Umstieg auf vDSL50

meow

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Hallo zusammen,

ich habe bereits im Januar 2011 meinen 1&1 Vertrag von DSL16000 bei 1&1 gekündigt, zum 15.01.2012.
Der Tag rückt ja immer näher. Vor vier Wochen habe ich im T-Com Laden vDSL50 bestellt und den Vertrag unterschrieben.

Nun habe ich bisher lediglich von 1&1 die Kündigungsbestätigung erhalten und von der Telekom ein Formular, wo ich meine 1&1 Vertragsdaten eintragen sollte; dieses habe ich bereits Ende Dezember zurückgeschickt.

Seitdem ist Funkstille!
Laut T-Com Laden bekomme ich Zugangsdaten für den neuen vDSL-Zugang per Post. Sollte eigentlich schon da sein, ist es aber nicht.
"Ich telefonier nochmal nach." - klingt nicht so sonderlich begeistert!

Was kann ich denn jetzt hier machen?
Hat man erfahrungsgemäß lange Ausfallzeiten beim Providerwechsel? Wir haben 2012 und nicht mehr 2002, als ich von 56k Modem auf DSL1000 umgestiegen bin (5 Wochen :D) ...

Gibts ne vernünftige kostenlose Hotline der Telekom, wo ich meinen Auftragsstatus abrufen kann?
Auf deren Seite kennt sich doch keine Sau aus!

Wäre nett wenn ihr mir helfen würdet :) Hätte gerne direkt am 16.1. wieder Netz :D

Danke!
 
leider werde ich dir keine guten nachrichten überbringen können, aber ein anbieterwechsel dauert auch 2012 immer noch zwischen 2 und 6 wochen.
hier mal ein link zur seite dsl-tarifjungle.de mit durchschnittlichen bearbeitungszeiten.
leider ist das ja immer noch so, dass die abgebende seite entscheidend ist. diese seite muss den port freigeben und der annehmenden seite als frei melden. und das kann dauern...
nicht umsonst geben die annehmenden provider schon häufig umts-sticks und/oder router mit umts-möglichkeit raus, damit der neue kunde wenigstens nicht komplett ohne internet dasteht.

gruß in't huus

gatasa
 
Sollte dem wirklich so sein zahl ich die monatlichen Kosten mit genauso viel Verzug! Das wäre eine absolute Frechheit.
UMTS ist leider in meinem Ort nicht so stark, dass man im Haus wirklich damit arbeiten könnte. Ich brauche Internet halt täglich für meine Bereitschaft, da ich durchaus mal nachts angerufen werde und in Russland oder Schweden einen Server durchstarten muss über VPN.

In meinem Kundencenter steht als Termin der 3.2.2012, wobei ich hier nicht wirklich drauf vertraue, sondern eher denke dass es eine Hinhaltetaktik seitens der Telekom ist. ;-)

Ich bin gespannt, notfalls belagere ich täglich mehrere Stunden den T-Com Shop!
 
Hoffentlich hast du dir da nicht ins Knie geschossen. Hast du wirklich bei 1&1 selbst gekündigt und dann beim Rosa Riesen das VDSL bestellt? Normalerweise hätte das alles über die T-Com abgewickelt werden müssen. Außerdem hat man z.B. in der c't häufiger von Fällen gehört, wo die T-Com nachher das versprochene VDSL nicht liefern konnte, obwohl es angeblich bei der Verfügbarkeitsprüfung möglich war....
Ich möchte jetzt nicht in deiner Haut stecken und drücke dir beide Daumen.
 
Klar, sonst wär der Vertrag ja weiter gelaufen.
Sollte mir die Telekom nicht 50Mbit liefern können, zahle ich nur den Bruchteil, den ich bekomme, ganz einfach. Verarschen lass ich mich von solchen Konzernen nicht. Ich kauf mir doch kein Auto mit 150 PS, was dann im Endeffekt aber nur 115 hat ;)

Die Verteiler für vDSL50 sind gesetzt und ich wohne nur knapp 100m Luftlinie von einem großen Verteilerzentrum entfernt, ich meine, das sollte dann kein Problem sein.
Außerdem wurds mir mehrfach vom Shop schriftlich bestätigt, sollte dem nicht so sein, zahlen die den Rest drauf.

Hab auch das Gefühl, dass ich lange internetlos sein werde -.-
 
OT: Wann haste das das letzte mal nachgemessen? ;)
Mein Auto hat genug PS, das passt ^^
Beim Motorrad hab ich noch selbst optimiert, das hat mehr als Serie :D

Nein, bei Telefonverträgen ist die richtige Vorgehensweise rechtzeitig einen neuen Anschluss zu beauftragen und den neuen Anbieter die Kündigung vornehmen zu lassen.
Dann macht mein T-Com Shop Mist in die Welt, die meinten, erst bei 1&1 kündigen, dann bei Telekom neuen Anschluss beantragen.

Na bin gespannt.
 
Update:
Ich habe eben mit dem Kundencenter telefoniert. Aussage ist nun, ich werde keinerlei Ausfallzeit haben, da am 3.2. der Anschluss von 1&1 der Telekom übergeben wird.

Das wäre mir komplett neu!
 
Sei dir bewusst das laut AGB irgendwas zwischen 25Mbit - 50 Mbit drin ist, also nich meckern wenn das Ding am Ende nur mit 39Mbit läuft. wobei 100m vermutlich recht unkritisch sind, entsprechende Hardware vorausgesetzt.
 
Die Vorgehensweise den neuen Anbieter für die Kündigung beim Alten zu bevollmächtigen hat den Hintergrund der Rufnummernübernahme, weil es im Festnetz dazu keine gesetzliche Pflicht gibt wie im Mobilfunk. Wenn man also selber kündigt und einfach wo anders neu bestellt, geht das schon, nur wird die Rufnummer nicht übernommen.

Mit nicht oder verspätet zahlen schießt du dir ein Eigentor, und zwar gleich doppelt: 1. wenn du nicht zahlst, wird dir kein Anbieter seine Leistung zur Verfügung stellen. Wenn also die technischen Probleme der Umstellung beseitigt sind sitzt du deswegen immernoch ohne Anschluss daheim. 2. Fast jeder Anbieter lässt dich bei Vertragsabschluss unterschreiben das er das Vertragsverhältnis an die Schufa melden darf. Das tun sie dann auch. Und rate mal was dann in deiner Schufa über die nicht bezahlten Rechnungen steht ;-) Moralisch verstehe ich deine Sichtweise, und finde es auch einen juristischen Skandal, aber solange dich die Firmen mit der Schufa-Sache an die kurze Leine legen, bleibt dir außer zu zahlen und ggf. Geld gerichtlich zurück verlangen, nicht viel Anderes übrig.
 
0800 33 01000

Ist die kostenlose Hotline der Telekom. Da kannst du auch den Auftragsstatus nachfragen (wenn du die Auftragsnummer hast).

Das muss nicht unbedingt mehrere Wochen dauern. Hatte was ähnliches Nov/Dez 2011 und da hat es offiziell auch 3 Wochen gedauert, bis alle Leistungen zur Verfügung standen, tatsächlich war aber nach 1 Tag das Telefon und nach 5 Tagen die DSL-Leitung am Netz. War auch bei der Telekom.

Allerdings wurde ich in der Zeit mit Post der Telekom bombardiert. Jeden Tag mindestens eine Auftragsbestätigung... ;)
 
Ich stehe mit dem Kollegen im Onlinekosten-Forum in Kontakt. Er kann mir eher helfen als die blöde Hotline (die Damen sind einfach nur peinlich, keine Ahnung von der Technik aber dann Entertain statt Call and Surf buchen ... -.-)

bin jetzt seit Montag ohne Internet
Schaltungstermin hat sich jetzt auf 21.1. verlagert, bin gespannt
 
Die Vorgehensweise den neuen Anbieter für die Kündigung beim Alten zu bevollmächtigen hat den Hintergrund der Rufnummernübernahme, weil es im Festnetz dazu keine gesetzliche Pflicht gibt wie im Mobilfunk. Wenn man also selber kündigt und einfach wo anders neu bestellt, geht das schon, nur wird die Rufnummer nicht übernommen.

Richtig.

Allerdings gibts auch hier wieder einige Fallstricke. Wenn der neue Anbieter die Kündigungsfristen bei dem Alten nicht einhält, dann hat man plötzlich zwei Verträge an der Backe. Nachträgliches Portieren sollte i.d.R. aber auch funktionieren.
 
Ich habe einen normalen ISDN Anschluss bei der Telekom, und lediglich den DSL Anschluss von 1&1 auf Telekom umstellen lassen ... Rufnummerübernahme usw. war ja nicht nötig ;)
 
Was jetzt auch nur so eine allgemeine Anmerkung. Vielleicht interessierts ja jemanden. :cool:
 
So, bin wieder online.
Übergangszugangsdaten oder so, hab derzeit DSL16000. Heute kam ein "Sorry-Schreiben" der Telekom, dass der DSL Port noch durch 1&1 belegt ist.
Komischerweise bin ich dennoch online. ^^

Bin gespannt wie es weiter geht, der W921V jedenfalls läuft sehr gut und ich kann endlich wieder online TV gucken =)
 
Moin

Ja, richtige Vorgehensweise beim Anschlusswechsel: Neuen Anbieter beauftragen und diesen die Kündigung des alten Anschlusses durchführen lassen. Man hat dabei im Normalfall weniger Probleme als bei dem eigenen Kündigen, meist stimmen sich die Anbieter bezüglich des Wechseltermins besser ab.

Ja, heutzutage KÖNNEN solche Wechsel an einem Tag ablaufen und haben dann nur 20 min. Ausfallzeit - leider ist die Telekom ein Saftladen und die Infos bezüglich belegter und unbelegter Ports, belegte Adern und freie Adern stimmen öfter mal nicht mit der Wirklichkeit überein. Genau so wie die Besuche des Technikers sehr oft fehlschlagen und dann neue Versuche erst minimum 2 Wochen später wieder stattfinden. Dann ist man auch schon mal 2-10 Wochen ohne Internet (schon erlebt...)

Übrigens hätte es VDSL 50.000 auch bei 1&1 gegeben. Wäre auch noch günstiger gewesen und ohne eine Drosselung ab einem Datenvolumen von 300GB. Oder hast du mit Entertain genommen?

Dann hast du kein Recht, deine Zahlung zu kürzen, wenn du keine 50 Mbit/s bekommst. Niemand hat dir vertraglich 50 Mbit/s zugesichert. Schau mal genau hin. Alle Anbieter schreiben immer "bis zu". Und genau so ist es auch gemeint. Theoretisch könnte man dir sogar eine 56k-Leitung schalten. So lange die zugesicherte Technik (VDSL in diesem Fall) passt, ist das alles korrekt.

Viel Erfolg bei deinem weiteren Wechsel - das ist (leider) fast immer ein Abenteuer. Aber VDSL 50.000 lohnt sich, ich will nie wieder ohne ;)
 
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