Naja, was davon braucht denn wirklich eine USV? Die Fritz!Box nicht, die beiden Receiver von Sky und Atemio nicht, das Telefon nicht, die Beleuchtung erst recht nicht. Bleiben nur NAS, AVR und Fernseher. Wie gesagt, eigentlich dürften Fernseher und AVR auch keine USV brauchen, aber das glaubst du uns ja nicht. Selbst wenn: Der Fernseher ist zwar ein Stromfresser, aber Fernseher plus AVR plus NAS sind vermutlich immer noch unter 500W. Wie gesagt: Besser nachmessen.
Wie empfohlen? Dann würdest du die USV weglassen bzw. nur für's NAS nehmen. Aber auf unsere Empfehlungen willst du ja nicht hören.
Das kann ich tatsächlich nachvollziehen, das ist tatsächlich je nach Receiver und je nach Einmesstechnik durchaus entsprechend aufwändig.
Einen Yamaha-Receiver mit YPAO und wenig Mühe beim Aufstellen des Mikros kriegt man vielleicht auch in unter 30min. eingemessen. Für 'ne Einmessung mit Dirac braucht man dank 17 Messpositionen und mit etwas Mühe beim Aufstellen des Mikros durchaus schon so 1,5 Stunden. Nicht eingerechnet die Vorbereitungen wie das Erstellen der Target-Kurven, ggf. Einpegeln, ggf. mehrere Profile exportieren/berechnen, bei Dirac ART noch die Support-Channels konfigurieren usw. 2-3 Stunden sind da schnell weg.
Eher die Ausnahme als die Regel. Wenn es nur die Verzögerungszeiten (Lautsprecherabstände) sind, dann klar. Bei der Korrektur der Frequenzgänge kommt es schon drauf an, ob man wirklich alle Filter mit allen Parametern angezeigt bekommt - und ebenso die Frage, ob man die hinterher überhaupt händisch wieder eintragen kann (Denon kann das z.B. nicht, meine ich). Und spätestens, wenn darüber hinaus auch z.B. die Phase korrigiert wird, gibt's in der Regel nichts mehr, was man aufschreiben und eintragen könnte. Mal abgesehen davon, dass das dann langsam so viele Parameter werden, dass vermutlich neu einmessen schneller geht als per Fernbedienung einzutippen. Spätestens bei Dirac hat man aber den Vorteil, dass die Daten nicht vom AVR gemessen werden. Da misst und speichert man die Werte eh am PC. Daher kann man die natürlich auch hinterher von dort aus wieder exportieren, ohne neu einmessen zu müssen.