[T61][PHC] Manjaro und PHC

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Hallöchen,

ich möchte mit PHC unter Manjaro dem verbauten T7300 Undervolten, habe aus dem AUR PHC installiert,
und wollte mit folgendem Skript: https://bitbucket.org/stqn/shell-tools/raw/master/mprime-phc-setup die minimalen voltages ermitteln.
Leider bekomme ich die Meldung:
Code:
$ ./script
$ The PHC module doesn't seem to be loaded.
und sobald ich PHC startet, werden die VID's verlangt:
Code:
$ sudo phc-intel start
$ => Please edit /etc/default/phc-intel
und mit dmesg |grep acpi-cpufreq bekomme ich eine leere Ausgabe:
Code:
$ dmesg |grep acpi-cpufreq
$

Unter /etc/default/ sah ich dann tlp und cpupower. Habe heraus gefunden das ich die VID/FID unter tlp setzen muss.

Muss ich wie unter Ubuntu dem Grub eintrag machen?
Code:
GRUB_CMDLINE_LINUX="cpufreq_driver=phc-intel"
Aber wie bekomme ich jetzt die Standart VID's/FID's heraus um diese einmal zu setzten um das skript auszuführen und PHC automatisch gestartet?
 
Dazu hatte ich vor Jahren mal einen Thread gemacht, in dem allerlei Informationen zu finden sind.

Schau erst mal, ob das Modul geladen ist:
Code:
lsmod | grep phc

Dann bekommst du die VIDs per
Code:
cat /sys/devices/system/cpu/cpu?/cpufreq/phc_vids

Außerdem gibt es eine Anleitung im Arch Wiki, die noch auf ein auszuführendes Script hinweist.

Ich habe mich schon länger nicht mehr damit befasst, da es unter Fedora auf meinem T61 seit Jahren läuft.

PS: Da acpi-cpufreq nicht mehr geladen zu werden scheint, ist vermutlich alles schon in Ordnung.
 
Und traue nicht nur mprime für sichere Spannungen. Ich erinnere mich dass bei meinem P8700 z.B. die Libraryfunktion von 'cmus' immer einen Absturz verursachte während mprime verkündete alles sei stabil. Wie auch in dem verlinkten Thread ganz am Ende zu lesen. Ups. :eek:
 
Code:
$ lsmod | grep phc
$

wird anscheinend nicht geladen.

Meinst du das mprime-phc-setup?

Ich habe auch die einträge des PHC nicht, also folgendes:

Code:
/sys/devices/system/cpu/cpu?/cpufreq/phc_vids

Ich habe phc-intel noch mal Neuinstalliert und sah dann das die kernel-headers für dem Kernel nicht installiert waren.
Mal gucken ob ich jetzt weiter komme, sollte irgendwie erwähnt werden das mit dem Headers.

EDIT:

Es lag an dem fehlende kernel-headers, funktioniert jetzt.(sollte man im wiki erwähnen)

Habe das Skript durch laufen lassen:

Code:
Default vids: 49 43 31 18 11 
Final vids:   49 22 14 2 2

Finde es eigenartig, mit ibm_ecw hatte ich den eindruck mehr Stufen mal gehabt zu haben.

Ich habe das Middelton-Bios, kann man Dual IDA aktivieren mit PHC? Unter Win7 habe ich es mit Undervolting nie hin bekommen.

Ist es egal ob ob ich die werte in tlp oder phc eintrage?
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem gibt es eine Anleitung im Arch Wiki, die noch auf ein auszuführendes Script hinweist.

Ich habe mich schon länger nicht mehr damit befasst, da es unter Fedora auf meinem T61 seit Jahren läuft.


Hallo buddabrod,

warum hast Du dich von Archlinux abgewandt?

Welche Vorteile siehst bei Fedora gegenüber Archlinux?

MfG

xsid
 
Momentan ist die Anzahl der tiefgreifenden Änderungen gering, aber ich möchte nicht anfangen Updates rauszupicken, die sicherheitsrelevant sind, nur weil ich gerade keinen Kopf oder keine Zeit für eine große Neuerung habe.

Fedora gibt mir die Möglichkeit, den Zeitpunkt innerhalb eines Jahres selbst zu wählen - und auch dann ist selten Handarbeit nötig.

Arch läuft bei mir übrigens noch immer als Webserver.

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Habe das Skript durch laufen lassen:

Code:
Default vids: 49 43 31 18 11 
Final vids:   49 22 14 2 2
Das ist ziemlich seltsam und unnütz. Gerade bei der höchsten Frequenz ergibt eine Absenkung den größten Nutzen. Ich sehe da schon große Stabilitätsprobleme kommen.. Ermittle die VIDs besser per Hand.


Ich habe das Middelton-Bios, kann man Dual IDA aktivieren mit PHC? Unter Win7 habe ich es mit Undervolting nie hin bekommen.
Dual IDA und Linux war damals nicht so einfach, da musste man auch irgendwelche Register schreiben. Keine Ahnung, den Aufwand ist es auch sicher nicht wert. Ich würde lieber die Zeit in sinnvoll ermittelte VIDs stecken.

Ist es egal ob ob ich die werte in tlp oder phc eintrage?
Ich _vermute_, dass TLP die Werte nicht anfasst, wenn du keine einträgst -> also mach es per PHC Script, sonst überschreibt dieses eventuell die TLP Änderungen, je nachdem welchen zuerst startet.
 
Sieht auch ziemlich seltsam aus:

Code:
Testing frequency 0 (2001000)...
Default vid: 49
Looks like the first frequency is bogus; ignoring it.

Testing frequency 1 (2000000)...
Default vid: 43
Trying vid 42 for 20 seconds

hast du eine idee dazu?
 
AFAIK ist das der Turbo-Modus. Dem muss auch ein vid zugewiesen werden. Wenn das Programm den nicht testen will, nimm den Wert welchen du für frequency 1 am Ende rausbekommst und addiere 1-3 vid für frequency 0.

Und noch was: Werte unter 11 sind für deine CPU sinnlos, denn die werden einfach nicht akzeptiert und stattdessen ein Default-Wert genommen. 11 als der niedrigste vid-Wert der Standardeinstellung bedeutet, dass hier die Untergrenze ist.
 
Hatte ich mir schon gedacht das mit der für die freq 0, hätte total vergessen das die c2d nicht unter 850 oder waren es 950? gehen.

Es werden dann wohl diese werte werden:
Code:
VDI: 24 22 14 11 11

Obwhol ich der meinung bin das
Code:
VID: 22 22 14 11 11
es auch tun würden.

EDIT:

Habe mein System zerschossen:/ die ViD 22 für freq0 waren doch nicht so eine gute Idee.

Jemand eine Idee wie ich ins die Einträge ändern kann über die grub-shell?

Habe schon versucht ohne den phc-intel Parameter zu booten aber erfolglos :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Konkret kann ich da nicht helfen, aber wenn das Skript am Ende diese Nummern ausgespuckt hat würde ich immer noch mindestens 1-2 jeweils drauf setzen! Sonst bist du wirklich hart an der Grenze und dann bootet er nicht mehr. Wenn du z.B. vids drinnen hast die nur unter Vollast oder besonderer Last Probleme machen lässt sich das Linux meistens noch booten und die vids direkt austauschen. Auch ist es hier immer von Vorteil, die Spannungsänderungen on-the-fly und temporär einzustellen, sodass du sie Benchmarken kannst und wenn gebootet werden muss erstmal die Normalwerte wieder drin sind.

26 24 16 13 11 wäre für mich der erste Richtwert.

Statt grub-shell, nimm doch eine über USB bootbare Live-CD von Linux und ändere die Datei mit den Spannungen per Hand?
 
ich habe die werte jetzt auf 25 24 16 12 12 und läuft alles :D
 
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