P16* ThinkPad P16 Gen 2 - CPU Temperatur 100°C

Stefan900

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10 Feb. 2026
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Hallo Zusammen,

ich habe auf der Arbeit einen Lenovo ThinkPad P16 Gen 2 mit dem ich Berechnungen durchführe, welche mehrere Stunden auf Volllast laufen.

Spezifikationen
  • Prozessor: Intel Core i7-14700HX, 20C (8P + 12E) / 28T, P-core 2.1 / 5.5GHz, E-core 1.5 / 3.9GHz, 33MB Cache
  • Grafik: NVIDIA RTX 3500 Ada Generation 12GB GDDR6 ECC
  • RAM: 64GB SO-DIMM, DDR5, 5600MHz (2x32)
  • Speicher: 1TB SSD M.2 2280 PCIe 4.0x4 Performance NVMe Opal 2.0
Für die Berechnungen können max. 8 Kerne ausgewählt werden. Diese 8-Power-Cores werden auch zu 100% ausgenutzt -> siehe Anhang "Taskmanager".
Lt. HWiNFO64 sind diese 8 Kerne aber ständig um die 90-100°C heiß, wodurch es zu Taktfrequenzdrosselung kommt. ->siehe Anhang "HWinfo (Rote Rechtecke)


Die Laptoplüfter laufen auf 100%. Mittels TPFanControl habe ich die Lüfterdrehzahl auf max. gestellt, sie drehen aber nicht schneller wie im Automatikmodus. Aktuell ca. 4670 RPM. Es wird ein Laptopstand verwendet, damit mehr Luft an die Kühler kommt. Die Lüftungsschlitze sind nicht verstaubt – der Laptop ist neu.



Nun zu meinen Fragen:
Sind die ~95-100° über mehrere Stunden nicht zu viel? Treten irgendwann Schäden auf?
Wie kann die Lüftung noch weiter verbessert werden?😅
 

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Akku Symbol im Taskleiste drauf klicken. Dann Energieeinstelkungen und schauen, was da steht und ggf. "Ausbalanciert" einstellen. Danach weiter beobachten, ob sich was ändert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind die ~95-100° über mehrere Stunden nicht zu viel? Treten irgendwann Schäden auf?
Moderne CPUs drosseln die Leistung, um Schäden, die durch Überhitzung entstehen könnten, zu vermeiden. Das ist gewolltes Verhalten und insofern nicht bedenklich.

Wie kann die Lüftung noch weiter verbessert werden?😅
Du benutzt bereits einen "Laptopstand". Bockt der das Gerät nur auf, oder hat das Teil einen eigenen Lüfter?
Falls Letzteres: Versucht der Lüfter, Luft durch das Notebook zu drücken, oder erzeugt er eine Luftströmung um das Gerät herum? Letzteres wäre sinnvoller.
Das Problem ist meistens nämlich nicht, die Wärme von der CPU zu den Lüftern des Notebooks zu bringen, sondern sie von dort aus dem Notebook zu befördern. Dafür sind Notebook-Lüfter nicht stark genug und es bildet sich ein Wärmestau im ganzen Gerät. Genau dem kann man mit externer Kühlung in gewissem Maß abhelfen, indem man das ganze Notebook in einem Luftstrom kühlt.
Wirklich beherrschen wirst du das Problem aber nicht können bei einer CPU mit 55W TDP und einer maximalen Aufnahme von 157W.


Akku Symbol im Taskleiste drauf klicken. Dann Energieeinstelkungen und schauen, was da steht und ggf. "Ausbalanciert" einstellen. Danach weiter beobachten, ob sich was ändert?
Aufgrund der Beschreibung gehe ich davon aus, dass die Leistungsaufnahme gewollt ist. Daher dürfte eine Absenkung der Leistung über Energiesparenstellungen eher kontraproduktiv sein.


Edit:
Das eigentliche Ziel wird ja vermutlich die Maximierung der Rechenleistung innerhalb des gegebenen thermischen Budgets sein. Um das sinnvoll tun zu können müsste man die gestellte Aufgabe kennen, denn unterschiedliche Szenarien haben verschiedene Anforderungen.
So unterstützt die CPU z.B. Hyperthreading, was dafür sorgt, dass jeder CPU-Kern zwei Threads gleichzeitig verarbeiten kann. HT erhöht die Leistungsaufnahme, hilft aber z.B. bei Videotranscodierung so gut wie gar nicht. Ohne HT wäre die Transcodierung vermutlich sogar schneller, weil das freiwerdende thermische Budget dann für einen höheren Takt verwendet werden kann.
Ähnlich verhält es sich mit den E-Cores: Unter Last fressen sie thermisches Budget, das vermutlich besser in eine Taktsteigerung der P-Cores investiert wäre.
Wenn man ein klar abgegrenztes Lastszenario hat, dann kann es also sinnvoll sein, gewisse Features der CPU gezielt zu deaktivieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aufgrund der Beschreibung gehe ich davon aus, dass die Leistungsaufnahme gewollt ist. Daher dürfte eine Absenkung der Leistung über Energiesparenstellungen eher kontraproduktiv sein.
Ich habe mir ein T590, der aber im Vergleich zu dieser P16 ein Zwerg ist. Trotzdem schießt der CPU Temperatur ab und zu ins Höhe, wie dieser. Nachdem ich aber von Bestleistung zu Ausbalanciert eingestellt habe, herrscht seitdem ein wenig Ruhe, so dass es nicht mehr als 80 °C , geht.

Aber alles in allem hast du recht. Ein Gerät wie dieser, müsste so ausgelegt sein, dass solche Temperaturen nichts ausmachen.
 
Ich habe mir ein T590, der aber im Vergleich zu dieser P16 ein Zwerg ist. Trotzdem schießt der CPU Temperatur ab und zu ins Höhe, wie dieser. Nachdem ich aber von Bestleistung zu Ausbalanciert eingestellt habe, herrscht seitdem ein wenig Ruhe, so dass es nicht mehr als 80 °C , geht.
Und das ist auch sinnvoll, wenn dein Ziel in dieser Situation nicht das Abrufen der maximalen Rechenleistung ist.
Hier haben wir aber (vermutlich) den Fall, dass @Stefan900 das Maximum an Rechenleistung aus seinem Gerät herausholen will. Das tatsächliche Maximum ist durch die Kühlleistung begrenzt, nicht durch die theoretische Rechenleistung, also ist die Frage, wie man die Rechenleistung bei gegebener Kühlleistung erhöhen, und/oder die Kühlleistung erhöhen kann.

Edit:
@Stefan900: Extremer Vorschlag zur Maximierung der Kühlleistung:
Drehe das Gerät auf den Kopf, entferne die Bodenplatte, und platziere unter Zuhilfenahme eines Wärmeleitpads einen möglichst schweren Desktop-CPU-Kühler auf den CPU-Heatpipes!
Ich hatte so vor Jahren mal ein als HTPC genutztes Notebook fast lautlos bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Eure Antworten!

Bin erstmal beruhigt, dass die hohen Temperaturen dem Geräte nicht schaden.

Du benutzt bereits einen "Laptopstand". Bockt der das Gerät nur auf, oder hat das Teil einen eigenen Lüfter?
Falls Letzteres: Versucht der Lüfter, Luft durch das Notebook zu drücken, oder erzeugt er eine Luftströmung um das Gerät herum? Letzteres wäre sinnvoller.
Das Problem ist meistens nämlich nicht, die Wärme von der CPU zu den Lüftern des Notebooks zu bringen, sondern sie von dort aus dem Notebook zu befördern. Dafür sind Notebook-Lüfter nicht stark genug und es bildet sich ein Wärmestau im ganzen Gerät. Genau dem kann man mit externer Kühlung in gewissem Maß abhelfen, indem man das ganze Notebook in einem Luftstrom kühlt.
Der Laptopstand ist ohne zusätzlichen Lüfter. Habe aber einen externen 5V-Lüfter mittig unter dem Laptop plaziert, der zwischen den beiden eingebauten Lüftern auf den Laptop bläst. wirklich verbessert hat sich die Situation dadurch aber nicht. Allerdings habe ich auch keine Benchmarks durchgeführt, sondern nur die Temperaturen in HWiNFO ein wenig verfolgt.

Ich habe sogar einen Versuch mit Trockeneis gemacht. Direkt unter den Lüftern plaziert und ansaugen lassen. (Jaja ich weiß, schlecht wegen Kondensbildung... war ja nur kurz...) Aber auch da war die Temperatur immer am Anschlag und die Leistung wurde gedrosselt. Noch besser kann doch garnicht gekühlt werden?!

Wirklich beherrschen wirst du das Problem aber nicht können bei einer CPU mit 55W TDP und einer maximalen Aufnahme von 157W.
wie genau ist das gemeint? die CPU erzeugt einfach zu viel Wärme, oder die Lüfter sind dafür nicht ausgelegt?

Dass der Laptop natürlich nicht mit der Leistung eines Desktop-PCs mithalten kann, ist mir bewusst. Aber irgendwie bin ich doch davon ausgegangen, dass die integrierten Lüfter stärker sind, immerhin sollte es ja ein insich abgestimmtes Produkt sein;)

Wenn ich mir einen Porsche kaufe und der dann mit 13" Rädern ankommt, würd ich mich auch ein wenig verarscht vorkommen.😜
 
Dass der Laptop natürlich nicht mit der Leistung eines Desktop-PCs mithalten kann, ist mir bewusst.
Aber wäre es in diesem Fall eigentlich nicht grundsätzlich besser, auf eine Desktop-Lösung zu setzten? Klar, der Laptop ist nun da und es ist auch eine mobile Lösung. Aber was nutzt das, wenn das wertvollste, Stunden an Arbeitszeit, die man mit einer Desktoplösung nicht mit Warten verbringen müsste, zum Teufel gehen, weil die Kiste immer mit Handbremse am Anschlag läuft?
 
wie genau ist das gemeint? die CPU erzeugt einfach zu viel Wärme, oder die Lüfter sind dafür nicht ausgelegt?
Dass der Laptop natürlich nicht mit der Leistung eines Desktop-PCs mithalten kann, ist mir bewusst. Aber irgendwie bin ich doch davon ausgegangen, dass die integrierten Lüfter stärker sind, immerhin sollte es ja ein insich abgestimmtes Produkt sein;)
Wenn ich mir einen Porsche kaufe und der dann mit 13" Rädern ankommt, würd ich mich auch ein wenig verarscht vorkommen.😜

Sagen wir, so ein Workstation-Laptop mit so einer CPU kann mal wenn es nötig ist von 0 auf 250 beschleunigen um ein wahnsinnig wichtiges Überholmanöver zu machen - punktuell ist das super, z.B. wenn man in Photoshop Bilder bearbeitet, oder eine Videodatei komprimiert. Das geht dann schnell, aber ist nach ein paar Minuten fertig.

Was auch eine P-Workstation nicht kann, ist, als TGV von Paris nach Marseilles bei Tempo 400 durchzuziehen, und das täglich 4x, da ist die Physik im Weg. Die Kühlung kommt da nie hinterher, das ist der Kompromiss bei einem tragbaren, kompakten Gerät. Für umfangreiche Berechnungen, die stundenlang dauern, ist ein Laptop schlichtweg das falsche Werkzeug, außer man muss diese Berechnungen wirklich an verschiedensten Orten machen, dann muss und kann man damit leben. Da wäre dann eine stationäre Lösung, und selbst da mit guter Kühlung, die richtige Wahl - so wie ein TGV halt auf speziellen Trassen fährt, andere Stromversorgung hat und nur dort seine Leistung bringen kann.
Dafür dauern die Berechnungen dann vermutlich nur noch halb so lang, weil die CPU ihr Potential voll ausschöpfen kann (und noch viel stärkere CPUs verfügbar sind).
 
Der Laptopstand ist ohne zusätzlichen Lüfter. Habe aber einen externen 5V-Lüfter mittig unter dem Laptop plaziert, der zwischen den beiden eingebauten Lüftern auf den Laptop bläst. wirklich verbessert hat sich die Situation dadurch aber nicht. Allerdings habe ich auch keine Benchmarks durchgeführt, sondern nur die Temperaturen in HWiNFO ein wenig verfolgt.
Auf diese Weise wirst du auch keine Veränderung sehen, denn die Kühlung ist mit der CPU dermaßen überfordert, dass du unter Volllast nie eine Verringerung der Lüfteraktivität sehen wirst.
Was du allerdings möglicherweise in einem Benchmark gesehen hättest wäre, dass die CPU mit Zusatzkühlung zwar nicht kühler, aber schneller läuft.
Wenn Leistungsteigeung doch nicht dein eigentliches Ziel ist, sondern die Verringerung der Lüfteraktivität, dann verfolge den Ansatz von @Dabaqolof zum Power-Management weiter!

wie genau ist das gemeint? die CPU erzeugt einfach zu viel Wärme, oder die Lüfter sind dafür nicht ausgelegt?
Beides. Diese Lüfter (und Heatpipe-Konstruktion) sind nicht dafür geeignet, so viel Wärme abzuführen, wie diese CPU unter Volllast abgeben kann.

Aber irgendwie bin ich doch davon ausgegangen, dass die integrierten Lüfter stärker sind, immerhin sollte es ja ein insich abgestimmtes Produkt sein;)
Das ist schon ein eher auf Leistung getrimmter Laptop, sowohl was die CPU, als auch was die Kühlung angeht. Aber es bleibt eben ein Laptop, und damit ein thermisch limitiertes System.
Zum Vergleich: Diesen Beitrag schreibe ich von einem Desktop-PC mit einer (leicht übertakteten) CPU, die unter Volllast 120W abgibt. Gekühlt wird diese CPU von einem Kühlkörper, der 800g wiegt und auf dem zwei 140mm-Lüfter sitzen. Das geht sogar recht leise, aber das ist auch eine ganz andere Hausnummer als Kühllösung.
 
Es wird ein Laptopstand verwendet, damit mehr Luft an die Kühler kommt.
Laptopstand sagt mir jetzt nichts. Ein zugegeben banaler Tip von einem weitaus schwächeren PC -> T400. Der schaltete bei Last immer wieder mal ab und ich mußte Abkühlung abwarten. Inzwischen steht der mit seinen Minifüßchen auf einem preiswerten "Yozu cooling stand", 4x 120mm Fan an separatem USB-Netzteil. Zu Hause als 2.PC ohne Batterie bei voller Leistung merke ich recht schnell, wenn ich vergessen habe, die Propeller laufen zu lassen. Die alten Probleme sind jedenfalls damit weg und im Betrieb habe ich über 80° nur gesehen, wenn die Fans nicht liefen. Die Verteilung auf 4 Fans ist insofern gut, weil sowohl die Lüfterschlitze als auch Gehäuse im HDD-Bereich gekühlt wird. Die Fans laufen fast unhörbar und schaffen wohl einiges weg. Wird die Hochleistungs-CPU im P16 nicht trösten, aber sicher eine kleine Entlastung für wenig Geld.

(Trust GXT 278 Yozu Notebook-Ständer mit Kühlfunktion höhenverstellbar, regelbare Lüfter
z.B. https://www.conrad.de/de/p/trust-gx...henverstellbar-regelbare-luefter-1687652.html
Meiner war von Kaufland als Angebot, bisher sehr zufrieden und wird auch unterwegs mitgenommen.)
 
Aus der Spezifikation der CPU:
Grundleistungsaufnahme des Prozessors 55 W
Maximale Turbo-Leistungsaufnahme 157 W
Minimal sichergestellte Leistung 45 W
...
Max. Betriebstemperatur 100 °C

Da kommt schon Wärme auf.
Du kannst aber in den Energieoptionen die max. CPU-Leistung im Netzbetrieb testweise auf 99% reduzieren und anschließend Rechner und Programmablauf beobachten..

Edit:
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Zuletzt bearbeitet:
Das ist schon ein eher auf Leistung getrimmter Laptop, sowohl was die CPU, als auch was die Kühlung angeht. Aber es bleibt eben ein Laptop, und damit ein thermisch limitiertes System.
Zum Vergleich: Diesen Beitrag schreibe ich von einem Desktop-PC mit einer (leicht übertakteten) CPU, die unter Volllast 120W abgibt. Gekühlt wird diese CPU von einem Kühlkörper, der 800g wiegt und auf dem zwei 140mm-Lüfter sitzen. Das geht sogar recht leise, aber das ist auch eine ganz andere Hausnummer als Kühllösung.

Wobei man sagen muß, das Lenovo sich auch bei den Flaggschiff mobilen Workstations mehr an den Wünschen nach flach, leicht, leise orientiert, als am leistungstechnisch machbaren. Schenker ist an der Stelle sehr transparent - und erreicht Werte, die ein P16 alleine aufgrund des Netzteiles (Gen 2 230W, Gen 3 180W) niemals erreichen kann.

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Wobei man sagen muß, das Lenovo sich auch bei den Flaggschiff mobilen Workstations mehr an den Wünschen nach flach, leicht, leise orientiert, als am leistungstechnisch machbaren.
Ja, das stimmt natürlich. Wobei "leise" gegenläufig zu "flach" und "leicht" ist, denn eine ordentliche Kühlung braucht Platz und wiegt auch etwas.
Meine Aussage war im Vergleich zu anderen Lenovo-Modellen gemeint, die ja alle mehr oder weniger zu den Flundern gehören. Mit solchen Boliden wie sie von Schenker & Co. angeboten werden, kann natürlich auch ein P16 nicht mithalten.
 
Wow, Danke für die vielen Rückmeldungen!


Dass ein Desktop-PC für solch lange Berechnungen die deutlich bessere Wahl ist, ist klar. Nur rechnet der Laptop natürlich nicht 24/7 unter Volllast, sondern hat seine Pausen 😉 Auch wird er für andere Mobile Anwendungen verwendet, wodurch er für mich auf jeden Fall die richtige Wahl ist. Für die Zukunft aber evtl. doch Schenkermodelle:unsure:

Aber generell kann ich einiges unten den geschriebenen Antworten mitnehmen! Nochmals danke für die raschen Rückmeldungen – Tolles Forum!

Mfg Stefan
 
Dann probiere mal meinen oben geposteten Vorschlag angeblich sollte dadurch der Turbo-Modus unterdrückt werden.

Die von dir vorgeschlagenen Einstellungen kann ich verändern, allerdings nur im Energiesparplan "Ausbalanciert". Bzw. wird mir nur "Ausbalanciert" angezeigt. Wieso zeigt es mir den Energiesparplan für z.b. "Beste Leistung" nicht mehr an? Gibts den mittlerweile garnicht mehr weil dort sowieso alles auf 100% ist?

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Unter Einstellung/System/Strom und Akku kann ich allerdings wählen zw. Beste Energieeffizientz / Ausbalanciert / Beste Leistung
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Aber anpassen lässt sich eben nur die "Ausbalancierte" Energieoption...


LG Stefan
 
Für die Zukunft aber evtl. doch Schenkermodelle:unsure:

Bei mir stand letztes Jahr die Anschaffung eines neuen Notebooks an. Eine mobile Workstation sollte es werden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Nachdem ich 20 Jahre nur ThinkPads hatte, habe ich mich natürlich zuerst bei Lenovo umgesehen.

Nachdem ich bei meinen letzten beiden TPs allerdings Probleme mit einem zu schwachen Kühlsystem und Netzteil hatte, und so eine Workstation noch einmal deutlich teurer ist als ein Business Notebook, wollte ich mich diesmal ausgiebig informieren (die letzten TPs waren alles Blindkäufe aufgrund der guten Erfahrungen davor).

Also habe ich mir Tests zum T15g Gen 2 und P16 Gen 2 angesehen. Aber auch da: Netzteil und Kühlung zu schwach. Kam mir irgendwie bekannt vor. Ich hatte dann die Hoffnung, die nächste Generation wird besser - und habe auf die Veröffentlichung der Daten des T16g / P16 Gen 3 hingefiebert. Und bin dann als die Daten draußen waren vom Stuhl gefallen.

Die Geräte sind leichter geworden, und kommen auch nur noch mit einem 180W Netzteil daher. Wie Lenovo damit einen 285HX mit 160W in Kombination mit einer RTX 5090 mit 175W betreiben will? Man drosselt die Leistung so weit, das Kühlsystem und Netzteil das verkraften... Da stellt sich natürlich die Frage, warum eine 5090 bezahlen, wenn sie aufgrund der Drosselung nur die Leistung einer 5070 Ti erbringen kann?

Also habe ich mich zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt anderweitig umgesehen. HP und Dell fand ich vom Workstation Angebot noch schlimmer als Lenovo, und letztlich bin ich dann bei Schenker gelandet. Geworden ist es ein Neo 16 E25, von dem ich oben auch die Daten gepostet hab. Das Gerät wird als Gaming Laptop und Creator Workstation beworben. Wenn man die Tastaturbeleuchtung von bunt auf neutral einfarbig umstellt und den ohnehin nur dezenten LED Streifen deaktviert, wird das Laptop auch optisch komplett business tauglich.

Überrascht hat mich der Preis. Schenker wollte gut 4,6k für das Neo, wohingegen Lenovo für ein vergleichbar ausgestattetes P16 fast 8k aufgerufen hat. Ich mag die Lenovo Welt, mit den ganzen Tools und Services. Und hatte wie gesagt auch 20 Jahre nur TPs. Aber 50% Aufpreis für bestimmt 30% weniger Leistung? Da war ich dann doch nicht Fanboy genug.

Ich habe das Neo seit November, und kann bisher nicht klagen. Die 50W (CPU + GPU) Grundlast die ich auf dem System habe wenn einfach nur meine Programme offen ist, werden leise durch die Oasis weggekühlt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob bei der Last die Notebook Lüfter überhaupt laufen. Unter Vollast wird das Gerät natürlich laut, kühlt dann aber auch 250W weg - was wirklich beeindruckend ist für ein Notebook. Für mich stand und steht aber die Leistung im Vordergrund, und die Geräuschkulisse unter hoher Last ist dann halt einfach so.
 
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