Yoga ThinkPad Yoga Review [Caution Pictures!]

Akira

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ThinkPad Yoga Review

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Tablets werden immer beliebter, mit fehlenden Innovationen auf dem Notebookmarkt wurden letztere sogar durch diese Entwicklung gefährdet. Dagegen sollen diverse neue radikale Designs seitens der PC Hersteller wirken. Ein erwähnenswertes Konzept war das IdeaPad Yoga aus dem Hause Lenovo. Jenes erlaubt es die Scharniere um 360° zu öffnen und somit ein konventionelles Notebook in ein Tablet zu verwandeln. Vor kurzem hat Lenovo dieses Design nun in die Think Familie übernommen und somit das ThinkPad Yoga geschaffen. Ob Lenovo eine erfolgreiche Umsetzung des Yoga Konzepts in der Business Welt erreicht hat möchte ich euch Heute anhand des ThinkPad Yoga aufzeigen.

With tablets becoming more and more popular, manufacteres are forced to reinvent the notebook in order to give it a fighting chance. Thus many interesting new designs and concepts have been brought forth by PC vendors over the last few years. One notable design was the 360° hinge design by lenovo, featured on their IdeaPad Yoga line of laptops. This allowed for a conventional notebook to be transformed into a tablet. Recently though they have incorprated this design into the Think family, thereby creating the ThinkPad Yoga. Did lenovo manage a good transition of this design into the world of business laptops? I'll be taking a look at the ThinkPad Yoga to find out just that.

Gehäuse Chassis

Wie die meisten ThinkPads mutet das Yoga eher unauffällig mit seinem dunkelgrauen Gewand und glatten Flächen an. Um allerdings genügend Grip zu gewährleisten ist das gesamte Gehäuse in einer weichen samtigen Beschichtung versehen welche deutlich mehr Widerstand bietet als nacktes Plastik. Leider sind Fettflecken aber schnell zu erkennen, jedoch auch leicht zu reinigen. Nimmt man das Yoga in die Hand ist sicherlich zuerst das recht hohe Gewicht auffällig. Auf dem Papier wirken 1,6Kg zwar relativ leicht, doch in der Realtität ist es doch ein recht bemerkbares Gewicht. Nichtsdestotrotz gehört das Yoga noch zu den deutlich leichteren Vertretern unter den Convertible PCs. Dank der überwiegenden Verwendung von Aluminium-Magnesium fühlt sich das Yoga in der Hand recht wertig an und bietet eine angenehme Haptik. So gibt sich die Unterschale, welche nun übrigens im typischen Ultrabook Stil gebaut ist, also mit abnehmbarer Bodenplatte und einem im Rollcage befestigten Mainboard, sehr Verwindungssteiff und erlaubt nur bei extremen Kraftaufwand ein minimales Verwinden des Gehäuses zu.

Like most ThinkPads, the Yoga offers a rather simple design with its graphite grey color and predominantly flat surfaces. To ensure that enough grip is provided, the Yoga is coated entirely with a special soft-touch coating which offers more resistance than naked plastic. Oil stains are easily caused however, but can be removed just as easily with a cloth. When picking up the Yoga one might notice how heavy it feels, which does come as a surprise since 3.5lbs don't sound like awfully much. Nevertheless, the Yoga is still very light, especially for a convertible PC. Thanks to the magnesium-alloy chassis, the Yoga feels very high-end and is pleasant to touch. Furthermore, the chassis is very riggid and can hardly be bent or twisted, even when strong force is applied. The Yoga also offers a typical Ultrabook construction. It has a removable bottom panel and its mainboard is located within the rollcage.

Desweiteren beweist sich auch das Palmrest als relativ steiff und gibt auch bei hohem Kraftaufwand nicht nach. Lediglich in der Mitte, etwa zwischen Touchpad und Tastatur kann mit etwas Kraft ein Nachgeben des Materials erreicht werden da sich hier vermutlich ein Hohlraum befindet. Aufgrund der Verwendung einer Bodenplatte fühlt sich das Yoga beim hochheben nicht bretthart sondern etwas weich an, da hier die Bodenplatte etwas nachgibt. Da die Stabilität des Designs jedoch auf eine verwindungssteiffe Oberschale samt Rollcage beruht ist jene Tatsache eher unbedenklich. Dass dies alles bei einer Unterschalendicke von lediglich etwas über einem USB Anschluss erreicht wird ist umso eindrucksvoller. Auch das Display behält trotz Glasscheibe, Touchscreen und Digitizer eine sehr geringe Bauhöhe. Ungeachtet dessen ist auch hier Dank der Aluminium-Magnesium Legierung im Zusammenspiel mit der Dragontrail Glasscheibe ein einigermaßen stabiles Konstrukt vorzufinden, wobei allerdings ein Verwinden bereits mit geringem Kraftaufwand erreicht werden kann.

The Palmrest handles outside force equally well, not giving in even when pressing it down hard. Only the middle can be pushed down slightly. Due to its bottom panel, the Yoga does not feel very stiff when holding it with one hand. Instead, the design draws its stability from the rollcage located in the top part of the chassis. It is notable that all of this is achieved with a thickness only slighty thicker than a USB port. The lid is also very thin when considering the fact that it contains a digitizer unit, touch screen and sheet of glass. The lid is relatively tough thanks to the use of magnesium-alloy and Dragontrail glass, but can still be twisted rather easily, causing distortions on the LCD.

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Das ThinkPad Yoga besitzt zusätzlich sehr große und feste Scharniere die laut Lenovo mindestens 30,000 Schließ- und Öffnungszyklen durchstehen. Die Scharniere bieten genügend Widerstand und halten das Display mit etwas Nachwippen relativ fest in Position. Sowohl im geschlossenen zustand als auch Tablet Modus Drückt ein Widerstand das Display etwas an das Gehäuse um es aufgrund der fehlenden Verschlusshaken in Position zu halten. Ein minimales Öffnen ist hin und wieder jedoch nicht zu vermeiden was im Tablet Modus nicht sonderlich angenehm ist.

Additionally, the Yoga offers very sturdy hinges that according to lenovo will last at least 30.000 opening and closing cycles. They are able to hold the lid firmly in its position, allowing them to rock forth and back only slightly. When closed or fully opened a force presses the lid slightly towards the chassis to prevent it from accidentally opening. However, the lid can still not be prevented from unwillingly opening slightly which can become quite annoying in tablet mode.

Anschlüsse Ports

Trotz der geringen Bauhöhe gibt es eine angemesse Zahl an Ports.

Despite its thinness, the Yoga offers a decent amount of ports.

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Akira

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Tastatur Keyboard

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Wie alle neueren ThinkPads besitzt auch das Yoga eine Chiclet Tastatur. Die Konkav geformten Tasten fühlen sich aufgrund der speziellen Anti-glanz Beschichtung sehr angenehm an und bieten dadurch etwas Widerstand. Bedenkt dass das Yoga keine vollwertige Tastaur sondern eine leicht verkleinerte besitzt. Nichtsdestotrotz bietet die Tastatur ein sehr gutes Schreiberlebnis, obwohl so gut wie kein Tastenhub vorhanden ist. Es lässt sich angenehm tippen und man wird auch mit angemessenem Feedback von der Tastatur begrüßt. Der Anschlag gehört zwar eher zu der weicheren Sorte, aber das Tippgefühl kann dennoch als knackig beschrieben werden. Sicherlich trägt dazu auch die Tatsache bei dass sich die Tastatur nirgends eindrücken lässt oder gar klappert. Bei schwierigen Lichverhältnissen hilft ein LED Backlight welches in 2 Stufen regelbar ist die Tasten zu beleuchten.

Like all newer ThinkPads, the Yoga makes use of lenovos island style keyboard. The smile shaped chiclet keys feel very smooth thanks to the special coating that prevents them from becoming shiny. It is important to consider that the Yoga does not offer a full-size keyboard but instead has some shrinked keys. Nevertheless, the keyboard offers an excellent typing experience. Despite the fact that it hardly has any key travel at all, the keyboard still manages to deliver a pleasant typing experience with enough feedback. Even though the keyboard has a rather soft stroke, a crisp typing experience is still achieved. The firm fit of the keyboard surely contributes to the crispness. Under difficult lighting conditions the LED backlit keys illuminate the keyboard and allow you to type more easily in the dark. The brightness can be regulated with 2 different brightness settings.

Damit man im Tablet Modus nicht aus versehen die Tasten eindrückt (diese sind zwar deaktiviert, aber es ist sicherlich nicht angenehm wenn man Tasten eindrücken kann) hat das Yoga den sogenannten Lift and Lock Mechanismus. Werden die Scharniere weiter als 180° geöffnet so hebt sich das Plastikgitter zwischen den Tasten hoch und verhindert dass man die Tasten eindrücken kann. Desweiteren werden auch 2 Gummifüße ausgefahren damit das Gerät nicht auf dem Tisch herumschleift.

To prevent accidentally pressing the keys in tablet mode (they are deactivated anyway but pressing them is certainly not comfortable) the Yoga features what lenovo calls the Lift and Lock mechanism. When the hinges are opened beyond 180 degrees, the plastic frame between the keys lifts up and locks the keys in place. Additionally, 2 small rubber feet rise out of the chassis to prevent scratches when placing the Yoga on a table.

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Seit diesem Jahr besitzen die ThinkPads auch ein neues 5 Tasten Clickpad. Die gesamte Fläche ist nun eine große Taste. Das Touchpad hat sehr großzügige Maße und eine angenehme glatte Oberfläche auf der man leicht mit seinem Finger gleiten kann. In der Verwendung gefällt jedoch die Zeigerbeschleunigung nicht sonderlich, das bewegen des Zeigers fühlt sich nicht sehr direkt sondern eher indirekt an. Zwar kann man damit den Zeiger dennoch relativ präzise navigieren, allerdings nicht so gut wie bei einem Touchpad mit direkterer Übertragung. Beim Klicken geht das gesamte Pad, welches weniger Hub hat als die größeren ThinkPads, nach unten und erzeugt ein hörbaren klackerndes Geräusch was manchmal störend sein kann. Zudem zittert der Zeiger manchmal beim herunterdrücken der Taste. Gesten werden weitesgehend zuverlässig umgesetzt, nur scrollen scheint nicht flüssig zu laufen. Immerhin ist reverse scrolling wieder vorhanden.

As of the current generation ThinkPads offer a new 5 button clickpad. The entire surface is now one huge button. The touchpad has very big dimensions, especially for a machine the size of the Yoga, as well as a smooth surface, allowing your finger to easily gilde along it. Due to what seems like some sort of pointer acceleration, the way the pointer moves is very indirect rather than the direct approach often used in older touchpads. This means it in not as easy to navigate the pointer as precisely as one would like to. When clicking the entire touchpad is pushed down, creating an unpleasant clicky noise. When pressing down this button the pointer can sometimes become a bit shaky.

Alternativ kann man auch den Trackpoint verwenden. Dieser funktioniert so präzise wie bisher bekannt, allerdings muss man oft mit den integrierten Tasten kämpfen. Da nicht mehr physisch zwischen den 3 Trackpointtasten unterschieden wird kann es oftmals zu Fehleingaben kommen. So werden Klicks manchmal gar nicht oder falsch registriert. Zudem muss man aufgrund der Breite der Tasten seinen Daumen relativ viel bewegen. Eine physische Unterscheidung der 3 Tasten ist aufgrund der glatten Oberfläche, trotz den Punkten in der Mitte, ebenfalls eine Herausforderung.

Alternatively you may also use the trackpoint which is as accurate as always. However, the integrated buttons can sometimes cause problems. Since there is no more physical distinguishment between the 3 trackpoint buttons the result is often a misentry. Thus clicks are sometimes registered wrongly or not at all. The wide buttons also require you to move your thumb quite a lot when switching between them. Despite the small dots in the middle it still proves a challenge to physically distinguish between the 3 buttons.

Display

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Das Yoga kann entweder mit einem HD (1366x768) oder Full HD (1920x1080) Display bestellt werden. Beides sollten LG Displays basierend auf der IPS Technik sein. Bei einer Größe von 12,5" ist der HD Bildschirm empfehlenswerter, ansonsten, wer den Full HD Bildschirm wählt, der wird auch skalieren müssen da bei 176dpi Schrift nur noch mit Mühe gelesen werden kann. Jenes Display ist auch in meinem Testgerät vorhanden. Obwohl sich eine Glasscheibe vor dem Display befindet so ist es dank einer speziellen Folie matt. Dadurch wirkt allerdings alles minimal unscharf. Mit einer Helligkeit von 400 nits ist das Display mehr als hell genug und besitzt einen recht hohen Kontrast von etwa 700:1. Auch die Blickwinkel können überzeugen. Horizontal sowie vertikal sind kaum Änderungen zu erkennen. Schräg betrachtet ist jedoch ein starker Kontrastabfall zu erkennen. Die Farben sind recht enttäuschend. Sie wirken dreckig und schwach, sicherlich auch weil der sRGB Farbraum bei weitem verfehlt wird. (<70%)

The Yoga can be ordered with either a HD panel (1366x768) or a full HD panel (1920x1080). Both of them are manufactered by LG and based on the IPS technology. At a size of 12,5 inches, anyone who chooses the full HD panel will need to revert to scaling as text becomes barely readable at 176dpi. The HD display seems much more sensible at 125dpi. My review unit has the full HD display. Even though it is covered by a glass panel, the screen is matte. At a brightness rating of nearly 400 nits, it is plenty bright and to some extent suitable for outdoor use. Boasting a contrast of 700:1 and good viewing angles, with only minor changes preceivable at most angles, the screen leaves a good impression. At certain viewing angles though contrast rapidly takes a ditch. Colors look unsaturated and unnatural as well, partially because of the bad color gamut. The sRGB color space is not nearly covered.

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Typisch für ein Convertible bietet das Yoga einen touchscreen sowie Stifteingabe. Die 10 Finger touch Eingabe funktioniert wunderbar unter Windows 8.1. Eingaben werden präzise erkannt und zuverlässig sowie zügig umgesetzt. Es gab keine Auffälligkeiten. Der Bildschirm verschmiert jedoch sehr leicht, was allerdings schwer zu vermeiden ist. Auch die Stifteingabe funktioniert präzise obwohl die Präzision zu den Rändern hin etwas abnimmt. Nur die physische Größe des Stiftes kann als unangenehm empfunden werden da dieser sehr klein als auch dünn ist. Die glatte und rutschige Oberfläche ist ebenso suboptimal.

Being a convertible, the Yoga offers a touchscreen and digitizer. The screen supports a 10 finger input which works great under Windows 8.1. Inputs are registered acurately with no delay which allows a swift and precise navigation. The touchscreen did not cause any problems at any time. It does however get full of smudges within a short time. The digitizer works just as acurately, though slightly less so towards the edge of the screen. The physical size of the digitizer is a bit uncomfortable as it is very small and thin, especially compared to previous generations. The surface is very slippery as well.
 
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Akira

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Lautsprecher Speakers


Das ThinkPad Yoga besitzt Stereo Lautsprecher mit 2x 2W welche sich zwischen Display und chassis befinden. Sie produzieren einen sehr unausgewogenen und blechernen Klang, mit Fokus auf den Höhen. Die Mitten klingen sehr matschig und es ist auch kein Bass vorhanden. Ihre maximale Lautstärke ist so leise dass ein Raum unmöglich damit beschallt werden kann.

The ThinkPad Yoga has stereo speakers located between the screen and chassis. They produce a very tinny and unbalanced sound, focusing on higher range frequencies. Mid range frequencies sound very muddled and bass is not perceivable at all. Their output volume is extremely low as well, at maximum volume you will hardly be able to fill a room with audio.

Die externe Audioausgabe übernimmt eine Conexant CX20751. Andere Haswell ThinkPads setzen interessanterweise auf eine Realtek wohingegen das Yoga wie ältere ThinkPads eine Conexant verwendet. Allerdings profitiert das Yoga davon so gut wie gar nicht. Die neueren Conexant Chips haben ein extrem leises Ausgangssignal. Auch die Audioqualität ist sehr enttäuschend. Der Musik fehlt es an Bass und der Bass der wiedergegeben wird klingt wie ein matschiger undefinierter Einheitsbrei. Auch die Mitten klingen sehr matschig und unklar. Die Höhen sind quasi nicht vorhanden und klingen ebenfalls so matschig wie die Mitten. Die Soundkarte ist eine der schlimmsten die ich kenne und eine abolute Schande für ein solches high end Gerät.

External audio output is made possible by the Conexant CX20751. Interestingly the Yoga uses a Conexant, just like most older ThinkPads, while other Haswell ThinkPads make use of a Realtek. This doesn't do the Yoga any good though. Newer Conexant audio chips have an extremely silent audio output. You will really need to crank up the volume on your amp. Even then, audio quality is more than disappointing. Music lacks some bass and the bass you get is one giant undefined pool of mush. Mid range frequencies aren't any better as they sound very muddled and soft. They are not clear at all. Higher range frequencies are almost non-existent and just as muddled as mids. This is by far one of the worst audio chips I have ever encountered and a real shame, especially on such a high end machine.
 
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Akira

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Systemleistung Performance

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Das Yoga ist mit einem Haswell ULV Prozessor ausgestattet. Mein Testmodell hat einen i5-4200u mit 1,6GHz. Auf Benchmarks werde ich nicht eingehen da diese zahlreich im Internet nachgesehen werden können. Das System fühlte sich auf jeden Fall sehr flott an, trotz der 7200 RPM Festplatte. Zusammen mit Windows 8.1 starten Programme recht schnell. Full HD Videos bereiten dem Prozessor keine Probleme. Dabei wirkt auch die Kühlung äußerst überzeugend. Bei geringer Last bleibt der Lüfter weitestgehend aus und das Gehäuse erwärmt sich lediglich an den Lüftungsschlitzen etwas. Fordert man den Prozessor etwas mehr wie durch das Abspielen eines Full HD Videos, so dreht der Lüfter zwar durchaus hoch, bleibt aber mit seinem leisen säuseln eher im Hintergrund. Selbst unter Volllast, hervorgerufen durch Prime95, bleibt der Lüfter relativ zurückhaltend, wenn auch deutlich hörbar. Der Unterboden bleibt dabei kühl und wird nur bei den Lüftungsschlitzen etwa handwarm. Nur das Palmrest kann an der rechten Seite etwas warm werden da sich hier die Festplatte befindet.

The Yoga is available with Haswell ULV processors ranging from a Core i3 to Core i7. My model has a i5-4200u with 1,6GHz. I will not bother with benchmarks as this 4200u is no different from others and thus plenty of benchmarks can be found on the web. The system definitely felt very speedy, despite being equipped with a 7200 RPM spinning hard drive. Coupled with Windows 8.1, programs opened quickly and Full HD videos are not problem whatsoever for the CPU. The cooling system is top-notch as well. When presented with only light load such as surfing the web, the fan usually stays off and the bottom panel only gets slightly warm around the heat vents. When playing a full HD video or doing other slightly more demanding tasks the fan does become noticeable but can still be considered silent. Under full load like such caused by Prime95, the fan is audible but still rather silent and never annoying. The bottom panel only got slightly warm as did the palmrest beneath which the hard drive is located.

Akkulaufzeit Battery life

Das ThinkPad Yoga hat nur einen Akku zur verfügung, nämlich einen eingebauten Lithium-Polymer Akku mit etwa 48Wh. Bei mittlerer Helligkeit und leichter Last wie etwa surfen pendelt sich die Laufzeit bei 5 bis 7 Stunden ein, je nach Verwendungsszenario, was ein ordentlicher Wert ist. Unter Volllast hält das Yoga nur noch 2h durch. Es ist möglich einen speziellen Tiefschlafmodus zu aktivieren mit dem das Yoga 30 Tage lang im Standby verweilen kann.

The ThinkPad Yoga only has one battery option, a 48Wh Lithium-Polymer battery which is integrated in the front of the notebook. At medium brightness the average runtime is about 5 to 7 hours, not bad for such a small battery. Under heavy load the Yoga only lasts 2 hours. The Yoga, like many other ultrabooks, supports a 30 day standby mode which allows it to sleep for one month.

Fazit Conclusion

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Zusammenfassend ist das Yoga auf jeden Fall ein sehr interessantes Gerät. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und wirkt relativ robust, es ist mit einem FHD Display erhältlich was sicherlich für einige sehr wichtig ist und die Eingabegeräte überzeugen ebenso, obwohl das neue Touchpad sehr gewöhnungsbedürftig ist. Auch als Tablet Ersatz eignet es sich dank Windows 8.1 und den 360° Scharnieren sehr gut, wobei hier allerdings ein geringeres Gewicht wünschenswert gewesen wäre. Wer nach einem vollwertigen Subnotebook sucht, jedoch nicht zusätzlich ein Tablet mitschleppen will, der ist mit dem ThinkPad Yoga gut beraten.

The Yoga is without any doubt a very interesting little machine. The build quality is superb, it is available with a good full HD screen and the keyboard, despite its small size and lack of key travel, is surisingly comfortable to type on. You might need to get used to the touchpad though. Furthermore, it works perfectly well as a tablet thanks to Windows 8.1 and its 360 degree hinges. I would have preferred a lighter chassis however. Nevertheless, if you're looking for a high quality subnotebook and don't want to miss out on the advantages of a tablet, then the ThinkPad Yoga is the perfect choice.
 
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Aviator

Meisterhoppler
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Schönes Review (danke dir) und tolles Gerät aber mit mit diesem Touchpad hat sich Lenovo ins Abseits geschossen. Ich brauch die mittlere Trackpointtaste einfach ständig. Wie gut arbeitet es sich denn mit dem Ding auf dem Arm (im Tablet-Modus). Dürfte doch auf Dauer wohl etwas schwer sein - oder?
 

hha81667

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Kurze Frage - wie lange hast Du das Gerät noch? Denn wenn Du es zuuuufällig noch eine Woche hättest, könntest Du es ja zum begrabbeln nach München mitbringen - so denn das mobile Treffen statt findet :rolleyes:
 
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Akira

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Wie gut arbeitet es sich denn mit dem Ding auf dem Arm (im Tablet-Modus). Dürfte doch auf Dauer wohl etwas schwer sein - oder?

Ja auf Dauer ist es zu schwer aber wenn man mal schaut was angenehme Tablets so wiegen (600g oder weniger) ist das nicht verwunderlich.

Kurze Frage - wie lange hast Du das Gerät noch?

Bin eigentlich eh schon spät dran und wollte es nächste Woche wieder zurückbringen, aber mit Andy kann man sicherlich reden. Problem ist nur dass ich scheinbar das Windows geschrottet habe so dass es manchmal ein bisschen spinnt. Zum anfassen und Eingabegeräte testen sollte es aber noch reichen.
 

hha81667

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Zum anfassen und Eingabegeräte testen sollte es aber noch reichen.
Das wäre eigentlich der Hauptgrund, warum wir es mal befingern wollten. Wäre toll, wenn da noch was möglich ist, aber wenn Andy das Gerät zurück braucht, dann müssen wir uns halt noch weiter gedulden oder doch mal einen Ausflug zu Andy starten.
 

fb1996

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Danke für das wie erwartet sehr gute Review. :thumbup:
Interessantes Gerät jedenfalls - wenn nur die peinliche Soundkarte nicht wäre :facepalm:
 

SF6

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Problem ist nur dass ich scheinbar das Windows geschrottet habe so dass es manchmal ein bisschen spinnt.

In wiefern "spinnt" es denn?

Stimme deinem Review weitgehend zu, bis auf:

aber mit seinem leisen säuseln eher im Hintergrund

Gerade, wenn der Turbo oft ausgenutzt wird finde ich es recht weit entfernt von einem "leisen" säuseln. Nach meinem Empfinden ist er dann einfach laut. Lauter also bei Dauerbelastung durch Prime (Vcore bei Prime niedriger als bei Turbo!).

aber das Tippgefühl kann dennoch als knackig beschrieben werden

"Knackig" ist anders. Die Tastatur ist deutlich schlechter als ein T440s. Ich mache damit jedenfalls deutlich mehr Fehler. Feedback kaum vorhanden. Für Vielschreiber nicht geeignet (natürlich gibt es schlechtere, würde in Schulnoten eine 3 vergeben).

Auch die Stifteingabe funktioniert präzise obwohl die Präzision zu den Rändern hin etwas abnimmt.

Nach der 100+ Punkte Kalibrierung ist die Genauigkeit deutlich besser.
 

Akira

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wenn nur die peinliche Soundkarte nicht wäre

Leider ist das bei den anderen Haswell ThinkPads ja auch nicht anders.:(

In wiefern "spinnt" es denn?

Wenn man versucht den Windows Explorer zu öffnen dann stürzt explorer.exe ab. Gleiches wenn man eine Datei rechts klicken will. Aber wie gesagt, nicht weiter schlimm, Recovery Partition ist ja noch drauf, die werd dann vielleicht gleich mal benutzen.

Gerade, wenn der Turbo oft ausgenutzt wird finde ich es recht weit entfernt von einem "leisen" säuseln. Nach meinem Empfinden ist er dann einfach laut. Lauter also bei Dauerbelastung durch Prime (Vcore bei Prime niedriger als bei Turbo!).

Hmm, also ich hab da schon ganz andere Kaliber gehört und empfand das jetzt nicht als sonderlich laut. Aber gut wenn man auch ein paar andere Meinungen zu hören bekommt. Ist halt immer subjektiv sowas. Evtl. hab ich das Ding auch nicht lang genug gequält oder das Zimmer war zu kalt.

"Knackig" ist anders. Die Tastatur ist deutlich schlechter als ein T440s. Ich mache damit jedenfalls deutlich mehr Fehler. Feedback kaum vorhanden. Für Vielschreiber nicht geeignet (natürlich gibt es schlechtere, würde in Schulnoten eine 3 vergeben).

Komisch, ich finde sie wirklich überraschend gut. Ja, der Hub fehlt was etwas ungewohnt ist aber ich finde es nur umso bemerkenswerter wie gut die Tasta trotz dessen ist. Auf jeden Fall besser als das was ich im T540p erlebt habe. Und das von jemanden der mit einer X301 Tasta unterwegs ist und früher auf einem 600X tippte...

Vielleicht gibt es ja wieder verschiedene Hersteller? Die können sich teilweise stark unterscheiden.
 

hubie

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Ich hab einen Kratzer entdeckt rechts unten an der Gehäuse Seite, wohl dem Review geschuldet, ist der "abwischbar"? :)
Ansonsten sehr schönes Review, die vielen Bilder gefallen mir (bei "nur Text" wird mir meist ziemlich schnell langweilig).
 

Akira

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Welcher Kratzer? Bei den neuen Modellen ist nichts mehr abwischbar da die Gummierung nun in das Material eingearbeitet statt aufgetragen ist. Dadurch sind Kratzer nun permanent.
 

gatasa

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@Aurora
wie siehst Du die Gefahr von Dellen im Body? Das Yoga ist doch sehr stabil. Du hattest das Yoga etwas länger als ich in den Händen, vielleicht kannst Du es besser einschätzen.

Was mir noch aufgefallen ist, ist die sehr kleine und feine Auflösung des Bildschirms. In meinem Fall war die Schrift fürs Forum in der Originalauflösung nicht mehr dauerhaft zu nutzen. Wir haben das Thinkpad Yoga dann auf dem Münsterlandtreffen etwas gröber skaliert, damit ich alter Mann wieder das Forum lesen konnte.
Kann man das dauerhaft einstellen oder muss man das für jeden Browser machen?
Für Bildbearbeitung ist der Bildschirm aus meiner Sicht auf jeden Fall sehr geeigent, besser als mein x201:D. Nur der Preis von mindestens 1399€ macht meinem Konto Sorgen ;)

Gruß in't Huus

gatasa
 
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=CO=Windler

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Was steht denn da über die Soundkarte dieses topmodischen Highend-Notebooks?!

Hilfe! ein böser Geist aus der Vergangenheit... MWAVE is back. :facepalm:

(Als stolzer Nutzer eines 760XD von 1996 habe ich diese grässlichste aller Thinkpad-Soundkarten eigenhändig gegen die ESS-Version getauscht.)

Ist das ein fieser PWM-Wandler wie im RaspberryPi? Bei einem 20€-Bastelplatinchen ist das ja grade noch hinnehmbar, doch in einem so ernst gemeinten teuren Gerät wird das doch zur Schande, wenn jemand seine sorgsam geplante multimediale Präsentation über den Großbild-Beamer mit THX-Soundsystem im Audimax abspielen will um große neue Ideen seinem Geldgeber vorzuführen, und dann *Krächtz*! Der Auftritt wäre vergeigt.
 
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