aka "Ausführen als". Für besondere Abkapesung gibts ja auch noch VirtualPC oder VirtualBox o.ä.
Ich habe tatsächlich bei einem Verwandten eine solche VM installiert, darin macht er sein Onlinebanking. Warum? Weil ich weiß, dass er sich den Rechner mit Viren und Trojanerns sowieso irgendwie immer vollsaut. Sehr unschön, aber ich bin da zu weit weg, das zu beeinflußen.
 
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