TPFancontrol - CPU- oder Kerntemperatur entscheidend?

Honesty333

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Auf meinem R500 spiele ich zur Zeit ein wenig mit TPFancontrol herum - soweit läuft es auch gut.

Nebenbei habe ich allerdings auch noch CoreTemp laufen. Mir ist aufgefallen, dass die durch TPFancontrol ausgelesenen Temperaturen wesentlich niedriger sind als die, die CoreTemp anzeigt. Das liegt wohl daran, dass TPFancontrol die CPU-Temperatur ausliest und danach den Lüfter steuert, während CoreTemp eben die Kerntemperaturen ausliest.

Als Beispiel: Ich habe eine CPU-Temp. von 50 Grad während die Kerntemperatur bei über 60 Grad liegt.

Nun frage ich mich, ob es gesund für mein Thinkpad ist, wenn die Lüftersteuerung auf Basis der CPU-Temperatur läuft - müsste TPFancontrol sich nicht auch nach der höheren Kerntemperatur richten?

Gruß

Honesty
 
TPFanControl verwendet die Temperaturen von Sensoren auf dem Systemboard, die unmittelbar unter oder neben der entsprechenden Komponente liegen. Diese Temperaturwerte werden an den Embedded Controller weitergeleitet und von TPFanControl und der Lüftersteuerung des EC ausgelesen.
 
Danke für die Antwort, die mir aber leider nicht so richtig weiterhilft bzw. meine Frage nicht beantwortet. Ist es denn nicht schädlich, wenn TPFancontrol anhand der CPU-Temperatur den Lüfter steuert, obwohl die Kerne bereits eine wesentlich höhere Temperatur erreicht haben? Theoretisch könnte es dann doch sein, dass mir die Kerne aufgrund einer sehr hohen Temperatur bereits abkochen, weil TPFancontrol auf einer niedrigen Stufe den Lüfter laufen lässt (wegen niedrigerer CPU-Temperatur).
 
Wenn dem so wäre, dann würde das auch TP's betreffen welche ohne TPFC laufen, den das BIOS liest die selben Daten aus ;)
Ich hab bisher aber nichts über sterbende oder verkochte TP's gelesen.
 
Danke für die Antwort, die mir aber leider nicht so richtig weiterhilft bzw. meine Frage nicht beantwortet. Ist es denn nicht schädlich, wenn TPFancontrol anhand der CPU-Temperatur den Lüfter steuert, obwohl die Kerne bereits eine wesentlich höhere Temperatur erreicht haben? Theoretisch könnte es dann doch sein, dass mir die Kerne aufgrund einer sehr hohen Temperatur bereits abkochen, weil TPFancontrol auf einer niedrigen Stufe den Lüfter laufen lässt (wegen niedrigerer CPU-Temperatur).

Der Zusammenhang zwischen Kerntemperatur und der Temperatur, die der Sensor zur Lüftersteuerung anzeigt, ist kein großes Mysterium und wird berücksichtigt.
Selbst wenn man sich "maximal dämlich" anstellt: Also so tut als wäre der gemessene Wert die tatsächliche Kerntemperatur und bis zur maximal zugelassenen Arbeitstemperatur den Lüfter nur sehr sparsam einsetzt, sollte ein Schaden nicht die Folge sein. In der Standardeinstellung übergibt TPFC die Kontrolle ab einem Schwellenwert dem Bios (das sich eher vorsichtig verhält). Und selbst wenn man diese Option aushebelt, wird der Rechner sich selber ausschalten bevor es zur Kernschmelze kommt.

Wenn du auf der Terrasse im Sommer die Temperatur misst, gehst du auch nicht davon aus, dass der Wert der Temperatur bei direkter Sonneneinstrahlung entspricht.
 
Abgesehen davon steuert TPFanControl den Lüfter nicht nach der CPU-Temperatur, sondern nach dem Sensor, der die höchste Temperatur meldet.
Siehe:
http://thinkwiki.de/TPFanControl_richtig_einrichten

Die CPUs besitzen eine eingebaute Notabschaltung, die zu dessen Schutz den Rechner ausschaltet. sobald ein bestimmter Temperaturwert erreicht wird. - Erst darüber ( > ca. 105°C) würde es für die CPU schädlich werden.
 
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