Thinkpad für Bildbearbeitung

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elektriker2013

Guest
Hi,
momentan nutze ich ein Thinkpad T410 (2537 + 8GB RAM+SSD), da die .raw Dateien meiner neuen Kamera aber sehr groß sind geht dem Thinkpad beim bearbeiten in Lightroom 5 langsam aber sicher die Puste aus. Da ich, seit ich Notebooks verwende immer Thinkpads habe, soll der Nachfolger natürlich wieder eins werden.
Ich habe mich mal nach einem W510/W520 mit Quadcore umgsesehen. Da ein Notebookbildschirm für die Bildbearbeitung ungeeignet ist, hängt mein Eizo an einem Minidock 4337. Nun komme ich zur eigentlichen Frage, kann ich dieses Dock auch bei einem W510 oder W520 verwenden? Mit den google Antworten komme ich nicht ganz klar :facepalm:

Besten Dank im voraus,

Gruß elektriker
 
Wenn einem i5-520M schon die Puste ausgeht, würde ich aber überlegen, ob ich wirklich "nur" auf einen kleinen Notebook-Quad (vor Allem in einem W510 mit CPUs aus der gleichen Generation) umsteige... Bist Du Dir sicher, dass es tatsächlich an der Rohleistung (z.B. CPU) liegt, und nicht evtl. an etwas wie IO Geschwindigkeit? Ist Deine SSD eine ordentlich Schnelle?

Evtl. macht es eher Sinn, das T410 zu behalten und für den Aufpreis zu nem ordentlich schnellen W520 nen flotten kleinen Desktop anzuschaffen. Für 500-600€ lässt sich ein richtig flottes Maschinchen zusammen schrauben, das jedes W520 im Staub hinter sich lässt...
 
Hi bemymonkey,
deine Überlegung finde ich gar nicht schlecht. Das T410 wird eigentlich eh als Desktop verwendet (ext. Monitor, Maus, Tastatur usw.) Die SSD ist eine OCZ Vertex 2 mit 240 GB, nach heutigem Stand wohl nicht mehr die schnellste. Die ganzen Funktionen wie HT, Turboboost usw. sind aktiv.

Gruß elektriker

Edit: Ich habe gerade geschaut, ein Thinkcentre mit Quadcore liegt bei ca. 650 Euro. Grafikkarte usw. ist mir eigentlich ziemlich egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast Du denn mal die CPU Auslastung im Auge behalten? Brauchst Du mehr Kerne? Mehr Einzelkern-Takt? Wie sieht die Auslastung der SSD aus?

Tendenziell würde ich sogar eher selbst bauen empfehlen, einfach weil Du mit ner "K" CPU mal eben 20-30% mehr Takt hast...
 
Grafikkarte usw. ist mir eigentlich ziemlich egal.
Achte aber trotzdem auf ein ausgewogenes System (vor allem in der Bildbearbeitung werden oft grafikbeschleunigte Programme eingesetzt)
Auch ich empfehle dir einen Selbstbau, mit den "Baukästen" wie bei http://bee5.de/my/createAndReferSho...47bcb9f79a5422e6ebbede36ba5195&u=alternate.de (Alternate Link aus der Foren-Shopliste ;) )
ist das auch für Anfänger kein Problem und du weist selbst, welche Komponenten später aufrüstfähig sind :)
 
Ein PC selber bauen ist kein Problem. Habe ich früher immer gemacht. Allerdings habe ich mich zu dieser Zeit auch noch richtig gut ausgekannt. Nun muss ich zuerstmal etwas Zeit investieren damit ich wieder auf dem laufenden bin - davor scheue ich mich noch etwas :facepalm:

@bemimonkey, die CPU Last kann ich dir heute Abend sagen.

Gruß elektriker
 
Für die Bildbearbeitung sind Ram und Grafikkarte relativ wichtig. Photoshop und Lightroom saugen sehr viel an diesen beiden Komponenten.
 
@the zipper,
die Grafikkarte wird ab CS5 erst wichtig, wenn man 3D Modellings macht. Ansonsten sollte die Pixelschieberei beim zoomen die Karte kalt lassen. Die ganzen CUDA fähigen plugins nutze ich nicht.

Gruß elektriker
 
die Grafikkarte wird ab CS5 erst wichtig, wenn man 3D Modellings macht. Ansonsten sollte die Pixelschieberei beim zoomen die Karte kalt lassen.
Es können (und werden in den neueren Versionen auch) viele andere Berechnnungen auf Bildern mit Open-CL durchgeführt (Kantenschärfenberechnung, JPEG-Kompression,... eigentlich alles was man auch an Teilabschnitten des Bildes durchführen kann)
Besonders im Hinblick auf zukünftige Nutzbarkeit in sachen Bildbearbeitung ist eine mittelstarke GPU und reichlich RAM ein großer Vorteil!
 
Bedenke aber auch, das man zwei Systeme pflegen muss! Sowas kann schnell nerven, wenn Daten auf Rechner A liegen und man gerade am Rechner B sitzt. Natürlich läst sich sowas wieder mit Hardware und/oder Cloud lösen, ist aber wieder mit mehr Kosten und Aufwand verbunden.

Grafikkarte ist nicht ganz unwichtig, aber alle modernen sind ausreichend schnell. Generell kann man da eigentlich im unteren Preissegment schauen und reingreifen. Meist sollte man es beim Zoomen/Drehen und einigen Filtern merken.
Ich arbeite mit CS6 und einer HD4000 (interne GPU der Ivy Bridge CPUs) und kann mich nicht beschweren. Drehen und Zoomen eines 40 mpix bildes geht recht geschmeidig vonstatten. Vorher hatte ich eine HD 7770 von AMD drin, da ging es nicht schneller (wie auch... ;))

Grüße
 
Hi,
anbei mal 2 Screenshots der Systemauslastung beim normalen Rendern in 1:1.
Habe es mir ehrlich gesagt jedoch schlimmer vorgestellt :eek:

1.jpg2.jpg

Gruß elektriker
 
Hmmm, da würde ich fast sagen, Du kannst vermutlich sowohl mehr Takt als auch mehr echte Kerne gebrauchen... => i7 k auf 4-5GHz...
 
Hmmm, da würde ich fast sagen, Du kannst vermutlich sowohl mehr Takt als auch mehr echte Kerne gebrauchen... => i7 k auf 4-5GHz...

:eek: 4-5 Ghz? Ist das nicht ein wenig übers Ziel hinausgeschossen?

Wenn du das "alte" Gerät sowieso schon nur zuhause als Standgerät benutzt, wird das beste ein Desktop-Rechner sein. Der bietet Preis/Leistungstechnisch das beste Angebot.

CPU würde ich zu einem Haswell mit Grafikeinheit greifen. Die Grafikeinheiten dort sind mehr als ausreichend.
Wenn du übertakten möchtest, wird es eine K CPU mit einem Chipsatz Z als Mainboard.
Wenn du nicht übertakten möchtest, dann lohnt sich der Blick auf eine Xeon mit P4600 GPU. Da bekommst du die Leistung eines i7 für den Preis eines i5 und ein Mainboard mit H Chipsatz ist auch günstiger als eines mit Z.
 
4-5 Ghz? Ist das nicht ein wenig übers Ziel hinausgeschossen?

Nicht unbedingt... bei dem eher kleinen Aufpreis (erst recht bei Gebrauchtkauf) lohnt es sich kaum, auf die 1000MHz Gewinn zu verzichten... aber das kann der TE ja selbst abwägen - lohnt sich für ihn der Aufpreis, um nur 80% der Berechnungszeit bei jedem Rechenschritt zu brauchen? Ich würd's alleine schon aus Spaß an der Freude machen :D


CPU würde ich zu einem Haswell mit Grafikeinheit greifen. Die Grafikeinheiten dort sind mehr als ausreichend.

Das sollte eigentlich auch schon für Ivy und Sandy gelten...


Wenn du nicht übertakten möchtest, dann lohnt sich der Blick auf eine Xeon mit P4600 GPU. Da bekommst du die Leistung eines i7 für den Preis eines i5 und ein Mainboard mit H Chipsatz ist auch günstiger als eines mit Z.

Sehr guter Tipp... 4 Kerne mit HT und ordentlich Takt sind auch mal ne Ansage. Gebraucht gibt es auch hier schöne Sachen... sind halt die Xeon 12xx v1/v2/v3 (Sandy/Ivy/Haswell). Viele Gamer haben sich geradezu auf diese CPUs gestürzt, daher dürfte es so Einige gebraucht geben - zumindest was V1 und V2 angeht :)
 
Es ist ja nicht so, dass das Notebook das Haus nie verlässt. Gerade bei Workshops ist es sehr angenehm und ich bin unabhängig. Trotzdem gefällt mir die Desktop Idee auch. Falls es ein Notebook wird, müsste ich nach einem W530 schauen - das ist preislich allerdings schon ne Ansage...

Gruß elektriker
 
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