Thinkvantage Software frisst Ressourcen? Alternativen?

mwe99

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27 Juni 2010
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Nachdem ich diese Woche stolzer Besitzer eines SL 510 geworden bin, melde ich mich in diesem Forum an und hoffe, von den Experten Interessantes zu erfahren.

Nun meine Frage: Ich bin mit dem Gerät sehr zufrieden, finde es aber eher langsam. Ich habe 2 GB RAM und Win 7 in der 32-Bit-Version. Kann es sein, dass die Thinkvantage-Software viel Ressourcen frisst? Schließlich doppelt sie ja fast die komplette Windows-Systemsteuerung und bietet noch mehr. Andererseits finde ich die Software schon nützlich.

Wie ist es denn, wenn man zwei Benutzeraccounts anlegt: Ein Administrator mit voll installierter Thinkvantage-Software für die Systemwartung, und einen normalen Account für den täglichen Gebrauch? Geht das und bringt das etwas?

Vielen Dank für Eure Hilfe,

Markus
 
Du kannst die auch weg lassen....

Du brauchst für ein funktionierendes ThinkPad lediglich die Treiber. Sonst eigentlich gar nichts. Windows installieren - Windows Update - der Rest der Treiber über System Update Tool. Fertig. Access Connection, Power Manager etc - hat Win7 doch alles schon integriert.
 
danke für Deinen Tipp. Bislang liefen meine Rechner auch immer gut ohne zusätzliche Software. Allerdings soll die Thinkvantage besonders gute Tools für die Datensicherung besitzen. Dieses Thema habe ich bislang etwas vernachlässigt. Ich habe einmal im Jahr meine Daten auf DVD gebrannt, was immer sehr aufwändig ist und letztendlich auch zu selten. Aber dafür gibt's sicherlich auch andere geeignete Softwarelösungen.

Ganz praktische Frage: Wie werde ich die Thinkvantage-Software richtig los? Reicht Deinstallation über die Windows-Systemsteuerung?
 
immer gleich den clean-install aufzurufen find ich manchmal schon übertrieben. die normale deinstallation von windows genügt meiner ansicht vollkommen...
 
[quote='derglubberer',index.php?page=Thread&postID=884902#post884902]immer gleich den clean-install aufzurufen find ich manchmal schon übertrieben. die normale deinstallation von windows genügt meiner ansicht vollkommen...[/quote]Und dann? Nach der Deinstallation von Windows ist die Platte abgesehen von den Daten leer. Also muss man doch Windows neu installieren (Clean Install)...

Deinstallation der überzähligen/-flüssigen Tools hat zur Folge, dass Unmengen an Datei-, Treiber- und Registryleichen überbleiben, dass kein wirklich messbarer Geschwindigkeitszuwachs erkennbar ist.

Access Connection, Power Manager etc - hat Win7 doch alles schon integriert.
Bei AC stimme ich Impcaligula zu. Der Powermanager macht aber Sinn, besonders die neue Version bezüglich des Akkusterbens unter Windows 7.
 
die normale deinstallation von windows genügt meiner ansicht vollkommen...
Ich glaube er meint die Deinstallation von Programmen und Software über die Systemsteuerung.

Aber wie Mornsgrans schon sagte:

Deinstallation der überzähligen/-flüssigen Tools hat zur Folge, dass Unmengen an Datei-, Treiber- und Registryleichen überbleiben, dass kein wirklich messbarer Geschwindigkeitszuwachs erkennbar ist.
 
Hi,

ich habe ein t400s mit 128GB SSD, 4GB RAM, WIN 7 PRO x86 und alle original Tools (außer Festplattenschutz) installiert. Ich kann nicht sagen, dass das System langsam oder träge ist. Bei der Arbeit arbeite ich mit ca 10 verschiedenen Programmen gleichzeitig auch da ist mir nichts negatives aufgefallen. Lässt sich die Performance durch weglassen der Lenovosoftware wirklich nochmal steigern oder ist das für meine System eher zu vernachlässigen?

knitterjack
 
nun bei einer SSD kann ich mir gut vorstellen das es eh schon schnell geht

aber der TE wollte wohl eher wissen was man weglassen kann und was nicht , also der neue Powermanager unter win7 soll tatsächlich gut sein,
und den rest (bis auf R&R wegen der datensicherung) kann man auch weglassen

vor allem da er mit 2gb ram auch nich grade üppig unterwegs ist für win7
 
todims' schrieb:
und den rest (bis auf R&R wegen der datensicherung) kann man auch weglassen
R500:
...hab ich durch Acronis ersetzt, nachdem es nach einem Upsdate nur noch Streß gemacht hat: ...Acronis läuft super!!!!

...mittlerweile in ich allerdings der Meinung, die Windows-7-Sicherung ist Top und reicht vollkommen aus.
knitterjack' schrieb:
Lässt sich die Performance durch weglassen der Lenovosoftware wirklich nochmal steigern oder ist das für meine System eher zu vernachlässigen?

knitterjack
R500:
...ich hab mir grad ne Samsung SSD einebaut: A DREAM!!!

...wenn R&R erstmal weg ist und der Hauptbremsklotz, diese ThinkVantage-Suite, die Prozesse ohne Ende am laufen hat
(...es sind über 100...), dann wird der Rechner deutlich schneller, mit Sicherheit, das hab ich selbst getestet...

Die normalen Apps hab ich noch laufen, das verzögert zwar den Boot, aber mit ner SSD ists nicht sooo wichtig obs 2 Sekunden länger dauert oder nicht??
 
R&R ist das erste was fliegen würde, wenn ich nicht eh grad ne Neuinstall machen würde!
Dafür gibt es wie schon erwähnt Windows 7 Boardmittel oder Acronis, welche imo wesentlich bessere Funktionen bereithalten! Und vor allem sauber funktionieren!
 
...und wozu brauchst Du die ThinkVantage-Toolbox?

Das ist die Bremse: ...die Tools, die Du brauchst, kannst Du auch einzeln installieren.
 
Wo bremst die denn, wenn ich sie nicht im Hintergrund aktiv habe?
Laufen dort irgendwelche Dienste oder Prozesse die bremsen?
 
Die Bremserdienste gehören eher zu
- Rescue and Recovery
- System Update
- dem damit verbundenem Awaymanager (drei oder vier Tasks)
- Client Security Solution
- Access Connections (ca. 4 Prozesse)
- EasyEject (kann Windows auch)
Was jetzt in der Lenovo ToolBox neuer Art zusammengeführt wurde, habe ich mangels "passender" Installation noch nicht eruiert.
 
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