X2xx/s (X200/s-260) Thinkpad X201 Akku-Problem

autoexec1

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Hallo Thinkpad-User:-))

habe ein Problem mit meinem Thinkpad X201 bei verwendung von 9-Zellen-Akkus

egal wie voll der akku ist, bei 6% geht das thinkpad ohne warnung aus! - startet man es danach erneut läuft es wie gewohnt weiter (5, 4, 3, 2, 1 %)

hab dazu auch ein Video gemacht, welches das Phänomen beschreibt: https://www.youtube.com/watch?v=BK_IW8MrFgQ

hab mittlerweile mehrere Akkus getestet: 2x Luxnote akku + 1x Pantona-Akku - immer das Selbe.... - lediglich mein 6-Zellen Original Lenovo Funktioniert....

hat jemand ne lösung oder Selbiges Problem?
 
Schon mal einen davon rekalibriert ?

Ansonsten mal den Energiemanager deinstallieren.

Edit: Da es mit dem originalem Lenovo passt liegt es an den anderen Akkus und nicht am Gerät/software.
 
Ich würde aus schlechter Erfahrung heraus auch keine Nachbauakkus verwenden.

Lieber ein guter gebrauchter und dann original als das Lotteriespiel mit ungewissem Ausgang..

VG Stephan
 
Schon mal einen davon rekalibriert ?
Ja, Habe ich gleich mit dem ersten Akku probiert



Ansonsten mal den Energiemanager deinstallieren.

Ist ohnehin nicht Installiert da ich das X201 mit Linux betreibe - habe ihn lediglich mit windows mitinstalliert um ein eventuelles problem von Linux auszuschliesssen - aber wie im video gesehen tritt es bei jedem Betreibssystem auf:/



Edit: Da es mit dem originalem Lenovo passt liegt es an den anderen Akkus und nicht am Gerät/software.

Bei den beiden Luxnote hätte man es noch auf einen Serienfehler schieben können, da jetzt aber schon der dritte Akku eines anderen erstellers dieses Problem verursacht kommt mir das ganze irgendwie komisch vor... - Klar haben Drittherstellerakkus probleme... - aber das gleiche immer wieder?



Leider kenne ich niemanden mit X201 zum testen der akkus bzw mit Funktionierendem 9-zeller.... und den Originalakku kann ich mir als Student auch nicht so einfach leisten...
 
Sind diese letzten 6% so wichtig ? Kannst du dir vom OS keine Schwelle setzen das er dich bei 10% informiert und du dann ausmachst oder Kabel ansteckst ? So regelmäßig leersaugen soll man die Akku ja eh nicht.
 
Hi,
da ich durch ein anderes hobby viel mit diesen akkutypen zutun hab und auch die materie kenne, welche wirklich zu weitreichend ist um mal eben genau zu erklären wieso weshalb warum..., geb ich hier ein paar tipps, und fakten.

fakten:
ich nutze nachbauakkus von vinitech, ältester 1,5 jahre und von vorgesehenen 47,xx wh hat er 48,5x wh

Diese akkutypen haben bei richtiger behandlung nach 1000 ladezyklen 90% restkapazität!!!

alle diese akkus kommen aus china, lenovo fertigt da garnix selbst.
unterschied ist die platine welche die zellen balanced, und dchätzungsweise von lenovo bei 0% anzeige noch 10-15% rest haben, wodurch der anwender meint die halten länger als nachbauten, was eigtl nur daran liegt das die leute nicht mit akkus umzugehen wissen, und es im internet auch zu 90% falsch beschrieben wird.

rekalibrieren ? Sowas kann man garnicht, im schlimmsten fall macht man damit den akku gar kaputt
im besten fall werden etwas kapazität mehr vorgegaukelt, nach wochen fängt er aber im letzten drittel bei belastung an dramatisch einzubrechen

verhaltensregeln für diese akkus:

nagelneue akkus benötigen 2-3 zyklen (siehe dazu nächster text)
bis sie voll belastbar und volle kapazität haben.
jeh langsamer man die ersten zyklen den akku läd und entläd, desto mehr sind sie dann auch belastbar und man hat die max kapazität

entladungen auf unter 20% wird den akku langfristig schaden, kapazitätsverlust kommt schleichend oder schneller jeh nachdem wie oft man ihn darunter entläd, und vorallem zählt jede sekunde die sie auf 0% verbringen, sollte es ausversehen passieren -> SOFORT!!! Anstecken, aber bitte mit laufenden notebook auf höchstleistung mit schwachen netzteil (akku darf hier nur sehrsehr langsam bis 40% geladen werden -wichtig-

akkus immer laden wenn möglich, egal ob er 90%, 80% oder wieviel auch immer hat!!
eine ladung von 80-100 ist kein "ladezyklus", 5x 80-100% wird hier als ladezyklus erkannt

idealerweise entläd man nur bis 35-40%, so laden sie schnell auf und man ist auf nr sicher

Im netzbetrieb den akku nicht entfernen, bis 60grad kann der akku problemlos ab
andersrum: unter 10grad, und gerade bei minustemperaturen steigt der innenwiederstand extrem an, und man sollte bei minusgraden den akku nicht benutzen, falls doch bitte minimal belasten. (Ihr kennt die geschichten explodierender smartphones? Einzelfälle von extrembeanspruchung bei extremen minustemperaturen...)

wird der akku länger nicht genutzt (monate) sollte man ihn auf 80% entladen (storage) und bei raumtemp lagern, alle monat mal prüfen und eventuell etwas nachladen.


Ich stelle ab 40 % eine meldung ein und ab 25% das automatische herunterfahren mit 10% reservestrom


beachtet man diese punkte, hat man jahrelang volle kapazität, auch bei 25,- nachbauakkus.

es möge manch einer meinen es sei schwachsinnig soviel restkapazität immer zu halten, aber was bringt es einen immer auf 0 zu fahren, und nach 40 zyklen hat man nurnoch 70% ? Von da an ist der akku auch nicht besser nutzbar und ist bereits irreparabel geschädigt, der verlust ist schleichend, und man kann nur zusehen wie er weiter an kapazität verliert.

kauft euch lieber einen 2. oder 3. akku zum wechseln und dann könnt ihr das thema akkukauf jahrelang vergessen, hab mit vinitech sehr gute erfahrung, diese haben auch spitzen zellen von panasonic oder sony verbaut.


bitte stellt mir keine fragen dazu wieso weshalb, da eine antwort darauf wirklich zu umfangreich wäre.
bei bedarf könnte ich zu den thema einige infoseiten raussuchen, welche alle fragen beantworten, aber dafür muss man dann bereit sein einige!! Din a4 seiten durchzulesen und zu verstehen, das ist ne menge freizeit.

das ganze sind auch nicht nur theoretische tipps, sondern jahrelange erfahrung, normal arbeite ich mit einzelzellen welche selbst konfiguriert und verlötet werden, und das mit hochleistungstypen die das 10-fache kosten wie ein notebooktypischer akku, deshalb ist es sehr wichtig zu wissen was man tut, auch da ein ausfall auch in nem schaden von bis 1000,- enden kann.


ok soviel dazu von mir, ich hoffe ich kann damit den ein oder anderen akku von euch "das ewige leben" schenken.
ps. Handyakkus sind genauso zu behandeln, meine iphone akkus haben nach 2 jahren keinerlei verlust! Aber ich bin da auch sehr genau was das einhalten der obigen tipps angeht...

egal was die hersteller euch erzählen wollen, ich sag das nicht, um euch akkus zu verkaufen...
man erinnere sich an druckerpatronen mit chip, egal wie voll, nach xxx gedruckten blättern wurde dicht gemacht...

ich hoff ich löse damit keine riesen diskusion aus, denn aus angst davor halte ich mich normalerweise bei den thema komplett raus.
nun könnt ihr mir vertrauen und es einfach versuchen (kostet ja nichts) oder eurer eigenen überzeugung nachgehen, zumindest hab ich euch die möglichkeit nun nicht weiter vorenthalten.


wenn ich aber sehe was manche akkus an kapazitäten bei zyklen haben ist es eigtl dringend nötig mal gesagt zu haben.

viele grüße und ein langes akkuleben
 
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