Ulla Schmidts Dienstwagenaffäre

s_a_s_c_h_a

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zugegeben, so finde ich es auch eine sauerei den dienstwagen mit chauffeur und dessen unterbringung auf kosten des steuerzahlers wg zwei popligen terminen 5000km weit durch europa zu karren. das schürt die politikverdrossenheit und das mistrauen in die oberen 10000. wenn der firmenwagen nicht gstohlen worden wäre, wäre das bei frau schmidt (und vielen anderen auch in verlgeichbaren angelegenheiten) nicht aufgeflogen und ewog so weitergeganen. ich sehe hier einen präzedenzfall...daher muss schon schärfer hingeguckt werden.

ich finde sie solle sich dafür entschuldigen und mit gutem beispiel vorangehen und für sparsamkeit einstehen, gerne auch dafür werbung bei ihren kollegen machen.

das sommerloch jedoch mit einer abkanzelung der dame, gglfs rücktrittsgesuchen zu stopfen finde ich jedoch nicht verhältnismässig.
 
EDIT: Nach einem freundlichen Hinweis muss ich mich korrigieren .
also so wie ich erfahren habe verlinken die Nachdenkseiten gerne auf die Berliner Umschau
Was das aber für eine Zeitung ist habe ich noch herausgefunden.

Auch wenn es etwas stark polemisiert wurde so ist schon etwas dran wenn man bei den Wahlaussagen zwischen den zeilen liest.
Man darf also davon ausgehen das die CDU/FDP bei HartzIV und anderen sozialen Bereichen erhebliche einschnitte vornehmen wird, um somit vom eigentlichen Problem abzulenken.
 
[quote='Stephnovo',index.php?page=Thread&postID=632315#post632315]Es kann doch nicht sein, das das Volk ungestraft so blöd gehalten werden kann.[/quote]

Das wird sich doch aber nie ändern. Schau dir die Verkaufszahlen der Bild-Zeitung an. Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung (meist der nicht gut gebildete und ohnehin nicht weit denkende Teil der Bevölkerung) sieht dieses Schmierblatt als den Hauptteil ihrer täglichen, ja ihrer gesamten Information an.

Wie soll man denn mit Verlaub "zur Dummheit geprägte" Menschen zu einem konstruktiven und kritischem Nachdenken anregen? Das geht nur, wenn ein fruchtbares geistiges Fundament vorhanden ist, welches bei vielen Menschen leider nicht mehr vorhanden ist.

Allerdings kann jeder Mediennutzer in Deutschland selbst entscheiden, was er konsumiert und ein relativ kleiner Teil der Bevölkerung macht dies ja auch.

Die Manipulation der dumpfen Masse wird sich niemals ändern, weil die Masse diese platten Hasstiraden und dieses platte Diskussionsmaterial braucht, um überhaupt existieren zu können.
Es sollte bedacht werden, wieviele Deutsche in ihrem gesamten Leben nicht einmal 2 Bücher gelesen haben.

Was darf man dann erwarten. Nichts ...

Ein kleiner gesellschaftlicher und intellektueller Teil der Bevölkerung steuert den verblödeten Großteil der Bevölkerung, um diesen Teil bei Laune zu halten.

Die soziale und evolutionäre Auslese basiert nicht mehr auf Kraft und Gesundheit, sondern auf Intelligenz und Macht.

"Die Inelligenz steuert den Pöbel"
 
[quote='delius',index.php?page=Thread&postID=632326#post632326]
Schau dir die Verkaufszahlen der Bild-Zeitung an. Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung (meist der nicht gut gebildete und ohnehin nicht weit denkende Teil der Bevölkerung) sieht dieses Schmierblatt als den Hauptteil ihrer täglichen, ja ihrer gesamten Information an.
[/quote]
Ach was, die lesen alle nur den Sportteil.
Noch mehr ziemlich ueberhebliches Zeugs
Nur gut, dass du so ein fixen Dutt bist und der dumpfen Masse den rechten Weg weisen kannst.
 
[quote='EuleR60',index.php?page=Thread&postID=632338#post632338]Nur gut, dass du so ein fixen Dutt bist und der dumpfen Masse den rechten Weg weisen kannst.[/quote]

die Frage ist doch, wie der "rechte Weg" für die dumpfe Masse aussehen soll?

Mit der Vorstellung der heilen und augeklärten Welt kommt man nicht weit.

Die Geschichte zeigt, dass sich die Grundkonstellationen niemals ändern werden, denn nur so kann das System funktonieren.

Lediglich die mediale Funktion für die Steuerung der Masse ist perfider und pervers geworden.

Dennoch bin ich der Meinung, dass die heutige Zeit alle Möglichkeiten der Mündigkeit bietet. Wer aus dem ihm auferlegten "Kettenhemd" ausbrechen möchte, kann dies auch tun. Die Möglichkeit war in der Geschichte nie gegeben. Heute ist sie gegeben, aber der Wunsch zur Anwendung ist nicht vorhanden.

Die Masse fühlt sich wohl in ihren fremdbestimmten Emotionen.

In der Kneipe mit Freunden über die Schande einer Ulla Schmidt zu plaudern, die den "kleinen Mann" durch ihr Verhalten verraten hat, bietet einen Anker und schützt vor der Gefahr, sich einmal Gedanken über die wirklich wichtigen Dinge zu machen.

Nachteil ist, dass ein tieferes Nachdenken meist unglücklicher macht als das Verbleiben in der Unwissenheit.

Wer ist daher glücklicher?

Der manipulierte Otto-Normal-Bürger, der alles hinnimmt, was ihm vorgekotzt wird oder derjenige, der ein wenig kristisch hinterfragt?

Nicht nachdenken kann demzufolge auch ein Segen sein ;)
 
[quote='st@@tz',index.php?page=Thread&postID=632350#post632350]das war schon immer so.
Dummheit macht glücklich![/quote]

auch die Selbstmordrate liegt in besser gebildeten Gesellschaftsschichten höher als in minder gebildeten Schichten.

Ganz interessant.
 
[quote='delius',index.php?page=Thread&postID=632353#post632353][quote='st@@tz',index.php?page=Thread&postID=632350#post632350]das war schon immer so.
Dummheit macht glücklich![/quote]

auch die Selbstmordrate liegt in besser gebildeten Gesellschaftsschichten höher als in minder gebildeten Schichten.

Ganz interessant.[/quote]
Gebildet heisst nicht unbedingt intelligent, ungebildet nicht unbedingt dumm.
 
[quote='EuleR60',index.php?page=Thread&postID=632358#post632358]Gebildet heisst nicht unbedingt intelligent, ungebildet nicht unbedingt dumm.[/quote]
Da stimme ich zu, allerdings geht Bildung mit einem höheren Wissen über die Strukturen der Welt einher.

Intelligente, aber ungebildete Menschen weisen dementsprechend vielleicht eine hohe soziale Intelligenz auf, aber prozentual befinden sich in bildungsnahen Schichten mehr intelligente Menschen als in bildungsfernen Schichten.

Die angeborene Intelligenzstruktur ist sicher nicht vollkommen veränderbar, aber sie kann sozusagen durch Bildung modifiziert werden.

Und bei Menschen mit einer gewissen Intelligenz kommt im Laufe des Lebens der Wunsch nach Bildung auf, der Wunsch, mehr über die Welt und die Funktionen zu erfahren.

Selten bleiben intelligente Menschen im Laufe der Zeit ungebildet.

Und selten erreichen minder intelligente Menschen einen höheren Bildungsstatus, weil kein Interesse nach Bildung aufkommt. Die Strukturen werden angenommen, eine Kritik am System kommt in keiner Weise auf, die eigene Stellung in der Gesellschaft wird vollkommen akzeptiert.

Dies könnte man dann auch Glück nennen. Und die Bild-Zeitung bedient dieses Glück.
 
Ja, Angelas schön gemerkelter Podcast ist auch immer wieder geil!


.
 
Passt irgendwie zur bisherigen Diskussion, deshalb krame ich den Thread nochmal hervor:

Albrecht Müllers Buch "Meinungsmache" ist heute veröffentlicht worden. Dazu hier ein Interview bei Spon. Vielleicht ist das auch für den einen oder anderen hier interessant, ich werde es mir besorgen.

Und wer für das Wochenende was zum lesen braucht: über nachdenkseiten.de fand ich kürzlich zwei interessante Artikel über unseren Wirtschaftsminister. Hier Teil 1 und Teil 2. Ein dritter Teil soll noch folgen. Ich habe es bisher auch nur gelesen und noch nicht auf den Wahrheitsgehalt hin überprüft, ist aber erstmal interessant.
 
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