Thinkpad kühlen

Hast du schon mal einen Laptop-Kühler verwendet? Mein Powerbook G4 überhitzt sich auch, die CPU wurde teilweise bis 70° heiß. Ich habe zwar ein Tool mit dem man die Lüfter regeln kann, aber die laufen dann natürlich auch auf Hochtouren. Ich habe dann mal auf dem Spermüll einen Laptop-Lüfter zum Drunterstellen gefunden, der über USB betrieben wird, damit hält das Ding länger. Eine Dauerlösung ist es aber nicht, das Powerbook hat auch das 'Narkolepsie-Problem', also bei Überhitzung schalten sich Tastatur und Trackpad einfach ab.

Der Laptop-Kühler wäre also mal der erste Versuch. Eine andere, etwas brutalere Methode wäre es, sich mal eine ganze Batterie Kühlakkus fertigzumachen, ein Handtuch drüber, Laptop drauf und dann mal die Temperaturen überprüfen. Wenn das nichts bringt, nützt dir eine externe Lüftung nämlich gar nichts. Ansonsten denke ich bei Überhitzung von CPU und GPU natürlich an vetrocknete Wärmeleitpaste. Bei den Apple G4's von ca. 2005* ist das Zeug heutzutage nur noch eine weiße, bröselige Verkrustung. Sehr gute Erfahrung habe ich bei Desktop-Rechnern mit der Arctic MX-4 gemacht, die ist nicht teuer und erzeugt einen äußerst homogenen Film.

*Gut, das T410 ist nicht von 2005, aber Wärmeleitpaste ist immer ein Punkt, den man überprüfen sollte ;)
 
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Lass den Lüfter einfach auf Nachbrenner laufen (ca. 6000 RPM). Ansonsten kannst du mal versuchen die Wärmeleitpaste zu erneuern oder du betreibst dein T410s "Open Air", heißt ohne Tastatur und legst dann stattdessen Kühlbeutel drauf. Du kannst auch einen Mini-Kühlschrank kaufen und dein Zeug darin aufbauen. Irgendwie müsstest du aber einen Weg für die Kabeln frei machen.

@naquaada: Laptopkühler geht schlecht mit Dock. Außerdem sind Temperaturen bis 100° kein Problem, mein X220i läuft auch die meiste Zeit mit einer 80-90° heißen CPU.
 
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Ach du je, was habt ihr dann für Werte? Mein Powerbook geht im Normalbetrieb mit Zusatzkühlung nicht mehr über 55°, mein übertakteter AMD Opteron 185 mit 2,95 GHz war selten über 52. Nur bei meinem Athlon XP 2400+ war mal im Betrieb der Lüfter ausgefallen - 92°! Der Core i3 2310M, den du in deinem X220i hast, ist als BGA-Version (müßte ja im Laptop drin sein) für 100° ausgelegt. Wenn der die ganze Zeit mit 90° läuft, das ist aber arg am Limit.

Auf YouTube gibt es übrigens ein Video zu einem überhitzenden T410. Ein paar weitere Links gibt's hier.

http://supportforlenovo.iyogi.com/thinkpad-t410/overheating-29.html
http://forum.notebookreview.com/len...-analysis-build-quality-t410-t510-w510-3.html
http://forums.techarena.in/portable-devices/1376487.htm

Einfach nach 'T410 overheating' suchen, vielleicht auch in Google.com. Muß man aber unten erst die Option 'Google.com auf Englisch' aktiveren.
 
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So etwas muss man nunmal mit einem Subnotebook mit Full-Voltage Prozessor in kauf nehmen. Da sind 85° unter Last nichts besonderes. Das X220 mit i7 kommt auch locker auf knapp 100°. 90° Sind noch ganze 10° von den 100 entfernt. Desktops haben Gründsätzlich meterhohe Kühlkörper und hunderte Lüfter.;) (Übertreibung).
Mein Desktop hat auch nen Athlon XP 2500+ und das maximale was ich bis jetzt erreicht habe sind 73°, was relativ gering ist.

Beim surfen oder ähnlichem kann ich meinen Lüfter auch auschalten und bleibe immer unter 50°. (Ausnahme Flash)
Sicher, das trägt alles nicht zur Lebenszeit bei, aber ich werde mein X220 wohl auch nicht mehr als 5 (jetzt 4) Jahre verwenden. So lange wird es ohne Probleme durchhalten.
 
Der Athlon XP 2500+ sollte auch nicht über 60° gehen - AMD Forum. Er macht zwar laut Datenblatt bis 85° mit, aber die K7-Serie hat bei den meisten Modellen keine Temperaturabschaltung. Du kannst das Ding also hochjagen wie du willst, der Prozessor würde sich nicht beschweren. Deshalb kann man damit auch so etwas machen.

Bei CPU's sollte man die Temperatur so gering wie möglich halten. Ab 60° gehen bei mir die Warnsignale an. Als bei mir der Lüfter auf dem Athlon XP ausgegangen ist, hatte ich das nicht bemerkt. Nur wurde irgendwann die Taskleiste schwarz. Als ich das Startmenü weggeklappt hatte, wurde der Bereich auch schwarz. Ich hatte zufälligerweise genau an dem Tag ein SysInfo-Programm installiert und habe dann die Temperatur gesehen - und kaum geglaubt. Ich habe dann den Rechner direkt ausgeschaltet und nochmal ins Bios geschaut, 92°. Das war wohl so ein Erlebnis, das sich bei mir 'eingebrannt' hat, deshalb bin ich bei CPU-Temperaturen sehr vorsichtig. Aber schaden kann es ja nicht.
 
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nix da , WLP erneuern , die hohen temps sind nicht normal

und tolle tipps gebt ihr :facepalm: kühlakkus im handtuch , ich brech zusammen
 
Hehe, darauf bin ich durch Commodore gekommen. Als sie den C128 entwickelt haben, überhitzen sich die Testmodelle des 8563 VDC-Videochips schnell. Einer der Entwickler hat dann den Fettbehälter seiner Popcornmaschine (!) abgenommen und einen Eiswürfel reingepackt, damit hielt ein VDC etwa eine halbe Stunde durch. Die Story kann man hier nachlesen ;)

Das mit den Kühlakkus soll ja auch keine Dauerlösung sein (gibt es eigentlich einen Kühlakku für's Ultrabay? :D ), aber es reicht mal zum Testen der Werte.
 
60° sind bei mir als grün gekennzeichnet.:D Laptops sind nunmal eine andere Sache als Desktops. Das einzige wo bei mir Alarmglocken schon bei 50° leuten ist meine Grafikkarte. (GTX550Ti). Unter Vollast versuche ich sie unter 40° zu halten. Bei Grafikkarten kann ich das verstehen. Meine GeForce 7800GS in meinem Athlon Rechner verursacht schon Bluescreens und zeigt Anzeichen von Flexing. Das soll bei meiner GTX550Ti nicht passieren.

Die Kühlbeutel funktionieren aber gut! Im Winter kann man sein System ja mal auf dem Balkon aufbauen.
 
Warum sollte die Wärmeleitpaste erneuert werden?

Wärmeleitpaste funktioniert nur, wenn sie ein möglichst homogener Film ist. Einmal soll die Paste gut wärmeleitend sein um die Temperatur von der CPU auf den Kühlkörper zu übertragen, andererseits muß sie eine entsprechende, leicht zähflüssige Konsistenz haben, um Unregelmäßigkeiten der Metalloberfläche von CPU und Kühlkörper auszugleichen, damit die Wärme optimal abgeleitet wird. Ist die Wärmeleitpaste vertrocknet, zu dünn oder zu dick*, funktioniert das natürlich nicht und die CPU (bzw. GPU) wird heißer. Ich habe sonst immer die Arctic Silver 5 benutzt, die ist gut, weil sie einen hohen Silberanteil hat. Sie ist aber elektrisch leitfähig (was für mich nie ein Problem war), und klebrig wie der Teufel. Da braucht man mehrere Reinigungsgänge mit Isopropylalkohol, um die von CPU und Kühler (und den Fingern) wieder abzubekommen. Wenn mal jemand eine Person haßt, braucht er ihm nur eine Tube Arctic Silver 5 in die Jackentasche schmieren. Die Jacke kann er wegwerfen :D Die Arctic MX-4 ist der Nachfolger, ist wesentlich homogener, klebt nicht so und ist auch nicht elektrisch leitfähig.

*Bei zu dick aufgetragener Paste kann es passieren, daß sie an den Rändern hervorquillt. Dann wird die Wärme nur bis dort abgeleitet und gelangt möglichweise nicht zum Kühlkörper. Im Idealfall sollte die Wärmeleitpaste nur die CPU (bzw. bei älteren CPU's wie dem Athlon XP nur den Die) in einer dünnen Schicht bedecken. Die Dicke ergibt sich zwar durch den Andruck des Kühlkörpers auf den Prozessor, aber es hängt auch davon ab wie die Paste aufgetragen wird. Eine Universallösung gibt es glaube ich nicht, kann man nur durch Ausprobieren feststellen. Ich mache auf meinen Desktop-CPU's immer einen etwa erbsengroßen Klecks in die Mitte und ein paar kleine Punkte drum rum. Den Lüfter beim Aufsetzen etwas drehen, damit sich die Paste verteilt. Gelegentlich mußte ich den Lüfter ja auch mal wieder runternehmen, z.B. wenn sich was verkantet hat, und die Ergebnisse sahen immer gut aus, ein schöner homogener Film, besonders mit der Arctic MX-4. Im Betrieb mit einem Scythe Big Shuriken mit einem Sharkoon Silent Eagle 1500 als Ersatzlüfter bleibe ich bei meinen Desktop-CPUs selbst bei Übertaktung immer unter 60°. Und die Opterons laufen ja noch mit 1,275 Volt (eigentlich mehr), die heutigen CPU's kommen ja mit geringeren Spannungen aus.



Zu den ganzen Eisbeutelgeschichten fällt mir natürlich wieder ein Comic von Rockus ein...

supraleitung.jpg

Überhitzende Grafikkarten hatte ich noch nicht, obwohl meine alle nur passiv gekühlt sind. Ich hatte nur mal eine aus der Rauch rauskam, weil ich sie verkantet in den Slot gesteckt hatte :D
 
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Solche Temperaturen sind _nicht_ normal - mein T410 hat im normalfall nicht mehr als 50° außer bei starker last aber über 70° sah ich das teil noch nie.

Ebenso mein X61, welche auch als warm gelten, über 80° unter volllast ging es auch nie und beim surfen usw auch maximal 55°
 
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