Hi,
da ich durch ein anderes hobby viel mit diesen akkutypen zutun hab und auch die materie kenne, welche wirklich zu weitreichend ist um mal eben genau zu erklären wieso weshalb warum..., geb ich hier ein paar tipps, und fakten.
fakten:
ich nutze nachbauakkus von vinitech, ältester 1,5 jahre und von vorgesehenen 47,xx wh hat er 48,5x wh
Diese akkutypen haben bei richtiger behandlung nach 1000 ladezyklen 90% restkapazität!!!
alle diese akkus kommen aus china, lenovo fertigt da garnix selbst.
unterschied ist die platine welche die zellen balanced, und dchätzungsweise von lenovo bei 0% anzeige noch 10-15% rest haben, wodurch der anwender meint die halten länger als nachbauten, was eigtl nur daran liegt das die leute nicht mit akkus umzugehen wissen, und es im internet auch zu 90% falsch beschrieben wird.
rekalibrieren ? Sowas kann man garnicht, im schlimmsten fall macht man damit den akku gar kaputt
im besten fall werden etwas kapazität mehr vorgegaukelt, nach wochen fängt er aber im letzten drittel bei belastung an dramatisch einzubrechen
verhaltensregeln für diese akkus:
nagelneue akkus benötigen 2-3 zyklen (siehe dazu nächster text)
bis sie voll belastbar und volle kapazität haben.
jeh langsamer man die ersten zyklen den akku läd und entläd, desto mehr sind sie dann auch belastbar und man hat die max kapazität
entladungen auf unter 20% wird den akku langfristig schaden, kapazitätsverlust kommt schleichend oder schneller jeh nachdem wie oft man ihn darunter entläd, und vorallem zählt jede sekunde die sie auf 0% verbringen, sollte es ausversehen passieren -> SOFORT!!! Anstecken, aber bitte mit laufenden notebook auf höchstleistung mit schwachen netzteil (akku darf hier nur sehrsehr langsam bis 40% geladen werden -wichtig-
akkus immer laden wenn möglich, egal ob er 90%, 80% oder wieviel auch immer hat!!
eine ladung von 80-100 ist kein "ladezyklus", 5x 80-100% wird hier als ladezyklus erkannt
idealerweise entläd man nur bis 35-40%, so laden sie schnell auf und man ist auf nr sicher
Im netzbetrieb den akku nicht entfernen, bis 60grad kann der akku problemlos ab
andersrum: unter 10grad, und gerade bei minustemperaturen steigt der innenwiederstand extrem an, und man sollte bei minusgraden den akku nicht benutzen, falls doch bitte minimal belasten. (Ihr kennt die geschichten explodierender smartphones? Einzelfälle von extrembeanspruchung bei extremen minustemperaturen...)
wird der akku länger nicht genutzt (monate) sollte man ihn auf 80% entladen (storage) und bei raumtemp lagern, alle monat mal prüfen und eventuell etwas nachladen.
Ich stelle ab 40 % eine meldung ein und ab 25% das automatische herunterfahren mit 10% reservestrom
beachtet man diese punkte, hat man jahrelang volle kapazität, auch bei 25,- nachbauakkus.
es möge manch einer meinen es sei schwachsinnig soviel restkapazität immer zu halten, aber was bringt es einen immer auf 0 zu fahren, und nach 40 zyklen hat man nurnoch 70% ? Von da an ist der akku auch nicht besser nutzbar und ist bereits irreparabel geschädigt, der verlust ist schleichend, und man kann nur zusehen wie er weiter an kapazität verliert.
kauft euch lieber einen 2. oder 3. akku zum wechseln und dann könnt ihr das thema akkukauf jahrelang vergessen, hab mit vinitech sehr gute erfahrung, diese haben auch spitzen zellen von panasonic oder sony verbaut.
bitte stellt mir keine fragen dazu wieso weshalb, da eine antwort darauf wirklich zu umfangreich wäre.
bei bedarf könnte ich zu den thema einige infoseiten raussuchen, welche alle fragen beantworten, aber dafür muss man dann bereit sein einige!! Din a4 seiten durchzulesen und zu verstehen, das ist ne menge freizeit.
das ganze sind auch nicht nur theoretische tipps, sondern jahrelange erfahrung, normal arbeite ich mit einzelzellen welche selbst konfiguriert und verlötet werden, und das mit hochleistungstypen die das 10-fache kosten wie ein notebooktypischer akku, deshalb ist es sehr wichtig zu wissen was man tut, auch da ein ausfall auch in nem schaden von bis 1000,- enden kann.
ok soviel dazu von mir, ich hoffe ich kann damit den ein oder anderen akku von euch "das ewige leben" schenken.
ps. Handyakkus sind genauso zu behandeln, meine iphone akkus haben nach 2 jahren keinerlei verlust! Aber ich bin da auch sehr genau was das einhalten der obigen tipps angeht...
egal was die hersteller euch erzählen wollen, ich sag das nicht, um euch akkus zu verkaufen...
man erinnere sich an druckerpatronen mit chip, egal wie voll, nach xxx gedruckten blättern wurde dicht gemacht...
ich hoff ich löse damit keine riesen diskusion aus, denn aus angst davor halte ich mich normalerweise bei den thema komplett raus.
nun könnt ihr mir vertrauen und es einfach versuchen (kostet ja nichts) oder eurer eigenen überzeugung nachgehen, zumindest hab ich euch die möglichkeit nun nicht weiter vorenthalten.
wenn ich aber sehe was manche akkus an kapazitäten bei zyklen haben ist es eigtl dringend nötig mal gesagt zu haben.
viele grüße und ein langes akkuleben