Ein "Fachmann" also. Vermutlich einer, der noch nie eine SSD in Aktion gesehen hat.
Die schnelleren Übetragungsgeschwindigkeiten einer SSD machen generell meist nicht viel Sinn, das stimmt. Auch die Lebenszeit ist vermutlich kürzer als bei einer herkömmlichen Festplatte - aber wohl trotzdem noch weit ab von dem, was man in der normalen Lebensspanne eines Computers (8 Jahre?) erreichen wird. Darüber hinaus werden auch schon SSDs für den Enterprise-Bereich angeboten - ich gehe mal davon aus, dass man dort auch keine nennenswerten Kompromisse in der Zahl der Schreibzyklen eingehen wird.
Wieviel Speicherplatz man für sein Geld bekommt ist natürlich gerade im Vergleich zu den normalen Festplatten ziemlich traurig. Allerdings übersehen viele, dass sie gar nicht so viel Platz brauchen wie sie haben. Ein Office-Rechner mit Win7 und ein paar Bildern (wie er millionenfach in den Haushalten steht) kommt mit 60GB wirklich aus - und die dazugehörige SSD kostet eben "nur" 100€.
Der eigentliche Sinn der SSD besteht aber im "gefühlten" Geschwindigkeitszuwachs. Dadurch dass die Zugriffszeiten erheblich kürzer als bei normalen Platten sind, bootet die Kiste natürlich schneller, und auch Programme starten erheblich schneller. Das arbeiten mit SSD macht einfach ganz anders Spaß. Ich werd wirklich nicht müde allen Leuten SSDs zu empfehlen, und scheinbar sind sie auch alle begeistert davon

Bloß muss man eben wissen ob man mit dem Speicherplatz klarkommt.
Und ne Postville muss es nicht sein. Die Unterschiede sind ohnehin ab einer gewissen Leistungsfähigkeit der SSD nur noch marginal. Ne A-DATA S599 stellt beispielsweise ne gute Wahl da. Ob die 100% kompatibel ist, kann ich dir aber nicht sagen, hab da von Problemen mit OCZ-SSDs und ein paar Thinkpads gehört.
Und den Leistungszuwachs durch die SSD wirst du stärker merken, als die Investition in irgendeine andere Hardware.