Hallo und einen wunderschönen...
nach langem glücklichen Thinkpad Betrieb muss ich mich jetzt vom passiven Leser zum Beitragsschreiber mausern, da ich ein Problem habe für das ich auf die schnelle keine Lösung in der Suche finden konnte...
Außerdem muss ich meinem Frust gerade ein bißchen Luft machen, also wird das hier ein bißchen länger... wer keine Lust auf lesen hat, kann auch gerne die nackte Fehlerbeschreibung am Ende lesen
Anfang 2008 hab ich mir ein gebrauchtes T60 gegönnt. Akku war hervorragend und Garantie bestand noch bis Juni 2010.
Die Windows und Recovery-Partition (ob das eine gute Idee war weiß ich nicht, aber eigentlich brauche ich auch kein Win) hab ich verschoben und mein liebgewonnenes Archlinux installiert. Windows funktionierte noch einwandfrei die RecoveryPartition hab ich mir nicht angeguckt, weil ich sie nicht wirklich brauche.
Alles war gut bis Sommer 2010.
10 Tage vor Ablauf der Garantie lief der Laptop ohne Akku am Netzteil als es zu einem Stromausfall kam. Der Rechner wurde (erwartungsgemäß) schwarz, allerdings blieb er auch schwarz als der Strom wieder da war und ich versuchte ihn wieder anzuschalten (was nicht zwingend zu erwarten war :/ )
Also suchte ich mir einen Lenovo-Händler in der Nähe und das Gerät wurde auf Garantie bei Lenovo-Deutschland eingeschickt, obwohl die Garantie ursprünglich über Lenovo-UK lief, also wurden meine hohen Erwartungen an den Service von Lenovo erstmal erfüllt.
2 Wochen später (nach Ablauf der Garantie) erhielt ich das Gerät zurück. Laut Angaben von Lenovo wurde die Hauptplatine getauscht - ich testete das Gerät (am Netzteil) noch beim Händler, war glücklich und fuhr nach Hause.
Dort angekommen verflog die Freude jedoch schnell, da ich feststellen musst, dass der Akku nicht mehr geladen wurde. Der Zustand des Akkus war zu diesem Zeitpunkt immer noch gut (ca. 95% Kapazität und wurde regelmäßig genutzt), aber weder bei aus- noch bei eingeschaltetem Laptop wollte er sich wieder aufladen.
Aufgrund des Mainboardtausches verweigerte WinXP seinen Dienst (Bluescreen beim Boot mit Hinweis auf HD-Controller) - die Recovery Partition startete zwar, verweigerte aber das zu tun wofür sie eigentlich da war: recovern
Gut... das liegt vielleicht auch an mir, aber eigentlich sollte man ja kein Windows brauchen um den Akku zu laden. Aber somit konnte ich nicht auf den Lenovo Akkumanager zugreifen um die Sache genauer zu untersuchen.
Allerdings erscheint es mir sehr unwahrscheinlich, dass der Akku just in dem Moment den Geist aufgibt, da auch das Mainboard stirbt (zumal beide zu diesem Zeitpunkt voneinander getrennt waren
)
Also bin ich wieder zum Lenovo-Händler. Dieser sah sich jedoch (aufgrund fehlender Windows-Bootmöglichkeit) nicht in der Lage den Fehler selbst zu diagnostizieren.
Nun folgte ein kleines Hin- und Her des Händlers mit Lenovo-Deutschland (abgelaufene Garantie, aber möglicherweise Folgeschaden - Kostenübernahme wenn kein Folgeschaden usw. usf.) Am Ende wurde das Gerät wieder kostenneutral (jedenfalls für mich) an Lenovo geschickt.
Zurück kam es mit der Diagnose: Kein Fehler am Laptop - Akku defekt!
Gut... seltsam, aber warum sollte ich daran zweifeln.
Nach der Rücksendung von Lenove war der Akku auch komplett entladen (voher hatte ich versucht das zu vermeiden.)
Also richtete ich meinen Rechner wieder neu ein... Win- und Recovery-Partition löschen (funktionierten ohnehin nichtmehr) - Arch updaten - BiosPasswort setzten...
... und dabei hab ich mich selbst aus dem Bios ausgesperrt.
Fragt mich bitte nicht warum, aber ich habe das gewählte Passwort in allen möglichen und unmöglichen Schreibweisen und möglichen Tippfehlern ausprobiert, aber ich kam nichtmehr rein.
Da ich zu diesem Zeitpunkt das Gerät überwiegend stationär eingesetzt habe und keinen vollen Zugriff auf das Bios mehr hatte, habe ich mich entschieden erstmal keinen Akku zu kaufen.
Nachdem ich mir dann auch noch ein N900 gegönnt habe (geiles mobiles Spielzeug
) geriet das ein bißchen in Vergessenheit.
Im neuen Jahr bin ich allerdings wieder ein bißchen mehr unterwegs und die Akkugeschichte fiehl mir wieder ein.
Also setzte ich mich nochmal an mein BiosPW und nach 5 Monaten hatte ich plötzlich eine Erleuchtung (es gab einen ganz schönen Schlag auf meine Stirn, als ich die passende Schreibweise gefunden hatte
).
Somit stand auch dem Akkukauf nichts mehr im Wege und am Montag habe ich bestellt.
Heute ist das Paket da und ich öffne es voller Freude... setze den Akku ein... und stelle fest, dass er nicht geladen wird :/
Derselbe Fehler, der auch mit dem ersten Akku auftritt... keine Ladetätigkeit, egal ob Laptop an oder aus.
Verzweifelt habe ich auch ein anderes Netzteil (ebenfalls original Lenovo) probiert, dasselbe Ergebnis.
Jetzt beschleicht mich der Verdacht, dass doch die Ladeelektronik defekt sein könnte. Für das T23 hab ich einen Thread gefunden, der beschreibt, dass da ein Chip defekt sein kann, für das T60 hab ich jedoch nichts passendes gefunden.
Jetzt bin ich ein wenig ratlos... und ein wenig angefressen wegen Lenovos Diagnose, dass der Akku defekt sei...
Die Garantie ist mittlerweile natürlich weit überschritten und nach einem halben Jahr käme sogar ich mir albern, wenn ich das reklamieren würde.
Ich könnte mich echt in den A... beißen, dass ich nicht direkt beim Händler 'nen neuen Akku gekauft habe - dann hätte ich ihnen den um die Ohren hauen können. Gut, die können da auch nix für, aber irgendwo muss man ja Dampf ablassen
So... und dann jetzt auch noch die kurze Fehlerbeschreibung:
T60 mit Archlinux
- Akku lädt nicht (egal ob Laptop an oder aus)
- Kontrolleuchte leuchtet und blinkt gelegentlich
- 2 verschiedene (original Lenovo) Netzteile ausprobiert
Getestete Akkus:
- Original Lenovo FRU 92P1139 (guter Zustand bis zum auftreten des Fehlers)
- OEM 9Zellen Replacement für FRU 92P1139 (neu)
Gibt es vielleicht noch einen Trick, den ich übersehen habe?
Ich hab auch andere Distributionen ausprobiert, aber da lädt der Akku auch nicht (wobei mich auch gewundert hätte, wenn es an meinem Arch liegt
)
RecoveryCD's habe ich leider nicht - von daher hilft mir auch meine XP-Lizenz nicht weiter (allerdings weigere ich mich auch zu glauben, dass die Akkus ein bestimmtes OS zum laden brauchen - ging bisher auch so
).
Vielen Dank schonmal für's lesen und natürlich für jeden helfenden Hinweis.
Gruß
P.S.:
Hier noch die smapi-info bei eingestecktem OEM-Akku (die Angaben unter "Battery Status" sind - bis auf die Kapazitäten - dieselben wie für den Originalen)
Hmm...
Gerade hab ich noch festgestellt, dass mein Rechner bei eingesetztem Original-Akku nach ein paar Minuten einfriert :/
nach langem glücklichen Thinkpad Betrieb muss ich mich jetzt vom passiven Leser zum Beitragsschreiber mausern, da ich ein Problem habe für das ich auf die schnelle keine Lösung in der Suche finden konnte...
Außerdem muss ich meinem Frust gerade ein bißchen Luft machen, also wird das hier ein bißchen länger... wer keine Lust auf lesen hat, kann auch gerne die nackte Fehlerbeschreibung am Ende lesen
Anfang 2008 hab ich mir ein gebrauchtes T60 gegönnt. Akku war hervorragend und Garantie bestand noch bis Juni 2010.
Die Windows und Recovery-Partition (ob das eine gute Idee war weiß ich nicht, aber eigentlich brauche ich auch kein Win) hab ich verschoben und mein liebgewonnenes Archlinux installiert. Windows funktionierte noch einwandfrei die RecoveryPartition hab ich mir nicht angeguckt, weil ich sie nicht wirklich brauche.
Alles war gut bis Sommer 2010.
10 Tage vor Ablauf der Garantie lief der Laptop ohne Akku am Netzteil als es zu einem Stromausfall kam. Der Rechner wurde (erwartungsgemäß) schwarz, allerdings blieb er auch schwarz als der Strom wieder da war und ich versuchte ihn wieder anzuschalten (was nicht zwingend zu erwarten war :/ )
Also suchte ich mir einen Lenovo-Händler in der Nähe und das Gerät wurde auf Garantie bei Lenovo-Deutschland eingeschickt, obwohl die Garantie ursprünglich über Lenovo-UK lief, also wurden meine hohen Erwartungen an den Service von Lenovo erstmal erfüllt.
2 Wochen später (nach Ablauf der Garantie) erhielt ich das Gerät zurück. Laut Angaben von Lenovo wurde die Hauptplatine getauscht - ich testete das Gerät (am Netzteil) noch beim Händler, war glücklich und fuhr nach Hause.
Dort angekommen verflog die Freude jedoch schnell, da ich feststellen musst, dass der Akku nicht mehr geladen wurde. Der Zustand des Akkus war zu diesem Zeitpunkt immer noch gut (ca. 95% Kapazität und wurde regelmäßig genutzt), aber weder bei aus- noch bei eingeschaltetem Laptop wollte er sich wieder aufladen.
Aufgrund des Mainboardtausches verweigerte WinXP seinen Dienst (Bluescreen beim Boot mit Hinweis auf HD-Controller) - die Recovery Partition startete zwar, verweigerte aber das zu tun wofür sie eigentlich da war: recovern
Gut... das liegt vielleicht auch an mir, aber eigentlich sollte man ja kein Windows brauchen um den Akku zu laden. Aber somit konnte ich nicht auf den Lenovo Akkumanager zugreifen um die Sache genauer zu untersuchen.
Allerdings erscheint es mir sehr unwahrscheinlich, dass der Akku just in dem Moment den Geist aufgibt, da auch das Mainboard stirbt (zumal beide zu diesem Zeitpunkt voneinander getrennt waren
Also bin ich wieder zum Lenovo-Händler. Dieser sah sich jedoch (aufgrund fehlender Windows-Bootmöglichkeit) nicht in der Lage den Fehler selbst zu diagnostizieren.
Nun folgte ein kleines Hin- und Her des Händlers mit Lenovo-Deutschland (abgelaufene Garantie, aber möglicherweise Folgeschaden - Kostenübernahme wenn kein Folgeschaden usw. usf.) Am Ende wurde das Gerät wieder kostenneutral (jedenfalls für mich) an Lenovo geschickt.
Zurück kam es mit der Diagnose: Kein Fehler am Laptop - Akku defekt!
Gut... seltsam, aber warum sollte ich daran zweifeln.
Nach der Rücksendung von Lenove war der Akku auch komplett entladen (voher hatte ich versucht das zu vermeiden.)
Also richtete ich meinen Rechner wieder neu ein... Win- und Recovery-Partition löschen (funktionierten ohnehin nichtmehr) - Arch updaten - BiosPasswort setzten...
... und dabei hab ich mich selbst aus dem Bios ausgesperrt.
Fragt mich bitte nicht warum, aber ich habe das gewählte Passwort in allen möglichen und unmöglichen Schreibweisen und möglichen Tippfehlern ausprobiert, aber ich kam nichtmehr rein.
Da ich zu diesem Zeitpunkt das Gerät überwiegend stationär eingesetzt habe und keinen vollen Zugriff auf das Bios mehr hatte, habe ich mich entschieden erstmal keinen Akku zu kaufen.
Nachdem ich mir dann auch noch ein N900 gegönnt habe (geiles mobiles Spielzeug
Im neuen Jahr bin ich allerdings wieder ein bißchen mehr unterwegs und die Akkugeschichte fiehl mir wieder ein.
Also setzte ich mich nochmal an mein BiosPW und nach 5 Monaten hatte ich plötzlich eine Erleuchtung (es gab einen ganz schönen Schlag auf meine Stirn, als ich die passende Schreibweise gefunden hatte
Somit stand auch dem Akkukauf nichts mehr im Wege und am Montag habe ich bestellt.
Heute ist das Paket da und ich öffne es voller Freude... setze den Akku ein... und stelle fest, dass er nicht geladen wird :/
Derselbe Fehler, der auch mit dem ersten Akku auftritt... keine Ladetätigkeit, egal ob Laptop an oder aus.
Verzweifelt habe ich auch ein anderes Netzteil (ebenfalls original Lenovo) probiert, dasselbe Ergebnis.
Jetzt beschleicht mich der Verdacht, dass doch die Ladeelektronik defekt sein könnte. Für das T23 hab ich einen Thread gefunden, der beschreibt, dass da ein Chip defekt sein kann, für das T60 hab ich jedoch nichts passendes gefunden.
Jetzt bin ich ein wenig ratlos... und ein wenig angefressen wegen Lenovos Diagnose, dass der Akku defekt sei...
Die Garantie ist mittlerweile natürlich weit überschritten und nach einem halben Jahr käme sogar ich mir albern, wenn ich das reklamieren würde.
Ich könnte mich echt in den A... beißen, dass ich nicht direkt beim Händler 'nen neuen Akku gekauft habe - dann hätte ich ihnen den um die Ohren hauen können. Gut, die können da auch nix für, aber irgendwo muss man ja Dampf ablassen
So... und dann jetzt auch noch die kurze Fehlerbeschreibung:
T60 mit Archlinux
- Akku lädt nicht (egal ob Laptop an oder aus)
- Kontrolleuchte leuchtet und blinkt gelegentlich
- 2 verschiedene (original Lenovo) Netzteile ausprobiert
Getestete Akkus:
- Original Lenovo FRU 92P1139 (guter Zustand bis zum auftreten des Fehlers)
- OEM 9Zellen Replacement für FRU 92P1139 (neu)
Gibt es vielleicht noch einen Trick, den ich übersehen habe?
Ich hab auch andere Distributionen ausprobiert, aber da lädt der Akku auch nicht (wobei mich auch gewundert hätte, wenn es an meinem Arch liegt
RecoveryCD's habe ich leider nicht - von daher hilft mir auch meine XP-Lizenz nicht weiter (allerdings weigere ich mich auch zu glauben, dass die Akkus ein bestimmtes OS zum laden brauchen - ging bisher auch so
Vielen Dank schonmal für's lesen und natürlich für jeden helfenden Hinweis.
Gruß
P.S.:
Hier noch die smapi-info bei eingestecktem OEM-Akku (die Angaben unter "Battery Status" sind - bis auf die Kapazitäten - dieselben wie für den Originalen)
Code:
BATTERY 0 INFORMATION
=====================
Battery slot:
Battery present: yes
Battery state: charging
Embedded info:
FRU P/N: COMPATIBLE
Barcoding: 1Z7SS33C121
Serial number: 39973
OEM Manufacturer: SANYO
Chemistry: LION
Manufacture date: 2010-07-05
Design capacity & voltage: 84240 mWh, 10800 mV
Battery health:
First use date: 1986-12-02
Cycle count: 2
Last full capacity: 74670 mWh
Average current / power (past 1 minute): 0 mA, 0 mW
Battery status:
Remaining capacity: 14650 mWh (20 %)
Remaining running time: [not discharging]
Running current & power: 0 mA, 0 mW
Temperature: 34900 mC
Voltage: 10943 mV
Remaining charging time: [not charging]
Battery charging control:
Start charging at: 96 %
Stop charging at: 100 %
Prevent charging for: 0 min
Force battery discharge: no
Hmm...
Gerade hab ich noch festgestellt, dass mein Rechner bei eingesetztem Original-Akku nach ein paar Minuten einfriert :/






