Textverarbeitung/Software als Schreibmaschinenersatz

netghost78

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Für meine Oma suche ich eine Software/Textverarbeitung, die extremst simpel zu bedienen ist. Dazu gehört, daß die Dokumente automatisch ohne Eingabe eines Dateinamens gespeichert werden.
Es soll möglichst so ablaufen, daß der Benutzer so arbeitet, wie an einer Schreibmaschine.

Hat da jemand eine Idee?

Danke
 
Der speichert aber auch nicht automatisch und ohne Eingabe eines Dateinamens.
 
Leg einfach eine Datei an.
Beim Speichern wird dann weder nach Pfad noch nach Namen gefragt, sondern nur ob gespeichert werden soll.
 
Am schönsten wäre es, wenn einfach pro Bearbeitungsvorgang eine Datei gespeichert wird.
Alles in eine Datei ist ja Käse und macht es nur unübersichtlich.
 
Notepad++ inkl. Autosave Plugin:

AutoSave allows to automatically save the currently open files based on a timer schedule (default is 1 min) and/or upon the application losing focus.
The plugin offers several options to save the current (or all the files), selecting only the named ones, accessible through an options dialog box.

Autosave can be configured to automatically save documents if the application loses focus or at time intervals with the default interval set to one minute. It is furthermore possible to only save the current document or only named ones so that these temp documents that some users like to create do not get saved on the computer system.
 
Bevor ich mich zu einem Vorschlag hinreissen lasse, wäre es doch ganz interessant was der Verwendungszweck sein soll?

Sollen Briefe oder ein Buch geschrieben werden?

Je nach Anwendungsfall wäre also eine Empfehlung entweder overkill oder völlig unzureichend. Mit Wordpad wird man wohl kaum Bücher schreiben wollen und mit LaTeX kann man zwar auch einen Brief schreiben aber das wäre wohl nicht im Sinne dieses Programmes.

Eine Textverarbeitung ohne abspeichern ist mir nicht bekannt und wie soll das funktionieren?

Man schreibt ja nicht nur ein Dokument. Wie man eine Datei abspeichert sollte wohl nicht so schwer zu erklären sein und wenn man sogar auf ältere Software ausweicht, da gab es auch immer passende Literatur dazu.

P.S. Da fällt mir gerade ein, das man auch bei Briefen auf Schreibmaschinen abgespeichert hat, nein nicht die mit Display und Speicher, sondern richtige ohne. Man nannte das abheften in eine Akte.
 
Es sollen Briefe geschrieben werden, keine Bücher.

Wie man eine Datei abspeichert sollte wohl nicht so schwer zu erklären sein
Leider doch. Mein Vater hat sage und schreibe 9 Monate gebraucht, um meiner Oma das telefonieren mit einem Nokia 3310 beizubringen. Noch Fragen?

Eine Textverarbeitung ohne abspeichern ist mir nicht bekannt und wie soll das funktionieren?
Genau das ist die Frage.

Man nannte das abheften in eine Akte.
Ja, sicher, aber meine Oma ist leider nicht mehr mobil genug, die Schreibmaschine zu tragen.
 
Also ich möchte immer noch bezweifeln, das deiner ehrenwerten Oma das abspeichern eines Dokumentes nicht beizubringen ist. Denn so schwer ist das nun wirklich nicht. Da fällt mir doch gerade ein, das sie einen Brief bestimmt nicht nur so schreiben will, sondern der sollte vielleicht auch ausgedruckt werden, also muss sie auch wissen wie das geht.

Sollte es aber doch so sein, dann ist das Thema damit schon erledigt, denn sie will bestimmt nicht nur einen Brief schreiben, sondern öfter mal etwas schreiben und dazu ist dann das abspeichern notwendig. Eine Textverarbeitung benötigt auch ihre Anweisungen per Voodoo funktioniert das noch nicht :-)

Somit gibt es keine Textverarbeitung die ohne Speichern in nur einer einzelnen Datei diese Tätigkeit übernehmen kann. Vom obigen selbstständigen ausdrucken reden wir erst gar nicht.

Alternativ wäre, sie benutzt das was sie kennt, nämlich eine Schreibmaschine. So etwas gibt es auch noch. Die Post trägt auch noch Briefe aus, also Problem gelöst. Sie muss auch keine Schreibmaschine tragen, sondern setzt sich einfach dort hin wo die Schreibmaschine aufgestellt ist wo es ihr eben passt. Selbst für körperlich eingeschränkte Personen lässt sich da eine Lösung herstellen.
 
das sie einen Brief bestimmt nicht nur so schreiben will, sondern der sollte vielleicht auch ausgedruckt werden, also muss sie auch wissen wie das geht.
Falsch gedacht, sorry. Sie soll, wenn überhaupt, nur schreiben. Das weiterverarbeiten obliegt den Angehörigen, die durchaus mit Dokumenten und so umgehen können.

sondern setzt sich einfach dort hin wo die Schreibmaschine aufgestellt ist
Wenn da Platz wäre, wäre das kein Problem. Ich gebe zu, für ein Notebook müßte auch Platz da sein.
 
Falsch gedacht, sorry.
Man kann eben nur so genau mitdenken, wie die Vorgaben sind. Die waren bisher dürftig.

Sie soll, wenn überhaupt, nur schreiben. Das weiterverarbeiten obliegt den Angehörigen, die durchaus mit Dokumenten und so umgehen können.

Also wenn die Oma sich um das ausdrucken nicht kümmern muss, was spricht denn dagegen, das die "Angehörigen" ihr die Textverarbeitung öffnen, abspeichern und wenn sie fertig mit schreiben ist, wieder abspeichern und die Endverarbeitung übernehmen?

Also irgendwie ist die Sache da nicht rund, was du da einwendest.

Wenn da Platz wäre, wäre das kein Problem. Ich gebe zu, für ein Notebook müßte auch Platz da sein.

Was soll man mit der Info anfangen. Sie wird ja irgendwo sich aufhalten müssen. Stehen, sitzen sich bewegen und ob Schreibmaschine oder Notebook wie du treffend erkannt hast, hat so ziemlich die gleichen Voraussetzungen in Bezug auf Platzbedarf.

Aber einen hab ich noch. Wenn alles so schlimm ist, warum soll es dann ein Notebook sein. Kauf ihr einen Füllfederhalter, wenn sie nicht sogar einen hat, eine ordentliche Schreibmappe (ach die braucht ja auch Platz) und Papier (oops das braucht ja auch Platz).

Da hab ich jetzt die ultimative Lösung. Du wirst ihr Sekretär :-)
 
Also wenn die Oma sich um das ausdrucken nicht kümmern muss, was spricht denn dagegen, das die "Angehörigen" ihr die Textverarbeitung öffnen, abspeichern und wenn sie fertig mit schreiben ist, wieder abspeichern und die Endverarbeitung übernehmen?
Theoretisch ja, praktisch nein. Es kann ja nicht jemand dabeistehen.

Bisher nimmt die ja Papier und Stift. Das funktioniert auch soweit. Meistens sind es jedoch Sachen, die nochmal überarbeitet werden müssen.
Bisher wird es so gelöst, daß mein Vater sich hinsetzt und die Sachen abtippt. Und genau diesen Schritt wollte ich umgehen.
 
Eine Idee meinerseits wäre:

RemoteDesktop.

Deine Oma startet den Laptop/PC, es wird automatisch ne Verbindung zu einem RemoteDesktop hergestellt wo nen WORD/Ähnliches offen ist.

Speichern ist dann "nur" bedingt nötig. Wenn deine Oma ihren Latop zuklappt / ausschaltet bleibt ja die Sitzung in der Remoteumgebung vorhanden.

So kann nen 2ter (dein Dad zb) sich nachdem die Omi fertig getipselt hat ebenfalls einloggen, speichern / bearbeiten etc pp.
 
Geht nicht, da kein Internetanschluß in der Wohnung vorhanden ist.
 
Ich habe da auch 2 Spezialfälle in der Sippe (zum Glück nicht direkte Verwandschaft, halt nur verschwägert oder wie das heißt), die so ein "Anwendungsprofil" haben. Und die Mitmenschen machen das alles mit.
Da frage ich mich, wie doof sind die anderen?

Ich habe leider 1 Spezialfall in direkter Verwandschaft. Was ich da schon geholfen habe, meine Güte. Und dann denkt man, irgendwann macht es *Klick* ... aber nein. Ich verfluche den Tag an dem ich zum Kauf des Laptops geraten habe. Die Geister, die ich rief ... naja, dazu gibt es hier ja schon zahlreiche ähnliche Beiträge von anderen Geplagten ...

Meine 0,02 Euronen dazu: Muss Ömken weiter Stift und Papier nutzen. Oder mit der Zeit gehen. Oder die Konversation auf das Telefon mit Wahlscheibe verlagern. Hinweis: Ich sage das ausschließlich für das ruhige Gewissen derjenigen Person, die sich für zukünftige Stunden mit hilfreichen Tipps verdingt!
 
Soweit ich das noch weiß, speichert GoogleDocuments (oder wie das jetzt genau heisst) regelmäßig automatisch. Lässt sich mit der Offline-Variante davon vielleicht was anfangen?
 
kybero schrieb:
Ich kenne die Problematik mit alten Leuten und unbelehrbaren Jüngeren auch zur Genüge, obwohl auch schon Leute über 60 unterrichtet die alles schnell kapiert haben. Mit 80+ oder auch einer "Persönlichkeit"

Das wollte ich doch lesen, es hat nämlich nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun. Sowohl ältere können in Ablehnung von Neuerungen in Starrsinn verfallen, als auch jüngere durch penetrante Lernresistenz auffallen.

Die Frage ist natürlich auch wie man es vermittelt. Oftmals wird versucht jemanden einfach etwas aufzudrängen, anstatt ihn dort abzuholen wo er ist. Der Unterschied in der Benutzung zwischen einer Schreibmaschine und einer Textverarbeitung ist ja nun nicht besonders gross sondern hat im Verhältnis analoger zu digitaler Technik sogar den direktesten Zugang.

Das das abspeichern einer Datei identisch ist wie ein Blatt aus einer Schreibmaschine zu ziehen, sollte wohl vermittelbar sein. Denn das hat die Oma bestimmt schon gemacht und das man dann dieses Blatt Papier irgendwo abheftet sollte auch bekannt sein, so das man den Vorgang des "abspeichern" gleichsetzten kann. Es muss also nicht unbedingt an der Oma liegen das sie es nicht kann, aber das entzieht sich unserer Kenntnis.

Abiword mit angepasster Oberfläche und Autosafe Script (aller x sec)

Das scheitert ja beim TE schon daran, das die Datei zumindestens erst 1x abgespeichert werden muss. Eine automatische Speicherung alle X sec. kann jedes Programm.
 
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