X6x Umbauprojekt X61

seba232

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Liebe Gemeinde,

ich habe mir gerade ein X61 gekauft. Früher konnte ich mir sowas nicht leisten, aber jetzt sind die Dinger ja mittlerweile für unter 100 Euro zu haben, und da ich 4:3 möchte, sollte es nichts Neueres sein. Nun möchte ich diesen X61 etwas aufrüsten, aber bevor ich jetzt die Komponenten kaufe, wollte ich mal die Experten fragen, ob das alles so Sinn macht.

- Festplatte: Ich möchte die 80 GB HDD durch eine SSD ersetzen. Bislang habe ich gute Erfahrungen gemacht mit der SanDisk Ultra II-Serie. Ich habe ungefähr 100 bis 150 GB an Daten, die ich gerne auf dem Rechnerchen unterbringen würde. Wie groß sollte die SSD sein? Reichen 240 GB, oder lieber 480 GB?
- BIOS: Für die SSD sollte es wohl ein BIOS-Update sein, das wurde ja hier im Forum schon beschrieben bzw. zum Download angeboten. Viel falsch machen kann man da ja wohl nicht, oder?
- Betriebssystem: Der X61 hat Windows Vista drauf. Ich werde wohl mit Windows 7 vollkommen neu aufsetzen. Spricht irgendwas dafür, statt Windows 7 gleich auf Win 8.1 zu gehen?
- RAM: 2 GB sind verbaut. Reicht das für flüssiges Arbeiten (hauptsächlich www und Textverarbeitung)? Oder besser auf 4 GB gehen? Ist da normalerweise noch ein Steckplatz frei oder muss ich die verbauten 2 GB erst rausschmeißen und 4 GB neu einbauen?
- Akku: Es ist wohl ein neuer Akku fällig. Für ein anderes Projekt (R60) habe ich neulich einen GRS-Nachbauakku gekauft.
- Habe ich noch was vergessen/übersehen?

Soweit mein Vorhaben. Ich habe keine besonders große Erfahrungen mit Aufrüstprojekten usw. Zuletzt habe ich bei einem IdeaPad Flex 10 die Festplatte durch eine SSD ersetzt, das hat - incl. Spiegeln des Platteninhaltes, um eine Neuinstallation zu vermeiden - gut funktioniert. Zu Thinkpads gekommen bin ich durch ein unglaublich zuverlässiges R50e, das ich 2005 neu gekauft hatte und das bis heute immer noch einwandfrei funktioniert (auch wenn es inzwischen nicht mehr zum Einsatz kommt), während der Rest der Familie in der Zeit schon mehrere Generationen an Notebooks anderer Hersteller verschlissen hat...
 
Ja, auch mit langem Drücken immer nur Neustart.
Ausschalten nur über Trennen vom Netz und Rausnehmen des Akkus...
 
Zum Verständnis:
Du wählst "Herunterfahren" und Rechner startet neu
Du schaltest den Rechner mit der Powertaste aus und nach wenigen Sekunden startet er neu

Ist das so richtig?
Kommt dies auch bei ausgebautem Akku vor?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mornsgrans:
Ja, genau. Wenn ich "Herunterfahren" wähle, geht er aus, wartet ungefähr zwei Sekunden und startet dann neu. Wenn ich ihn mit lange gedrückter Power-Taste zum Ausgehen zwinge, macht er das selbe: Zwei Sekunden warten, dann neu starten.

Ob mit oder ohne Akku, spielt keine Rolle.
 
Ich nehme mal an, Du hattest nach dem BIOS-Update dieses auch initialisiert (ins BIOS gehen, F9 und F10-yes). Manchmal hilft auch/nur das Abziehen der BIOS-Batterie für ein paar Minuten, um den CMOS-RAM sauber zu initialisieren.

Der Rechner lässt sich jetzt nicht mehr herunterfahren, startet immer gleich neu.
Also ging es vorher noch richtig?
Sind außer der SSD und dem RAM Komponenten verbaut, die ursprünglich nicht drin waren (WLAN-Karte ohne FRU etc)?
Eventuell solltest Du das Notebook Stück für Stück "zurückbauen", um angebaute Hardwarekomponenten als Fehlerquelle auszuschließen.
Im Extremfall könnte es mit dem Middleton-BIOS zusammen hängen, was schön blöd wäre
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich da wohl ungenau ausgedrückt. Schon ohne Middleton-Bios, ohne SSD, ohne neuen RAM und ohne Windows 7 hat er dieses Verhalten gezeigt. Ich hatte halt gehofft, dass es mit dem Neuaufsetzen verschwindet.

Bios-Update initialisiert hatte ich, ja.
Also wohl doch auseinandernehmen und Bios-Batterie abziehen. Sollte man die bei der Gelegenheit gleich erneuern oder ist das nicht nötig?
 
Normalerweise ist eine neue Batterie erst fällig, wenn Datum und Uhrzeit nach dem Einschalten nicht mehr stimmen.
 
So, ich habe mir mal das Hardware Maintenance Manual angesehen. Mit sowas hatte ich bislang noch nicht zu tun, ist ja recht umfangreich aber scheint auch recht übersichtlich.

Ich nehme an, die Batterie, um die es geht, ist die "1140 Backup Battery". Stimmt das? - Ich frage lieber nochmal nach, bevor ich das Gerät öffne.
 
Richtig.

Oben auf der Seite steht auch:
For access, remove following FRUs, in order:
- “1010 Battery pack” on page 60
- “1050 Keyboard” on page 65

Also Akku und Tastatur zuvor ausbauen. Netzteil abziehen ist vorausgesetzt.
 
Wenn du schon die Tastatur abschraubst, dann kannst du auch mal probieren was passiert wenn du die Tastatur im laufenden Betrieb abziehst. Direkt nachdem du den Befehl zum Runterfahren absetzt.

Tastatur dazu gerade an der Lasche dafür abziehen. Akku für diesen Test rauslassen. Netzteil vor dem Anstecken der Tastatur wieder abziehen.
 
Und vor dem Abziehen der Biosbatterie bitte überprüfen, dass ja keine Passwörter im Bios gesetzt sind,
sonst hast Du nachher den berühmten schwarzen Briefbeschwerer...
 
Das mit den Passwörtern ist ein guter Tipp, da hätte ich nicht dran gedacht. Ich habe auf der "Password"-Seite im BIOS jetzt alles auf "Disabled" gesetzt: Using Passphrase / Supervisor Password / Lock Bios Settings / Set Minimum Length / Bios password at unattended boot / Power-on password / Hard Disk1 Password.

Reicht das so, um das Briefbeschwererrisiko auszuschließen?
 
So, das war's tatsächlich. Batterie abgeklemmt, Viertelstunde gewartet, wieder angeklemmt: Rechner geht jetzt brav aus.
 
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