Ubuntu neu installieren (SSD)

Benja

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Hallo

Ich möchte komplett von Windows auf Ubuntu 11.04 umsteigen. Ich habe dazu in meinem T400 eine 64GB SSD zur Verfügung.
Es soll nur Ubuntu installiert sein.
Ich hab mal ein bißchen mit ner Installation parallel zu meinem Windows7 rumprobiert und das Meiste ging auf Anhieb. Was nicht ging war der "Ruhezustand" (hobernate).
Könnte aber auch an der Verschlüsselung oder DualBoot gelegen haben.

Jetzt will ich den Umstieg mal hart ausprobieren. Dazu hab ich mir jetzt auch ne neue SSD zugelegt.

Muss ich beim Partitionieren während der Installation noch etwas beachten oder kann ich da Ubuntu einfach automatisch machen lassen?
Ich hab mit zwar den Schnelleinstieg und auch die SSD-Artikel aus dem ubuntuusers-wiki angesehen , aber wirklich schlau bin ich dadurch nicht geworden.

Tipps sind herzlich willkommen.
 
Probier es einfach aus. Damit Ubuntu läuft, musst du es nur installieren ;).
Willst du wirklich Ubuntu nehmen? Ich verseuche damit keinen meiner Rechner mehr, seit 11.04... Davor war es noch ganz nett... probier doch Ubuntu 10.04 LTS.
 
Bei Ubuntu 10.04 hat man aber das Problem, dass TRIM nicht unterstützt wird.

Stehe schon seit mehreren Monaten vor dem gleichen Problem: Suche eine Linuxdistribution, welche ohne Basteleien TRIM unterstützt (ootb), eine gute GUI hat (kein Gnome 3 oder Unity) und die speziellen ThinkPad-Tools ähnlich gut unterstützt wie Ubuntu (sollte also evtl. Ubuntu-based sein).
Deswegen bin ich mal auf die Anworten hier im Thread gespannt.
 
ubuntu 11.04 ist gesetzt.

bezeichnet mich wie ihr wollt - mir gefällt unity.
ich hab in den letzten 2 monaten einiges ausprobiert - unity hat mir (für meine bedürfnisse) am besten gefallen.
 
Einfach installieren. Zeig hinterher
Code:
sudo fdisk -luc
Dann schauen wir ob das Alignment paßt. Falls (unwahrscheinlicherweise) nicht, kann man das immer noch glattziehen.
 
Na, dann darf man dir ja zu der weisen Entscheidung gratulieren!

Bei mir ging die letzte Installation auch völlig problemlos. War zwar Mint 11, aber das ist fast wie Ubuntu 11.04. Meine SSD war auch völlig jungfräulich. Ich erinnere mich nicht genau, aber ich glaube, dass ich vorher noch mit dem Programm gparted auf der Live-CD die Platte patrtioniert habe, und zwar einen kleinen Masterbootrecord, und den Rest. Beides als ext4. Aber das muss man vielleicht nicht.

Viel Spaß!
 
Willst du wirklich Ubuntu nehmen? Ich verseuche damit keinen meiner Rechner mehr, seit 11.04... Davor war es noch ganz nett... probier doch Ubuntu 10.04 LTS.
Deshalb bin ich nun bei Kubuntu 11.04. Irgendwie gefällt mir KDE viel besser als Gnome 2.xx, als Gnome 3 und Unity sowieso.
 
Deshalb bin ich nun bei Kubuntu 11.04. Irgendwie gefällt mir KDE viel besser als Gnome 2.xx, als Gnome 3 und Unity sowieso.
Naja, also Unity ist eh eine Krücke... Aber ich weiß ja nicht... KDE 4 ist mir bis auf Plasma einfach zu klitzi-mitzi und bäh... Ich bleib mal erst bei Gnoome 2 und mache dann irgendwann mal den Umstieg auf Gnome 3.
Wenn mir das gar nicht gefällt gibt es entweder XFCE oder LMDE. Mal sehen. Oder einfach nur noch bash ;).
 
@ dirkk:
[klugscheiß]der mbr umfasst nur den ersten sektor. mehr nicht. du hast eine kleine partition für /boot angelegt. den mbr hast du so oder so, wenn du klassisch partitionierst, da er auch die partitionstabelle beinhaltet. etwas anders sieht es aus, wenn man mit gpt arbeitet (z.b. auf platten, raids etc > 2tib)[/klugscheiß] ;)

bei 11.04 stimmt das alignment auf anhieb. also keine sorge. kannst partitionieren, wie du lustig bist. inwieweit trim mit dmcrypt funktioniert, weiß ich nicht. wie ist deine erfahrung?
 
@yaptu

Hast ja Recht. Ich wollte halt auf der sicheren Seite sein und dachte, es könne bei etwaigem späteren Nachpartitionieren besser sein.

dmcrypt?

Also mit ecryptfs scheint Trim zu funktionieren. Wenn ich dem Test trauen kann...
 
Naja, also Unity ist eh eine Krücke... Aber ich weiß ja nicht... KDE 4 ist mir bis auf Plasma einfach zu klitzi-mitzi und bäh... Ich bleib mal erst bei Gnoome 2 und mache dann irgendwann mal den Umstieg auf Gnome 3.
Wenn mir das gar nicht gefällt gibt es entweder XFCE oder LMDE. Mal sehen. Oder einfach nur noch bash ;).
Dass KDE nur Klicki-Bunti und dazu noch schweinelangsam ist, dachte ich mir früher auch. Das sind wohl die typischen Vorurteile eines Gnome-Benutzers, was ich nun mal die letzten 4 Jahre war. Aber wenn mal bei KDE mal Compositing, Akonadi, Strigi und Nepomuk abschaltet, ist das Ding kaum langsamer als Gnome. Dass man für jede Kleinigkeit hunderte Einstellungen hat, gefällt mir irgendwie auch, denn so kann man die Desktop-Umgebung wirklich optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Naja, natürlich vermisse ich ein wenig die schlichte Eleganz von Gnome 2, aber wenn die Entwickler es nicht mehr pflegen möchten, wird man früher oder später gezwungen, umzusteigen.

Bei Gnome 3 und Unity stört mich vor allem, dass sie sehr stark auf Compositing ausgelegt sind, was meine Intel GMA 950 komplett überfordert. Die ganzen 3D-Effekte brauche ich nun mal nicht und stets auf Fallback-Modus oder Unity 2D ausweichen zu müssen, schmeckt mir irgendwie auch nicht.

XFCE (Xubuntu 11.04) habe ich schon mal vor KDE ausprobiert, konnte mich damit jedoch nicht so recht anfreunden. Da muss man schon an sehr vielen Stellen Hand anlegen, bevor es vernünftig funktioniert. So reagierte mein Z61m auf Fn-F4 überhaupt nicht, weshalb ich schon dachte, Standby oder ACPI wäre falsch konfiguriert. Am Ende stellte sich heraus, dass im XFCE-Energiemanager der Standby-Taste keine Aktion zugewiesen war. Nachdem ich da Standby eingstellte habe, ging alles wunderbar. Außerdem unterstützt Thunar (XFCE-Dateimanager) keine Tabs, was für mich einen ziemlichen Komfortverlust bedeutet. Man kann zwar auf PCManFM (LXDE-Dateimanager) ausweichen, aber da kann man keine Skripte aus dem Kontextmenü (wie Nautilus-Actions) aufrufen, was aber wiederum bei Thunar geht.

Egal, jedem das Seine und wenn der TS mit Unity glücklich ist, dann soll er halt Ubuntu 11.04 installieren und sich keinen Kopf machen.
 
ich hoffe glücklich zu werden. mir ging es in diesem thread auch nicht um den WM sondern eher um die SSD.
Die sollte am Freitag hier eintrudeln, so dass ich mich am Wochenende direkt draufstürzen kann.
 
Einfach installieren. Zeig hinterher
Code:
sudo fdisk -luc

Code:
Platte /dev/sda: 64.0 GByte, 64023257088 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 7783 Zylinder, zusammen 125045424 Sektoren
Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x00074d9d

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sda1   *        2048   116875263    58436608   83  Linux
/dev/sda2       116877310   125044735     4083713    5  Erweiterte
/dev/sda5       116877312   125044735     4083712   82  Linux Swap / Solaris

Noch ne Frage: Kann ich gefahrlos im laufenden Betrieb meien UltraBay Laufwerke tauschen? Habe n DVD-ROM und ne HDD die ich gelegentlich tausche. Unter Windows konnte ich die Abmelden, unter Ubuntu hab ich spontan nichts vergleichbares gefunden. Einfach rausziehen traue ich mich zwar beim DVD-ROM aber nicht bei der Festplatte...
 
Das Alignment passt. Die Partitionen der Festplatte mußt Du vor dem Auswerfen manuell unmounten. Also je nachdem wie Du gemountet hast über GUI oder Kommandozeile.
 
Danke.
Nur um sicher zu gehen: Das heißt, dass ich wenn nix gemountet ist einfach den Schalter ziehe und dann am Nippel das Gerät gefahrlos aus dem UltraBay ziehen kann?
 
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