Testsystem einrichten (neben Win7 und Ubuntu)

fabio

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1.037
Hallo,

ich möchte mir auf meinem Notebook neben dem Dualboot von Win7 und Ubuntu jetzt noch ein bischen Festplattenplatz für ein Testsystem einrichten.

Hauptsächlich werde ich wohl neue Versionen von Ubuntu testen (oder bis jetzt eigentlich nur), will in Zukunft aber aus Neugierde vielleicht auch mal das ein oder andere Linux-System darauf laufen lassen. Vielleicht zu Lernzwecken auch mal ein Serversystem. Gibt es da Unterschiede, wenn ja welche, und wenn die zu gravierend sind, dann konzentrieren wir uns hier lieber auf ein simples Testsystem für zukünftige Ubuntu Alphas und Betas :)

Bis jetzt habe ich auf meiner 320GB Festplatte:

- 100 MB Systemreserviert (Windows)(primär)
- 65 GB Windows 7 (primär)
- 12 GB / (ext4 - primär)
- erweiterte Partition
- 12 GB /home (ext4)
- 16 GB SWAP (ist viel aber "höchstens doppelt so viel wie RAM" daran hab ich mich gehalten :) - will auch ruhezustand nutzen)
- 193 GB NTFS Partition für die gemeinsame Nutzung von Windows und Linux (also alles an Daten ist hier drauf)

Der Platz für das Testsystem geht natürlich von der NTFS-Partition ab.
Frage ist jetzt:

- kann ich die SWAP von beiden Systemen nutzen lassen?
- soll ich für das Testsystem überhaupt eine /home Partition anlegen? (will auch mit verschlüsseltem /home-Verzeichnis den Suspend2Disk testen)
- wie groß sollen / (und möglicherweise auch /home werden)?
 
:) Trotzdem auch danke für deinen Beitrag chococat.
 
Jaja... wer immer strebend sich bemüht oder so ähnlich. Aber viele unterschätzen die separate home-partition. Ich habe da bittere Eigenerfahrungen ;-)

Danke fabio und frohes Testen! Mit einer Beta hat es bei mir auch angefangen... Aktuell liebäugele ich mit Bodhi Linux. Oder doch Mint? Oder???? Es gibt einfach zuuu viele :)
 
Hi Fabio,

also ich hab mir das erst neulich nach dem Einbau einer 1 TB-Festplatte im T410 mit 6 GB Ram (2+4GB,wo ist eigentlich der 2te Slot für die Erweiterung auf 8GB?) folgendermasen eingerichtet:

Win 7 ganz normal mit 2 primären Partitionen
Dann Ubuntu 10.04 mit Grub2 im MBR - separate /root und /home mit je 20 / 30 GB
Danach Kubuntu 11.10 mit Grub2 im PBR - separate /root und /home, gleiche Größe wie bei 10.04
Dann hab ich nochmal 2 Partitionen reseviert für 12.04 zum testen wenn es dann soweit ist. Da werde ich Grub2 auch in den PBR packen.
Ausserdem gibt es noch eine Datenpartition mit 800 GB in NTFS, dort liegen Sound, Dokumente, Bilder, etc und alle Systeme (auch Win) können darauf zugreifen

Wenn es bei 11.10 oder später dann bei 12.04 ein Kernelupdate gibt, dann muß ich halt erstmal kurz 10.04 starten und dort
Code:
sudo update-grub
ausführen.

Wenn dann 12.04 stabil läuft wird dort Grub2 nachträglich in den MBR installiert
Code:
sudo grub-install /dev/sda
und die Partitionen von 10.04 werden dann für 12.10 zum Testen benutz. 12.04 LTS bleibt natürlich dann bis zum erscheinen der nachfolgenden LTS (14.04).

Geplant ist noch, wenn ich dann mal Zeit dafür finde, das ganze wegen der Übersichtlichkeit als Chainload einzurichten - funktionieren tut es aber auch so.
Grub2 will halt gepflegt werden, das will er im Chainload aber auch.

Die Vorteile mMn bestehen in der aktuellen Ausführung darin, Die Grubs im PBR haben keinen Einfluß auf die Bootbarkeit meiner LTS, ich kann also immer Arbeiten und komm an meine Daten ran, gleichzeitig hab ich ne Topaktuelle Ausgabe für den Alltag und ich kann Spielen wenn die ersten Alphas rauskommen - meistens steig ich im Alpha2-Status ein..

Grüßle

Frieder
 
Hallo Lesende,


ich nutze den XOSL Bootmanager, das funktioniert einwandfrei.

http://www.heise.de/software/download/xosl/15508


[url]http://www.tecchannel.de/storage/komponenten/401467/bootmanager_test_vergleich_booten_partition_windows_linux/index34.html

[/URL]

Mit der "Ultimate Boot CD" ist dieser schnell installiert, alle System auf der HDD können dadurch sauber getrennt werden.

http://www.ultimatebootcd.com



Grub erkennt den XOSL nicht, Grub installiere ich immer in Rootpartion der jeweiligen Testdistri.
Windows XP und Window 7 kann XOSL auch booten. Selbst die versteckte Restorepartition kann gebootet werden, wenn diese noch vorhanden ist.

XOSL installiere ich auf der 39 MG großen primären ersten Partion. Das hat sich bewährt.

MfG

xsid
 
Zuletzt bearbeitet:
Testsystem ist installiert (im moment Ubuntu 11.10), hat alles super geklappt. Zum übernehmen der Bootparameter für das Testsystem musste ich aber erst einmal im Testsystem selbst ein update-grub machen und dann im Hauptsystem. Laut tlp-stat war erst dann pcie_aspm=force aktiv.

@xsid sieht interessant aus, aber ich hab es jetzt so gemacht wie linrunner es vorgeschlagen hat, und das klappt einwandfrei. Vielleicht werde ich das mal in Zukunft ausprobieren. Danke.

@Frieder108 das wäre natürlich auch ne gute Möglichkeit gewesen :) so kann man dann ein stabil laufendes Testsystem gleich zum Hauptsystem umfunktionieren.

Vielleicht setze ich zur final 12.04 mal alles neu auf (Win und Ubuntu als EFI-Installation) dann kann ich all eure Vorschläge nochmal aufnehmen.
 
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