Linux T61 - Linux gesucht Mint, Elive, MX, Zorin, LMDE

Linux Betriebssystem

schnakenhals2

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Grüße an die Linux Freunde,

ein altes T61 (64643 CTO) soll als Internet Surfmaschine verwendet werden und
als Anwendungsanforderung sind ein Browser und Schreibprogramm ausreichend.

Da man als Laie die Wahl zwischen unzähligen Distributionen hat, würde mich als
Laie, zur Hilfe und Entscheidungsfindung eure Sicht interessieren.

In der engeren Auswahl stünde zur Verfügung: Mx, Mint, Elive, Zorin und LMDE 7

Im Vorfeld bedanke ich mich schon mal für eure Hilfe.

Grüße

schnakenhals
 
Also ich kann mich an die graue Vorzeit erinnern, als ein Kollege Backups auf's 4mm-Tape kopiert hat. Der lief dann raus ins Treppenhaus, mit einer Fluppe.

Das Rennen war eröffnet.

Ist das Band fertig zurückgespult, bis er nach der Kippe wieder am Platz war?
Falls ja, dann hatte das Tape eine hohe "Fluppdizität".
Im umgekehrten Falle er, mit seiner Fluppe.
Das ist auch eine sehr schöne Anekdote! :)
 
In der engeren Auswahl stünde zur Verfügung: Mx, Mint, Elive, Zorin und LMDE 7
Hi, ich würde keine davon nehmen - meine Empfehlung wäre eher ein reines Debian mit LXQT als Oberfläche und Falkon als Browser.
Zum Schreibprogramm habe ich keine Empfehlung da ich deine Ansprüche dazu nicht kenne. :)
 
Ich weise hiermit ganz sachlich und neutral darauf hin, daß (nicht nur) Debian seit einiger Zeit ein etwas modernisiertes Schnittstellenmanagement verwendet, welches möglicherweise für Anfänger gewöhnungs- oder erklärungsbedürftig sein könnte.

Gerade bei alten T6x oder noch älteren Modellen kann dies für Linux-Neulinge zu vorübergehender Verwirrung führen - insbesondere dann, wenn veralterte ManPages oder ForenTips egal woher als Hilfestellung dienen sollen.

Dies kann durchaus auch elementare Konfigurationen betreffen, wie die serielle Schnittstelle über das Dock oder den Einschubport als auch elementare Probleme - einfach nur wie die Verwendung von Conky.

Zu Ersterem - Manch einer benötigt diese tatsächlich. (3d-Print, Fahrzeugdiagnose, ...)
Auch serielle Mäuse funktionieren deshalb nicht oder nicht immer automatisch. (Magellan- oder SpaceMouse für Konstruktionsprogramme, ...)

Bei Verwendung letzterem dringende die passenden Conky Config-Versionen beachen. Nicht nur hier haben sich die Variablenbezeichnungen für die Schnittstellen schon vor längerer Zeit geändert.

lan ==> ens
wlan ==> wls


An die anderen hier im Forum:

Ihr wisst das natürlich alle. Aber ich rede hier mit jemandem, der als Linux-Einsteiger die Welt des Pinguines erkunden möchte - und wissen sollte, daß manche Distros durchaus Fallen beinhalten können.
 
Wobei man veraltete Man-Pages grundsätzlich bei jeder Distro vorfinden wird. Kommt auch immer drauf an, was man denn nun genau vor hat und wie oft das von anderen Leuten gebraucht wird. :)

Mein T60 hier läuft mit Debian. Nich weil ich das extra dafür ausgesucht habe, sondern im Prinzip weil hier eigentlich alles mit Debian läuft. An Probleme erinnere ich mich eigentlich nicht, als ich es installiert habe.
 
Wobei man veraltete Man-Pages grundsätzlich bei jeder Distro vorfinden wird. Kommt auch immer drauf an, was man denn nun genau vor hat und wie oft das von anderen Leuten gebraucht wird. :)

Mein T60 hier läuft mit Debian. Nich weil ich das extra dafür ausgesucht habe, sondern im Prinzip weil hier eigentlich alles mit Debian läuft. An Probleme erinnere ich mich eigentlich nicht, als ich es installiert habe.
Debian und somit auch MX fährt häufig ältere TP-Modelle nicht sauber runter!
Und genau um ein solches geht es hier ja.

Fan bleibt an und Verbindung zum Dock wird nicht beendet.
Es droht im Extremfalle Datenverlust durch vorzeitiges Ausdocken.
Oder leerer Akku, wenn die Kiste in diesem Zustand ohne Netzverbindung transportiert wird.

WorkAround: Hauptschalter des TP für 5 sec betätigen, bis der Krümel wirklich "aus" ist und gegebenenfalls die Sperrenanzeige des Dock die Maschine frei gegeben wurde.

Hintergrund: Auf "moderne'" UEFI-Rechner optimierter und verschlankter Kernel seitens Debian und seiner Derivate, welcher das PowerManagement älterer Rechner nicht mehr vollumfänglich unterstützt.
 
Na dann bin ich ja froh, dass mein R500 mit Debian/LXQT noch nicht zu den älteren TP-Modellen gehört. :love:
Aufhänger waren ja "ältere" - hier ein T61 und jetzt Dein annähernd hypermodernes R500

Da wir hier ja von "älteren" Modellen reden und sich möglicherweise mehrere stolze Besitzer solchiger melden, noch folgender Fingerzeig. Es spricht einiges dafür, daß die beiden genannten Modelle kein Problem haben, da sie wohl durchgängig 64-bit tauglich sind.

Ein nur kurze Zeit vorher gebautes T60 oder auch andere Rechner aus dieser Epoche könnten Ärger bereiten. Mein Stand ist, daß das 32-bit Debian auf nicht-64-bit Rechnern dieses Phänomen zeigen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Stand ist, dass es kein aktuelles 32-Bit-Debian gibt. ;)
Nachdem die Debianer ja ebenfalls beschlossen haben, daß niemand mehr die alten Rechner braucht - Stimmt. Aber Bookworm als LTS läuft glaube ich noch bis Mitte 2028

Aber für einen 20 Jahre alten Rechner reicht auch eine etwas angegraute Version. Für diejenigen, die unbedingt auf Debian bestehen. Einigen wir uns auf "letztverfügbar" statt "aktuell" - dann passt's immer.
Nachtrag: auf nem 32-bit-Rechner würde ich Suse Tumbleweed mit XFCE installieren, ist Rolling Release und eines der letzten noch verfügbaren 32-bit-Systeme.
Offensichtlich - Suse und Mint sind wohl in der Tat die erste Wahl für Einsteiger.
Haben wir aber irgendwo hier im Forum bereits feierlich beschlossen.
Ich meine, da ging es um einen T500 und noch viel früher mal um einen T60

Zudem bei diesen beiden Distros das von mir bei nativem Debian beschriebene Shutdown-Phänomen meines Wissens nach gar nicht oder nur in Ausnahmefällen in Erscheinung tritt.
 
Moin,
zunächst ist bei meinen Geräten durchgehend Debian installiert. Ganz einfach, weil es eines der wenigen Distributionen ist, die man von Grund auf in seiner Wunschkonstellation installieren kann. Da brauchst'e mit den ganzen tollen Ablegern mx, tunix, knannix & co. , die einen einfach irgend etwas auf die Platte ballern, ohne dass sie dieses beeinflussen ließe, gar nicht erst ankommen.

Wovon also reden wir? Debian mit Gnome, wie im Standard vorgeschlagen? Gut, auch hier wird so viel auf die Platte kopiert, dass einem schwindelig wird. Aber niemand muss sich an den Vorschlag halten. Das sollte man bei einem T60 auch nicht tun, denn man nutzt schließlich Debian, um eine schlanke Installation für diesen Oldtimer zu ermöglichen.

Jetzt kenne ich auch nicht jede denkbare Konstellation bzgl. Debian und T60. Dieses Gerät betreibe ich allerdings selber mit Debian 13, derzeit mit Xserver und Openbox. Dazu mit labwc unter Wayland. Probleme: null. Es funktioniert auch die Grafkbeschleunigung für die ATI x1400, unter Xorg mit einem kleinen Schalter, unter Wayland ohne Anpassungen. Probleme beim Herunterfahren hatte ich bislang weder mit dem T60, non mit dem X60t (32 Bit), noch mit dem X61t, noch mit dem R60. Die T60, R60, und T500 werden auch am Dock betrieben. Es funktioniert alles. Ich werde aber auch nicht eine 3 mal so große Gnome- Standardinstallation vornehmen, um zu schauen, ob sich damit doch eine problematische Bibliothek einschleicht.
 
Moin,
zunächst ist bei meinen Geräten durchgehend Debian installiert. Ganz einfach, weil es eines der wenigen Distributionen ist, die man von Grund auf in seiner Wunschkonstellation installieren kann.
Yepp.
Wovon also reden wir? Debian mit Gnome, wie im Standard vorgeschlagen? Gut, auch hier wird so viel auf die Platte kopiert, dass einem schwindelig wird. Aber niemand muss sich an den Vorschlag halten. Das sollte man bei einem T60 auch nicht tun, denn man nutzt schließlich Debian, um eine schlanke Installation für diesen Oldtimer zu ermöglichen.
Bedenke bitte, wir tauschen hier unsere Ansichten für wie eingangs angefragt mitlesende LAIEN aus.
Jetzt kenne ich auch nicht jede denkbare Konstellation bzgl. Debian und T60. Dieses Gerät betreibe ich allerdings selber mit Debian 13, derzeit mit Xserver und Openbox. Dazu mit labwc unter Wayland. Probleme: null. Es funktioniert auch die Grafkbeschleunigung für die ATI x1400, unter Xorg mit einem kleinen Schalter, unter Wayland ohne Anpassungen. Probleme beim Herunterfahren hatte ich bislang weder mit dem T60, non mit dem X60t (32 Bit), noch mit dem X61t, noch mit dem R60. Die T60, R60, und T500 werden auch am Dock betrieben. Es funktioniert alles. Ich werde aber auch nicht eine 3 mal so große Gnome- Standardinstallation vornehmen, um zu schauen, ob sich damit doch eine problematische Bibliothek einschleicht.
Hundertpro Zustimmung. Du weißt wie es geht, meinereiner (TM) bisher eigentlich auch, ...

...aber ein LAIE wie eingangs selbst beschrieben sieht im schlimmsten Fale früher oder später nur ein *pözes* schwarzes Fenster mit weißer Schrift - und gibt auf. Früher waren das anfänglich häufig die Live-Systeme, bei denen entweder die Maus nicht ging oder man feststellen musste, daß der ach so tolle Multifunktions- oder Fotodrucker um nichts in der Welt zum Leben zu erwecken war.

Diese Zeiten waren glücklicherweise über lange Zeit vorbei, nun aber beginnt es, daß gerade ältere Hardware nicht mehr von den neuesten Pinguinen unterstützt wird.

Genau genommen - Mir persönlich geht es wohl wie vielen anderen hier im Forum, ich möchte gerade Linux-Neulingen eine Alternative zu der steten Monopolisierung im IT-Wesen aufzeigen. Anfänglich auf einem möglichst reibungslosen Weg. - Erfolgserlebnis strikes!

Deshalb Suse und Mint. Nur aus diesem Grunde, aber nicht als Abwertung aller anderen Distros gedacht.
Natürlich kann ein zusammengeslackter Eigenbau oder liebevoll zusammengebautes Debian vieles schlanker und effizienter.

Und sich möglichst früh, soweit erforderlich, selbst einen Kernel zu bauen ist in Wirklichkeit leichter als die meisten glauben. Aber nicht jeder möchte das - und da wären wir wieder bei Suse und Mint als Weg des geringsten Widerstandes für Anfänger. Auch wenn die Kiste bei den ersten Gehversuchen mit dem Pinguin aus unserer Sicht unnötigerweise "vollgemüllt" wird.

Wer dann dabei bleiben möchte, wird früher oder später mit etwas Neugier häufig versuchen, genau wie wir beiden, eine möglichst schlanke und elegante Lösung zu finden, die letztlich punktgenau passend genau das beinhaltet, was die jeweils vorhandene Hardware zu leisten vermag.

Genau so bin ich damals nach Fall des Telekommunikationsmonopoles in den USA zur Unixerei gekommen, als hier bei und die ersten AT&T-Maschinen im Rechnerraum aufschlugen. Neugier und Experimentierlust pur.

Seeeehr lange ist's her.
 
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