Bei größeren Unternehmen sind die Browser eigene gekapselte virtuelle Linux-Maschinen, die eine komplette Trennung vom lokalen Dateisystem / Intranet zum öffentlichen Internet beinhalten, weder Download noch Upload für Mitarbeiter möglich. Das ist inzwischen eigentlich überall Standard wo man nach BSI Vorgaben gearbeitet wird. Kein ernstzunehmender IT-Manager kann das ignorieren. Wer Lust hat kann sich mit dem sperrigen Cybersicherheitsstärkungsgesetz NIS2UmsuCG auseinandersetzen

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Im IT-Grundschutz-Kompendium (Edition 2023) und dem
Mindeststandard für Webbrowser (V 3.0, Stand 2024) wird die Kapselung explizit als Maßnahme für erhöhte Sicherheit aufgeführt.
Remote Browser Isolaton ist inzwischen Stand der Technik.
Für Bundesbehörden ist die Trennung der Netze durch technische Kapselung bereits seit Jahren vorgeschrieben. 2026 ging es jetzt auch weiter das man viele Unternehmen durch die NIS-2 Richtlinie aus 2023 gesetzlich verpflichtet hat, aber viele haben das bereits.
Email-Gateways sind grundsätzlich gern so konfiguriert das alles was ausführbar oder auffällig beim Scannen ist nicht durchgeht. DIe erste Datei von Multikompressionsarchiven (welche auf die weiteren Dateien verweist) ist das grdstzl. immer auffällig und bleibt dann hängen. Dann sind manuelle Freigaben erforderlich die nicht jeder durchführen kann.
CDs oder USB-Sticks können grundsätzlich von normalen MA nicht verwendet werden. DIe Schnittstellen sind schlichtweg gesperrt. Wenn Daten auf diesen Wegen angeliefert werden gibt es dann wenige mit entsprechend Berechtigung die sozusagen die Haftung übernehmen in dem SIe es scannen und entsprechend einspielen.
Das ist das was ich von großen Unternehmen und dem öffentlichen Dienst mitbekomme, das ist jetzt nicht die bis zu 50 Mann Klitsche wo der Sohn vom Chef nebenbei noch den IT-Admin spielt. Die größte Angst sind der Abfluss von Daten und z..B. Verschlüsselung von Unternehmensdaten.
Also wenn ihr es einfach haben wollt in den sauren Apfel beißen und rausfinden wo das Email-Postfach-Limit des Gegenübers liegt und schön und ohne jede Zusatzsoftware die PDF mit z.B. PDF24 verkleinern und splitten. Alles andere macht nur Schwierigkeiten, PDF-Formate gehen meist durch.
Inzwischen etablieren sich in vielen Bereichen kleine Cloud-Lösungen die begrenzt Datentransfer von z.B. Dokumentarchiven zulassen. Muss man aktiv danach Fragen ob es bei xyz das evtl. gibt viele wissen das nicht, wird kaum / wenig aktiv gesteuert. Das könnte eure Prozesse vermutlich am meisten beschleunigen.
Also das ist so das was ich aus meinem Job in dem Bereich mitbekomme. Es ist leider nicht so das (große) Unternehmens- oder BehördenIT so funktioniert wie das was man zu Hause hat. Ich weiß das wird oft als rückständig und wenig leistungsfähig belächelt aber anders geht es halt nicht.