Thinkpad T61 mit Intel-Grafik - keine Reaktion/tot, was kann die Ursache sein?

Andrey_HH

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Hallo, liebes Community,

ich bekam über Kleinanzeigen einen T61 geschenkt. Der Laptop hat Intel-Grafik, sieht optisch heil aus - und lässt sich gar nicht einschalten. Der zeigt gar kein Lebenszeichen beim Stromanschluss.

Was kann die Ursache dafür sein? Wie kann ich testen, ob es sich reparieren lässt?

Gruß aus Hamburg
 
Als allererstes würde ich mal vom Netzteil aus durchmessen, ob Spannung bis zur Hauptplatine kommt und ggf. auch ein anderes Netzteil nutzen. Den Akku würde ich dazu entfernen, falls der ausgenudelt ist. Dazu auch Minimalbestückung anwenden - also alle Laufwerke raus, nur ein RAM-Riegel usw. Auch den Bluetooth-Adapter kannst Du mal abziehen. Falls vorhanden, tausche auch die CPU.


Geht überhaupt eine Kontroll-LED an beim Anstecken eines Netzteils? Sonst würde ich auf ein defektes Board tippen.
 
Als allererstes würde ich mal vom Netzteil aus durchmessen, ob Spannung bis zur Hauptplatine kommt und ggf. auch ein anderes Netzteil nutzen. Den Akku würde ich dazu entfernen, falls der ausgenudelt ist. Dazu auch Minimalbestückung anwenden - also alle Laufwerke raus, nur ein RAM-Riegel usw. Auch den Bluetooth-Adapter kannst Du mal abziehen. Falls vorhanden, tausche auch die CPU.


Geht überhaupt eine Kontroll-LED an beim Anstecken eines Netzteils? Sonst würde ich auf ein defektes Board tippen.
Hallo, was ich bis jetzt getan habe:
- RAM komplett entfernt - keine Reaktion
- Netzteil 2 mal getauscht - keine Reaktion
- CPU (T7300) entfernt - keine Reaktion
- Stromanschluss (das gelbe Teil) - getauscht, keine Reaktion

Keine Reaktion = gar nichts, null, keine LEDs, keine Geräusche

Akku fehlt generell

Wie und wo kann ich die Spannung messen?
 
Wenn die Kiste offen ist, dann am Stecker vom Netzteilkabel zum Board. Aber schaue auch die Sicherungen an, ob die Durchgang haben.

Es klingt jedenfalls sehr nach gans gabudd.
OK, "gans gabudd" wäre auch meine Gedanke... Wenn nicht mal LED blinkt, stehen Chancen eher schlecht...
 
Falls noch eine Dockingstation vorhanden ist, könnte man ein Einschalten darüber versuchen.
Aber wenn die LEDs in der Statusleiste schon nichts anzeigen, sieht es in der Tat nicht gut aus.
 
Falls noch eine Dockingstation vorhanden ist, könnte man ein Einschalten darüber versuchen.
Aber wenn die LEDs in der Statusleiste schon nichts anzeigen, sieht es in der Tat nicht gut aus.
Auch mit dem Dock (Type 2504) getestet - kein Lebenszeichen
 
Sicherungen durchmessen! Lageplan im Wiki - Startseite unten links. Auch die DC-In-Buchse genau prüfen, manchmal kann die kaputt gehen (Kontakt auf Außenseite abgebrochen o.ä.).
 
Sicherungen durchmessen! Lageplan im Wiki - Startseite unten links. Auch die DC-In-Buchse genau prüfen, manchmal kann die kaputt gehen (Kontakt auf Außenseite abgebrochen o.ä.).
Danke, aber das ist für mich - ehrlich zu sagen - zu Hardware-lastig... Ich habe im Juli ein paar Tagen frei - vielleicht, werde ich da ein paar Stunden Zeit finden.. bis dahin das Teil als "Reparatur-Kandidat" in den Keller.

Frage vorab: wie soll ich sie messen? Mit Kontakten des Voltmeters Sicherungen berühren - und weiter? Was soll ich sehen?
 
Kpl tot ist oft einfacher zu fixen als zB alles funzt, "nur" garbled screen bei flexkandidaten.
Kann dem "Sicherungen messen" meiner Vorredner nur frenetisch zustrimmen,
ausserdem sofort die Gelegenheit nutzen das board mit Lupe auf Risse/Löcher in Bauteilen abzuscannen,
und subtileres wie nicht so schön glänzende Löstellen, im Vergleich zu gleichem Bauteil verblasste Beschriftung ...

Sicherung checken: Voltmeter auf Ohm aka Widerstandsmessung, wähle den niedrigsten Messbereich.
Die Messpitzen kurzschliessen und Wert im Hinterkopf behalten.
Spitzen nun an beide Seien der Sicherungen halten, sollte um nicht mehr als 1 Ohm von s.o. abweichen
(falls aber die Auflösung Deines Schätzeisens mies ist darfs auch a bisserl mehr sein)
 
Kpl tot ist oft einfacher zu fixen als zB alles funzt, "nur" garbled screen bei flexkandidaten.
Kann dem "Sicherungen messen" meiner Vorredner nur frenetisch zustrimmen,
ausserdem sofort die Gelegenheit nutzen das board mit Lupe auf Risse/Löcher in Bauteilen abzuscannen,
und subtileres wie nicht so schön glänzende Löstellen, im Vergleich zu gleichem Bauteil verblasste Beschriftung ...

Sicherung checken: Voltmeter auf Ohm aka Widerstandsmessung, wähle den niedrigsten Messbereich.
Die Messpitzen kurzschliessen und Wert im Hinterkopf behalten.
Spitzen nun an beide Seien der Sicherungen halten, sollte um nicht mehr als 1 Ohm von s.o. abweichen
(falls aber die Auflösung Deines Schätzeisens mies ist darfs auch a bisserl mehr sein)
danke für den Hinweis
 
Was kann die Ursache dafür sein? Wie kann ich testen, ob es sich reparieren lässt?

Der Grund ist: Akku tot, BIOS-Batterie tot und das Netzteil kann die BIOS-Batterie ja nicht aufladen, dann man nur Akkus, aber keine Einweg-Batterien laden kann.

Der T61 muss also zunächst mit einem halbwegs geladenen Akku versehen werden, der dann temporär die Funktion der BIOS-Batterie übernimmt, den Flash-ROM in den BIOS-RAM zu laden. Erst nach dem Akku auch das Netzteil anschließen und fünf Minuten warten, ob der Akku offline geladen wird.

Danach muss er starten... ;)

P.S. Wenn kein halbwegs vorgeladener T61-Akku vorhanden, muss es eine neue BIOS-Batterie sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Braucht man nicht - eine volle CMOS-Batterie reicht. Genau genommen startet ein T61 auch ohne CMOS-Batterie und Akku nur mit Netzteil.
Nach setzen von Datum und Uhrzeit und ggf. anpassen von Config-SATA im BIOS muss der Rechner problemlos booten (gilt auch für T4x-T60).
 
@Morns, ist das ganz sicher? Dann ist meiner hinüber und ich kann mir das Geld für ne Biosbatterie sparen.
 
Gerade meinen ollen T61 gestartet. Kein Akku, CMOS hinüber. Netzteil rein, startet.

Ausprobieren ist wie nachlesen, nur krasser.
 
ist das ganz sicher? Dann ist meiner hinüber und ich kann mir das Geld für ne Biosbatterie sparen.
Absolut sicher!
Als ich noch meine ThinkPad-Sammlung hatte, ließ ich nahezu alle in meiner ThinkPad-Sammlung aufgeführten Rechner (siehe Signatur) ohne CMOS-Batterie laufen.

Ausnahme waren einige alte 300er-700er und die T20-22/A20-22. Die T14/T16 besaß ich damals noch nicht.
Aber alles andere startete problemlos, um z.B. Windows/Linux Updates einzuspielen und dabei Akkus aufladen. Diese setzte ich erst ein, nachdem die Akkuanzeige gestartet war und ich den tatsächlichen Ladestand ablesen konnte.
 
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