Moin,
zunächst ist bei meinen Geräten durchgehend Debian installiert. Ganz einfach, weil es eines der wenigen Distributionen ist, die man von Grund auf in seiner Wunschkonstellation installieren kann.
Yepp.
Wovon also reden wir? Debian mit Gnome, wie im Standard vorgeschlagen? Gut, auch hier wird so viel auf die Platte kopiert, dass einem schwindelig wird. Aber niemand muss sich an den Vorschlag halten. Das sollte man bei einem T60 auch nicht tun, denn man nutzt schließlich Debian, um eine schlanke Installation für diesen Oldtimer zu ermöglichen.
Bedenke bitte, wir tauschen hier unsere Ansichten für wie eingangs angefragt mitlesende LAIEN aus.
Jetzt kenne ich auch nicht jede denkbare Konstellation bzgl. Debian und T60. Dieses Gerät betreibe ich allerdings selber mit Debian 13, derzeit mit Xserver und Openbox. Dazu mit labwc unter Wayland. Probleme: null. Es funktioniert auch die Grafkbeschleunigung für die ATI x1400, unter Xorg mit einem kleinen Schalter, unter Wayland ohne Anpassungen. Probleme beim Herunterfahren hatte ich bislang weder mit dem T60, non mit dem X60t (32 Bit), noch mit dem X61t, noch mit dem R60. Die T60, R60, und T500 werden auch am Dock betrieben. Es funktioniert alles. Ich werde aber auch nicht eine 3 mal so große Gnome- Standardinstallation vornehmen, um zu schauen, ob sich damit doch eine problematische Bibliothek einschleicht.
Hundertpro Zustimmung. Du weißt wie es geht, meinereiner (TM) bisher eigentlich auch, ...
...aber ein LAIE wie eingangs selbst beschrieben sieht im schlimmsten Fale früher oder später nur ein *pözes* schwarzes Fenster mit weißer Schrift - und gibt auf. Früher waren das anfänglich häufig die Live-Systeme, bei denen entweder die Maus nicht ging oder man feststellen musste, daß der ach so tolle Multifunktions- oder Fotodrucker um nichts in der Welt zum Leben zu erwecken war.
Diese Zeiten waren glücklicherweise über lange Zeit vorbei, nun aber beginnt es, daß gerade ältere Hardware nicht mehr von den neuesten Pinguinen unterstützt wird.
Genau genommen - Mir persönlich geht es wohl wie vielen anderen hier im Forum, ich möchte gerade Linux-Neulingen eine Alternative zu der steten Monopolisierung im IT-Wesen aufzeigen. Anfänglich auf einem möglichst reibungslosen Weg. - Erfolgserlebnis strikes!
Deshalb Suse und Mint. Nur aus diesem Grunde, aber nicht als Abwertung aller anderen Distros gedacht.
Natürlich kann ein zusammengeslackter Eigenbau oder liebevoll zusammengebautes Debian vieles schlanker und effizienter.
Und sich möglichst früh, soweit erforderlich, selbst einen Kernel zu bauen ist in Wirklichkeit leichter als die meisten glauben. Aber nicht jeder möchte das - und da wären wir wieder bei Suse und Mint als Weg des geringsten Widerstandes für Anfänger. Auch wenn die Kiste bei den ersten Gehversuchen mit dem Pinguin aus unserer Sicht unnötigerweise "vollgemüllt" wird.
Wer dann dabei bleiben möchte, wird früher oder später mit etwas Neugier häufig versuchen, genau wie wir beiden, eine möglichst schlanke und elegante Lösung zu finden, die letztlich punktgenau passend genau das beinhaltet, was die jeweils vorhandene Hardware zu leisten vermag.
Genau so bin ich damals nach Fall des Telekommunikationsmonopoles in den USA zur Unixerei gekommen, als hier bei und die ersten AT&T-Maschinen im Rechnerraum aufschlugen. Neugier und Experimentierlust pur.
Seeeehr lange ist's her.