ubuntu upgrade löscht externe HDD wie komme ich an die logfiles ?

gestern

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hi,
ausgangslage:
sitze hier an einem ubuntu 13.04 dem vor ca 1 monat ein upgrade verpasst wurde. (nicht von mir).
laut auskunft der "juser" lief das update ohne fehlermeldungen, beim anschliessenden reboot startete ubuntu aber nicht mehr
und musste repariert werden. wer wie was und wo repariert wurde lässt sich nicht eruieren ( ahnunglose anwender )
die externe backup HDD (via USB angeschlossen) wurde dabei gelöscht, es ist aber nicht klar ob die beim update, oder beim anschliesenden rep versuch gelöscht wurde. (sie war immer angesteckt)

als info am rand die daten der externen HDD konnte ich alle wieder herstellen, obwohl die HDD neu formatiert wurde bei all den dingen
(uppdate, upgrade, reparatur und allem anderem unbekanntem gefummel) auch neue partitionen angelegt wurden.

es fehlen halt alle struckturen und namen der files aber die daten sind da.

nun würde ich gerne die logfiles sehen im ubuntu, komme aber nicht an die logfiles ran.
bräuchte da hilfe was ich den wo eingeben muss und in welchem therminal oder welches programm ich dazu benötige.
mein erfahrungen mit ubuntu sind ziehmlich dürftig, so dürftig das ich es noch nie geschaft habe ein linux sauber und für mich benutzbar ein zu richten,
desswegen bin ich immer noch MS juser.

bin froh für alle tipps & anleitungen.....

mit dem zeigefinger auf die anweder deuten bringt hier nix, das ist ein künstleratelier und "technik" wird hier "nur" für die kunst benötigt, der PC ist also ein reines werkzeug auf was sie gerne verzichten möchten, heute aber nicht mehr möglich ist. (hoffe ihr versteht was ich meine ;-) )

danke, gestern
 
Deine Schilderung klingt danach als habe jemand die HDD formatiert und hinterher die Daten auf den alten Dateisystemen mit einem Program wie testdisk versucht wieder herzustellen. Das Problem dabei ist, dass der Name einer Datei streng genomen nicht zur Datei gehört sondern zum Dateisystem. Daher ließen sich zwar die Inhalte der Dateien wiederherstellen weil sie noch nicht überschrieben waren, da aber das neue Dateisystem die Inode-Tabelle (gewissermaßen das Inhaltsverzeichnis) des alten Dateisystems überschrieben hat, waren die Dateinamen nicht zu retten.
Um nun gezielt nach bestimmten Dateien suchen zu können musst du zumindest ansatzweise deren Inhalte kennen. Log-Dateien enthalten z.B. oft Kernel-Zeiten in eckigen Klammern. Danach kann man grepen und dann mit geübtem Auge erkennen was das für ein Log ist.

nun würde ich gerne die logfiles sehen im ubuntu, komme aber nicht an die logfiles ran.
bräuchte da hilfe was ich den wo eingeben muss und in welchem therminal oder welches programm ich dazu benötige.
mein erfahrungen mit ubuntu sind ziehmlich dürftig, so dürftig das ich es noch nie geschaft habe ein linux sauber und für mich benutzbar ein zu richten,
desswegen bin ich immer noch MS juser.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen:
Ich fürchte das Problem ist eine Nummer zu groß für jemanden mit deinen Kenntnissen. Die Gefahr dass du beim Rettungsversuch noch mehr kaputt machst ist relativ hoch. Such dir lieber jemanden der sich grundlegend mit Forensik auskennt oder zumindest ein sattelfester Linuxanwender ist.
 
Ohne dir zu nahe treten zu wollen:
nein das tust du nicht (in diesem fall)
Ich fürchte das Problem ist eine Nummer zu groß für jemanden mit deinen Kenntnissen.
jup das sehe ich ähnlich ....... >> weil linux
Die Gefahr dass du beim Rettungsversuch noch mehr kaputt machst ist relativ hoch.
immerhin habe ich die daten zurückgeholt von einer hdd die neu formaiert wurde & danach installiert wurde weil, (wie ich nun sehe an einem anderen linux rechner) sehen kann was auf der hdd ist, dort auch ein bootbares linux minth darauf ist.
die datenretung habe ich via win 7 und ontrack recovery gemacht,
soll heissen 48 giga backup ist wieder vorhanden, was vorher nicht mer "da" war.
insofern erhebe ich einspruch das ich noch mehr kaputt mache ;-)

trotzdem würde ich gerne in die logfiles, ohne erst mir das guruwissen mit tagelangem lesen und probieren aneignen zu müssen.
das sollte doch mit der hilfe hier möglich sein.

wenns den helfenden hilft : ziehl ist es raus zu finden wo den alles gestolpert hat >> logfiles (es geht nicht um schuldzuweisungen)
und danach das system neu einzurichten mit einer LTS version mit wöchentlichem backup auf die externe und täglichem backup auf die interne HDD

@hikaru danke für deine einschätzung,nun habe ich jedoch blut geleckt mal sehen wie weit ich komme.
immerhin habe die "linuxexperten" die mir unbekannt sind, und davor schon hand angelegt haben, keine daten zurückgeholt.
und ich habe es auch nur dank software geschaft, wie jeder forensikexperte auch, bevor er in den reinraum geht/gehen muss.

wer helfen möchte, ich kann hier nix mehr kaput machen weil es ist ja schon mehr vorhanden als das ich vorgefunden habe.
 
@ yatpu danke var /log hatte ich natürlich in den ersten minuten vor eröffnen dieses freds schon rausbekommen.
nur habe ich an mangeldem kenntniss ntürlich das sudo vergessen .:facepalm:
danach hat sich aber mit sudo /var/log/dpkg oder /syslog auch nichts getan :rolleyes:

anschliessend bekam ich von "fremdarbeitern" (selbes gebäude > rauchpause) den tipp gedit
also : sudo gedit /var/log/dpkg

immerhin kam ich so an die logs und was ich super finde, mann kann die files via drag and drop in das offene konsolefenster ziehen und es wird aufgemacht und auch die gepackten dateien werden so auf gemacht. das finde ich mal super! gabs das schon immer oder ist das neu ?

die erkenntniss der logfiles :
das system wurde am 2.10.2013 komplett neu gemacht. also weiss ich nun das ich "keine alten informationen zum verwerten habe"

für mich ist die sache gelöst.

installiert wird die nächsten tage ubuntu LTS neu und ich hoffe für die zukunft das das lehrgeld gross genug war.

fals jemand noch einen vorschlag hat mit was ich die backups einrichten soll, immer her damit, erspahrt mir "startpageen" ;)

greetz, gestern

PS: in den backupdateien. die widerhergetellt wurden, nachdem die HDD formatiert, neu partiononiert und darüber installiert wurde,
zwei trojaner gefunden in .DLL dateien.

wie geht das bei linux ?
 
die trojaner sind wohl über einen usb-stick oder so aufs system gekommen, werden aber keinen shcaden angerichtet haben.

ubuntu hat für bequeme backups dejadup an bord. ist leicht einzurichten und macht alles automatisch. du findest es u.a. in den systemeinstellungen

edit:
grafische programme, wie gedit, nicht mit sudo starten! das kann dazu führen, dass du als normaler nutzer keine einstellungen mehr im programm vornehmen kannst, da die entsprechenden dateien plötzlich root gehören und der nutzer daher keinen shcreibzugriff mehr erhält.
http://wiki.ubuntuusers.de/sudo#Zusammenfassung
 
Zuletzt bearbeitet:
Das normale dist-upgrade formatiert 100%ig keine externe Platte, das kann nur durch eine falsche Eingabe/Device-Angabe eines Benutzers beim "Reparieren" passiert sein. Insofern dürfte da auch in den Logs des Paketmanagers kaum etwas zu finden sein.

Die Dateien sind erfreulicherweise gerettet, insofern würde ich das Thema zu den Akten legen und lieber die Juser in den korrekten Gebrauch von Sicherungsmedien einweisen: mindestens zwei abwechselnd eingesetzt und stets abstecken nach dem Sicherungsvorgang.
 
Zuletzt bearbeitet:
grafische programme, wie gedit, nicht mit sudo starten! das kann dazu führen, dass du als normaler nutzer keine einstellungen mehr im programm vornehmen kannst, da die entsprechenden dateien plötzlich root gehören und der nutzer daher keinen shcreibzugriff mehr erhält.
ui, das währe gar nicht gut spielt in diesem fall aber keine rolle. werde ich mir aber merken, ist ja für unwissende wie mich höchst gefährlich.

das mit dem usb stick klingt plausiebel
ubuntu hat für bequeme backups dejadup an bord. ist leicht einzurichten und macht alles automatisch. du findest es u.a. in den systemeinstellungen
dann versuche ich das mal.

Das normale dist-upgrade formatiert 100%ig keine externe Platte, das kann nur durch eine falsche Eingabe/Device-Angabe eines Benutzers beim "Reparieren" passiert sein.
das habe ich mir auch gedacht......
Die Dateien sind erfreulicherweise gerettet, insofern würde ich das Thema zu den Akten legen und lieber die Juser in den korrekten Gebrauch von Sicherungsmedien einweisen: mindestens zwei abwechselnd eingesetzt und stets abstecken nach dem Sicherungsvorgang.

ein lehre wird es den betroffenen sicher sein, die werden die nächsten monaten viel zeit investieren bis alle files wieder,
mit namen geordnet sind.

für die zukunft stehen auch zwei HDDs fürs backup zur verfügung, die nur während des backups angesteckt werden sollen.


danke für die unterstützung das weekend kann nun kommen *freu*
 
... ist ja für unwissende wie mich höchst gefährlich.
Auch auf die Gefahr hin, von einigen dafür gefressen zu werden, Angst vor sudo Aktivitäten brauchst du deswegen nicht zu haben,
ich selbst habe dieses Problem lange (2-3 Jahre) ignoriert und dabei (und sei es durch Glück) nie Probleme gehabt (zur Not ließen sich auch Rechte wiederherstellen).
Da aber in seltenen Fällen das genannte Problem auftreten könnte, verwende in Zukunft lieber gksudo statt sudo wenn es denn grafische Programme sein müssen um in rootsachen rumzustöbern ;)
 
hi,
verwende in Zukunft lieber gksudo statt sudo wenn es denn grafische Programme sein müssen um in rootsachen rumzustöbern
ja ich bin ein gui-junkie! danke für den tipp.
mit sudo an die logfiles bin ich nur weil es auf keinem anderen weg angezeigt wurde, hatte via gui auf das laufwerk keine zugriffe, respektive wurde nur das verzeichniss des benutzers angezeigt. keine ahnung ob das per default so ist bei ubuntu.

frage zum backup ?
gibt es ein backup programm für ubuntu das mir unkomprimierte ordnerbasierte backups erstellt also genau so wie es am desktop ist.
oder kann ich das standart sicherungs programm von ubunt dazu bringen es zu tun und wenn ja, wie ?

die files auf der externen HDD (backup) sollten auch einsehbar sein ohne das sie wieder hergestellt werden müssen zuvor
und sollten auch an/von einem anderen pc aus einsehbar sein.
und welches filesystem ist dafür empfehlenswert, wenn man aus kompatibilitäts gründen die HDD auch an windows und os x rechnern ansteckt,
ohne erst treiber für das filesystem zu instalieren zu müssen.
belibt dann "nur" fat32 übrigt oder hat sich da etwas getan die letzten 2 jahre ?
 
Code:
man rsync

Zum Austausch verwendest du am besten NTFS, da FAT relativ schnell an seine Grenzen bei den heutigen Festplatten- und vor allem Dateigrößen. Du solltest dann eventuell
Code:
--modify-window=1
verwenden, da NTFS die Zeit nicht so genau speichern kann.
 
dsa ganze hat aber einen großen haken:
die zugriffsrechte auf dateien können von ntfs nicht 1:1 übernommen werden
 
Das stimmt. Dann bleibt aber nur noch ein Linux-Dateisysteme wie z.B. ext (welches mit den richtigen Programmen auch unter Windows lesbar ist).
 
die eierlegendes wollmichsau unter den dateisystemen gibt es nunmal leider nicht
 
Man könnte auf dem ntfs-Dateisystem tar-Archive ablegen. So hat man die Windowskompatibilität und erhält die Unix-Dateirechte.

Die 3rd-Party-Programme zum Lesen und Schreiben von ext-Dateisystemen unter Windows können meines Wissens nach nicht mit Journalen umgehen und eignen sich daher wegen der fehlenden Integritätsprüfung nicht um auf Backupmedien zu arbeiten. Mein Wissensstand ist allerdings veraltet, vielleicht hat sich da inzwischen was getan.
 
Ich verwende LuckyBackup = gui für rsync.

Will man von Windows auf ext-Partitionen lesend zugreifen, kann man sich unter Windows z.B. Ext2Fsd-0.51 installieren. Läuft bei mir im Dualboot fehlerfrei.

Edit: ohne Treiberinstallation funktioniert letzteres natürlich nicht. :) Ich war mal wieder zu schnell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte auf dem ntfs-Dateisystem tar-Archive ablegen.
Tar passt nicht zu den Anforderungen. Damit dürfte der o.g. Benutzerkreis nicht klarkommen.
gibt es ein backup programm für ubuntu das mir unkomprimierte ordnerbasierte backups erstellt also genau so wie es am desktop ist. die files auf der externen HDD (backup) sollten auch einsehbar sein ohne das sie wieder hergestellt werden müssen zuvor und sollten auch an/von einem anderen pc aus einsehbar sein.
 
Tar passt nicht zu den Anforderungen. Damit dürfte der o.g. Benutzerkreis nicht klarkommen.
Mag sein. So schwer ist es aber nun auch nicht (so lange keine inkrementellen Backups gefordert sind):

backup programm für ubuntu das mir unkomprimierte ordnerbasierte backups erstellt
Code:
tar -cf ordner_1.tar /pfad/zu/ordner_1
tar -cf ordner_2.tar /pfad/zu/ordner_2
[..]
tar -cf ordner_n.tar /pfad/zu/ordner_n

die files auf der externen HDD (backup) sollten auch einsehbar sein ohne das sie wieder hergestellt werden müssen zuvor und sollten auch an/von einem anderen pc aus einsehbar sein.
Unter Linux mit file-roller, xarchiver, squeeze oder was auch immer und soweit ich weiß kann Windows ebenfalls mit tar-Archiven umgehen.
 
Aber nicht ohne zusätzliche Programme. Ansonsten kann Windows nur Zip.
 
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